wenn man in der höher schneller weiter Denke feststeckt, dann muss es auch immer höher weiter gehen.
Wenn man aufgrund der Fortschritte inzwischen mehr produziert, als benötigt wird, dann ist dies der richtige Zeitpunkt die Intensität pro Fläche herunterzufahren und zB. die ganze Agrarchemie sein zu lassen. Durch die Extensivierung des Anbaus verliert man zwar wesentliche Ertragsanteile, aber wenn man sowieso durch den zB Zuchtfortschritt die Hektarerträge derart gesteigert hat, dass eine Überproduktion zu mehr Problemen als Vorteilen führt. Wenn man nun den Anbau dahingehend extensiviert, dass zB Spritzmittel minimiert und damit Ertragsrückgang in Kauf genommen wird, wäre das für das Kollektiv deutlich besser: weniger Chemie in Umwelt und im Essen, Flächennutzung naturnäher, usw.
Klar, mit Aufschluss kann man auch Liginhaltige holzige Materialien vergären- was wiederum auch die Frage aufwirft: wie wirtschaftlich ist diesr Aufschluss- ist der Aufschluss chemisch, dann sind wir wieder bei Umweltverschmutzung. Ist er thermisch ist die Frage wie die Wärme gewonnen wird und würde sie nicht besser sinnvoller, umweltneutraler verwertet.
Wenn aber schon viel auf eine netzdienliche Einspeisung umgestiegen sind warum sieht man davon fast nichts in der grünen Kurve, da ist meiner Meinung nach doch noch viel Potential für netzdienliches Einspeisung..
zum Einen laufen die BGA nur zeitweise im Flexbetrieb weil wenn der Gasdruck unter dem Gaszelt zu hoch wird reduzieren die Bakterien die Methanproduktion. Zum Anderen läuft in der Regel zB. bei einer 1MW Anlage der Haupt-BHKW mit ca 650-750 kW während das zuschaltbare dann 350-450 kWh an Leistung besitzt. Es ist also nicht so, dass nur ein kleines BHKW eine Grundlast sichert und das größere im Flexbetrieb dann vom Netzbetreiber zugeschaltet wird.
Aber an der Kurve sieht man schön die steilen Flanken der Solarerzeugung -und wie es zwingend geschafft werden muss diese abzuflachen. Sprich die Spitze zu kappen und versuchen wenigstens in den Abend zu verlagern. Stefan hat herausgearbeitet (im Video zu den Juni Preisen), dass dieses Jahr schon deutlich mehr Gas verstromt werden musste als letztes Jahr. Und das bei der Liefersituation.