Guckt euch mal diese SingleSplit von Midea an, hat tolle Werte und einen sehr guten Preis wie ich finde

Du könntest einfach mal die Soll-Temperatur 2-3 Grad hochstellen. Wenn das auch ncihts bringt, wäre meine Vermutung Kältemittelmangel. Sie schafft es sozusagen nicht mehr, ordentlich Druck aufzubauen, so dass die Temperatur am Wärmetauscher unter einer Schwelle bleibt und das setzt dann auch die Klappensteuerung außer Betrieb. Und auch die Lüfterregelung geht dann nicht mehr, weil die Temperatur nicht reicht, um die Lüfterdrehzahl erhöhen zu können.

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Das mit der erhöhten Solltemperatur werde ich mal ausprobieren. Die Anlage sollte eigentlich einen Fehler anzeigen, wenn zu wenig Kühlmittel im Gerät ist. In der Midea-App kann ich auch Fehler auslesen, dort ist aber nichts abgelegt, sie sagt alles in Ordnung. Ich starte jetzt die Anlage mal auf 26° und gucke was passiert.

@Klimo - ja beide haben bis auf eine paar W die gleiche Leistungsaufnahme und die angesaugte Luft ist auch ähnlich warm.

Kältemittelmangel können Split-Klimas nicht sicher detektieren/anzeigen. Es gibt keine Sensoren dafür. Insofern wir immer erst sehr spät erkannt, dass etwas massiv nicht stimmt.

OK - das mit dem Kühlmittel habe ich jetzt verstanden, wie prüfe ich das, ob genug drin ist?

Ich habe die Anlage jetzt auf 26° eingestellt und sie zieht 528W im Augenblick, wirft aber nur 28° aus, was ich zu wenig finde.

Kältemittel, nicht Kühlmittel. Das sind 2 völlig anderen Dinge.

Man kann den Anlagendruck über den Serviceport messen im Kühlbetrieb. Da kann man erkennen, wenn der Druck zu niedrig ist. Ich kenne aber nicht die Werte für R290, müsste man mal nach googeln.

Wie hoch ist denn die Raumtemperatur, genau genommen die Ansaugtemperatur der Anlage? Und wie schnell läuft der Lüfter? Beides hat direkten Einfluss auf die Auswurftemperatur.

Sieht aber schon eher wenig aus mit den 28 Grad. Unsere läuft gerade bei 17 Grad Ansaug und 34,5 Grad Auswurf bei maximaler Lüfterstufe und 485 W Leistungsaufnahme.

Deutet also schon darauf hin, dass die Anlage nicht ihre Leistung bringt und dafür ist oft ein Kältemittelmangel verantwortlich.

@Win . läuft jetzt bei 320W und Ausblastemperatur zwischen 25° und 26°

Die Geschwindigkeit des Lüfters kann ich leider nicht bestimmen, da ich ihn im Augenblick im Heizbetrieb nicht einstellen kann. Ich schätze 50%. Die Ansaugtemperatur liegt bei ca. 21° - 22° und die Außentemperatur bei ca. 3°. Werde gleich mal im Obi ein Lecksuchspray kaufen, dann werde ich der Sache mal auf den Grund gehen, ob ich irgendwo Kältemittel verliere. Danke für die Hilfe. Ich glaube mittlerweile auch immer mehr, das es mit dem Kältemittel zu tun hat. Gibt es eigentlich ein Messgerät für kleines Geld das auf den Serviceport aufschreiben kann und dann einfach den Druck ablesen kann?

Kauf kein Lecksuchspray, das taugt für Split-Klimas nicht. Damit kannst du nur recht grobe Lecks finden. Nimm ein Standard-Spülmittel 1:1 mit Wasser verdünnt. Nach Prüfung aber wieder gut abspülen. (Pril, FairyUltra, Fit, Palmolive die klaren Standardsorten)

Schau mal hier:

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Es ist das Klimamittel. Warum weiß ich das ohne die Anschlüsse auf Lecks zu untersuchen? Weil die Klima jetzt den Fehler “EL OC” anzeigt und das ist laut Service Manual ein Hinweis auf Klimamittelverlust (Refrigerant leak detected) - jetzt muß ich nur noch rausfinden wo. Das werde ich mit der Spülmittelversion von Win ausprobieren, hoffentlich ist noch genug Druck drauf, das noch ein paar Blasen angezeigt werden. Schöne Weihnachten.

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Update, habe die Wins Prilvariante für die Lecksuche angewendet und siehe da 3 Undichtigkeiten. Eine draußen an der Leitungsverschraubung am Außengerät ist jetzt dicht, aber innen die beiden Leitungsverschraunungen bekomme ich nicht ganz dicht. Bekomme es nicht fester angeschraubt oder ich benötige einen längeren Hebel um mehr Kraft aufwenden zu können. Gibt es eigentlich eine Art Dichtmittel, oder so etwas ? Kenne nur welche aus dem Werkzeugbau, aber das wird sicher das Falsche sein. Komme nur auf knapp 28 Grad Auswurftemperatur und das ist natürlich viel l zu wenig. Schöne Feiertage.

Es gibt Nylog, was man auf frische Bördel ganz dünn auftragen kann. Als echtes Dichtmittel kann man das aber nicht verstehen. Dichten muss immer die Metall auf Metall Verbindung. Nylog unterstützt maximal, in dem Mikroporen geschlossen werden, es ist von der Konsistenz wie dickflüssiges Öl und bleibt auch so.

Also so anaerobe Dichtmittel, ähnlich wie Schraubnsicherung, dürfen hier nicht verwendet werden. Die würden nicht dauerhaft halten.

Dir wird nichts anderes übrig bleiben, also neue Bördel zu machen. Und denk dran: Wenn du Bördel nachziehst: Wenn du zu weit drehst, sind die so dünn, dass sie abreißen können. Gerade bei einer R290 Anlage ist das eine echte Gefahr.

Habe R32 Anlagen - kein R290. Dann muß sich das mal mein Kumpel angucken, der ist ein Klimamensch. Dachte nur, es würde noch irgend einen Trick geben, um die Leitung dicht zu bekommen, aber da lag ich wohl daneben. Was etwas blöd ist, wenn man die Klimaleitung ein wenig kürzt und sie neu bördelt, dann bekomme ich sie nicht mehr zusammen, dann muss wohl oder übel ein Stück eingesetzt werden.

Wichtig ist, wirklich sehr sauber und penibel beim Bördeln zu sein. Und mit dem passenden Drehmoment zu arbeiten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass alles dicht ist. Zusätzlich kann Nylog auch noch helfen. Aber einen schlechten Bördel kann Nylog auch nicht retten. Wenn gleich 3 Stellen undicht waren, spricht es stark dafür, dass die Qualität der Bördel grundsätzlich nicht ok war.