Ich hab den Thread mal schnell überflogen und hab nichts über Warmwasser gelesen.
Michaela,
Wie wird in deiner Wohnung Warmwasser gemacht?
Ich hab den Thread mal schnell überflogen und hab nichts über Warmwasser gelesen.
Michaela,
Wie wird in deiner Wohnung Warmwasser gemacht?
Im ganzen Haus wird warmes Wasser über Durchlauferhitzer erzeugt. Zur Info… das Haus stammt aus 1957. Die Verkabelung ist zu einem großen Teil ebenfalls aus dieser Zeit. Ich sage mal : Kabelfarben rot, schwarz, grau… Stegleitungen bei denen die Isolierung die Weichmacher verloren hat… dasalles handgestrickt vom Bauherrn = Schwiegervater, der auch gerne mal Material gespart hat / sparen musste. In den Kellerräumen liegt etwas, das ich als „elektrisches Makramé“ bezeichnen möchte…
nehm Dir doch die Räume einzeln per LS vor, dann kannst Du innerhalb der Räume weiter spezifizieren
Was meinst du mit LS?
Leitungsschutzschalter, auch Sicherungsautomat genannt.
Dachte ich mir zwar, aber wollte sicher gehen.
Antwort: geht eher nicht. Die gesamte Wohnung (3ZKB) hat EINEN Stromkreis für sämtliche Steckdosen und Lampen. Es gibt einen später errichteten Anbau, der eine getrennte Zuleitung hat . Die Elektrik habe ich selbst gemacht, da gibt es LS und unterschiedliche Stromkreise, ist aber nur ein großer Raum (8x8m) und ein kleiner Abstellraum.
Hast du denn inzwischen herausgefunden, woher dein hoher Grundverbrauch her kommt?
oh shit. Damit kommst zurecht? Wird ja dunkel wennst den Herd einschaltest
Ein Stromkreis für Lampen und Steckdosen. Durchlauferhitzer und Herd sind getrennt mit jeweils eigenen 400V-Stromkreisen versorgt.
Der Lichtstromkreis ist übrigens gerade ausgefallen. Strom für Kaffeemaschine (sehr wichtig) und Spülmaschine kommen per Kabeltrommel aus dem angebauten Teil der Wohnung, in dem ich damals die Elektrik gemacht hatte,
In einem so alten Haus (1957) mit der Originalelektrik muss man immer mit Überraschungen rechnen. Es gibt auch keine Dokumentation zum Kabelvelauf. Wurde damals vom mittlerweile lang verstorbenen Schwiegervater gemacht, der teilweise auch recht sparsam und erfinderisch gearbeitet hat. In den Steckdosen Erde auf Neutralleiter gebrückt, war damals wohl eine legale Methode Material zu sparen.
Neulich „verschwand“ der Strom auf einer Ader, die die Badezimmerdeckenlampe versorgte. Nicht an der Lampe, nein, am Schalter kam einfach kein Strom mehr an. Nur so!
Habe noch eine dauerhaft stromführende Ader in eine Verteilerdose unter der Decke gefunden und die Lampe über eine Relais-Funkschalter-Kombi angeschlossen.
Im Kellerbereich habe ich momentan auf einem Stromkreis Spannung auf dem Schutzkontakt. Ich habe an einem anderen Stromkreis eine Steckdose angeschlossen. Die Verkabelung ist in den Jahren „gewachsen“. Kabel laufen unter der Decke kreuz und quer, verdeckt durch Heizungsrohre und Wasserleitungen.
Bei den alten Leitungen sind die Isolierungen ziemlich brüchig. Da reicht es schon mal, dass man ein Kabel bewegt und irgendwo kommt es zur Brücke. Der Stromkreis wird natürlich nicht benutzt.
Eigentlich müsste man alles rausreißen und komplett neu verkabeln. Im Kellerbereich habe ich bereits damit begonnen. Meine Werkstatt hat bereits eine ordentliche Verdrahtung mit FI usw., aber das dauert nun mal alles. Vor allem, wenn man 72 ist und das Leiter-rauf-und-runter nicht mehr so flott geht… und am nächsten Tag Folgen zeigt ;-(.
Nein noch nicht, kämpfe gerade mit einem anderen Problem. Stromausfall in einem Teil der Wohnung. Habe einen der Verdächtigen abgeschaltet und bilde mir ein, dass es etwas zurück gegangen ist.
Wenn ich die beiden dringenderen Probleme gelöst habe, wird weiter geforscht.
Nebenbei geht die „alte Frau“ auch noch an 2 Tagen/Woche arbeiten um die Rente aufzubessern. Bin eher pragmatisch veranlagt und finde Lösungen um den Stromausfall provisorisch zu bewältigen.
Als aller erstes mal meinen Respekt das du in deinem vortgeschrittenen Jugendlichen Alter dir sowas noch zutraust, aber ich finde es Toll, Wichtig wäre mir halt das du dich auch Werkzeugmässig gut ausstattest Duspol kutes Elektriker Werkzeug, den es spricht ja nichts dagegen es selbst zumachen und wenn man sich davor auch noch das Wissen aneignet wie man was verbaut ist das durch aus legitim, irgndwann wirst du aber nicht um den Punkt herumkommen Klar schiff zumachen es kann ja auch Schnell gefährlich werden.
Mein Vater war Ingenieur (Eisenhüttenkunde) und Hobby-Elektroniker. Von ihm habe ich vor 60 Jahren die Grundlagen gelernt. Geeignetes Werkzeug ist vorhanden incl. DusPol, Messgeräten, isolierten Zangen und Schraubendrehern und einer Holztrittleiter.
Und Kabel verlegen, korrektes anschließen von Lampen und Steckdosen, Einrichten von Unterverteilungen sind IMHO kein Hexenwerk. Wobei die aktuelle Fehlersuche in dem “antiken Kabelsalat” eine echte Herausforderung ist.
Aktueller Plan ist die seltsame Kellerverkabelung, die zu meiner Wohnung gehört, vom Hauptverteiler aus komplett neu anzuschließen und die alte Verkabelung totzulegen. Anfang der Einspeisung suchen, Waco-Klemmen als Abschluss, Deckel drauf und damit Ruhe im Schacht.
Für die Wohnung ebenfalls, dort ist das auffinden des Einspeisepunktes aber schwieriger. Wäre schön, wenn es eine Unterverteilung gäbe… Fehlanzeige. Für jede Sicherungsabschaltung 2 Stockwerke hoch (und wieder runter)…in meinem Alter rennt man das nicht mehr so leicht…
Bei so Renovierungen fang ich lieber am Ende an. Dachboden, OG zuerst, möglichst in Rohr, Adern bzw Kabel lang genug lassen am Hauptverteiler. Meter zu lang abschneiden ist einfach, 10cm zu kurz heißt neu machen. Fängst unten an, fehlt am Ende irgendeine Leitung. Ich leg immer Strom in 2,5 und Licht in 1,5. 6 Adern passen durch Rohr falls welches liegt
Ich bin auch gerade dabei unser Haus BJ52 Elektrisch aufzurüsten die Grund Elektrik war soweit OK aber eben in die Jahre gekommen, da noc einzelne Leitungen in Bleirohren verlegt wurde, nun wo jetzt ein Deye im Keller regiert wird die Komplette Elektrik grund saniert, Neuer Zählerschrak, neue unterverteilungen pro Stockwerk, das macht es auch einfacher hier eine klare Struktur reinzubringen. Und das hus wird immer Smarter viele Shellys haben einzug gehalten und sind teilweise schon Automatisiert. Klar mit deinem nicht Vergleichbar, aber man muss halt Irgendwann nene klaren Schluss Strich Ziehen ich hab auch vieles Improvisieren müssen , zwar immer mit Absicherung und auh gegen geprüft das Fi ect auslösen aber das schaut auch manchmal Wild aus. Nun wird es immer besser und auch Strukturierter und von mir auch Visuell Dokumentiert damit nachfolgende Generationen es Leichter haben. Das ganze von einem Elektriker machen zulassen scheitert allein an den Finanziellen möglihkeiten und der würde mir das Haus 2 Wochen still legen was gar nicht ginge.
Hab letztens eine bewohnte 4 zimmer-Wohnung renoviert mit Bergmannrohr. Blechdosen müssen halt alle neu, Rest war 90% frisch Draht einziehen
Naja bei mir der Vorbesitzer halt auch ein Bastel Freak und da finde ich Heute noch Elektrik leichen, so zb eine Angeschlossene Steckdose die nicht funktionierte schon die neueste version mit Steckklemmen , ist halt nr doof wenn man nicht die dafür vorgesehenen Löcher nimmt sondern vorne wo die Rastnase ist versucht den draht einzuklemmen.
Kleiner Tipp: Wenn du nicht weißt, wo Leitungen lang gehen: Großen Verbraucher >2000 W anschließen und nach ein paar Minuten mit Wärmebildkamera die Wände anschauen. Da siehst du es sofort, wo überall der Strom lang fließt.
Warmwasser wird über Durchlauferhitzer gemacht.
Bevor ich jetzt nach anderen Verbrauchern suche, würde ich erstmal meinen Warmwasserverbrauch analysieren.
Ging doch um Grundlast, da spielt doch DLE-Verbrauch gar keine Rolle.
Die Grundlast scheint nicht gemessen sondern aus dem Gesamtverbrauch geschätzt zu sein.
800W x 24h x 365d/a = 7008kWh/a. Dann zieht man nochmal gut 30% ab für Urlaub und ähnliches und landet bei 4800kWh/a und kommt so zum Schluss das rundum die Uhr ca. 800W verbraucht werden, wenn man zu Hause ist.