Gibt es was Besseres als Daikin? ( ͡° ͜ʖ ͡°)

Das finde ich einen fairen Vergleich! Genau das meine ich auch. Da kann man dann überlegen, ob und wie man es braucht. Nur so als Vergleich, wir haben 5 Klimasplits und insgesamt hat uns das 10 000€ gekostet. 2xFuji Electric und 3 x Gorenje (Hisense) inkl. tlw. 12m langer Kältemittelleitungen.

Bei ca. 2500-3000kWh Stromverbrauch im Jahr und einer angenommenen JAZ von 3,3 fürs heizen, ca. 10 000kWh Wärmebedarf, wenn wir nun 500€ pro Gerät mehr ausgegeben hätten, 2500€ mehr, und dafür eine JAZ von 5 gehabt hätten, sind das nur noch 2000kWh Strom im Jahr.

Also 900€ p.a. oder 600€ p.a. Dazu kommt, dass ein Teil des Stroms noch durch PV erzeugt wird. Irgendwo ist eine Schwelle bei der sich das "lohnt" und wann nicht. Daher auch mein Wunsch das alles so zu digitalisieren, dass ich es sehen kann. Wenn ein Raum extrem hohen Verbrauch hat könnte es sich rentieren die Anlage früher in Rente zu schicken. Idealerweise noch mit einer Messstation von WIN und Anderen aus dem Forum entworfen, um den tatsächlichen COP zu sehen.

Daher interessiert mich auch dieses Thema hier brennend.

Also bei hohen Installationskosten spielt mir der höhere Gerätepreis die Nebenrolle.
Bei Eigenmontage täts eventuell auch ein günstiges importiertes Gerät. Auch wenn die Garantie dann ein Luftschloss wird.

Ja

Nein

Vielleicht

:wink:

Ich hatte ja zuerst was günstiges gekauft, die gingen aber eben wg. Transportschaden retour.

Erst im Anschluss habe ich mich unentschieden auf „teurere“ Geräte.

Aber eben nicht, weil ich die TCL schrottig fand.

Der Grund war, dass ich mir eine gewisse „Sicherheit“ erhofft hatte, mit den Daikin zufrieden zu sein.

(Die voll erfüllt wurde )

Eben in den hier aufgezählten Punkten - die TCL hätten diese zumindest teilweise nicht erfüllt.

Ob am Ende auch die TCL zu Zufriedenheit geführt hätten :thinking:

Keine Ahnung, möglich wäre es. Ich glaube es aber eher nicht.

Wobei man da eh nie so richtig vorhersagen kann, was dann im Fall eines Schaden wirklich rauskommt…

Im Grunde ist eh nur das 1. Jahr bis zur Beweislastumkehr was wert - in dem wird aber ein Defekt eh sehr unwahrscheinlich sein.

(Gewährleistung)

Daikin würde dann - bei Montage durch Fachhandwerk - 5 Jahre geben. Aber wohl nur dann, wenn man die regelmäßige Wartung von Daikin machen lässt.

Die wäre dann aber so teuer, dass es sich kaum lohnt…

Meine Meinung:

Wenn man zb. einen Mercedes fahren möchte, dann ist es auch nicht relevant wenn man sagt: Dafür kannst du aber 2 oder gar 3 Dacia kaufen. Denn man kann am Ende nur mit einem fahren - und wenn man einen Mercedes fahren will, dann hilft der Dacia nicht weiter :rofl:

Bezogen auf die Klima:

Auch wenn günstige Geräte Preis / Leistung meiner Ansicht nachzwangsläufig besser sind als teurere, dann hilft das in der Praxis nicht - wenn man damit unzufrieden ist.

Der springende Punkt ist aber dann:

Wie will man das herausfinden, ohne es auszuprobieren

:thinking:

Geht nicht denke ich, jede Situation ist anders…

Also ich muss sagen, dass wenn jemand Eigentum hat, dann muss er auch langfristig planen, dass irgendwann eine Heizungsanlage ersetzt werden muss. Wenn mir dann 1000 EUR fehlen oder ähnliches, dann ist die Immobilie vielleicht einfach "zuviel" und man sollte sich ne Mietwohnung suchen.

Vielen Dank für die umfassende Antwort. Generelle Zustimmung. Nur ein paar Anmerkungen:

IMHO schmerzt der Anschaffungspreis incl Montage nur einmal. Ärger mit einem schlechten Gerät jahrelang.

Ausdrückliche Zustimmung. Ich hatte mich nicht 'getraut' das Prinzip Nutzungsfreude geht vor Effektivität so deutlich auszusprechen.

'Black Box' dürfte für die meisten potentiellen Kunden ganz oK sein, solange es funktioniert.

Letztes ist das Problem: Fachfirma anheuern, installieren lassen, einschalten, dann über gelegentliches Knöpfchendrücken an der Fernbedienung nichts mehr tun müssen - so muss das sein und dafür darf es auch etwas teurer sein. Also Daikin gehobene Baureihen, Mitsubishi mit R290…

An herkömmlichen Heizungsanlagen muß nicht ständig was eingestellt werden. Die Anbieter von LWWP versprechen dieses Nutzererlebnis zu reproduzieren. ME mit begrenztem Erfolg.

LLWP haben den definitiven Mehrwert der Kühlung, dIe mit LWWP im Altbau mit Heizkörpern nicht erreichbar ist. Jetzt muß noch die Unkompliziertheit gesichert sein.

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Ich muss das zum Glück nicht sagen, denn ich sehe es anders :wink:

Im Grunde wäre es eigentlich gerade dann ein Argument FÜR günstigere Anlagen, wenn man das was übrig bleibt zur Seite legt und spart für dringende Reparaturen :+1:

Ich würde das aber generell nicht pauschalisieren. Ich denke es ist längst nicht so, dass Leute die es sich „leicht leisten“ können automatisch teuer kaufen und diejenigen wo es knapper ist automatisch „billig“.

Also sparen ist schon gut denke ich, aber nur wenn man dennoch zufriedengibst. Sonst hat man es übertrieben und erreicht das Gegenteil.

Ich kann mich an einen hier erinnern, der wollte einen Wanddurchbruch (!) in der Wohnung machen und ein Klima Innengerät innerhalb der Wohnung von einem Raum zum anderen schieben… Das meine ich mit: Man kann es übertreiben;)

Aber auch das fand hier durchaus Anklang :wink:

Das ist bei mir und bestimmt der weit überwiegenden Zahl von Wärmepumpenkäufern ausgeschlossen. Als Aspekt der Anschaffung spielten bei der Frage nach 'besser' mE eine Rolle.

Wenn sie dann reibungslos laufen ist das in Ordnung.

Beim Kühlen wird doch Luftfeuchtigkeit kondensiert und abgeleitet -> Luft wird trockener​:red_question_mark:

Beim Heizen wird gleichbleibend feuchte Luft als trockener empfunden. Deshalb hatte man früher Verdunster an Heizkörpern bzw Öfen.:red_question_mark:

Ich weiß das. Aber erkläre das mal denen, die eine Lektüre von Stiftung Warentest als Höhepunkt kritischer Selbstinformation ansehen…:face_with_spiral_eyes:

Wenn die Anlage für 5000€ nicht funktioniert oder ausfällt und deshalb kurzfristig ersetzt werden muss oder unbenutzt bleibt etc,

die Anlage für 5500€ aber sehr gut (oder zumindest ausreichend) funktioniert

dann hat die Mehrinvestition von 500€ den Sockel von 5000€ 'gerettet', hat also einen Wert in Höhe des 10fachen Nennwerts.

Mehr investieren kann sparen.

Gut, der Betrag ist jetzt für eine Anlage schon zu hoch angesetzt…

Aber im Grunde natürlich korrekt, aber bedingt einen Blick in die Zukunft sozusagen :wink:

Ich sehe das aber im Grunde auch so: Besser mehr ausgeben und (hoffentlich?) zufrieden sein, als weniger und (vielleicht?) nicht zufrieden.

Es wäre aber auch möglich:

Mehr ausgeben, trotzdem unzufrieden …

Weniger ausgeben, trotzdem zufrieden.

Nur weiß man es vorher leider nicht :roll_eyes:

Aber ich denke, man ist mit einer teureren Anlage tendenziell eher zufrieden…

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deshalb die Informationssuche vor der Investition.:man_shrugging:

Ganz meine Meinung.

Es scheitert am: Kann.

Manchmal halten auch günstige Sachen länger. Dann hat man bei der teureren mehr Geld ausgegeben und sie ist dennoch inne Fritten.

Klingt einfach, ist es aber leider nicht.

Datenblätter geben zb. her, wie laut die Geräte sein sollen.

Mit Glück stimmt das sogar.

Das sagt aber nicht aus WIE es klingt, nur wie laut - theoretisch.

Das sagt aber dann eben aus wie leise sie sein KANN. Wie leise sie dann aber im Realbetrieb ist, sagt es nicht unbedingt aus.

Die Datenblätter geben auch nichts darüber her, wie „sinnvoll“ die Anlage regelt und moduliert. Bestenfalls wie tief sie modulieren KANN. Ob und wenn ja wie oft sie das real dann in der Praxis tut, ist wieder eine andere Sache…

Das macht dann am Ende aber auch sehr viel bzgl. Effizienz aus. Eine Anlage die mangels guter Regelung sehr oft taktet und anschließend mit hoher Leistung startet, wird alleine dadurch ein Stück weit weniger effizient.

Genau.

War früher auch der Ansicht: Besser einmal was „ordentliches“ kaufen, als ggfs. mehrfach Billigzeug.

Aber Billigzeug ist nicht automatisch schlecht, teures Zeug nicht automatisch gut…

Sieht man auch beim Video vom Akkudoktor.Er hat ja keine Billiggeräte. Und dennoch ist dann das Ding dermaßen blöde, dass der Raum nicht warm wird. Gut nun wird ein anderer Temperatursensor benutzt, der in der Fernbedienung. Aber das sind namhafte Hersteller. Man sollte meinen, die würden SELBER auf so eine Idee kommen. Die Lösung wäre im übrigen dann, dass man generell zur Klimaanlage einen freien, weiteren Temperatursensor hat, den man irgendwo hinlegen kann, und an dem misst man dann. Beispielsweise in ein Regal legen. Oder dergleichen. Geht zwar mit der Fernbedienung auch, aber wenn man wie WIN den ganzen Tag ein und ausschaltet (Spaß muss sein!) muss sie schon zugänglich sein.

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Kommt wohl sehr auf die individuellen Umstände an. Unsere Anlagen heizen im ganz normalen Auto-Modus wunderbar den ganzen Raum warm, egal ob Daikin oder Midea. Auch Nebenräume mitzuheizen funktioniert gut. Allerdings sollte man schon beim Einbauort und auch bei der Möblierung darauf achten, dass der Luftstrom nicht behindert wird. Und nicht unnötig den Lüfterstrom selbst herunterregeln (machen ja einige wegen Geräuschen). Zusätzlich hab ich in einem grösseren Raum noch den Xiaomi Smart Turmventilator, der automatisch startet, wenn die Klima läuft. Bräuchte es aber nicht unbedingt..

Wobei aber eben eine SCOP 5.xx Midea mit der Ausstattung wie die ATXM auch nicht günstiger ist?

Der SCOP wäre mir gar nicht so wichtig, eher der Komfort Faktor. Die Midea Blue war zu dem Zeitpunkt alternativlos bzgl. R290, und ich sehe da schon immer noch Vorteile im Falle eines Defekts und evtl. Neubefüllung. Vom Wärmekomfort her ist die Daikin zweifellos besser.

Bei dem Post oben ging es mir aber nur um die Thematik "Wärmeblase", die ich bei keiner meiner Anlagen bisher beobachten konnte. Bei unserer ATXM hatte ich da schon Sorge, weil die in einer Raumnische / Dachgaube auf 1m Höhe montiert ist, also kein idealer Montageort und dann auch noch grosser Raum. Funktioniert aber Top, absolut gleichmässige Wärme im Auto-Modus.


Läuft schön, oder? :blush:

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Ja, ich habe auch eine. Aber die hatte nur 200 Euro gekostet, und ich hatte da jemanden billigen zum Anschliessen gefunden. Und das betreffende Zimmer hatte vorher garkeine Heizung, und es ist nicht so schlimm, wenn das wieder so wäre für eine Weile.

Hätte ich 500 Euro fürs Anschliessen bezahlen müssen hätte ich mir was besseres gekauft.

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Hallo,

bin auf der Suche über die Bosch CL4000i gestoßen. Die wird z. Zt. ganz günstig angeboten z.b. hier
Leider finde ich kaum Informationen darüber, die Serie wird in Deutschland scheinbar gar nicht angeboten. Ist so was üblich und was könnte der Hintergrund sein?

VG
Heinzie