Gerüchte: Balkonkraftwerke bis 7kWp (statt 2kWp) nun zulässig...?

Ich sag mal, ganz generell ist das auch gut so.

Oliver

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Bis auf die Verwirrung und permanente Nachbesserung der Installation....

Soweit sich neue Möglichkeiten auftun, finde ich das sehr gut. Gibt ja genug Dinge, wo wir uns rückwärts bewegen. Gibt hier diverse alte Reihenhäuserzüge, wo bei 6 Modulen oder so Schluß ist. Dafür ne klassische PV Anmeldung mit Zählerschrank neu etc rechnet sich nicht. Bliebe dann nur klassisches BKW. Mit dem Wildwuchs an NB, die das früher oder später ermöglichen, ist es natürlich schwierig, da jetzt privat zu beraten.

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Hab an einer kleinen Mittelteihenhaus PV gewerkelt, genau diese Problematik.

Nur mal so - es blieb der alte ZS - 50J ?? - es wurde SLS+USS auf Hutschiene und ein zweireihiger Verteiler installiert.

Mit Anmeldung der PV usw - 2t€ - alle happy :wink:

Die 5kWP werden nie erreicht, daher ein 3kW WR - alles leichte Kost

Es war die richtige Entscheidung GEGEN ein BKW.
Der einphasige Speicher kann 4kW liefern. Damit sollte Strombezug insgesamt vom Tisch sein.

Es ist sicher "nett" mit dem was ein BKW ermöglicht, aber auch ein wenig "bizarr" :wink:

Sicher nicht, ausser die Bewohner verbringen den Winter in Spanien, oder so. Das liegt aber nicht an BKW oder nicht, sondern daran, daß die Anlage halt klein ist.

Oliver

Ein BKW kann nicht einmal ne Waschmaschine bedienen, oder einen Toaster.......

Akku an - Zähler steht, Wama läuft, Kaffe gibt's oben.

4kW vom Akku + 3kW von der PV - Mega !

0,8kW vom BKW - amüsant

Regelproblem. Abgerechnet wird bei uns in 15min Scheiben. kannst nachm toast noch bis zu 10 min nachschieben theoretisch

Die Regelungen erscheinen aktuell vielleicht etwas unübersichtlich, weil sich etwas Elementares geändert hat und viel diskutiert wird. Wenn man die Kontroversen ausblendet und nicht zu sehr an den Hintergründen interessiert ist, bleibt eigentlich nur Folgendes (wenn ich es richtig verstanden habe)

Bis 800w Selbstanmeldung ohne Elektriker möglich, Anmeldung im Marktstammdatenregister immer nötig.

Bis 960W Modulleistung mit Schukostecker möglich, keine Meldung an den Netzbetreiber nötig

Zwischen 960W und 6999W Modulleistung Meldung an den Netzbetreiber nötig. Meldepflichtig, nicht genehmigungspflichtig.

Man erklärt dabei auch, dass die Anlage normgerecht angeschlossen wurde. (hier dann kein SchuKostecker mehr, sondern per (z.B.) Wielandstecker oder Direktverkabelung)

Aber was nützt das alles, wenn es keine taugliche Hardware gibt, mit der man das umsetzen kann?

@win hatte auf meine diesbezügliche Frage 3 Hersteller genannt, von denen 2 beim Querlesen eigentlich schon raus sind: Der Marstek macht Probleme zu hauf und der Growatt scheitert schon beim Verbinden von 2 Speichern. Zudem sind sie bereits relativ lange am Markt und die Speicheraufrüstbarkeit ist eng begrenzt.

Bleibt das Ecoflow Stream Ultra mit mehreren Hubs zur Verbindung von Speichern mit eigenen MPPT´s. Habe ich vorhin irgendwo gefunden, jetzt schon wieder nicht mehr. Klingt kompliziert und unerprobt und nach einer Menge potenzieller Fehlerquellen.

Was ich mir eigentlich vorstelle ist entweder sowas wie das Sunenergy Xt500. Also All in one, mit stark erweiterbarem Speicher, Plug&Play. Nur halt mit 8 Mppt anstatt 4. Oder die Kombination von 2 Kopfspeichern, die dann trotzdem nur mit 800W einspeisen.

Oder noch besser: ein Hybridwechselrichter mit 800W Ausgangsleistung und 7kw maximaler Eingangsleistung. Verwendbar mit jedem LFP Akku und bei genügend MPPT und Paneleingängen auch mit vorhandenen Installationen nutzbar.

Vielleicht 80% des Verbrauchs wird man damit trotzdem erschlagen können. Kein Grund es lächerlich zu machen. Gibt immer noch jemand, der ne größere Anlage hat und sich drüber amüsieren könnte, daß Du nicht nen DLE versorgen kannst oder ein eAuto nicht mit xy kW laden …

Man kann es nie allen recht machen. Es wäre super, wenn es ein evtl sogar von mehreren Herstellern unterstütztes Stapelsystem gäbe. 5kWh, 15, 30. Ein 4MPPT Modul, eins mit 8. Einen 800W-WR, einen mit 2000W und einen mit 12kW. Passende Kisten drumrum, wie man es bei Serverschränken kennt. IP20 oder IP67, mit oder ohne klimatisierung.

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Nulleinspeisung wäre besser. Jeder kann basteln was auch immer er will und nichts einspeisen. Probleme ganz generell gelöst. Geht nur noch denjenigen an, der es betreibt und besitzt.

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Nicht ganz richtig. Du kannst ein Balkonkraftwerk weiterhin bis 2kWp Modulleistung beim Marktstammregister anmelden, ohne Meldung beim Netzbetreiber.

Das Thema ist hier einfach: Die Hersteller entwickeln das, was nachgefragt wird. Und weil diese neue Regelung ja gerade erst im März gekommen ist, gibts eben noch keine passenden Systeme. Ist ja derzeit noch nicht mal so richtig klar, ob das alles überhaupt ein gangbarer Weg werden wird. Falls ja, werden auch Systeme mit mehr als 4 MPPTs kommen.

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Danke für die Richtigstellung.

Zum Thema der zukünftigen Entwicklung der Kleinerzeugeranlagen bin ich deiner Meinung bzw. hoffe, dass der deutsche Markt groß genug ist, damit die Hersteller entsprechende Hardware entwickeln werden.

In den YouTube Videos ist hingegen die Rede von „Rückmeldungungen, bei denen Registrierung und Anmeldung geklappt hat“

Was genau wurde denn angemeldet? Welche (Bastler?-)Lösung kann denn heute schon 800w einspeisen bei annähernd 7kwp Modulen?

Für den Nicht-Elektriker, der hier ja angesprochen wird, ist die naheliegende Option, sich 16 Stück 435w Panels aufs Dach zu werfen, halt noch nicht realistisch.

Das naheliegendste ist wohl irgendein 600-800W Balkon-WR, grosse Batterie, Laderegler, Panels. Um 24h 800W rauszuhaun brauchst wenigstens 15kWh Batterie und wenigstens 4kWp Panels.

Z.B so:

Nach dem Prinzip. Kann man dann auch mit größerem zweiten Wechselrichter bauen, der dann eine Insel speist.

Das Prinzip ist doch das vom Akkudoktor aus einem seiner allersten Videos.

Oliver

Vor allem machrt es ohne Speicher eigentlich null sinn sich 7kWp aufs Dach zunageln un dnur 800W einzuspeisen.

Von „ohne Speicher“ war glaube ich nie die Rede. Das verlinkte Set von basba hat doch unter 2kwp!? Und das dann für 3000€!?

4kwp und 5kwh Speicher gibts von SunenergyXT für 1300€ Mit 8 Modulen dann knapp 2000€.

Da dürfte eine Anlage mit annähernd 7kwp und ansonsten gleichen Parametern gefühlt maximal 3000€ kosten, damit man das über die Lebensdauer wieder reinholt.

Wobei da auch interessant wäre, wieviel Kw der Laderegler in den Akku pumpen kann,

rechnen.

1500€ Batterie 15kWh

100€ WR

100€ Laderegler

1200€ 12 Panels mit Unterkonstruktion

3000€ ← Gesamt mit Kleinteilen

Ergebnis nur einspeisen ohne Eigenverbrauch: 180 Tage x 19kWh x 0,10 = ca 350€ im Jahr

Ergebnis alles selbst verbrauchen ohne einspeisen: 180 Tage x 19kWh x 0,30 = ca 1000€

also nach 3-8 Jahren eingespielt wenn mans selbst aufbaut

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Sorry, ich verstehe da ein offensichtlich ein paar grundlegende Dinge bezüglich Modulleistung, Laderegler und Wechselrichterleistung noch nicht.

Verstehe ich es richtig, dass in der Beispielrechnung die z.B. 6kw Panele den Laderegler speisen, dieser lädt den Akku und vom Akku aus zieht der Wechselrichter dann die 800w?

nein die 800w sind das was du maximal einspeisen darfst was du vor der einspeisung entnimmst ist nur auf die Pv erzeugung begrenzt