Sicher ? Mach mal einen Ladezyklus bei ausgeschaltetem Balancer. Die Kurve interessiert mich.
Ich habe übrigens endlich, nach einem Jahr nachdenken, eine neue Idee für meinen Frank en Stein. Einfach nur weitere Akkus rein ( die herumliegen ) iss ja nichts interessantes. Aber jetzt habe ich eine neue Idee für eine weitere Gagastufe. Mal sehen ob ich genug davon rumliegen habe. Stay tuned...
schalte den Balancer morgen mal aus, ich bin gespannt ![]()
@carolus hier der Spaß ohne Balancer
Jo. Das wird der von @nimbus4 beschriebene Memoryeffekt sein.
kann sein, vielleicht mag @nimbus4 was dazu sagen, hatte ja in seinem BMS Thread schon mal Interesse angemeldet ![]()
Ist ziemlich wahrscheinlich.
Schöner wäre, wenn zu der Zellspannungskurven auch eine Stromkurve vorhanden wäre, damit man einschätzen kann, wieviel Ah davon betroffen sind.
Wenn ich es richtig überblicke sind das praktisch neue Zellen!?
ja neue Box, erst ein paar Ladezyklen, momentan ca. 20-25% Lad- Entladehub am Tag. Komischerweise betrifft es nur eine Zelle, die anderen 15 sind komplett synchron.
Gesamtgröße Speicher 61kWh, heute gingen rund 16.5 kWh in den Speicher, die betroffeneZelle soll laut Händler 324Ah haben (Hersteller CALB) Eine zweite identische Box ist völlig unauffällig.
Die letzten 24h des betroffenen Packs
die letzten 24h vom Vergleichspack
Gibt es dazu auch den Strom?
Ich kenne das in ähnlicher Form auch bei praktisch neuen Zellen: ( Die Zellspannungen sind bereits bzgl. leicht unterschiedliche Zellpfadimpedanzen korrigiert )
Bei aktiviertem schwachem passiven Balancer ist dabei ein charakteristisches Merkmal, dass sich die Zellspannungen bei verschwindenem Restladestrom kreuzen.
Erst wenn es in eine solche Richtung geht, schränkt das die Nutzbarkeit eines Packs gravierend ein:
Spannung vom Smartshunt, die Ströme der Boxen aus dem jeweiligen BMS
Master 314 Ah EVE Grade A+
Box 1 230Ah EVE Grade A+
Box 2 +3 324Ah CALB Zellen in fertig bestellten Boxen von EEL
Die CALB Zellen scheinen einen höheren Innenwiderstand zu haben als die EVE Zellen, oder wie seht ihr das?
Daraus würde ich abschätzen, dass bei der Zelle ~ 2 Ah betroffen sind.
Wenn Du diesen Pack vollgeladen und solange gewartest hast, bis die Zellspannungen wieder nahezu identisch sind, dann zügig ~ 10 Ah aus dem Pack entnimmst und sofort wieder volllädst, verhält sich die Zelle dann wieder genauso, oder ist die Überspannung deutlich geringer? Letzteres würde ich erwarten.
Wenn man den 230 Ah Pack auf die anderen normiert, ist dessen Strom den beiden CALB Packs doch ziemlich ähnlich!?
Lediglich der Master trägt merklich mehr Strom.
Da hätte ich dann eher Verkabelungswiderstände im Verdacht.
je leerer der Pack vor dem Laden war, um so höher reist die Zelle beim Ladeende aus. Bei 50% Entladung hatte ich schon das Problem, das der Pack wegen Überspannung an Zelle 16 das Laden deaktiviert hat.
Reife Leistung! Sieht so aus, daß man da nicht jeden ranlassen sollte
Die von Dir produzierten Platten ersetzen eine Schieferplatte, die irgendwie aus dem Verbund entfernt werden muß oder wird die durchbohrt und die Metallplatte kommt oben drüber?
Bei mir haben sie jeweils eine Schieferschindel mit dem "Reparatureisen" gezogen, und an dessen Stelle eine Halterung eingeschoben. Theoretisch hätte man auch die Montageplatte dazwischen schieben können, und den Schiefer durchbohren. Version 1 ist aber ordentlicher, da dann die Edelstahlplatte direkt auf dem Schalbrett aufliegen kann. Kür wäre gewesen die Edelstahlplatte in der Flucht einzubauen und mit dem Winkelschleifer auf Maß zu schneiden, aber da man sie nicht sieht ist mir das eigentlich egal.
bisher jeweils 2 Packs parallel mit 50qmm angeschlossen, habe jetzt noch mal Kabel bestellt, dann werden alle Packs einzeln mit 50qmm angeschlossen (Kabel natürlich gleich lang)
hier mal die Differenz nach 48h nicht voll, und Entladung auf 71% Balancer aktiv
Das ist genau das, was ich erwartet habe und entspricht dem Verhalten der beiden Zellen in meinem Pack "A".
Die Zelle hat also eine merkliche Anomalie. Interessant ist daran, dass Deine Zelle mutmaßlich nahezu neu ist, während meine Zellen schon viele Jahre alt sind (aliexpress-Kauf aus den Anfangszeiten). Wenn Du auf "hohe" (Ent-)Ladeströme angewiesen bist, wirst du mit der Zelle keine Freude haben.
Meine aktuelle physikalische Erklärung für das Verhalten ist, dass ein Teil des Kathodenmaterial nicht mehr so niederohmig angebunden ist wie der Rest. Deswegen wird dann beim (Ent-)Laden dieses Teils des Kathodenmaterial ein deulich größeres Überpotential benötigt. Beim Laden mit relativ hohen Strömen ( mehr als einige wenige A ) läuft die Spannugn nach oben weg, beim Entladen bricht sie ein.
Dieser Teil des Kathodenmaterials wird tendenziell immer zuletzt ( oder zumindest spät ) geladen und entladen. Deswegen die Veränderung über die Entladetiefe.
Da zeigt sich, dass schon deutlich mehr als 2 Ah betroffen sind.
Meine Einschätzung: Die Zelle ist entweder nicht neu oder hat einen Herstellungsdefekt/-anomalie.


















