Geisterstrom im Netz ? wohl PV Guerilla ☺️

Der Rückbau wird immer vom Steuerzahler geleistet. Egal welche Form von Stromerzeuger. Gesetzliche Regelung. Sonst hätte es nie AKW's gegeben.

Die Ölförderung hat ein Nebenprodukt und heißt Gas. Weswegen die Plattformen auch gerne öfters Mal brennen ?

Dann sollten sich die idealistischen Politiker aber nicht nur um Ausbau von EE kümmern, sondern eher um Stromverteilung (=Leitungen) insbesondere für Windstrom, möglichst umweltfreundliche und bezahlbare Bereitstellung von Reservekapazitäten sowie um ein möglichst zwang-freies Lastmagement (= flexible Preise). Wenn das läuft, dann wird es auch sinnvolle Nutzungen für den (billigen) Überschussstrom geben, gern Wasserstofferzeugung oder Power2sonstwas. Wenn wir das in DE zu vernünftigen Kosten hinbekommen, sind wir positives Vorbild, ansonsten eher abschreckendes Beispiel.

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Stromverteilung läuft es gibt extra für Wind Leitungen. Bzw. Wird natürlich auch weiter ausgebaut. Auch aus Norwegen Schweden wird es eine Leitung geben.

Hier Mal ganz öffentliche Zahlen vom Januar 2023

Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2022

Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2022

Ausgabejahr2023 Erscheinungsdatum04.01.2023
Die Bundesnetzagentur hat heute Strommarktdaten für das Jahr 2022 veröffentlicht. Datengrundlage für die Zahlen ist SMARD.de, die Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur.

Stromverbrauch und Erzeugung aus erneuerbaren Energien

Der Stromverbrauch (Netzlast*) sank 2022 insgesamt um 4,0 Prozent auf 484,2 TWh (2021: 504,5 TWh).

Die (Netto-)Stromerzeugung stieg um 0,4 Prozent auf 506,8 TWh (2021: 505,0 TWh).

Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Verbrauch lag im Jahr 2022 bei 48,3 Prozent (2021: 42,7 Prozent).

Den größten Beitrag dazu leisteten Windkraftanlagen – vor allem an Land.

On- und Offshore-Anlagen kamen gemeinsam auf einen Anteil von 25,9 Prozent. Photovoltaik deckte 11,4 Prozent und Biomasse 8,2 Prozent. Die übrigen 2,8 Prozent entfielen auf Wasserkraft und sonstige Erneuerbare.

Insgesamt lag in 2022 die Erzeugung aus erneuerbaren Energien mit 233,9 TWh rund 8,5 Prozent über dem Vorjahreswert von 215,5 TWh. Die Wind-Onshore-Erzeugung war mit 100,5 TWh etwa 12,4 Prozent höher als im Vorjahr (89,4 TWh). Die Erzeugung aus Wind-Offshore-Anlagen lag mit 24,7 TWh um 2,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 24,0 TWh. Auch die Photovoltaikeinspeisung war höher. Wurden 2021 noch 46,6 TWh eingespeist, so waren es im vergangenen Jahr 55,3 TWh. Dies entspricht einem Plus von 18,7 Prozent.

Die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern betrug insgesamt 272,9 TWh. Im Vergleich zu 2021 sank sie somit um 5,7 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr war die Erzeugung durch Erdgas um 1,7 Prozent höher. Ein Grund für den Einsatz von Gaskraftwerken ist deren Flexibilität, wenn kurzfristig eine höhere Stromnachfrage bedient werden muss. Beispielsweise im Zusammenhang mit vorübergehend nicht verfügbaren Erzeugungskapazitäten auf dem gesamteuropäischen Strommarkt. Hilfreich und teilweise unentbehrlich sind Gaskraftwerke auch für die Netzentlastung (Redispatch) und zur Frequenzsicherung (Regelreserve). Der Gesetzgeber hat die Rückkehr von Kohlekraftwerken an den Strommarkt möglich gemacht, damit wieder weniger Strom durch Gaskraftwerke erzeugt wird.

Insgesamt stieg die Erzeugung durch Braunkohle im letzten Jahr um 5,4 Prozent und die durch Steinkohle um 21,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Großhandelsstrompreise

Der durchschnittliche Day-Ahead Großhandelsstrompreis belief sich 2022 auf 235,45 €/MWh (2021: 96,85 €/MWh). In 69 der 8.760 gehandelten Stunden war der deutsche Day-Ahead Großhandelsstrompreis negativ (2021: 139 Stunden). Im Jahresverlauf zeigte sich insgesamt eine Entwicklung zu höheren Großhandelsstrompreisen.

Grenzüberschreitender Stromhandel

Deutschland war im Jahr 2022 erneut Netto-Stromexporteur mit insgesamt 26,28 TWh. Dabei betrug der Export 62,05 TWh (2021: 56,99 TWh) und der Import 35,77 TWh (2021: 39,60 TWh). Der Nettoexport ist im Vergleich zu 2021 (17,39 TWh) um 51,1 Prozent gestiegen.

Der Exportüberschuss** fiel mit 2.880 Mio. € in 2022 höher aus als im Jahr 2021 (1.142 Mio. €).
Weitere Kennzahlen und Erläuterungen zum Strommarkt im Jahr 2022 finden Sie im Jahresrückblick auf der Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur unter: https://www.smard.de/page/home/topic-article/444/209624.


Die Daten auf der Plattform werden von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern bereitgestellt und können aufgrund neuer Erkenntnisse aktualisiert werden.

  • Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast unterscheidet sich von der Berechnungsgrundlage für die Zieldefinitionen der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien (EEG), die sich am Bruttostromverbrauch bemisst. Die Netzlast erfasst keine Kraftwerkseigenverbräuche und Industrienetze, so dass bei der hier angewendeten Berechnungsgrundlage im Vergleich zum Anteil am Bruttostromverbrauch ein tendenziell höherer erneuerbare Energien-Anteil resultiert. Die Netzlast berechnet sich aus Nettostromerzeugung abzüglich Export-Übertragungsleistung, zuzüglich der Import-Übertragungsleistung und abzüglich der Pumparbeit von Pumpspeicherkraftwerken.

** Der Exportüberschuss errechnet sich aus der Summe des Produkts der stündlichen Nettoexporte multipliziert mit den jeweiligen Day-Ahead Stundenpreisen.

Pressemitteilung (pdf / 140 KB)

© Bundesnetzagentur - 2023

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Wir brauchen halt noch mehr und ja wir bauen mehr.

Die Linie oben ist unser realer Stromverbrauch

Unten die erneuerbare Energie die eingegebenen wurde. Also wenn wir mehr Strom brauchen haben wir auch mehr erneuerbare Energien zur Verfügung wir bräuchten nur mehr Leistung :v:

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Und jetzt mal Zahlen und Fakten vom 15.12.2022 bis 15.01.2023

Sieht gar nicht so schlecht aus :v: für die Dunkelflaute oben natürlich der reale Stromverbrauch.

Und jetzt mal Zahlen und Fakten vom 15.12.2022 bis 15.01.2023

Sieht gar nicht so schlecht aus :v: für die Dunkelflaute oben natürlich der reale Stromverbrauch.

Man muss auch dazu sagen das dort noch die AKW's die Netze überlastet haben und damit verhindert haben das mehr erneuerbare Energie genutzt werden konnte. Erst Netzentlastung dann mehr Wind und PV zugelassen haben. Wie man auf der Grafik sehr schön sehen kann.

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Hier kannst du sehen wie unflexibel AKW ist

Die Retter der Nation sind die Kohle Kraftwerke. Die Lastspitzen abfedern können. Bzw. man wollte Gas einsparen. Gaskraftwerke sollen das ja ab 2030 komplett übernehmen. Letztes Kohlekraftwerk wird 2038 stillgelegt :v:

Aber natürlich sehr kostspielige Angelegenheit keine Frage. Deshalb mehr erneubare Energie :v:

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Energiewende:Robert Habeck legt Pläne für Ausbau der Solarenergie vor

Der Bundesklimaschutzminister hat ein Konzept für einen kräftigen Ausbau der Solarenergie in den kommenden Jahren vorgelegt. Betroffene Unternehmen äußerten sich positiv.
Aktualisiert am 5. Mai 2023, 15:28 Uhr
Mit verschiedenen Maßnahmen will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Solarenergie in Deutschland erheblich schneller ausbauen. Der Minister legte nach einem weiteren Photovoltaik-Gipfel mit Vertretern der Branche in Berlin eine entsprechende Strategie vor. Demnach sollen bis 2030 mindestens 80 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden.

"Die Photovoltaik soll mit einer installierten Leistung von 215 Gigawatt bis 2030 ( Photovoltaikeinspeisung 2022 war höher, mit einem Plus von 18,7 Prozent. Wurden 2021 noch 46,6 TWh eingespeist, so waren es im vergangenen Jahr 55,3 TWh ) hier einen wichtigen Beitrag leisten", sagte Habeck. "Mit der heute vorgelegten Strategie wollen wir den Ausbau noch mal deutlich beschleunigen und alle Bremsen lösen, die ein höheres Tempo beim Zubau bislang verhindert haben."

Allein im ersten Quartal habe es einen Zubau von Solarenergie von 2,7 Gigawatt gegeben, sagte Habeck. Sollte sich dieser Trend bestätigen, gebe es erstmals in Deutschland die "Chance, zweistellige Zahlen beim Zubau zu sehen, das wäre wirklich ein dickes Ausrufezeichen".

Verbände begrüßen das Vorhaben

Konkret sollen nach Ministeriumsangaben ausreichend Gebiete für Anlagen auf freier Fläche zur Verfügung stehen und Planungs- und Genehmigungsverfahren schneller werden. Um mehr Dächer von Mehrfamilienhäusern für Fotovoltaik zu nutzen, soll außerdem ein neues Modell zur gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung eingeführt werden. Damit solle die Vor-Ort-Nutzung von Solarstrom für alle Parteien im Haus ermöglicht werden. Sogenannte Balkonkraftwerke sollen einfach genutzt werden und die Anlagen schnell angeschlossen werden können.

Geht das ohne Speicherung eigentlich? Kann ich mir nicht vorstellen. Da hätte ich ja gerne mal eine Erklärung, wie genau das gemeint ist.

Hallo

Gespeichert wird bei den Grünen im Netz.

Das Ziel hat der Minister erreicht, wenn im Hochsommer mittags 80% des Bedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.

Das ist doch toll….

Da bin ich heute schon, meine Batterie war heute schon um 11 Uhr voll.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

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@win An Speicherlösungen wird doch gearbeitet und sie sind absolut notwendig. Auch hier gibt es nicht die eine Lösung. Batterie, Power to …. sind in der Erforschung. Auch @Leverkusen3 und ich und ganz viele andere haben das doch schon im kleinen Bereich. Nicht alle Lösungen müssen industrielle Dimensionen annehmen.

@win

Der Plan ist immer noch vielschichtig

  1. Batterien

  2. Gas

  3. Wasserstoff

  4. Wasser Erwärmung

Der Plan um bessere Vernetzung.

Export darf man auch nicht unterschätzen.

Das große Ziel ist 2050 mit co2 neutral zu sein.

(Grünes und blaues Gas erlaubt = CO2 neutrales Gas)

Verbrenner Auto's gehen dann natürlich nicht mehr. Das wird noch eine Mega Herausforderung werden.

Außer man bekommt noch was hin und das auch in reichlicher Weise als Ersatztreibstoff genutzt werden kann. Oder die Taktik mit Akku, Gas, Wasserstoff und Ersatztreibstoff zu fahren. Wer weiß das schon was in 27 Jahren los ist. :v:


2030 ist bald. Wie ich Deutschland so kenne, müsste jetzt schon mit dem Bau aller Speicherlösungen begonnen werden, damit die 2030 alle fertig sind. Zumindest müssten die schon projektiert und genehmigt sein. Ich glaube, daran sieht man jetzt schon, dass das völlig Illusion ist. Und sowas ärgert mich, wenn von Anfang an Unsinn auf der Agenda steht.

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Lange nicht mehr so gut gelacht

Genehmigt?!? Habt ihr das neue Energiewende Gesetzt nicht mitbekommen? Gebaut wird direkt ohne Zulassung oder fragen zu stellen oder auf Meinungen anderer Politiker gehindert zu werden

Leistung von 200 AKW: Größtes Kraftwerk der Welt entsteht in der Nordsee

Erstellt: 06.05.2023, 05:06 Uhr

Die Nordsee soll das „grüne Kraftwerk Europas“ werden. Bis 2050 soll die Windenergie 300 Gigawatt betragen – das wurde auf dem Nordsee-Gipfel beschlossen.

Ostende – Windenergie aus der Nordsee soll zukünftig boomen. Beim zweiten Nordsee-Gipfel am Montag (24. April) haben Regierungschefs von neun Ländern eine Erklärung zum Ausbau von Windparks vor der Küste der Nordsee unterzeichnet– diese soll so zum grünsten Kraftwerk Europas werden. „Mit der Nordsee haben wir das Energie-Powerhouse quasi vor der Haustür“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Nordsee solle schon bald maßgeblich zur Energieversorgung Europas beitragen.

Offshore-Windparks in der Nordsee: 300 Gigawatt bis 2050 - das entspricht der Leistung von 200 AKWs

Der Bau der Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee soll vorangetrieben werden. Ziel ist eine Leistung von 120 Gigawatt bis 2030. Bis 2050 sollen sogar 300 Gigawatt in der Nordsee erzeugt werden. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches AKW hat eine Nennleistung von etwa 1,4 Gigawatt - die Leistung des Nordsee-Windparks könnte nach dem Ausbau so viel Energie wie rund 200 AKWs erzeugen.

Man könne damit 300 Millionen Haushalte mit Energie versorgen, so Belgiens Regierungschef Alexander De Croo. Nun gehe es darum, diese Ziele umzusetzen. „Dies bedeutet, dass wir standardisieren müssen, dass wir besser zusammenarbeiten müssen, dass wir die Lieferketten synchronisieren müssen.“ Es gehe darum, Europa bei Energiefragen unabhängig zu machen und die Industrie zu halten. Insgesamt waren Regierungschefs von neun Ländern – vertreten neben Deutschland und Belgien auch die Niederlande, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Irland, Luxemburg und Großbritannien. Auch Vertreter der Industrie waren vor Ort.

„Wir als Europäer nehmen unser Schicksal selbst in die Hand“, sagte De Croo. Der einzige Weg, echten Fortschritt bei dem Wandel hin zu einer grünen Wirtschaft zu erzielen, sei die Zusammenarbeit europäischer Länder. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, die Ostende-Erklärung werde „uns den nötigen Rückenwind geben, um den Weg zur Klimaneutralität einzuschlagen“.

Windenergie: Bürokratie und Netzausbau müssen angepasst werden

Es sei noch einiges zu tun, betonte Scholz beim Treffen. „Wir müssen schneller werden“, sagte der SPD-Politiker. „Bei der Identifikation von Flächen, bei Genehmigungen, beim Bau von Anlagen und Netzen dürfen wir keine Zeit mehr verlieren.“ Viele Gesetze in der EU und in Deutschland müssen geändert werden, um den Ausbau erneuerbarer Energie anzukurbeln. Zudem sei es hilfreich, dass auch die Industrie bei dem Nordsee-Gipfel vertreten sei, denn in den Unternehmenszentralen müssten jetzt auch Entscheidungen getroffen werden.

Auch der Netzausbau müsse ebenso schnell vorangehen wie der Ausbau der Produktion, erklärte der Bundeskanzler. Denn die industriellen Zentren lägen oft nicht an der Küste. „Die Energieleitungen sind Lebensadern Europas. Wir produzieren Energie längst nicht mehr nur für uns selbst, sondern auch für unsere Nachbarn und umgekehrt“, sagte er.

Nordsee-Energie: Branchenvertreter drängen auf Finanzhilfen

Um das Ziel zu erreichen, müssen ausreichende Mittel mobilisiert werden, erklärte der Politikreferent des Verbands WindEurope, Pierre Tardieu vor dem Gipfel in Ostende. „Nicht wenige Mittel fließen in die Innovation, aber auch in existierende Produktionsstrukturen muss investiert werden, um die Kapazität zu verdoppeln oder zu verdreifachen“, betonte er. Zuletzt hatte die EU-Kommission die nötigen Finanzmittel für die Windkraft auf 800 Milliarden Euro gesetzt.

Und sowas ärgert mich, wenn hier nur Stammtischparolen wiederholt werden. @sonneiststrom hat nun wirklich qualifizierte Zahlen vorgelegt und gezeigt, daß die Energiewende voll im Plan ist, bzw. punktuell sogar schneller geht. Und dann kommt von @voltmeter nur ein schiefes Grinsen und von Dir nur rumgebashe auf deinem eigenen Land. Da fragt man gleich mal gerne: Was tust Du, damit es funktionieren wird? Rumnörgeln?

Das was Frau Baerbock vor langer Zeit gesagt hat ist vollkommen richtig und sie hat es sich auch nicht selber ausgedacht: Das Netz ist (wie) ein Speicher. Wenn in der Osttürkei die Sonne untergeht, dann hat Portugal noch vier bis Fünf stunden Tageslicht. Eine Zeitsynchrone Windflaute vom Nordkap bis Süditalien oder Marokko gibt es auch nie. Daneben liegt der Anteil der Wasserkraft Europaweit bei 16% (Ohne Pumpspeicher!),

Letztlich wird bei vernünftigem und gut geplantem Netzausbau wenig übrig bleiben, was zu speichern wäre. Merke: Energie verbrauchen geht immer vor Energie speichern!

Und auch da ist viel mehr Flexibilität möglich, als die meisten so am Stammtisch hören. Es kostet keinen Jota Komfortverlust, wenn eine Wärmepumpe mal für drei Stunden aus bleibt. Mit gescheitem Wärmespeicher auch für drei Tage. Das E-Mobil kann bei normaler Nutzung 150 h / Woche ohne Ladung auskommen. Die wenigen Menschen die überdurchschnittlich viel fahren (> 50 km /Tag) machen da fürs Gesamtbild keinen Unterschied. Und die Industrie wird den Teufel tun und teuren Strom verbrauchen, wenn er knapp ist. Man muss nur die Preissignale durchreichen.

Aktuell stecken wir 4400 TWh an Energie in unsere Ökonomie und Gesellschaft. 2300 TWh kommen beim Endnutzer an (inkl. Industrie, Sprit für Autos und Gas/Öl/Kohle zum Heizen). Fast die Hälfte davon verpufft also im Nirvana der Abwärme unserer thermodynamischen Maschinen. Und vom Rest verblasen unsere Spritmotoren und Feuerheizungen auch nochmal 1000 TWh in weitere Abwärme.

Effektiv brauchen wir nur ca. 1200 TWh Nutzenergie. Fragt sich, warum wir jedes Jahr 80 Milliarden an Ölscheichs und Kohlemafia überweisen um damit vorwiegend die Atmosphäre zu heizen.

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