Geisterstrom im Netz ? wohl PV Guerilla ☺️

Das Problem ist das Strom nicht in größerem Umfang sinnvoll und bezahlbar langfristig direkt speicherbar ist.

Ich kann mir ja einen riesigen Akku bauen in dem im Sommer der Überschuss geladen wird und im Winter verbrauch ich den.

Dürfte nur ziemlich teuer werden wenn man dazu nen akku mit 1000 kWh oder mehr braucht :wink: Der wäre dann 1 mal im Jahr voll und 1 mal leer. Etwas übertrieben gerechnet.

Andere Lösungen haben meist einen gewissen Verlust am Wirkungsgrad aber dafür ist es wesentlich besser speicherbar von Sommer zu Winter, z.B. Wasserstoff. Da kann man "einfach" ein paar zusätzliche Tanks dazu stellen und damit ist die Kapazität günstig erweiterbar.

(natürlich abhängig von der Kapazität der Umwandlungsanlage)

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Power-to-Gas_Grafik.svg

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Seit 2013 läuft es schon im Gasnetz. Also 10 Jahre ohne irgendwelche Veränderungen von Gasheizung oder anderes.

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Was genau willst du ins denn nun sagen?

Dass wir Milliarden in einen unsinnigen Gasnetzumbau stecken sollen und weitere Milliarden in neue Gasgeräte, deren Herstellung weitere Milliarden kilo CO2 erzeugt?

Nur damit wir keine "Dinosauriertechnik", die übrigens ziemlich effizient sein kann, einsetzen?

Also ICH benutze SEHR gerne Solar und Windenergie auch mit rechnerisch schlechtem Wirkungsgrad, anstatt ständig Solar und Windleistung völlig ungenutzt abzuschalten, weil man sie nicht speichern kann, oder die Weiterleitungsnetze nicht genug Kapazität haben.

Finde ich nicht, ich werde weiterhin bis 19 äh 2045 Gas verbrennen und bis dahin werde ich genüsslich beim Zerfall der EU zuschauen. ?

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Wasserstoffzumischung um die 20% ins Gasnetz scheint direkt zu gehen ohne irgendwelche Umbauten:

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Das glaube ich dir nicht. Dafür kannst du zu gut rechnen.

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@solarfreund

Ja ich kann rechnen da mir der Strom im Winter nicht für die splitklima reicht geht es ohne Gas nicht.

Aber wer weiß wie sich die Wasserstoff Speicher Geschichte im privaten Sektor entwickelt.

Sobald es was bezahlbares und zuverlässiges gibt bin ich sofort von der gasmafia weg.

Die strommafia bin ich ja zum Glück schon los.

Ich such gerade nen guten bezahlbaren Drilling um auch die ölmafia loszuwerden.

Es sieht von außen zwar so aus als wäre ich ein hardcore grüner, bin ich aber nicht. Nicht mal ansatzweise.

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Jo hab ich auch mal wo gelesen, meine gastherme kann auch bis 20% Wasserstoff vertragen.

Also hab ich ja schon 20% von 65 und der Rest von 45% wird auf die splitklima angerechnet.

?

@voltmeter Vielleicht ergibt sich ja doch wieder ein Netzanschluss mit dem du deinen guten Strom zu einem guten Tarif an der Börse verkaufen kannst und im Winter billigen Strom nachts kaufen kannst. Der zivile Ungehorsam liegt dann in der vielfachnutzung der Batterie.

Ich wette, daß haben die Leute am Anfang bei Gas auch gesagt. Ja selbst der Transport wurde als ziemlich unmöglich erachtet und daher brannte und brennt an den meisten Ölquellen auch immer noch ne Gasfackel. Da wir hier ja im Akku-Doktor-Forum sind, behaupte ich mal, das man in den nächsten 5 - 20 Jahren genau das hinkriegen wird: Strom bezahlbar langfristig speichern. Die Kostendegression bei Stromspeichern läuft ja - trotz diverser marktpsychologisch induzierter Wellen - nach wie vor in rasantem Tempo. Anfang der 2000er wurde es als absolut unmöglich erachtet, daß Solarstrom jemals billiger wird als Kohlestrom. Aber da sind wir jetzt. Nun sind die Akkumacher dran. Wir sind nun bei deutlich unter 100 €/kWh - 1 € wird sicherlich erreichbar sein, denn Technologien die so hervorragend skalieren, sind längerfristig irgendwann zum reinen Materialpreis auf dem Markt. Ob wir dann wirklich gigantische Großspeicher bauen oder jedes Haus oder gar jedes Gerät einen Saisonspeicher hat - wir werden sehen.

Nach deinen Äußerungen hier hat niemand den geringsten Zweifel an deiner Gesinnung. Ich finde auch, daß man in einer Sachdiskussion seine parteipolitischen Bekenntnisse raushalten sollte. Es ist doch egal was Du wählst - wenn Du was sinnvolles für dich und die Welt tust, dann ist das gut. Ob Du nun lieber Anna oder Alice ins Bett ziehen würdest tut hier echt nix zur Sache.

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@jay

Wie kommst Du auf das schmale Brett?

Ich will möglichst nicht, @win, 1,25kWh EE reinstecken und damit 1kWh Methan für den Gasofen erzeugen.

Anschließend verheize ich den und erhalte 0,9..kWh Wärme.

In einer WP / Splitklima machen 1,25kWh Strom etwa 4 bis 6 kWh Wärme.

Das nenne ich effizient.

Da muss doch mal langsam das Geschwätz der Einsicht weichen.

So eine Technologie wird nötig werden, aber das Produkt zu verbrennen um es in die niederwertigste Energieform

zu verwandeln ist doch schwachsinnig.

Ihr putzt euch auch nicht mit Champagner die Zähne, bzw. spült damit aus.

Wir werden PtX brauchen um bestimmte Prozesse in der Industrie oder im Verkehr bestimmte Verkehrsmittel am Laufen zu halten.

Aber nicht in der Gasheizung.

Das ist wie E-Fuels.

27kWh für einen Liter synthetischen Kraftstoff.

Wie billig müsste der Strom sein, wenn ich einen Verbrauch von 5L/100km als Annahme einsetze?

135kWh zu 2ct./kWh wären schon 2,70€/L. Dazu noch ne kleine Gewinnspanne von 100% und wir landen bei 5,40€/L.

Investitionskosten für die Anlage, Transport... sind da noch nicht drin.

Das war nicht das Ansinnen. Es geht darum, große Mengen Strom zu speichern. Und das geht recht einfach in großen Mengen über Gasspeicher.

Daraus kann dann wieder Strom gemacht werden. Selbst wenn man dabei nur einen Gesamtwirkungsgrad von 40% hat, ist das immer noch sehr interessant, einfach weil wir damit eben große Mengen Strom speichern können, was mit keiner anderen Technologie so kostengünstig möglich ist.

Vorstellbar wären auch Gaswärmepumpen, wo das Gas erst im Haus eine Wärmepumpe antreibt. Kann aber auch sein, dass eine zentrale Wandlung in Strom günstiger ist, weil große Turbinen einen deutlich höheren Wirkungsgrad haben.

@solarfreund

Da hat das kleine grüne Männchen keine Zeit zu.

Es muss den Daumen senken.

Auf welches schmale Brett?

Dich zu fragen, was du eigentlich sagen willst (was du übrigens noch immer nicht beantwortet hast)?

Das Geschwätz kann ich bisher nur bei dir erkennen.

Das mag alles mal in 20-30-50 Jahren hinkommen (sofern die Grünen und Ökofuzzis nicht weiterhin vehement den Ausbau der Stromtrassen verhindern).

DIE sind es nämlich schuld, dass bei Sonne nicht nur fast alle Windräder abgeschaltet werden, sondern auch reihenweise Solaranlagen gedrosselt werden müssen,

während an andren Stellen Deutschlands Gas und Kohlekraftwerke den Strom erzeugen.

Es nutzt rein überhaupt nichts, eine schöne Theorie zu propagieren, die vielleicht mal in 50 Jahren realisierbar ist. Wo sollen denn die ganzen Wärmepumpen jetzt plötzlich herkommen? Wer soll sie alle auf einmal installieren?

Kein Schwein redet davon, dass die Karbonisierung, oder auch nur die Erzeugung von Wasserstoff eine dauerhafte Lösung sein soll.

Sie kann nur jetzt sofort, schnell verfügbar und relativ günstig, realisiert werden.

Umso irrsiniger ist es ja, Milliarden in den Umbau der Heizungen und Gasnetze zu stecken, welche später dann nicht mehr gebraucht werden.

Karbonisierter Wasserstoff soll verhinden, dass auf der einen Seite Deutschlands Windräder ausgeschaltet werden (deren nicht erzeugter Strom übrigens trotzdem bezahlt wird), während 800km weiter ein Gaskraftwerk fossil läuft.

Da ist es VÖLLIG egal, ob die Effizienz der Karbonisierung nun 90, 70 oder 5% beträgt.

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Lach.

Ja.

" Bei dem Netzabschnitt handelt es sich um ein Mitteldruck-Verteilnetz mit rund 35 km Leitungslänge"

Sehr Aussagekräftig...

Misst man auch, wieviel % Wasserstoff denn auch an den Verbrauchsgeräten noch ankommt?

Das klingt mir eher nach einer Wasserstoffvernichtungsmaschine.

Ein Wasserstoffmolekül ist gerade mal 2,76 Angström im Durchmesser.

Methan ist mit etwa 5,2 fast doppelt so dick!

Alle Abdichtungen im kompletten Netz bis zum Brenner müssen also um ein Vielfaches dichter sein, als bisher.

Das Einzige, was ich mir noch als einigermaßen sinnvoll vorstellen kann, ist die Umrüstung des Fernverteilernetzes, um es für den reinen Ort zu Ort Transport von Wasserstoff zu benutzen.

Diese Kosten könnten vertretbar und die Investition nachhaltig sein, wenn man also am Zielort das Erdgas/Methan wieder vom Wasserstoff trennt (was relativ einfach geht) und es einzeln benutzt.

Zb. in Brennstoffzellenheizungen.

Übrigens läuft die Methanisierung katalytisch relativ effizient ab. Das Problem ist, dass man dazu sehr reines CO2 braucht. Die Herausforderung (und Energie) liegt hier also eher im Abtrennen des CO2 aus der Umgebungsluft...

Wie alt zum Geier willst du denn werden?? :stuck_out_tongue:

@jay

Ich will keine Heizung von Erdgas auf Wasserstoff umbauen.

Ich will auch keinen Wasserstoff einfach so verheizen. Ich dachte das sei klar geworden als ich auf die Effizienz verwiesen habe.

Wenn wir irgendwann mal EE im Überfluss haben, dann könnten wir uns sowas leisten. Bis dahin sollten wir versuchen den grünen Strom zu verbrauchen, wenn er entsteht.

Natürlich ist das Abregeln von EE kacke. Wenn wir das mit Batterie oder PtX-Speicher minimieren könnten.

Gerne.

Im großen Stil läuft das allerdings noch nicht und obendrein ist es nicht so richtig günstig.

Das mit dem Geschwätz bezog sich auf Mövenpick und Porschepartei.

Da wird E-Fuels und Technologieoffenheit wie eine Monstranz vor sich hergetragen. Lösungen werden in der Zukunft erwartet.

Stichwort Kernfusion.

Ah, ich schweife ab.

Stromtrassen? Wer steht auf der Bremse?

Das auch die "Ökofuzzis" Einwände haben ist klar. Marschrichtung müsste halt werden:

Wer die Kosten verursacht, der zahlt sie auch.

Wer keine Hochspannungsmasten sondern Erdkabel will, der zahlt die Differenz der Kosten halt aus der Porto- oder Gemeindekasse.

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Mir gefällt die Ausdrucksweise einiger hier nicht.

1 Tag Pause zum Beruhigen.

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So, noch ein paar Worte an die Runde.

Ihr alle seid hier auf diesem Board, nehme ich an, weil es hier guten technischen Austausch gibt und einen höflichen und freundlichen Umgang.

Trotzdem passiert es irgendwie, dass Themen sich wie in den letzten 10 0der 20 Posts entwickeln. Woran liegt das ?

Das Problem ist die Vielfältigkeit der Sprache. Mit schlecht, übel, mies, untauglich bezeichnet man immer eine Sache oder ein Thema. negativ, aber sachlich.

Mit Blöd, Schwachsinnig, verrückt bezeichnet man AUCH immer eine Person.

Und dieser feine Untersched ist die Ursache entweder für funktionierende konträre Diskussionen, oder Mayhem (Apokalypse), in dem es zu Schluss garnicht mehr um die Sache geht.

Wir wollen doch diskutieren, auch gegensätzlich, auch hart, denn DAS bringt uns weiter. Aber der Rspekt vor der Person muss immer bestehen bleiben, denn dem gegenüber kann Wissen fehlen - und vielleicht beispielsweise deswegem weil er erst 15 Jahre alt ist. Fehlendes Wissen darf nie als Mangel verstanden werden ( wir haben alle so angefangen) sondern als Misstand dem man abhelfen muss und kann.

Schaut euch die letzten Posts an. Ist das der Umgang, den ihr euch wünscht und warum ihr hier seid?

Einer macht den Rädelsführer und fängt an. Der Andere hält das nicht aus und hält gegen. Und der Rest mach den Lynchmob und spielt mit. Und dann kommt auch noch der Hauptbösewicht, der Mod, und zensiert.

Leute, ihr braucht keine Mods, ihr könnt das selber, ihr müsst nur WOLLEN.

Macht nicht den Rädelsführer, bleibt SACHLICH. NEINsagen kan auch sachlich sein.

Nehmt nicht am Lynchmob teil, denn davon wird es nichtt mehr besser.

Aber was ist, wenn einer was sagt, was gerade meine empfindlichee Seele verletzt? Entweder macht ihr PN an ihn, oder ihr meldet den Beitrag, dann kümmer sich ein Mod darum.

Ja, das ist Arbeit für uns, und nein, das ist kein Blockwarttum. Denn wenn ihr das nicht meldet, hat der Mod 20mal soviel Arbeit, mit dem, was ihr angerichtet habt. Und darauf habe ich keine Lust. Und keine Zeit. Und keinen Spass daran.

Also, schaut euch die Posts oben nochmal an. Stellt euch die Frage, ob das so ist wie ihr selber euch wohlfühlt. Mehr will ich nicht.

Falls ihr zu Beginn des Textes Drohungen erwartet habt: keine.

Drohungen bewirken niemals, dass Menschen sich ändern. Der Mensch kann sich nur selber ändern, und nur dann, wenn er das will. Und gerade Drohungen sind das allerletzte, was dabei zielführend ist.

(Und ich käme vielleicht in die Gefahr, eine Drohung wahrmachen zu müssen. Und genau dazu habe ich keine Lust.)

Ihr dürft weitermachen.

Macht es bitte so, wie ihr denkt, dass ihr euch selber wohlfühlt.

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