Bleibt die rechtliche Frage: Wenn so ein Akku Feuer fängt und dadurch das halbe Parkhaus abbrennt, wie sieht es mit der Haftung aus? An so gefährlichen Bauteilen würde ich nur mit Brief und Siegel herumfummeln lassen.
SIB Zellen in Keramikschaum mit Garantiesumme von 20 Mio. für 10€ extra versichert..
Solange nicht LG-Chem draufsteht kann man die drunterschrauben
wenn man selbst dran rumgepfuscht hat und es rauskommt dann ist es vorbei, kann man gleich privatinsolvenz machen.
ähnlichees gilt ja auch bei unseren pv diy speichern, nur ist da der schaden meist begrenzt auf das eigene eigentum.
oder einfach byd blade lfp zellen.
die brennen nicht, rauchen nicht und werden nicht heiss. selbst wenn ma nen nagel reinrammt kann man noch normal energie entnehmen
Hört und seht Euch diesen YT-Beitrag Prof. Fichtner an.
Das ist schon lange nicht mehr so. Andernfalls würde vom Staat und der EU nicht so nachreguliert werden.
Das Thema der Akkuentwicklung hilft leider auch nicht weiter. Die Akkus wären da, nützt nur nichts wenn es keiner macht oder zu (momentan noch) horrenden Preisen.
eben da dieses Akkuproblem noch keines ist mit dem man Geld verdienen kann (so von der Häufigkeit) deshalb gibt es kein Angebot
Aber wenn Du schon die Politik ins Spiel bringst schreib deinem Abgeordneten doch er soll ein Gesetzentwurf erstellen der eine ausgeloste Firma zwingt billige Batterie für jeden Fehlkauf da draussen zu entwickeln und zu produzieren. Da wird doch mit Planwirtschaft was zu erzwingen sein.
Das sollte kein Politik-Bashing sein und werden sondern den IST-Zustand beschreiben. Chinesische E-Autos werden ja per erhöhtem Einfuhrzoll verteuert. Wenn es rein nach Angebot und Nachfrage ginge wäre so etwas obsolet.
Daher gäbe es nach deiner Logik jetzt schon Planwirtschaft und zwar bei europäischen E-Autos gegenüber denen aus dem Ausland.
@roterfuchs Dumping beschreibt aber kaum fairen Wettbewerb. Wer sich erinnert, in Zeiten von VHS, Beta und Video2000 hat nicht das beste System gewonnen, sondern das billigste, weil die Japaner einfach alle Preise unterboten haben. Wenn also die Einhaltung fairen Wettbewerbs die Zollmotivation ist, dann ist das Ok. Nur meine 2ct.
Was nur bedeutet: Die Nachfrage regelt NICHT das Angebot. Es ist egal wie die Nachfrage ist oder das Angebot, es kann immer von woanders nachjustiert werden.
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@roterfuchs Dumping beschreibt aber kaum fairen Wettbewerb. Wer sich erinnert, in Zeiten von VHS, Beta und Video2000 hat nicht das beste System gewonnen, sondern das billigste, weil die Japaner einfach alle Preise unterboten haben. [/quote]
Nun ja. Eine der anderen, und vermutlich wahrscheinlichere Verschwörungstheorien zum Thema besagt, daß Beta und Video2000 keine Pornos wollten. So hat sich halt VHS durchgesetzt.
Oliver
Da fällt mir ein ... ich muss da noch ne Kassette wegbringen, bin nur ca 360 Monate zu spät ...
wie spule ich die bloss zurück, sonst kost datt ne Mark
Also ich hab sowohl betamax als auch v2000 Originalpornos...
Thema bitte!
Das sieht beim e.Go Life wohl nicht besser aus. Also Ihr wisst schon - der Abkömmling der RWTH Aachen / Prof. Schuh. Letzterer hatte erst den Streetscooter für die Post entwickelt und dann den kleinen PKW e.Go Life. Davon wurden um die 1.400 Stück produziert und verkauft. Der Hersteller des e.Go Life hatte ein erste Insolvenz um 2020 überlebt, doch nun ist die Nachfolgefirma wieder pleite und der Insolvenzverwalter hat das endgültige Aus verkündet.
Mit dem Verschwinden des Herstellers haben sich auch etwaige noch bestehende Garantien für die Fahrzeuge in Luft aufgelöst. An Ersatzteile wird man nur noch schwer kommen, und Werkstätten, die über die nötigen Diagnosegeräte und Dokumentation verfügen, werden nun richtig rar. Bislang hatten einige Bosch-Dienste den Reparaturservice übernommen. Die Käufer dieser Autos sind jetzt nicht zu beneiden. Und einen gebrauchten e.Go Life zu kaufen - naja, das wäre jetzt vielleicht auch nicht unbedingt die allerbeste Idee...
Dem Vernehmen nach hat der e.Go Life zudem die unschöne Eigenschaft, dass ein Abfall der Spannung der 12V Bordnetz-Batterie unter 11,XX Volt die Bordelektronik in einen Ziegelstein verwandelt. Auch durch Einbau einer neuen Batterie bekommt man das Auto dann nicht mehr zum Laufen. Es muss in die Werkstatt geschleppt und dort per OBD-Schnittstelle irgendwie neu initialisiert werden. Bloß - in welche Werkstatt...? Es steht zu befürchten, dass die Zahl der fahrbereiten e.Go's nun rapide abnehmen wird.
Das ist ein Aspekt, über den ich auch oft nachdenke. Mir scheint, dass dieser Punkt bei der Einführung/Förderung der E-Mobilität nicht bedacht wurde. Man erkannte die hohen Anschaffungspreise als Hindernis und hat die Kaufprämie eingeführt. Man erkannte fehlende Lademöglichkeiten als Problem, hat massiv öffentliche Ladesäulen gebaut und die Wallbox am Tiefgaragenstellplatz als privilegierte Maßnahme ins Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgenommen, damit es an Lademöglichkeiten nicht mehr mangeln sollte.
Doch was man nicht auf dem Schirm hatte: Mittel- und langfristig braucht man auch Werkstätten, die die Kisten reparieren, wenn sie in die Jahre kommen. Zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen natürlich. Und genau das sehe ich als nicht gegeben an. Bislang wird man schwerlich bei A.T.U jemanden finden, der den Akkupack zerlegt und den schlechten Zellenblock tauscht. Und bei PitStop wird keiner den On-Board Charger zerlegen und den defekten IGBT aus der Platine auslöten. Es bleiben nur die Markenwerkstätten der Hersteller, und diese tauschen am liebsten komplette Baugruppen aus, anstatt diese zu reparieren.
Solange die meisten E-Autos noch recht neu und in der Garantiezeit sind, fällt dieses Problem erst mal nicht auf. Aber der große Katzenjammer dürfte noch kommen.
Egal ob kleine Werkstatt oder Markenwerkstatt: Die Technik ist zu komplex, als dass da noch irgendwo was bis ins Detail zerlegt und repariert wird. Das funktioniert glaube ich nur noch zentralisiert, weil man weder die Experten Vorort haben kann, noch die teuren Maschinen. Und beides wäre nicht ausgelastet und damit zu teuer. Also modulweise tauschen und ab damit in zentrale Werkstätten, vielleicht sogar wieder in China. Ökologisch nicht so schön, aber finanziell vermutlich noch die billigste Alternative. Bei der Batterie würde das bedeuten, man bekommt einen Tauschakku. Damit man sich da keine Gedanken machen muss, ob die langfristig genauso gut ist, gibts einfach Garantie, so dass der Hersteller das Risiko trägt.
Mit der Zeit hoffe ich auf gesunde Marktentwicklung, dafür braucht es aber die Möglichkeit, dass freie Werkstätten Zugriff auf alles haben und die Hersteller mit denen kooperieren. Genügend Konkurenz sollte die Preise dann auf einem günstigen Level halten.
Modulweise läuft ja in vielen Branchen mittlerweile. Keiner lötet mehr Chips von einem Mainboard, falls es kaputt ist, wird das ganze Board getauscht. Oder im Smartphone lötet auch keiner mehr irgendwo dran herum. Das ganz Smartphone kann in 50 Teile zerlegt werden und jedes Teil kann getauscht werden, auch in kleinen Werkstätten relativ einfach. Waschmaschine genauso.
Die Akkus bzw. die Lebensdauer der Akkus ist für mich eher ein theoretisches Problem. Wieviele Ladezyklen halten denn angeblich die LiFePo4 Akkus. Wenn man den Chinesen glaubt, so 3.000 - 6.000 Zyklen bis die Kapazität bei 80% ist. Im Heimeinsatz schafft man dann wohl so 200 - 300 zyklen pro Jahr und viele von uns haben die Akkus ja bereits ein paar Jahre eingebaut. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bemerke bisher keine wirklichen Kapazitätseinbusen.
Jetzt wäre es doch interessant, mal zu hinterfragen, wieviele Ladezyklen ein Elektroauto auf 100.000km so benötigt - ChatGPT sagt mir dazu folgendes:
Um die Anzahl der Ladezyklen für ein Tesla Model Y mit LFP-Akku zu berechnen, die für etwa 100.000 km erforderlich sind, müssen wir mehrere Faktoren berücksichtigen: den Energieverbrauch pro Kilometer, den Rekuperationsanteil und die Gesamtakkukapazität. Lassen Sie uns diese Berechnung Schritt für Schritt durchführen.Unter Berücksichtigung der Rekuperation benötigt der LFP-Akku des Tesla Model Y für eine Laufleistung von etwa 100.000 km ungefähr 234 Ladezyklen.
- Energieverbrauch pro Kilometer:
- Ein Tesla Model Y hat im Durchschnitt einen Energieverbrauch von etwa 15-20 kWh pro 100 km. Nehmen wir den Mittelwert von 17,5 kWh pro 100 km an.
- Das entspricht einem Energieverbrauch von 0,175 kWh pro km.
- Gesamtenergiebedarf für 100.000 km:
- Energiebedarf = 100.000 km * 0,175 kWh/km = 17.500 kWh.
- Rekuperationsanteil:
- Angenommen, der Rekuperationsanteil liegt bei etwa 20%. Das bedeutet, 20% der verbrauchten Energie wird durch Rekuperation zurückgewonnen.
- Effektiver Energieverbrauch = 17.500 kWh * 0,8 = 14.000 kWh.
- Kapazität des LFP-Akkus:
- Der LFP-Akku des Tesla Model Y hat eine nutzbare Kapazität von etwa 60 kWh.
- Anzahl der Ladezyklen:
- Ein Ladezyklus entspricht einer vollständigen Ladung des Akkus (von 0% auf 100%).
- Anzahl der Ladezyklen = Gesamtenergiebedarf / Akkukapazität = 14.000 kWh / 60 kWh = 233,33 Ladezyklen.
Kurzum - 234 Ladezyklen. Ich vereinfache das jetzt mal und pauschaliere extrem: Der Akku eines E-Autos auf 100.000km ist in etwa so gesund, wie ein Akku für eine PV Anlage nach 1 Jahr!
Dazu passt ganz gut, dass:
- Tesla berichtet, dass ihre Akkus nach 240.000 km noch etwa 90% ihrer Kapazität behalten.
- Die jährliche Degradationsrate für Tesla-Akkus im Durchschnitt bei etwa 1% liegt
Ich mache mir um viele Dinge Sorgen beim E-Auto. Aber um den Akku nicht wirklich, auch wenn der durch diese ständigen Diskussionen leider oft im Vordergrund steht.
Liebe Eliza (Chatgbt),
Woher soll eine Akkuzelle wissen ob der Ladestrom aus der Wallbox oder aus der Rekuperation kommt?
Auch der Ladewirkungsgrad (der gerade beim langsam Laden gern grottig schlecht ist) ist bei der "Berechnung" nicht berücksichtigt. Schnellladen und Beschleunigungsorgien schädigen die Akkuzellen zusätzlich.
Was die meisten vorzeitigen Ausfälle verursacht ist Tiefentladung wenn das Auto mal länger steht und die dappich konstruierte Elektronik das Ding leersaugt.
Weil das zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führt bei E-Gebrauchtwagen. Und wir sind auch hier im Thema zu dem Schluss gekommen, dass es das noch nicht großflächig genug gibt. Also sind die Bedenken durchaus begründet. Natürlich nicht bei jemandem, der sich ein neues E-Auto kauft mit 8 Jahren Akkugarantie oder bei jemandem, der sich eine Akkumiete dazubucht. Auch nicht bei jenen, die genug Geld über haben, denen das also vollkommen egal ist.
Für jeden der ein Auto benötigt und rechnen muss jedoch, der muss sich auch darüber Gedanken machen. Daher nicht "leider im Vordergrund" sondern AUCH im Vordergrund.
@alexx Was passiert denn in den Werkstätten der etablierten Marken? Was ausbauen und ein einzelnes Teil fixen oder Tauschen von Sensoren, Steuergeräten...?
Wer da einen Einblick sucht, der gucke gelegentlich Vox Die Autodoktoren, oder wie die beiden uss Kölle heißen. Etwas anstrengend zu gucken aber sehr interessant, wenn ein Auto nach vielen Aufenthalten mit kostspieligen Reparaturen zu den beiden kommt und dann ein undichter Schlauch des Rätsel Lösung war. Abzocke kann ich auch bieten:
Der Peugeot meiner Tochter benötigte in der Vertragswerkstatt angeblich Reparaturen von >3.000€, darunter neue Bremsen hinten. In meiner Haus-und-Hofschrauberei, wo nur repariert wird, was kaputt ist: 600€ incl. Spurvermessung für knapp 100€ außer Haus, und Oh Wunder, die Bremsen hinten waren gar nicht tauschwürdig. Häh?
Schenk Dir doch das Märchen vom Totalschaden und die Vergleiche zu irgendwelchen runter gerockten fossilen Fahrzeugen.
Der Akku ist offenbar nicht das Problem, siehe auch Prof. Fichtner. Und wenn an dem 2.000€ Jahreswagen, also hat noch ein Jahr TÜV, der Motor platzt, dann ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden. Beim Akku machen sich alle ins Hemd, gebraucht, Uh, wer weiß wie der gepflegt wurde? Huhuhu! Beim Verbrenner 30 Sekunden nach dem Start auf die Autobahn und den knallheißen Turbo einfach hingestellt? Interessiert keine Socke, kann nämlich keiner überprüfen.
Der Neukauf einer solchen Gurke kostet nicht so viel wie der Neukauf eines gebrauchten BEV, was aber auch an der geringeren Verbreitung liegt. Und ja, ein BEV ist in der Anschaffung teurer, auch als Gebrauchter.