Gasnetz explodierende Netzentgelte?

Es war nicht ideologisch geprägt, sondern eine zwingende Konsequenz. Nach dem Einmarsch in die Krim hat man damals nicht ausreichend reagiert und gezeigt, dass Aggression nicht ausreichend beantwortet wird. Das war zurückgeblickt ein Fehler, den man jetzt korrigiert hat.

Denke, dass die überwiegende Anzahl der Bevölkerung in DE und Europa verstanden hat, dass es keine Alternative dazu gab und gibt.

Interessant (und brisant) ist in dem Zusammenhang aktuell ja geplante EU Lieferkettenregulierung.

Die geplante Richtlinie soll Unternehmen verpflichten, negative Auswirkungen auf Menschenrechte und Umwelt entlang der gesamten Lieferkette zu verhindern und Klimatransformationspläne im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 zu entwickeln.

Ich glaube ja kaum etwas hat uns so viel geschadet, wie unsere Gaslobby.

Es gibt kein Meinungsdiktat.

Wenn es das gäbe, dürftest du das nicht schreiben.

Darfst du eigentlich auch nicht. Denn das ist inhaltlich für das Board (und die Forenregeln) OT.

Und trotzdem steht es da. Und bleibt auch da. Als Mahnmal dafür, dass du deine Meinung (egal was andere darüber denken) behalten und auch schreiben darfst. Und deine Behauptung demzufolge falsch ist.

Und wenn dir das nicht passt: ich nehme genau das gleiche Recht in Anspruch, wie du.

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Ich hab mich wohl zu unklar ausgedrückt oder zumindest kam nicht herüber was ich mit dem Erwähnen von Grundgebühr usw. aussagen wollte. Unser Strompreis von 34,53ct/kWh beinhaltet einfach alles. Es werden keine weiteren Kosten auf der Rechnung aufgeschlüsselt. Weder eine Grundgebühr, noch eine Zählergebühr oder Weiteres. Also muss ich ja davon ausgehen, dass all diese Zusatzkosten, die bei anderen Anbietern separat aufgeführt sind, bei uns im all in enthalten sind.

Das verzerrt halt am Ende ein bisschen das Bild. Für eine bessere Vergleichbarkeit sehe ich es auch als sinnvoller an die Jahresgesamtkosten pro Energieart zu vergleichen.

Ich möchte noch einmal betonen dass ich persönlich ein absoluter Fan der Wärmepumpe bin und auch unsere mittlerweile 15 Jahre alte Gastherme bald einem Monobolck weichen wird. Trotzdem wir spätestens in 2026 alle Räume mit einer Splitklima ausgerüstet haben werden (die Hälfte aller Räume ist schon dieses Jahr ausgerüstet worden).

Ich bleibe allerdings dabei dass ich weder 20- noch 28ct/kwh für günstig halte - immer im Vergleich zu allen anderen europäischen Staaten um uns herum. Ich werfe ganz einfach die Frage in den Raum wann es endlich zu dem so viel von grüner Seite her propagierten ach so günstigen Strompreis kommt? Ich hab da einfach eine gewisse Erwartungshaltung und bin schlicht nicht mit dem Status quo zufrieden. Und diese Erwartungshaltung wurde für mich am Ende schlicht durch die Politik befeuert und ich würde es natürlich begrüßen wenn sich da was positives tun würde.

Eines noch.

Ich weiss, dass dass in dem Thema und dem Zusammenhang schwierig ist, aber

BITTE

Gebt euch Mühe, so dicht wie möglich am Thema zu bleiben.

geht schon wieder los

Gibt es eben doch. Eben in diesem Fall hier durch die Boardregeln vorgegeben. Sorry für OT.

Das ist kein Meinungsdiktat. Denn das Board ist kein öffentlicher Bereich, sondern ein privater Raum. Das Wohnzimmer von Andreas. Und der darf schon entscheiden, was in dem Wohnzimmer geschieht.

Und nur, um zu zeigen, dass nichtmal das Argument der Meinungsverhinderung durch Boardregeln ( gleich Privatrecht) (und Die Rechte von Andreas ) greift, habe ich es für diesen Fall aufgehoben.

Das was du schreibst ist gleich doppelt haltlos…. Und peinlich.

Das Thema waren die expoldierenden Netzentgelder für Gas und was man dagegen tun könnte. Und dort hat Deutschland schon längere Zeit stabile Bedingungen bei der Förderung neuer und besserer Technologien.

Bei der Frage wie sich die Energiepreise weiter entwickeln sehe ich auch einen eher vorhersagbare und stabile Entwicklungsrichtung. Die Gaspreise und deren Netzentgelder werden steigen. Die Nachfrage nach Gas zur Beheizung von Wohnungen werden sinken, da immer weniger private Gaskunden existieren werden. Du selbst hast auf Splitklima gesetzt, auf Grund deines Komfort, dadurch ist nun ein Gaskunde weniger am Markt und somit müssen alle anderen Gaskunden deinen Beitrag zu den Kosten der Gasnetze mit tragen. Das ist eine ganz normale Verschiebung im Markt, ein normaler Vorgang in einer Marktwirtschaft. Entwickelt sich die EE so weiter wie bisher dann wird der Strompreis fallen. Deutschland muß im Weltmarkt konkurrieren und wenn China, als derzeit stärkster Teilnehmer, immer weiter auf preisgünstige neue Technologien zur Energieerzeugung setzt, was denkst du wird Deutschland übrigbleiben? Weiter auf fossil setzen und nicht mehr konkurrenzfähig zu sein und so langfristig seine Wirtschaftsfähigkeit zu ruinieren? Denn das ist es was passieren wird wenn wir nicht auf erneuerbare Energien setzen. Wir werden weiterhin strategisch abhängig sein von fossilen Energieträgern und damit den Produzenten dieser Rohstoffe. Bei den Erneuerbaren sind wir nur bei der Beschaffung der Produktionsmittel, wie Solaranlagen, Akkus usw. abhängig, beseitigen aber eine Abhängigkeit von kontinuierlichen Rohstofflieferungen wie beim Gas/Öl das der Fall ist. Ganz egal was und wie unsere Politik in der Vergangenheit entschieden hat, die Evolution unseres globalen Weltmarktes und der Wunsch ökonomisch in diesem Markt überleben zu wollen zeichnet den Weg vor!

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Was willst du denn für eine so wichtige Entscheidung treffen?

Wie man für die nächsten 20 Jahre am meisten für Klima und Umwelt tut?

Oder wie du für die nächsten 20 Jahre am für deinen Energiebedarf billigsten durchkommst?

Naja, ich kann Jayha da schon irgendwie zustimmen. Kein Gas mehr von Russland zu beziehen hatte schon eine ideologische Basis für die politische Entscheidung die dann getroffen wurde.

Da greift ein Staat widerrechtlich gegen jedes Völkerrecht einen anderen Staat an und unsere Politik sanktionert dies. Stellen wir uns doch einfach mal vor nicht die Ukraine sondern wir würden so angegriffen werden, wünschen wir uns dann nicht auch Unterstützung durch die restliche Welt?

Und exakt all dies sind wesentliche Ursachen dafür das wir heute und hier über Energiepreise, Netzentgelder, die Urachen dafür, die Zukunft derer und die möglichen Lösungen diskutieren. Gut so. Und mein Standpunkt ist das der konsequente Weg in die Erneuerbaren ein Ausweg darstellt.

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Ich denke nicht das es einen Status quo gibt. Alleine schon das die Gaslobby so hart um ihre gewohnten Pfründe kämpft zeigt das es diesen Status quo nicht gibt, sondern das sich gravierende Umstrukturierungen im Markt abzeichnen.

Beispiel:

und das hat nichts mit grüner Ideologie oder so zu tun sondern mit knallharter Marktwirtschaft.

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Hallo Freunde,
Gas- und Strommärkte sind sehr stark reguliert. Um die Einhaltung der Regeln zu überwachen, gibt es die Bundesnetzagentur (BNA). Daher gibt es keinen “freien” Markt.

Nun sitzen alle Gaskunden mit ihren Lieferanten im “gleichen Boot”. Sinnhafterweise nennt die BNA die neuen Regeln zur erhöhten Abschreibung des Gasnetzes “Kanu 2.0” genannt:

Ein Kanu ist doch ein recht kleines Boot. Und wenn es in 20 Jahren kein Erdgas aus der Leitung bis ins Haus geben wird, dann ist das Kanu unter gegangen. Die Idee, alles auf Wasserstoff umzustellen, ist m.A. ausgeträumt.

L.G.

Komischer Tarif, hatte ich bei meinem halben Dutzend oder mehr Stromanbietern und dem was ich auf den Vergleichsportalen gesehen habe, noch nicht so gefunden. Hat noch jemand einen solchen Tarif? Ist OK, die Gesamtkosten zu betrachten, aber nicht hilfreich, wenn es drum geht zu entscheiden, was am Ende die günstigste Lösung ist. Wenn ich keine Insel habe und daher die Fixkosten beim Strom einfach gesetzt sind, bei Gas aber nicht, weil ich da ne Alternative zu habe, dann ist es am Ende der Rechnung halt entscheidend, was ich abhängig von meinem Mehr an Stromverbrauch für ne WP mehr an Stromrechnung habe.

Die Zahlen hier kann ich auch nur nachvollziehen, wenn die Grundgebühren mit einberechnet wurden, die bei Single oder Rentnerehepaaren mit relativ kleinem Verbrauch entsprechend stärker durchschlagen.

Mich würde interessieren, wie sich das im Vergleich in Europa aufschlüsselt, Kosten pro kWh, Kosten pro kW Anschlußleistung und Sockelbetrag. Ein Arbeitskollege aus dem Norden von Spanien zahlt z.B. auch einen Teil nach Anschlußleistung.

Dann könnte man vergleichen, was einen mehr kostet, wenn man z.B. 4000 kWh Strom mehr im Jahr braucht wegen einer WP.

Eben noch ne Statistik gefunden für Preise mit verschiedenem Verbrauch, woraus sich meine Annahme für die Zahlen des Statistischen Bundesamts bestätigen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197196/umfrage/elektrizitaetspreise-ausgewaehlter-europaeischer-laender/

Die Niederlande scheinen einen Sozialtarif zu haben? Niedriger Verbrauch, deutlich geringere Kosten pro kWh?

Da wir letztlich unser Gemeinwesen über Steuern finanzieren müssen, finde ich es auch nicht verkehrt, wenn Energie in jeder Form in der heutigen Höhe besteuert wird, was ja auch eine Lenkungswirkung hat und nicht wie in Frankreich aus anderen Quellen die marode Kernenergiebranche am Leben gehalten wird. So lange wir die Netze noch aufbauen müssen, wird das die durch EE sinkenden Erzeugerpreise wohl erst noch auffressen. Aber was wäre denn die Alternative, wenn man nicht einfach in der leck mich am Arsch Mentalität populistischer Parteien jedliche Anstrengungen beendet, um auf diesem Planeten auch in Zukunft erträglich leben zu können?

Hat Andreas nicht mal ein Video gemacht, wo er die diversen Kosten aufgedröselt hat?

Mir ging es eher darum, individuelle Sichten nicht als allgemeingültige Wahrheit zu beschreiben, die jeder selbstverständlich genauso sehen muss. Deshalb hab ich reagiert.

Du musst dir gleich über mehrere Dinge klar werden.

Erstens ist deine Meinung unbedeutend. Genau wie die jedes anderen.

Findest du gleichdenkende, dann könnte deine Meinung Gewicht bekommen.

Und dann erst stellt sich die Frage, ob das ganze Richtig ist. Und unter welcher Betrachtungsweise . Eigennutz oder allgemeinnutz, wirtschaftlichkeit oder Ideologie, wissenschaftliche Exaktheit oder Glaube?

Und dafür darfst du dann nochmal diskutieren, was “richtig” ist.

Hältst du es für realistisch, in welcher Form auch immer mit einem Strompreis zwischen 6-8 Cent / kWh zu konkurrieren? Wie soll das denn gehen?

Die Industrie ist doch bereits auf dem Rückzug aus Deutschland, wie man den Wirtschaftsnachrichten entnehmen kann.

Bis hierhin ist das nicht meine Meinung, sondern die Realität. Ich plädiere überhaupt nicht gegen EE. Es reicht nur nicht das ständig zu fordern, sondern dann müssen auch die damit einhergehenden Probleme gelöst werden.

Das betrifft aus meiner Sicht jeden, der sich jetzt oder in den letzten Jahren z. B. für eine neue Heizung entscheiden musste. Die Entwicklung der Strom- oder allgemeinen Energiekosten lassen sich nicht prognostizieren.

Auch im Industriebereich. Eine Automobilindustrie muss schon wissen was sie die nächsten Jahre und Jahrzehnte erwartet. Genauso die Stahlindustrie. Du kannst kein Werk bauen wenn nicht klar ist wie die Energieversorgung auf lange Sicht funktioniert.

Nein. Eben nicht jeden. Lies doch mal, was ich darüber geschrieben habe.

Es betrifft nur die, die es am billigsten haben wollen.

Was leider der größere Teil ist, und auch auf diesem board zu finden.

Und wer soll das für dich tun?

Sorry, aber das ist jetzt komisch. Wir haben eine Bundesregierung die in der Verantwortung steht.

Worauf willst du denn hinaus? Sprich dich aus. :grin: