Letztlich ist das ein wenig wie mit einem BEV:
Dort wo es “passt” und ohnehin eine Neuanschaffung ansteht: PERFEKT.
Wenn man aber ein Auto hat, mit dem man zufrieden ist und dieses noch viele Jahre fahren kann (und will) dann ist ein BEV sehr schnell nicht nur finanziell ein Desaster, sonder schränkt zusätzlich auch noch den Nutzwert ggfs. drastisch ein.
Dann hat man letztlich doppelt verloren, obwohl der Ansatz eigentlich gut war (oder viel mehr sein sollte)
So auch bei der Heizung: Wenn die noch gut läuft, spricht erstmal nichts degegen, dass sie das auch noch in Zukunft tut. Wenn man mit dem Heizergebnis zufrieden ist, dann kann das ja auch so bleiben.
Ich denke, damit sich so eine LWWP wirklich rechnet, müssen die Voraussetzungen dafür gegeben sein. Dann muss man immer noch aufpassen - aber “over all” kann man dann durchaus in Bereiche kommen wo man mit Glück sogar spart, aber wenigstens keinen Verlust einfährt.
Wenn nun aber die Voraussetzungen schlecht sind, dann wird das immer noch schwieriger - bis unmöglich hier keinen Verlust einzufahren…
Wenn man das als “nice to have” dennoch machen möchte, ist das ja ok. Aber jemand Fremden dazu raten 
Fazit: Je schlechter die Voraussetzungen, je kleiner die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwie Preis / Leistung jemals Sinn ergeben kann.
Eine “LLWP Lösung” tastet eben die vorhandene Heizung (die sich zweifellos bewährt hat und wo nur Betriebskosten anfallen) nicht an… Ob die dann nur mehr als “Reserve” dient oder aber “hybrid” genutzt wird oder auch wenn´s draussen kalt ist zu 100% - egal. Da entsteht eine Redundanz und Wahlmöglichkeit um auf Einflüsse wie Strom / Gaspreise reagieren zu können. Damit man weniger ausgeliefert ist. Wobei die Preise letztlich eh zusammenhängen und zusammen steigen werden.
Mit einer “LWWP only” ist man dann erst Recht auf einzig Strom angewiesen… Ob man will oder nicht. Redundanz gibt es dann garkeine, wenn irgendwas an der Anlage ausfällt steht die komplette Heizung. (Wie es aktuell nat. bei der Gasheizung auch der Fall ist.)