Ich hab es anfangs mit Noname Multimeter gemessen die letzten 2 Messungen waren mit einem
Zangen-Multimeter PZM 2 B4 von Parkside.
Ich werde aber heute Abend gleich nochmals mit einem anderen Multimeter nachmessen.
Die Innenwiederstände habe ich mit einem empfohlenen
YR1030 - Batterie innenwiederstandstester gemessen.
OK, dann haben wir die paradoxe Situation, dass 7 Einzelzellen mit jeweils 4,084V parallelgeschaltet 3,817V haben. Ohne dass ich dafür eine konkrete Hypothese hätte, löte doch mal die beiden roten Kabel am Minus-Pol von Pack 11 ab und miss noch mal die Spannung des Blocks.
Die eine Zelle/Stufe mit dem Labornetzteil nachladen.
Hoffentlich hast du beim Entfernen der Streifen nicht Zellen kaputtgemacht: beim Ablösen gehen die Schweiisspunkte gelegentlich ganz weg und hinterlassen Löcher.
OK, hab ich gemacht. Die beiden Kabel abgelötet und dann einzelnd gemessen.
3,81V = gleiches Ergebnis.
Wohin die beiden Kabel gehen… Ich habe oben ein Bild von meinem Blancer geschickt. Ich hab die Kabel jetzt zwar och nicht ganz genau verfolgt… aber wie auf dem Blancer zu sehen, ist “B10” mit 2 Anschlüssen belegt… der Rest nur mit je einem Anschluss.
Daher vermutlich das hier der Mittlere Pack mit 2 Anschlüssen ist.
B10 und Pack 11 liegt vermutlich daran, das mit B0 zum zählen angefangen wurde.. und ich hab mit Pack 1 angefangen.
Genau, plus und minus direkt an die Verbinder. Bitte polrichtig, plus an plus.
Spannungseinstellung auf 4,0x V, genau die spannung die due anderen haben, strombegrenzung grob auf 3 bis 5 A. Wenn derStrom wegen dünner Leitungen niedrige bleibt, lass es so, nicht die Spannung höher stellen.
Dann schau schon zu, wie die Spannung am netzteil ablesbar langsam steigt, und dann der Strom zurück geht. Kann ein paar Stunfen dauern.
Das heißt aber, der ursprüngliche Fehler mit einer hohen und einer niedrigen Spannung ist jetzt nur noch einer mit einem Block niedriger Spannung. Also Problem schon halb gelöst…wie auch immer. Da du die Einzelzellen nur im Leerlauf gemessen hast, könnte ja immernoch sein, dass eine Zelle beschädigt ist und sich der Fehler erst unter Last zeigt. Jetzt erstmal den Block laden und dann schauen ob der balancer arbeitet. Sollte das alles positiv sein und der Fehler trotzdem wieder auftauchen kannst du auch mal mit einer einfachen elektronischen Last die Entladekurve (Kapazität) des Blocks bestimmen.
Das es bei den anderen Messungen Messfehler waren - “glaube” ich nicht - aber man weis ja nie.
Ich finde es schon sehr verwirrend. Bin gespannt, ob das einzelne Laden etwas “bringt”.
Ich habe auch keine gute idee, was da schief gelaufen sein kann.
Messtechnisch sicherer ist die verbindung an beide Seiten eines Blocks. Wenn also die etwa 4 V gemessen werden.
Hast du die tastspitze direkt auf die Nickelverbinder gehalten oder hast du über die bms leitungen gemessen?
Komisch ist jetzt, dass genau der Wieder verbundene Block die 3,8 V hat, die du vorher indirekt gemessen hast, während die direkte Messung (Der block alleine) anfangs 4 V war. Also muss der block energie verloren haben. Hattest du den an einem Tester dran, oder sonst etwas damit gemacht ?
Wenn nicht dann musdt du damit rechnen, dass in dem Block eine Zelle ist, die Energie verliert ("Selbstentladung "), und die 7 anderen mit herunterzieht. Das merkst du aber schon, wenn du die Spannung des Blocks weiter beobachtest, im Wochen Abstand.
aaaa.. Du meinst also, das evtl. eine Zelle deffekt ist…
Ich hab ja alle 7 zellen (ohne last) gemessen.. und sie waren ja unauffällig.
Ich habe dich jetzt so verstanden, das es sein kann, das 1 Zelle irgendwie deffekt ist.. und diese einzelne Zelle (ohne last) nicht auffällig ist…
Wenn sie aber im Verbund mit den andern 6 Zellen verbunden ist… könne diese 1 Zelle die anderen 6 Zellen “runter ziehen” !!!
Hab ich das richtig verstanden ???
Wäre es dann nicht sinnvoll, wenn ich mir 7 neue Zellen kaufe
LG – INR21700M50LT
und diese Zellen auf dei 4,09 Volt bringe, und dann komplett einbaue ??
Ist zwar verschwendung, wenn nur 1 Zelle evtl. defekt ist… aber neuer AKKU ist teurer.. und wenn ich noch 4 Wochen zum Fehler-finden brauche.. ist der Sommer ja auch schon fast vorbei !!?
Es gibt keinen Grund, die zu tauschen, solange sie vernunftige Kapazität haben, passenden Innenwiderstand und keine erhöhte Selbstentladung.
Letzteres misst du, indem du die zellen uber 4 V bringst,vdie spannungen genau (!) Misst und die Messung nach einer Woche wiederholst. Dann sieht man dass hier und da ein paar mV fehlen. wenn das im Rahmen ist.... Alles ok.
Das mit dem Zellentausch würde ich auch erst ins Auge fassen, wenn sicher ist dass der Balancer funktioniert. Sonst bist du am Ende nicht besser dran. Ein Amperemeter in die Balancerleitung geklemmt sollte bei dem Spannungsunterschied ja einen signifikanten Strom anzeigen. Vielleicht kannst du das noch prüfen bevor du alle auf 4,09V bringst.
Hallo @Boergi
wenn die These stimmt, dass innerhalb des Blocks eine Zelle schadhaft ist, dann wird sich diese leicht erwärmen.
Hatte mit 21 parallel geschalteten LFP Zellen (5Ah) ein solches Problem. Nach dem Laden war erst mal Ruhe. Doch mit der Zeit fiel die Spannung einer Zelle ab, so dass die anderen Zellen über die schadhafte entladen wurde. Das machte die Zelle etwas wärmer als die anderen. Bei mir waren die Zellen nur verschraubt, so dass ich sie dann einzeln vermessen konnte und so war der Übeltäter dann auch identifiziert. Ich musst also nur 1 von 21 Zellen erneuern. Das war vor mehreren Jahren und der Block tut´s bis heute ohne Probleme.