Finanzielle Effizienz Förderung, CO2, Gebäudebereich

Und wie erklärst du dir dann, dass eine 0815 Wärmepumpeninstallation in machen Teilen Deutschlands 25k€ kostet und in anderen 50k€? Deine 4 Kriterien sind ja im ganzen Land gleich.

es kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, die lokale Marktwirtschaft.
Gibt es regional viel Nachfrage und wenig Angebot, dann steigt der angebotene Preis deutlich.
d.h. das Handwerk in dieser Region hat nicht genügend Mitarbeiter.

Beispiel von meiner Anfrage (Solarmodule auf's Dach) lokale Anbieter preislich dicht zusammen, Angebote von weiter weg teilweise >400km ca. die Hälfte vom Preis (mehrere Anbieter auch wieder preislich dicht beieinander)

1 „Gefällt mir“

Da kann ich nur auf Marktwirtschaft und Kaufkraft verweisen. Und eine Gegenfrage stellen.

Warum kostet es in Deutschland durchschnittlich 30.000 €, in Frankreich 18.000 € und in England 9000 €? Für ein und das selbe Produkt in Europa.

Ein Hauptgrund ist wohl, das in Deutschland die Höhe der Förderung an die Installationskosten gekoppelt ist.

Das wären allerdings alles Fragen und Aufgaben an bzw. für die Regierung. Die hat das Ziel von 6 Millionen WP gesetzt. Dann soll sie das auch ins Ziel bringen, oder ist das zu viel verlangt? Die Prognose für den Strompreis bis 2030 liegen im ungünstigen Fall bei 60-80 Cent / kWh. Also irgendwie scheint das Konzept nicht zu Ende gedacht. Da fährt ja jeder mit seinem Holzofen besser.

Es hat vermutlich mehrere Gründe: einer ist Skalierung. Wir haben was weiß ich wie viele Betriebe die alle das gleiche machen. In dem Chip Artikel ist heatgeek erwähnt. Scheint ein Planungsbüro zu sein das Plannung eben skaliert und damit billiger macht.

Ein anderer Hinweis ist hier: wenn in den englischen Durchschnittspreis auch LLWP und viele Wärmepumpen für kleine Wohnflächen einfließen kommt da ein niedriger Durchschnitt raus.

Beim 2-3 Bedroom Haus ist man z.B. bei 15t€

Bist du 1 von dieser Million? oder jammerst du nur?

Kannst du das belegen? Auf welchen Fakten basiert deine Aussage?

Das ist also deine Schlußfolgerung aus deinen vorherigen Sätzen. Das Ziel deiner ganzen Mühen deine Sätze hier zu hinterlassen.

Aber was schlägst du vor um es jetzt, viel schneller, viel besser, viel günstiger zu machen? Und auf welcher Faktenlage beruhen dann deine Vorschläge?

Ah da ist ja dein Lösungsvorschlag. Also weiter fossile Rohstoffe verbrennen, die Gastherme oder Ölheizung war dir wohl zu heikel zu schreiben. Die besteht doch auch nur aus Bäumen, die zwar vor Millionen Jahren mal gewachsen sind, aber die auch aus gleichem Holz bestehen wie heutige Bäume.

Soll das deine kausale Argumentationskette gewesen sein?

Wir alle und unsere Kinder werden in keinem Fall besser fahren wenn wir unser Handeln auf der Erde nicht verändern. Jeder Einzelne ist davon betroffen und muß was ändern.

1 „Gefällt mir“

Ich würde dich freundlich bitten sachlich zu bleiben und nicht persönlich zu werden.

Die Prognose für Strompreise von 60-80 Cent / kWh stammen z. B. von Jürgen Karl, Uni Nürnberg-Erlangen und einigen anderen. Das sind Prognosen.

Und ja, ich bin wohl 1 von der 1 Million mit WP, zahle 20-30 € Monat an Heizkosten, nehme keinerlei Förderung in Anspruch und persönlich könnte mir das egal sein. Aber ich versuche es nicht egoistisch zu sehen und mache mir auch um das Land, die Industrie und andere Menschen Gedanken.

Mir ging es darum zu verstehen, warum Gasnetze stillgelegt werden und gleichzeitig Gaskraftwerke gebaut werden. Und die Kosten auf die Strompreise umgelegt werden. Es gibt auch Gas-WP und Hybride.

Logisch das dass kein Lösungsvorschlag ist. Eher ein Hinweis auf die Menschen, die ihre Nebenkosten schon jetzt nicht mehr bezahlen können. Oder angesichts der jetzt schon jährlichen Insolvenzen von 130.000 insgesamt, wozu auch der kleine Bäcker an der Ecke gehört. Da braucht man über Strompreise von 80 Cent / kWh nicht mehr nachdenken, überleg mal was alleine eine Erhöhung von 20 % verursachen wird.

Damit musst du dich an die Fraktionen wenden, die jetzt und zukünftig weiter für einen Anstieg der CO2-Emissionen verantwortlich sind.

Ich hab das ja für eine rhetorische Frage gehalten … Bei den Gasnetzen gehts um das Gasnetz in den Kommunen zu den einzelnen Häusern, bei den neuen Gaskraftwerken um Reservekraftwerke, die nur angeworfen werden, wenn es Defizite gibt. Also zwei völlig verschiedene Dinge. Die Fernleitungen sind finanziell wohl nicht so kritisch wie die vielen km in den Städten. Diese Gaskraftwerke liefern wertvollen Strom und die Abwärme wird man hoffentlich auch in Fernwärmenetze einspeisen können, auch wenn sie nicht durchgehend laufen. Im Gegensatz dazu produzieren die privaten Gasthermen nur Wärme, die bei einer WP auch beim heutigen Strommix bereits mit weniger CO2 Emissionen verbunden ist.

Die größte Menge an Gas importieren wir übrigens per Pipeline aus Norwegen. Wieviel Gas aus den Niederlanden und Belgien letztlich LNG aus den USA ist, hab ich auf die Schnelle nicht gefunden:

Nein, das war keine rhetorische Frage. Wenn also in den Städten die Gaskunden schwinden, steigen die Kosten. Bei der Industrie ist das nicht der Fall? Die soll doch genauso vom Gas weg. Da verstehe ich den Unterschied nicht, von daher meine Frage.

Auch kann ich mir nicht vorstellen das es wirtschaftlich ist, Bestandsbauten an das Fernwärmenetz anzuschließen.

Deutschland bezieht rund 14 % Gas aus den USA, wobei es sich um knapp 90 % um Fracking Gas handelt. Beim Fracking werden Unmengen an z. B. Methan und CO2 freigesetzt und große Mengen an Chemikalien in die Böden gepumpt. Und nachhaltig vergiftet.

Ich kürze das mal ab. Kann man so machen, mir persönlich soll das nur niemand als Umwelt schützende oder erhaltende Maßnahmen verkaufen, um unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen.

Und was schlägst Du dann sonst als Maßnahmen vor, um das Klima halbwegs zu erhalten und unseren Anteil pro Person auf den weltweiten Schnitt runter zu bringen?

Die Gasgewinnung aus konventionellen Lagerstätten ist wohl auch nicht so harmlos, was Emissionen angeht, aber ich hab da keine Referenzen bei der Hand für den Vergleich mit Fracking Gas. Gas aus Rußland ist für mich keine Option, will ich hier (zumal als Mod) nicht näher ausführen.

Klar, je weniger die Gasinfrastruktur genutzt wird, desto teurer wirds für den Rest, aber ist ja auch ein gutes marktwirtschaftliches Instrument, den Wechsel zu befördern. Aber die Gasleitung für sagen wir mal die BASF in Ludwigshafen hat ja nur wenig/nichts mit den langen dünneren Leitungen in den Wohnvierteln zu tun. In Summe wird aber ja dennoch weniger für das Gasnetz ausgegeben werden, wenn es zunehmend stillgelegt wird.

Fernwärme muß sich in der Tat erstmal auf großen Verbraucher konzentrieren, damit das ganze wirtschaftlich funktioniert. Da gabs bei uns hier auch große Augen, als der örtliche Versorger in einer öffentlichen Beiratssitzung (ein Gremium in den Stadtteilen hier in Bremen) den Leuten den Zahn ziehen mußte, daß man damit alle Probleme aus der Welt schaffen kann. Würde von den Erschließungskosten abgesehen auch garnicht mit der Wärmemenge her funktionieren. Da lauter individuelle LWWP für 30+x kEuro auch nicht das Mittel der Wahl sind, hoffe ich mal, daß man mehr dezentrale Netze hinbekommt.

Es ist anders. Du als Endkunde hast nicht viele Möglichkeiten, erhaltend einzuwirken. Die beste Möglichkeit ist natürlich, wie überall, so wenig wie möglich zu verbrauchen. In jeglicher Hinsicht. Sei es nun Strom, Gas, Öl, Holz, Pellets, Kohle, was auch immer. Genauso wichtig ist der Verbrauch an Gütern und dann der Einfluss, den man hat, zu minimieren.

Da wir hier im Thema bei Gebäuden sind, ist der am meisten bringen würde eine thermische Sanierung (in bestimmten Umfang). Das reduziert nach dieser Sanierung jeglichen Energieverbrauch. Es reduziert also so oder so. Dann kann man die Art ändern. Auf Stromheizung oder Infrarot, Klimaanlagen, Lüftungsanlagen, Wärmepumpen. Zudem reduziert man den CO² Ausstoß ANDERER, indem man Strom erzeugt und diesen einspeist. Auch wenn es behauptet wird, der Strom reduziert, rein theoretisch, den Anteil an fossilem Strom. Dass es noch Probleme mit der Anbindung gibt, mit Speichern gibt, mit trägen Kraftwerkstypen. Das ist kein “Problem” der EE oder der PVs, sondern ein generelles Problem. Es ist auch nicht neu.
Dann kommt noch das Verhalten dazu. Und es macht einen Unterschied, ob man den Strom mittags oder abends verbraucht, am morgen, oder mit einem Speicher das erzwingt. Plakativ: Jeder kauft sich nun einen Speicher, der 24h abdeckt. Diesen Speicher lädt er exakt dann, wenn das Netz Kapazitäten hat bzw. genügend Strom verfügbar ist. Laden mit 22KW. Und dann gleichmäßig verbrauchen, sodass in den übrigen Zeiten zum einen der Verbrauch geglättet wird, und gar nicht erst bezogen wird.

Und das wiederum sorgt dafür, dass die Grundlast geglättet wird, was genau jenen Kraftwerken die NICHT flink sind, zugute kommt.

All das geht, all das wäre möglich. Einen Teil davon kann man umsetzen, und dieser Teil sorgt für Einsparungen an CO², es sorgt für Einsparungen an Strom, es sorgt für Stabilisierung der Netze und es sorgt theoretisch für eine verbesserte Ausgangssituation. Genauso sorgt eine Dämmung dafür. Und ein Umstieg auf eine Heizungsart, die weniger Energie benötigt. Egal woher diese Energie kommt. Ob nun 1000l Öl für eine Ölheizung oder 750l Öl in einem Kraftwerk für den Betrieb einer Wärmepumpe verstromt wird. 750l sind besser als 1000l. Dass man auch von den 750l weg muss, das wird. Es wird aber nichts mit der Ölheizung. Usw. usf.

Und das bedeutet am Ende ein Umstieg auf Strom als Energie für zu hause. Und andere Kraftwerksarten zentraler. Dort dann auch evtl. mit KWK, also auch noch Nutzung der Wärme. Exakt so sieht es auch mit Autos aus. Beim Verbrenner ist die Wärme ein Abfallprodukt, welches in die Umgebung kommt. Zudem ist der Aufwand der Filterung größer, weil jedes Auto das benötigt. Bei einem Kraftwerk KÖNNTE man die Abwärme nutzen. Man kann besser das Abgas reinigen und filtern. Und das sind die Maßnahmen.

Scheitern tut es eher an der politischen Umsetzung. Nur muss man sich vor Augen führen über welche Größenordnungen wir sprechen. Wenn politisch sofort und unmittelbar vollständig auf Strom umgestiegen gewollt WÄRE, dann sind unsere Abnahmemengen an Fossilen geringer, der Preis höher. Von außen will man die Unabhängigkeit auch nicht. Wir sollen weiter kaufen und konsumieren. Das bedeutet auch hier gibt es einen schmalen Grad.

1 „Gefällt mir“

Gaskraftwerke, deren Turbinen schnell hoch fahren und die sich auf H2 umrüsten lassen, waren auch schon in Robert Habecks Plan. Die will niemand ohne Subventionen vom Staat baut, denn sie laufen ggfls. nur wenige Stunden im Jahr.

Damit ist es ein EU Thema, die Subvention zu genehmigen. Da hatte Robert schon Probleme, die nun die Katharina Reiche auch hatte. Sie wollte viel mehr, bekam aber nur das, was Habeck schon hatte. Die EU verwies u.a. auf Akku´s.

Wenn der Preisverfall der Akku´s sich so, wie in den letzten Jahren, abzeichnen wird, dann werden die wohl an die Stelle der Gaskraftwerke treten können.

Sicher schein mir nur zu sein, dass die Lobby der fossilen Industrie mit Desinformationskampagnen immer wieder dagegen gehalten hat und es in Zukunft auch tun wird. Der nächste “Heizungshammer” wird gewiss kommen und vermutlich von der Zeitung mit den großen Bildern geschwungen werden. Nach Börseninfo´s gehören große Aktienpakte der Springer AG bereits US amerikanischen “Investoren”.

L.G.

Selbst wenn, die TWh müssen irgendwie ersetzt werden, bzw. auch ausgeglichen. Da reichen die Akkus nicht für. Die glätten nur und verschieben einen gewissen Teil, können aber nicht den immensen Energiehunger decken. Man wird keine TWh vom Sommer in den Winter retten können, es ist utopisch anzunehmen, dass das mit EE gedeckt werden kann. (oder besser: auf die Schnelle)

Das ändert aber alles nichts im privaten Sektor beim Thema wohnen. Irgendwo muss man wohnen. Nur wie man wohnt kann man teilweise entscheiden. Wie geschrieben, ob die Energie nun in Form von Fossilen in die privaten Häuser kommt oder als Strom ist am Ende doch egal. Aber wenn es Strom wäre, wären schonmal die Städte und Häuser elektrifiziert. Und somit auch bereit für den Verkehrssektor (nicht gänzlich). Abgelegene Bereiche werden unattraktiv wenn die Netze immer mehr kosten. Also kann auch da umgestiegen werden auf Strom. Etc. pp.

1 „Gefällt mir“

korrekt. Denn es geht um Gaskraftwerke die mit eigenen Gasleitungen angeschlossen werden können und dann Strom produzieren sollen. Das ist nicht vergleichbar mit dem Gasnetz der Kommunen. Diese sind viel flächiger und aufwändiger zu warten, deren Kosten sind deutlich höher, als eine Gaspipeline von A nach B für ein einzelnes Gaskraftwerk. Das sollte aber eigentlich einfach zu erkennen und verstehen sein.

BASF schließt bereits Produktionsanlagen an diesem Standort, aufgrund der Wirtschaftlichkeit bzw. Energiepreise. Das ist mitbringen Beispiel von vielen. Thyssen wäre ein weiteres. 70 % der energieintensiven Unternehmen planen die Produktion ins Ausland zu verlagern. Für mich hat das die gleiche Konsequenz wie im Privatsektor. Dann müssen die Ausfälle im Gasnetz die verbleibenden bezahlen. Darauf wollte ich hinaus.

Deshalb funktioniert der Plan aus meiner Sicht nicht. Produziert werden die gleichen Mengen. Daran ändert sich nichts. Jetzt nimmt man etwas aus Deutschland weg, verlagert es ins Ausland wo es eventuell mit einer wesentlich schlechteren Umweltbilanz produziert wird und meint dann, dadurch die die CO2 Bilanz zu verbessern?

Was wäre in Deutschland los, wenn wir unser eigenes Fracking-Gas fördern würden? Dann spart man sich die energieintensiven Transporte? Das ist kein Vorschlag, nur ein Hinweis wie diese Doppelmoral angewendet wird.

Das ist doch keine Wende, wenn die gleiche Menge CO2 oder sogar noch mehr nur woanders ausgestoßen wird.

Rein volkswirtschaftlich funktioniert sowas nur, wenn die „saubere“ Energie nicht mehr kostet. Das hätte man so umsetzen können.

Das Fernwärmenetz so wie es in DE geplant und konstruiert ist wird niemals wirtschaftlicher sein im Vergleich zu Wärmepumpen + Ausbau des vorhandenen Stromnetzes. Ich kenne nur zwei Länder bei dem Fernwärme “wirtschaftlich” sind. Einmal Dänemark, dort ist es in der Hand von Genossenschaften die gesetzlich vorgeschrieben nicht profitorientiert sondern kostenoptimiert für alle Mitglieder der Genossenschaft wirtschaften müssen. Die Mitglieder dieser Genossenschaften sind ihre eigenen Kunden. Auch in Finnland fördert und subventioniert die Politik, seit Jahrzehnten, und Parteiübergreifend, un-ideologisch die Wärmewende. Das Gleiche gilt für Dänemark. DE könnte sich dort also gut beraten lassen.

Es ist also schon möglich sehr wirtschaftlich ein Fernwärmenetz, besonders in Großstädten, aufzubauen und zu betreiben. Der politische Wille, das Aufklären der Bevölkerung und Vertrauensbildung in die politischen Entscheidungen, ist es was in DE fehlt. Aktuell wird Deutschland ganz bewusst gespalten, alles schlecht geredet. Zb. wird ständig behauptet das Industrie aus DE abwandern würde. Auf die Frage: “bitte nenne mir 5 bekannte große deutsche Firmen die derzeit nachweislich abwandern” habe ich bis heute noch nie eine Antwort von denjenigen gehört die solche Aussagen schwurbeln.

Zurück zum Thema: aktuell ist Fernwärme die teuerste Wärmeversorgung in DE.

Welche Doppelmoral, was hat Ökonomie mit Moral zu tun. Das sind knallharte Entscheidungen. Ist die Produktion von einem Wirtschaftsgut am Standort A nicht so rentabel wie am Standort B dann verlagert man die Produktion dorthin. Das ist Kapitalismus, mehr nicht.

Deshalb wäre ja das Lieferkettengesetz so wichtig. Das würde nämlich Einfluß darauf nehmen wie die Produkte die in unserem Markt am Produktionsort produziert werden. Ob Kinderarbeit im Spiel ist, ob Umweltverschmutzung im Produkt enthalten ist usw. usw. Aber, wie wir aktuell in den Medien hören, sehen und lesen können, wird ja exakt dieses Gesetz auf Wunsch der Wirtschaft demontiert. Das die Wirtschaft sich langfristig damit selbst schadet, denn sie kann nun wie in alten Zeiten weiter Kosten auf die Allgemeinheit umwälzen, da sie nicht eingepreist werden, wird nicht erkannt oder bewusst verschwiegen, aus Profitgier.

Ich versuchs nochmal zurück zum Thema:

Wir brauchen eine Förderung der Massen und dafür auch teilweise Gesetzesveränderungen bzw. Vereinfachungen statt Förderung der Wenigen. Nicht teure E-Autos fördern, sondern grossflächig fördern damit VIELE umsteigen. Nicht Wärmepumpen fördern in der Art, sondern vereinfachte Installationen von z.B. R290 für Privatpersonen, wie Balkonkraftwerke vorgefüllte Anlagen. Den rechtlichen Rahmen schaffen für kleine E-Autos mit 50kmh für Städte. Für kleine R290 Anlagen. Etc. pp.

Und das geht nur mit der Möglichkeit, Strom aktiv bei Privatpersonen zu fördern. Nicht mit Geld, sondern mit Steueraussetzungen! Strom für Privatpersonen zum heizen nicht besteuern. Strom für WW nicht besteuern. Strom für E-Auto nicht besteuern. Alles mit Freigrenzen. Danach: Je mehr verbraucht wird, desto teurer. Damit ist der Umstieg auf voll elektrisch lohnenswert. Und danach sind auch wieder Reserven vorhanden um von rein elektrisch 1:1 auf Wärmepumpe und Co. umzustellen. Damit fällt ein großer Teil der kleinen Leitungen zu Gemeinden/Städten/Privatpersonen weg, weil nur noch Strom.

Dazu noch ein Nachtrag:

Genau diese Regelungen kann man ebenfalls erreichen mit dem wie jetzt in Deutschland herausgekommenen Gesetz zu 4,2KW Wärmepumpen. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass man lokal und regional Trägheit durch diese Regelung erzeugen kann. Beispiel:

24h Stromerzeugung aber um 12:00 Stromüberschuss. Es wäre viel besser, wenn jetzt die Netzgebühren günstiger wären, und die Leute selbst bei 1:1 (also Heizstab) ihr Warmwasser bereiten oder mit überdimensionierter Wärmepumpe (tja oder mit einem so verpöhnten Puffer) Wärme einlagern. Und dann gibt es mal wieder eine Flaute, also generell überall Strombedarf aber die Kraftwerke sind zu träge. Was mache ich dann? Ich fahre die Kraftwerke hoch. Aber bis dahin müsste teuer Strom gekauft werden…. nicht unbedingt. Und zwar schaltet man nun in einigen Städten zeitversetzt die Wärmepumpen aus. Ja, danach brauchen die wieder mehr Leistung um auf die Ursprungstemperatur zu kommen, idealerweise sind die Anlagen so eingestellt, dass es keine Rolle spielt. Mit Puffer kann das Ganze ausgeglichen werden, sodass die Erhöhung auf die Ursprungstemperatur in 24h wieder gewährleistet ist.

Das bedeutet, man kann dann mit Wärmepumpen auch das Netz entlasten,oder bei Überschüssen belasten. Nur hat da bisher keiner was von.

Und deswegen brauchen wir das alles. Es ist doch egal, ob Warmwasser um 2:00 nachts wieder aufgeladen wird oder um 12:00 mittags. Der Unterschied wäre aber: passiert das 12:00 mittags, kostet das einen (mit allen Gebühren, Steuern etc.) beispielsweise nur 5ct pro kWh. Nachts aber 30ct pro kWh. Ist doch super. Die Leute würden sich darum PRÜGELN, sowas einbauen zu können!

1 „Gefällt mir“

Die Doppelmoral besteht in diesem Fall darin, dass die Produktion keineswegs sauberer wurde. Sie wurde lediglich kostenoptimiert. Damit kann sich D dann zu einem recht hohen volkswirtschaftlichen Schaden eine super C02 Bilanz auf die Fahne schreiben hat aber massiv Arbeitskräfte frei gesetzt, know how aus dem Land verbannt und an der CO2 Weltbilanz nichts verbessert. Da stelle ich mir auch die Frage, wo ist der Sinn dahinter wenn offenkundig nicht mal die grüne Ideologie damit bedient wurde?

1 „Gefällt mir“

Einschließlich der Investitionskosten in die Heizungsanlage? Da eh keine Option bei uns, hab ich mich da noch nicht im Detail beschäftigt. Die Preise pro kWh sind ja extrem verschieden. Hier bei uns in Bremen wo sie wohl noch relativ günstig ist im Vergleich zu anderen Städten, wirds von vielen als die “Wasch mich aber mach mich nicht naß” Zauberfee Lösung angesehen, nur daß das Potential halt auf 30-40% der Energiemenge (und damit noch weniger % der Haushalte) beschränkt ist, auch in der Perspektive der kommunalen Wärmeplanung.

Hier ist besonders die Entwicklung über die Jahre zu sehen. Und exakt in Eisenach lebt ein Teil meiner Familie. Im PV Forum habe ich aber auch Preise von Hausbesitzern die von 1€/kWh berichten. Einfach mal im WEB suchen, es findet sich recht viel zum Thema.

Es liegt an der Finanzierungsstruktur bei Fernwärme. Und das der Gesetzgeber klar geregelt hat das man bei Einbau besserer und günstigerer Technologie nicht mehr einem Fernwärmezwang unterliegt. Dadurch wird die Fernwärme nur noch in sehr begrenzten Bereichen überhaupt eine Zukunft haben. Meiner Meinung nach. Hannover’s Verantwortlicher versucht es gerade auch wieder zu zwingen.