Finanzielle Effizienz Förderung, CO2, Gebäudebereich

etwas übersichtlicher ist das Angebot der Firma, für die im youtube geworben wird. Schau mal hier:

Das was hier schon andiskutiert wurde, also Hilfe beim Aufbau durch Anleitung und die für die Förderung nötige Dokumentation wird also schon professionell angeboten. Danke für den Link.

1Klima Technologies GmbH ist ein relativ junges Unternehmen, gegründet 2023 in Berlin, dann 2025 nach Kiel umgezogen.

L.G.

2 „Gefällt mir“

Ja.

Das ist der Weg. Bei der Klima von mir ist das so gelaufen. Die Energieeffizienz und Netzdiernlichkeit habe ich in Eigenleistung realisiert, mir bestätigen lassen und dann gefördert bekommen.

Aber ein Spaziergang im Park ist das nicht

Ohne fachliche Kontrolle gibt es keine Fördermittel für die Eigenleistung. Bauherren müssen für die Prüfung einen Energieeffizienz-Experten oder ein Fachunternehmen beauftragen. ...
Der Experte muss formlos bestätigen, dass die Maßnahme fachgerecht umgesetzt wurde.

Ich baue mir jetzt für 5000€ eine Wärmepumpe ein.
davon bekäme ich 20%, das heißt 1000€ durch Förderung zurück.
Der Energieberater bekommt sicher auch 1000€ für die Überprüfung der Maßnahme. Denn... vorgeschaltet ist ja eine Beratung, Bestandsaufnahme, ...

Das rechnet sich vielleicht bei großen Maßnahmen, aber dafür macht dann eine Baubegleitung durch einen Energieberater mehr Sinn. Und die kostet auch Geld.

Für "Standard" DIY-Maßnahmen muss das einfacher gehen!

Geht doch bei der Krankenkasse auch.
Ein Arzt bestätigt die Notwendigkeit (z.B. Ernährungsberater). Ich suche mir einen Ernährungsberater. Der schickt eine Rechnung an mich. Ich schicke die an die Krankenkasse und bekomme z.B. 50% erstattet.
Keiner prüft, ob die Therapie erfolgreich war.

Und wir geben Milliarden für solche Behandlungskosten aus.
Aber bei DIY geht das nicht!?

Auch hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Vertrauensbasis bei Behandlungskosten und Misstrauens-Basis bei energetischer Sanierung.

Warum ist der Staat so misstrauisch und Krankenkassen so gutgläubig?

Hallo @Detlef_Mannheim
was im medizinischen Bereich die medizinischen Fachkräfte bewirken sollen, sollen im energetischen Bereich die Fachbetriebe und Berater leisten. Ohne Heilmittelverordnung würde die Kasse gewiss keine Ernährungsberatungskosten erstatten, ebenso wie bei Krankengymnastik und co. Ich sehe da keinen Unterschied, wenn es um die Diagnose des “(Be-) Handlungsbedarfes geht. Der Unterschied ist bei der Erfolgskontrolle und der liegt in der Natur der Sache: nicht jede medinische Behandlung führt zur Heilung. Dagegen sollte die Heizungsmodernisierung zur Reduktion des CO2 Ausstoßes führen.

Eine Parallele zwischen Energiewirtschaft und Gesundheitswirtschaft sehe ich allerdings auch: beide Systeme sind dysfunktional und kosten deutlich mehr als es im Vergleich mit unseren EU Nachbarn nötig wäre. Ist aber wieder OT.

Ich fand beim Angebot der o.g. Firma 1Klima andere Zahlenbeispiele, da dort Installationsmaterial, Entsorung der alten Heizung usw. berücksichtigt werden. In diesem Beispiel zahlt der Kunde für Beratung, Betreuung usw. 2.300 €. Das macht in deinem Beispiel natürlich keinen Sinn. Um 1000 € Zuschuss zu erhalten, müssten 2.300 € ausgegeben werden. Macht keinen Sinn. Doch wie kann ich mit DIY für 5000 € meine Heizung gegen eine WP tauschen? Und warum brauche ich dann einen Zuschuss?

L.G.

Ich finde dein Argument gut. Zumal ich das so ähnlich umgesetzt habe. Der Betrag für die Investition kommt in etwa hin für ein ca. 100 m2 Haus. Da mir (fast noch) wichtiger war, auch kühlen zu können, fiel die Entscheidung auf LLWP. Nur das Ventile aufdrehen durch einen „Fachmann“ ging dann noch extra.

Ansonsten muss man halt wissen was man haben will, eine LWWP mit Fussbodenheizung kostet halt mehr.

Der Einfachheit halber wäre es vielleicht sinnvoll, wenn man die Materialkosten für energetische Sanierung einfach steuerlich abschreiben könnte. Ob man es dann selbst einbaut oder nicht ist dann eben individuell.

Nach meinen bisherigen Erkenntnissen geht das leider gar nicht. Zwar kann man Investitionen ins Eigenheim zum Zweck der CO2 Reduzierung mit bis zu 20% (verteilt auf 3 Jahre) steuerlich absetzten (wenn man keine Bafa Förderung oder Kfw Darlehn in Anspruch nimmt), doch dafür braucht es wohl immer einen Fachbetrieb, der die WP installiert.

Ja und die machen die Preise. Das ist eben das Problem. Aber in einem Land bzw. der EU mit mehr Lobbyisten als Politikern ist das leider so.

Deswegen geht mir dieses scheinheilige Gerede um Umweltschutz auch am Allerwertesten vorbei. Oder irgendwelche CO2 Diskussion. Solange nicht alle am gleichen Strang ziehen und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen ist das einfacher dumm. Viessmann hat nach seinen reichlichen Parteispenden auch nur zugesehen, alles bestens an die Amis zu verkaufen. Das ist nur ein Beispiel, wen das interessiert der wird sicher weiter diese Systematik durchleuchten.

Ich persönlich habe ganz egoistisch die für mich beste Lösung gewählt und mir ist es egal, ob der Strom dafür von Hamstern in Laufrädern oder französischen Atomkraftwerken kommt. Um diese Fragen zu klären wählt man eigentlich Politiker.

1 „Gefällt mir“

Ja, das ist so. Doch wenn die nicht merken, dass sie Fehler machen, ist es an uns, sie darauf hinzuweisen. Das macht der Akku Doktor mit seinen Petitionen. Weil gewiss einige von uns auch Kontakt zu Politikern haben, sollten wir sie ansprechen.

Es scheint hier Konsens zu sein, dass die Förderung mittels Quote (%) die Produkte unnötig verteuert. Indiziert wird diese Annahme durch den Blick in andere Staaten. Dort, wo es einen festen Zuschuss gibt, scheint der Wettbewerb besser zu funktionieren. Viel einfacher, als all diese Förderungen mit der nötigen Verwaltung wäre das Klimageld gewesen. Doch dieser Gedanke ist leider Geschichte. Die CO2 Abgabe ist gekommen, die Einnahmen fließen in den Klimafond (KTF) und daraus wird jetzt u.a. der Gaspreis gesenkt (Übernahme der Speicherumlage durch den KTF).
L.G.

Der „ Akkudoctor“ hat vor der Wahl Partein befragt, wie sie zum Thema Energiewende stehen. Das Wahlversprechen, die nicht eingehalten werden, sowie offensichtliche Lügen nicht reglementiert werden, hat ihn nicht interessiert. Ich halte das für kontraproduktiv. Was sollen denn solche Äußerungen wenn sie nicht belastbar sind, außer Wählerstimmen abzugreifen? Eine Diskussion war nicht mö, also lebt mit Fridriiech März und beschwert euch nicht.

1 „Gefällt mir“

Da wärs aber m.E. einfacher die Mehrwertsteuer auf 0% zu senken, dann spart man zusätzlich auch noch den Aufwand bei der Verwaltung der Förderung und es käme zu 100% da an wo es ankommen soll. Bei Onlinehändlern funktioniert der Markt normalerweise, während der regionale Handwerkermangel zu absurden Preisen führt.

Bei PV hat es geklappt, bei der Gastrosteuer klappt es gerade nicht. :roll_eyes:

Die Gas-Brennwert-Therme in meinem Keller ist jetzt 15 Jahre alt und zeigt Korrosion (sagt der Heizungsbauer) Reparatur: 2000€. Lohnt also nicht.
Ich hatte "einen bundesweiten WP-Anbieter" mal um ein Angebot gebeten. Die haben mir aber abgeraten von einer WP. Mein Verbrauch wäre zu niedrig. Rechnet sich für mich nicht. Zudem hab ich ein Einrohr-System und da "geht das nicht", sagt er, da kein hydraulischer Abgleich zu machen ist.
Wird aber doch funktionieren, da meine Vorlauftemperatur auf 45°C eingestellt ist.
Dennoch wollte auch der 15.000€ nach Förderung haben (also 30.000€ insgesamt).
Ich hab aber keine 15.000€ für eine Wärmepumpe, nach Scheidung, etc.

Mein Bruder hat in sein "neuwertiges" Reihenmittelhaus ein WP für 40.000€ einbauen lassen. Er heizt sowieso häufig mit Holzofen. Er hat 20.000€ Förderung erhalten für minimale CO2 Einsparung. Wirtschaftlich totaler Quatsch.

Ich hab keine 15.000€ für ein WP. Und da mache ich es halt selber für 5000€.
Was bleibt mir anderes übrig.
Und daher auch der "WP-Stammtisch" um mal zu zeigen, dass es "einfach mit DIY machbar ist".

Und es geht vielen Menschen so. Die haben Haus, Familie, Kinder in Ausbildung, Auto, Angst um ihren Job, kleine Rente, ...
Und die können nicht mal eben 15.000€ (mind.) für eine WP ausgeben auch nicht wenn sie 15.000€ Förderung "geschenkt" bekommen.

Und die Förderung von DIY wäre hier einfach nur fair und eine Anerkennung der Leistung der Bürger, die mit ihrer DIY-Arbeit auch die Energiewende voranbringen möchten.

Geht mir genauso. Will keine Förderung und den ganzen bürokratischen Aufwand. Einfach nur einen vernünftigen Preis mit den man einen gewissen Teil selbst bauen kann

Die Bafa Förderung könnte bei dir u.U. 70% betragen, egal ob DIY oder Fachbetrieb. DIY Förderung ist an die Bedingung geknüpft, dass ein Energieberater die DIY Maßnahme betreut und die o.g. Firma bietet so etwas an. Eine unverbindliche Anfrage kann man ja stellen und dann ggfls. über Erfahrungen berichten. Vielleicht ist das eine Option für dich. Ich wollte für uns nur die Frage klären, in welcher Förderstrecke DIY gefördert wird und unter welchen Voraussetzungen. 3 Wege gibt es. Zur Förderung mit finanziellem Zuschuss (Bafa) haben wir was gefunden, zur steuerlichen Absetzbarkeit auch (macht nur Sinn, wenn eine hohe Einkommenssteuerlast besteht und dort ist wohl keine DIY Förderung möglich) und zum Förderdarlehn (von der Kfw) habe ich noch nicht geschaut.

L.G.

Na wenn die KI das sagt, muß das mit drm perpetuum mobile doch gehen :wink:

Wie bekommen das andere Länder hin? Ein Beispiel:

Wilfa SVALBARD EXTREME

LLWP mit 7,2 kW, 5,2 kW Heizleistung bei -15 Grad. A+++. Mit Wannenheizung, Wifi 7 usw.

Ca. 25.000 NOK, Umgerechnet ca. 2000 €. Der Preis ist mit „Fertig montiert“ ausgewiesen. Eine Mitsubishi Kaiteki kostet ähnlich viel in Norwegen.

Da liegt im Vergleich wohl viel mehr im Argen.

Der Fehler liegt im System und ist bekannt:

Ja wie kriegen andere Länder das hin? Gar nicht, denn die dortigen Regierungen haben keinen solchen Umstellungswahn wie in D. Man braucht das Gesetz nur diesbezüglich zu ändern als dass aussachliesslich Neubauten zu x-Prozent CO2 neutral zu heizen sind, schon klappt die Sache. Dauert etwas länger, aber die Deutschen haben den Arsch zu spät bewegt…. wie im Automobilbereich und anderen Sektoren

Weil hier Birnen mit Äpfeln verglichen werden.

Bei uns ist eine LLWP vor allem eine Klimaanlage. Eine (L)WWP ist eine Wärmepumpe. Wir bezeichnen die Dinge anders und vergleichen dann auch nicht das gleiche. Bei uns kostet auch eine LLWP keine 25000 wie du suggeriert

Ich bin übrigens etwas ernüchterd von den LLWP. Im Grunde passt das nicht gut zu unseren Raumgrößen. Die vielen Fragen der Positionierung von IG hier im Forum zeugen davon.

Und Badheizung oder WW löst das auch nicht.