Finde nicht, welche Art von Fördermitteln das Projekt bekommen hat, vermute mal eher Forschungsmittel aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich.
Heftigst!!! Da wird Gendern mit der Energiewende gekoppelt…. Da bekommt das Klima doch glatt Schwindel. (hiermit kennzeichne ich den Beitrag als Satire. Und Satire darf bekanntlich … ach lassen wir das)
Das hat wohl eine eigene Berechtigung. Im PV und IT Bereich ist die Frauenquote bei den Beschäftigten sehr gering. Das mag am Berufsbild in der Gesellschaft liegen. Offenbar ist das Interesse bei Frauen an diesen technischen Berufen gering. Mag sein, dass man mit diesen Maßnahmen entgegen wirken kann. Für mich ist es i.O., würde es aber nicht als Förderung der Energiewende titulieren.
Wenn sich die Leute wie bei Detlev vernetzen, sehe ich das nicht so. Wer ein DIY Erfolgserlebnis hat, wird das ja auch gerne teilen und bei komplexeren Dingen wie WP, die man als DIYler ja nicht als Blackbox betreibt tauscht man sich ja ohnehin aus. Ich sehe da durchaus Potential für eine Weitergabe von Wissen und auch eine Änderung des Mindsets.
Ich hab schon oft mit dem Gedanken gespielt, für witze und bilder eine extra ecke aufzumachen. Aber wenn, dann wird mein Beitrag zum Gendern der erste sein.
Können wir bitte zum Thema zurückkommen?
Sorry, war selbst dabei…
Spaß darf auch mal sein, oder?
Aus meiner Sicht ist das, was wir hier erleben und diskutieren ein typisch deutsches Problem:
Wenn es einen Mangel gibt, fällt der Politik schnell eine Subvention ein, um den Mangel zu beseitigen. Das können wir gut. Doch wenn der Mangel behoben ist, gelingt es fast nie, die Subventionen einzustellen. Sie dienen dann nicht mehr der Bedarfsdeckung sondern der Gewinnmaximierung. “Schuld” ist die jeweilige Lobby. Denkt mal nur an die Subvention des Agrardiesel. Erst sollte sie gestrichen werden, dann gab es Bauernproteste und “zack” war die Subvention wieder da. Woher das Geld kam, ist auch interessant: die Versteigerung von Windparklizenzen an die Höchstbietenden hatte viel mehr gebracht, als im Bundeshaushalt veranschlagt. Der Windstrom auf See wird nun teuerer damit die Bauern den fossilen Kraftstoff günstiger bekommen. Und hier zeigt sich ein weiteres deutsches Problem. Gegen faktische Monopole gehen die Kartelbehörden nicht ersthaft vor. Lebensmittelpreise steigen stark, doch der Landwirt hat nix davon. Der Einzelhandel liegt in den Händen von 4 Konzernen und die kaufen immer mehr Produzenten auf und strecken ihre Finger auch nach Landwirtschaftsbetrieben aus. Ende OT
Ja.
Wenn man den Rückweg findet…![]()
Das ist bei den vielen Aspekten, die hier diskutiert wurden, nicht banal.
Hier ging es in vielen Beiträgen um die Wärmepumpen. Die Förderung des BEG beinhaltet auch andere Aspekte, wie verbesserte Dämmung. Viele Foristen wünschen die Förderung von DIY Lösungen und es wurde verschiedene Ansätze der gemeinschaftlichen, nachbarschaftlichen Arbeit dargestellt. Im Fluss war dann die Idee, mit 9m hohen Zäunen soviel PV zu installieren, dass der Strom auch im Winter reicht mittels youtube an die Leserschaft gebracht worden. Zudem wurden WP Fördernungen bei unseren europäischen Nachbarn dargestellt, die offenbar mit weniger Staatsgeld eine ebenbürtigen Zubau von Wärmepumpen bewirkt haben kann. Im weiteren wurde der Strompreis als wesentlicher Faktor für den Einsatz von E-Kfz und Wärmepumpen angesprochen.
Im weitern Verlauf wird die finanzielle Misere im Bildungswesen aufgeführt und der BEG Förderung gegenüber gestellt.
Ich persönlich hoffe, das die BEG Förderung durchdacht, aber nicht abgeschafft wird. Bei mir steht die Erneuerung des Daches an. Den Dämmstandard nach GEG muss ich dann erfüllen. Wenn ich besser dämmen lasse, könnte ich die Förderung erhalten. Eine DIY Maßnahme ist es bei mir aus vielen Gründen nicht. Das Dach ist sehr steil, ich bin kein Dachdecker und nicht mehr der Jüngste. Die Stadt, in der ich lebe, hat sich sehr gut um ihre Schulgebäude gekümmert, Altbauten gegen neue ersetzt und dabei PV usw. mit eingeplant. Bei den Kita Gebäuden wird nach und nach Altes gegen Neues ersetzt. In unserem Bundesland sind die Kita´s für die Eltern kostenfrei. Eine Abwägung der finanziellen Förderung im Gebäudebereich gegen die Ausgaben im Bildungsbereich ist m.A. wegen des Föderalstaates große Probleme. Für Bildung sind die Länder zuständig, die BEG Förderung kommt vom Bund. Wenn also im Bundeshaushalt die BEG Förderung eingespart wird, müsste der Bund das Geld an die Länder geben. Das dürfte zu neuen Verteilungskämpfen führen.
Unter die BEG Heizungsförderung fallen übrigens nicht nur Wärmepumpen. Auch Heizungen, die nachwachsende Rohstoffe nutzen, fallen darunter, wie z.B. Pelletkessel. Die sind aber leider auch nicht preiswerter, als WP. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht auf niedrige Vorlauf Temperaturen angewiesen sind.
L.G.
Auch wenn es wie OT anmutet, darf ich auf die Probleme im derzeitigen Föderalstaat hinweisen. Es gibt Lösungsansätze, die hier beschrieben sind:
L.G.
Es mutet nicht nur an.
Dann greif du den Faden auf. Die Abwägung BEG WP Förderung gegen Bildungsaufwendungen führt nicht weiter, denn denn Müller spart, hat Meyer nicht mehr Geld.
L.G.
Der Unterschied besteht darin, dass wir uber Förderung reden wollen nach dem Thema, aber nicht über die Gründe und Notwendigkeiten, warum der Förderaltstadt das nicht leisten kann, und wie man ihn dazu Ertüchtigen könnte.
Das wäre ein anderes Thema, was man getrennt eröffnen könnte…
Finde ich gut! Ein Thema wie man das privat löst, und ein dazu passendes Thema wie man das fördertechnisch lösen kann mit den bisherigen Mitteln, die die beschlossen wurden, und wie es mehr bringen könnte.
Ich bin immer noch der Meinung, dass DIY mehr mit Gruppen klappen könnte die sich direkt Online treffen. Keine Standorte sondern verzweigt auch global mit Erfahrungen und Expertise von Laien und Fachleuten.
Auch ggf. mit der Intention, dass sich 10 Leute zusammen finden, in einen Topf jeder nen 100er wirft, und dafür sich nen Fachmann für 5 Stunden leisten der ihnen Rede und Antwort steht und Fragen beantwortet. Günstiger als wenn es jeder machen muss, und wenn das aufgezeichnet würde (muss datenschutztechnisch besprochen werden!) und dann als Angebot reingestellt wird, würde sich nach und nach ein Wiki damit füllen.
Es haben sich hier im Faden einige Themen angesammelt, die es wert wären, gezielt diskutiert zu werden. user, scheutbeuch nicht passende Themen anzufangen. Wir können auch Einzelbeiträge abtrennen und verschieben. Ihr müsst nur mit uns reden.
Hallo,
ich greife die Anregung von @roterfuchs auf und schlage folgendes Thema vor: kann eine BEG Maßnahme bei DIY gefördert werden? In den Beiträgen zu WP und Klimasplit hatte ich den Eindruck, dass DIY gefördert wird (nur Material, nicht die Eigenleistung). Eigene Erfahrungen habe ich nicht.
Für alle, die sich DIY im Alleingang nicht zutrauen (dazu zähle ich mich): Wie kann DIY als Gemeinschaftsarbeit organisiert werden (e.V., Genossenschaft, etc.)? Gibt es gelebte Praxis, aus welchen Fehlern können wir lernen?
Wie der Föderalstaat verbessert werden kann, ist sehr wichtig, aber DIY geht es nicht und es ist kein technisches Thema, gehört also m.A. nicht zu den Vertiefungsthemen. Auch die Frage, ob ich mein Haus besser dämme oder statt dessen z.B. mit 9 m hohen Solarzäunen die nötige regenerative Energie nutze, muss nicht vertieft werden. Beim Neubau auf der “grünen Wiese” wird das ideal gedämmte Haus auch ohne die Solarzäune auskommen und beim Bestandsbau wird es schon wegen der Sicht- und Lichtbeschränkung am Baurecht scheitern (Gebot der Rücksichtnahme). Zudem endet diese Möglichkeit dann, wenn sich die Nachbarzäune alle gegenseitig beschatten. Der Winter ist nun mal die Zeit der langen Schatten und im Sommer braucht keiner den Überschuss.
L.G.
Ich bin ja auch ein ganz grosser Befürworter von DIY, und finde die Idee das zu fördern toll.
Ein problem sehe ich bei den ganzen Vorschriften. Da ist in Deutschland einfach sehr viel geregelt, und genau genommen darf man selbst halt fast nichts selbst machen. Und es wird jedes Jahr schlimmer, siehe z.b. hier:
PV-Montagen gelten nicht mehr als Minderhandwerk. Die Handwerksordnung (§ 1 HwO) regelt, dass zulassungspflichtige Handwerke ausschließlich von eingetragenen Betrieben ausgeführt werden dürfen. Im März 2025 ist eine gesetzliche Regelung in Kraft getreten, die weitreichende Konsequenzen für die PV-Branche hat: Nur Betriebe, die in der Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen PV-Anlagen installieren.
Sobald man Förderungen in Anspruch nehmen möchte, müsste das Konzept auf jeden Fall rechtlich in Ordnung sein. Und das wird hierzulande wohl sehr schwierig werden.
USA-Regelungen wie eine Elektro-Abnahme oder ein EPA608 für jedermann wären Lösungen. Aber ich denke da müsste man auf EU Ebene ansetzen. Nur so ist da was zu ändern an unseren gewachsenen Strukturen.
Hallo
nach kurzer I Netz Recherche komme ich zu dem Ergebnis, dass nach BEG 20% der Materialkosten gefördert werden, wenn ein Fachbetrieb oder zugelassener Energieberater die Maßnahmen bestätigt. Quellen:
Dennis hat dieses Jahr mal ein Video gemacht in Sachen DIY WP und Förderung: https://www.youtube.com/watch?v=1MIMeqtHTaM Habs jetzt selber nicht ganz gesehen, wohl nicht unmöglich, aber man braucht schon bischen ne masochistische Ader.