Finanzielle Effizienz Förderung, CO2, Gebäudebereich

Und vermutlich noch nicht mal das, weil das auch nicht von selber kommt ohne entsprechende Bildung und daraus folgernde Bereitschaft. Kann wie win nur den Hut ziehen vor Deinem Engagement!

1 „Gefällt mir“

Es tut mir leid, dass das Äußern meiner Meinung bzw. meines Empfindens bezüglich der Förderungen eine solch emotionale Diskussion ausgelöst hat, es war definitiv nicht mein Ziel irgendetwas damit anzustacheln oder gar der Verursacher dafür zu sein, dass pvsoko offensichtlich die Segel gestrichen hat. Meinetwegen ließe sich das Wort Doppelmoral auch gern gegen “sehr fragwürdig” ersetzen.

Aber, die vermeintlichen Argumente

sind doch wirklich haaresträubend. Der Staat hat weder Vermögen noch schaufelt er Vermögen auf unsere Sparbücher. Der Staat hat kein Geld, der Staat ist Steuerfinanziert und die Steuern generiert er nun mal nicht selbst, die kommen vom Steuerzahler.

Immerhin wird mit dem Import von Energie, die wir nun mal, ob es uns gefällt oder nicht, täglich in Massen brauchen ein gewisser Gegenwert erbracht - das Fossil nicht die Zukunft ist, ist mir und jedem Anderen auch klar. Aber dem gegenüber stehen aktuell jährliche Zinszahlungen in ähnlicher Höhe - und die sind ohne jeden Gegenwert, das Zinsgeld ist schlicht einfach nur weg.

Bestimmte Technologien zu fördern ist ja auch vollkomen okay, aber jeder weiß wie sich die Preisspirale dank der prozentualen statt pauschalen Förderung explosionsartig nach oben gedreht hat. Einige Erfahrungsberichte zeigen hier doch, dass der Umstieg auf LWWP z.B. am Ende teurer war als wenn man nicht auf die Förderung zurückgegriffen hätte.

Naja, BEV Anteil derzeit bei um die 3%, LWWP im Neubau Pflicht, im Bestand bei irgendwo um 5%. Die Pflicht im Neubau verzerrt den Erfolg der Förderungen und die Bestandszahlen sind ja eher marginal. Ob damit das Ziel erreicht wurde/wird zweifel ich an.

Warum fördert man denn nicht mit echten Anreizen? Ich weiß, das werden wir hier vermutlich nicht ändern, aber dennoch, ich halte eine indirekte Förderung durch wesentlich güsntigeren WP Strom, wesentlich güstigeren Ladestrom für BEV und vor Allem ein wesentlich besser ausgebautes Ladenetz für sinnvoller.

Um den Vorwurf einer vermeintlichen Doppelmoral noch mal ein wenig entgegen zu treten:

  1. Wir haben in 2023 damit begonnen unseren Strom teilweise selbst zu erzeugen, das lief mit einer kleinen Anlage so gut, dass in 2024 mit einer größeren Anlage nachgelegt wurde und wir nun um die 80% unseres Haushaltsstroms selbst erzeugen
  2. Wir haben einen Altbau von 61 gekauft und nicht neu gebaut. Allein dafür sollte man uns schon mal Klimageld zahlen da wir Bestand erhalten haben (CO2 Fußabdruck) statt neu zu bauen.
  3. Wir begannen in diesem Jahr mit der energetischen Sanierung der Fassade unseres 61er Altbaus und sind mit 50% fertig. Die zweite Haushälfte folgt dann in 2026
  4. Wir haben im Rahmen der Fassadensanierung auch die ersten drei Splitklimas installiert die bereits jetzt in den Übergangszeiten mit Sonnenstrom das komplette EG und das halbe OG beheizen. In 2026 werden die restlichen Räume abenfalls mit Splitklimas ausgerüstet.
  5. Im Oktober kam ein BEV dazu und ein Verbrenner musste gehen. Für die Versorgung des BEV und um noch mehr Heizlast mit PV abdecken zu können wird auch der PV Ausbau noch weiter gehen.

Das alles in vollständiger Eigenleistung ohne jegliche Förderung, das ist nicht als Vorwurf an Jene gemeint die Förderungen in Anspruch nehmen!. Ich hoffe dass ich damit darstellen kann das wir aktiv handeln und nicht nur reden.

1 „Gefällt mir“

Du vergisst die Kosten für die Sanierung der Häuser. Da bist du schnell bei 150.000€ pro Haus.

Wirtschaftlich ist das nicht.

Wenn man Häuser wirtschaftlich CO2 frei machen möchte könnte man rund ums Haus Solarmodule aufstellen und damit Wärme und Strom erzeugen. Braucht man allerdings zentrale Saisaonspeicher.

hier ein Video

Solar overkill

Hat halt Grenzen, was man da vor Ort machen kann (denke an Reihenhäuser wie unseres oder noch extremer “Bremer Reihenhäuser” in entsprechenden Innenstadt nahen Vierteln, hoch mit wenig Dachfläche+Gauben und schützenswerter Fassade. Da macht ne WP und ggf. gemeinschaftliche Erdwärmenutzung dann mehr Sinn und das Geld lieber für genossenschaftliche Wind- und größere PV Flächen investieren (bin hier selber bei der BEGENO, wenn jemand aus der Region mitliest).

1 „Gefällt mir“

Macht den Strom billig und gebt den Leute ihre Freiheit zurück.

Die Freiheit selber "zu machen" und zu entscheiden.
Die Freiheit selber Wärmepumpen oder Klimaanlagen zu installieren.
Die Freiheit das Haus selber zu sanieren, zu insolieren.
Die Freiheit kreativ zu sein.
Jeder so, wie er es sich leisten kann oder, wie er es mit oder ohne Eigenleistung kann.

Das würde eine immense Eigendynamik und vielleicht auch "nachbarschaftlichen Wettbewerb" und Gemeinschaftssinn auslösen. Es würden sich nachbarschaftliche Genossenschaften gründen, ...
Und ... das Thema wäre plötzlich "cool".

Aber mit den ganzen bürokratischen Vorgaben und Regelungen fahren wir doch gegen die Wand.
Und viel schlimmer: Es wird doch eh gemacht und wir treiben die Menschen in die Illegalität. Wollen wir das?

Es gibt Jugend-Forscht und alle möglichen Innovations-Wettbewerbe. Aber das größte Feld für gesellschaftliche Innovation, der Do-It-Yourself Markt wird blockiert.
Die Jugend soll innovativ sein aber ausführen darf es dann nur das "Establishment".

Wir müssen zurück zu unseren Wurzeln, der technischen Kreativität aus den 50er Jahren.
All die technischen Ideen und Firmengründungen, die in "Garagen" entwickelt wurden, wären doch heute gar nicht mehr denkbar.

Statt Regulierungswut brauchen wir Mut-Macher, Macher und weniger Polarisierung und weniger Geschwätz.

1 „Gefällt mir“

Jetzt hast du es! Sag ich ja die ganze Zeit. Strom günstiger.

Man muss ja noch nicht einmal den gesamten Strom günstiger machen. Es reicht durchaus, wenn man Heizstrom, WW-Strom und E-Auto-Strom von den Steuern und Abgaben befreien würde. Der Rest würde dann peu a peu passieren. Das geht auch nicht schlagartig. Das kann man mit Kontingenten machen, mit Freigrenzen. Und man könnte auch eine Art von Handel von Kontingenten unter der Bevölkerung machen. Ich kann also auch einfach einige kWh-Befreiungen übertragen. Sodass z.B. ich meine Wohnung saniere, meine Schwiegermutter im selben Haus aber 1000 freie kWh abtrete. So kann sie evtl. erstmal den Boiler weiter nutzen bis er kaputt geht. Dann eine Splitklima einbauen zur Heizungsunterstützung. Usw. usf.

Aber zentral wichtig ist der günstige Strom für Privatpersonen.

Das die Förderung schlecht gemacht ist und ihr Ziel teils verfehlt bzw. das Geld in die falsche Tasche fließt, da bin ich ganz bei dir.

Bei Denkmalgeschützten Häusern in der Innenstadt hast du echt verloren. Statt einer WP wäre es aber günstiger die Wärme für die Innenstadt in den Vororten zu erzeugen

Vergünstigte Kontingente fände ich sehr gut! Eine Form von Klimageld, das man dann direkt an der Stromrechnung sieht. Um keine Zählerorgie zu produzieren könnte man ggf. auch einfach sagen, wer mit einer WP (oder andersrum nicht fossil, im gut gedämmten Tiny- oder Passivhaus ist direktelektrisch ja auch OK) heizt bekommt ein Extra Kontingent von x kWh pro Jahr und Person zum Bonuspreis, analog E-Auto). Den Handel würde ich wie im Beispiel auf Familienangehörige beschränken. Der Einfachheit halber vielleicht so gelöst, daß man einen “Familienvertrag” mit einem Versorger dazu haben muß, damit wir da nicht wieder Bullshit Jobs mit finanzieren müssen.

Was ich als Stadtbewohner ohne Auto nicht verstehe: Warum nutzt der ADAC nicht seine Macht, um für seine Mitglieder entsprechende Rahmenverträge mit den Ladesäulenbetreibern auszuhandeln oder steigt da gleich selber ein und bestimmt, wo es lang geht?

Muß dann aber auch wieder verlustreich über ein Fernwärmenetz transportiert werden. Wir (bin Mitglied im Verein, wenn auch zumindest momentan nicht aktiv) pilotieren dafür gerade genossenschaftliche Erdwärme Bohrungen, siehe erdwärme-dich.de Da käme dann der Strom aus dem Umland. Ein rühriger Unternehmer hier hat für ein umgestaltetes Industrie zu Wohnviertel vor Kurzem eine “Slush Eis” Wärmepumpe in Betrieb genommen, wo der Weser Wärme entnommen und der Eisbrei gebunkert wird.

Auch die Denkmalsschützer müssen noch lernen, das Denkmalsschutz nicht darin besteht, das Original Türschloss und die Original (Holz) Heizung vorzuschreiben. Da gibt es einen ziemlichen Wildwuchs….

(Dreifachglasfenster sind ja schon erlaubt…)

1 „Gefällt mir“

Du kannst Fernewärme über das Straßennetz verteilen. Viel billiger

Siehe Video

Sag mir bitte, bei welcher Minute. Ich kann die KI-Stimme dieses Videos nicht ertragen, so amüsant die 6-9 m hohen Masten für PV-Module auch sind … Wenn Du die Fernwärme billig, sprich auf Kaltwärmeniveau transportieren willst, brauchst Du ne Wärmepumpe, die in dem Video als unnötig dargestellt wird (vermutlich direktelektrische Heizung, konnte es wie gesagt auch nebenher nicht ertragen).

Wenn du so ein Video produzierst, schau mal, dass die Stimme am Anfang einer jeden Aussage nicht immer wieder von leise nach laut eingeblendet wird. So empfinde ich das sehr schwer, da zuzuhören.

Deine Masten-Idee: Die verstößt doch vermutlich gegen die rechtlichen Möglichkeiten und ich könnte mir vorstellen, dass sich an dem Anblick jede Menge Leute dran stören. Ich denke, schon deshalb nicht umsetzbar, nicht in Deutschland.

So richtig deppert ist in dem Zusammenhang, dass ich, wenn ich die Fassade anpacke und mehr als 10% der Fläche saniere, auch gleich alles machen muss. Step by Step ist klar nicht gewollt, obwohl das Ergebnis ja fest im Blick wäre.

Der Transport der Wärme erfolgt über das Straßennetz und die Temperatur beträgt 90 grad

Von kaltwärme war nie die Rede

Hohe Masten erzeugen ein höheres Drehmoment deshalb werden die Module bei starkem Wind eingefahren

Bitte schau dir das Video an, dann solltest du es verstehen

Wenn man sich anschaut wie es bei wka abgeht könntest du recht haben

Klasse! Staatliche Förderung von Do-It-Yourself Kursen.

Die Bundesregierung fördert Selbstbau-Workshops zum Erwerbdetaillierter detailliertere Kompetenzen in Anlagenplanung und -errichtung.
Das ist doch erst mal ein gutes Zeichen, dass hier auch DIY als "gleichberechtigter Partner" angesehen wird.

Die Vermischung mit Gender-Themen im Rahmen der Energiewende erschließt sich mir zwar nicht, aber erst mal finde ich gut, dass auch Fördergelder in DIY-Workshops fließen.

Wie können denn jetzt auch "Allgemeine-Workshops" gefördert werden?
Oder wird auch dieses Forum gefördert?

Wir haben ja einen DIY-Stammtisch in der Rhein-Neckar-Region gegründet.
Wie können wir denn hier an Fördergelder kommen?
Bei unseren "Low-Budget-Pilotprojekte" könnte ja Fördergeld hilfreich sein.

Oder wird nur "Gender" gefördert und gar nicht "DIY-Energiewende"?
Und wie müsste denn ein Förderantrag lauten, damit er förderwürdig ist?
Immerhin wurde das EPOS-Projekt mit 106.000€ gefördert.
Solche Beträge können ja zum Aufbau von DIY-Netzwerken durchaus hilfreich sein.

Habt ihr eine Ahnung, wie solche Förderprojekte laufen?

Hä ? Hast du dich nicht weiter oben in dem Thread über Förderung beschwert?

Wenn ich die Seite von Epos ansehe ist mir total klar was ich definitiv nicht mache. Da ist korrekt gendern glaub ich Vorraussetzung.

Im Ernst: mit diy ist das so eine Sache. Wenn du da rein investiert werden viele das gelernte Wissen nur 1x anwenden. Das ist dann ein eher schlechter Return of Invest

Hauptsache, es macht Spaß...