@Thomas0815
Ihr könnt doch rechnen wie ihr wollt, das ist doch euer legitimes Recht. Nur verzerrt ihr dann die Nutzungskosten aller komponenten die damit betrieben werden.
So funktioniert das nicht.
Wieder ein Beispiel: Du kaufst die PV Anlage für 10 000€. Im Jahr sparst du an eingekauftem Strom 850€ ein und 150€ speist du ein.
Nun könnt ihr sagen: "Im zweiten Jahr kostet mich die Anlage null Euro, aber ich spare 1000€ jährlich!"
So rechnet doch niemand, und ich glaube auch, dass ihr selbst nicht so rechnen werdet. Ihr werdet vielleicht schreiben: "Nach 10 Jahren hat sich die Anlage amortisiert". Dann könntet ihr schreiben, die Anlage würde (sofern die Ausgaben für Strom nicht steigen, der Abnahmepreis konstant wäre) ab dem Moment jedes Jahr 1000€ generieren. Nur darf das Anfangsinvest nicht durchfallen.
Denn ansonsten kann ich doch auch einen 100 000l Dieseltank auf meinen Hof stellen, im ersten Jahr habe ich ein Invest von 200 000€ ausgegeben, ab dem 2ten Jahre fahre ich KOSTENLOSEN Diesel. Oder spare, weil der Dieselpreis in den nächsten Jahren wegen CO²-Bepreisung steigt....
Aber nu gut, ich sehe das eben immer als Gesamtkosten. Muss niemand so machen. Nur kann man dann nicht vergleichen wenn einer diese Kosten weglässt, der Nächste lässt die Kosten der PV (und der Einspeisevergütung) weg, der nächste kennt wen in der Werktstatt, der macht den TÜV billiger. Hat vielleicht jeder was.
Der stört mich überhaupt nicht. Wie geschrieben, wir könnten in ca. 2 Jahren einen Wagen gegen einen gebrauchten E-Smart austauschen (wenn der nicht wiederum exakt so teuer ist, wie ein gebrauchtes 5-Sitzer E-Auto!). Mir macht immer noch die größte Sorge ein kaputt gegangener Akku. Das befindet sich alles noch am Anfang, ich war noch nie ein Early Adopter, dafür fehlt mir schlicht das Geld. Ich bin in einigen Dingen noch nicht einmal Mittelfeld sondern Nachzügler, weil ich meistens noch alles so lange nutze bis es entweder kaputt geht, oder bis sich eben ein Umstieg lohnt. Ein Umstieg, der im Reparaturfall nicht die Kosten des Objektes beinhaltet.
Nur wieder plakativ, alleine wenn ich die Wohnung mit neuen LED ausstatten würde, könnten wir im Jahr so um die 500-1000kWh (ich registriere bisher nicht wirklich, wieviele der Lampen wieviele Stunden laufen, hier im Dach ist das jedoch viel) sparen. Investitionskosten 400€ und im Jahr 100-200€ sparen (bei Kaufstrom). Anstatt Boiler haben wir BWWP gekauft. Und und und. Ich mache mir schon meine Gedanken und auch über den Komfort. Beim Auto? Das muss fahren. Schuhe? Muss man gemütlich alles tun können und im Winter zusätzlich warm. Wenn ich laufen würde, würde ich Laufschuhe kaufen. Wenn wir mehr fahren würden und zwar konstant, dann wohl ein gemütlicheres Auto-Innenleben oder ne Klima die das Auto gekühlt hat BEVOR ich schon nach 15km mein Ziel erreicht habe. 