Fahrzeugkategorie Familie -> eAuto?

Was man dann im Kontext dieses Threads als die (von einigen durchaus ernst gemeinte) Aussage verstehen könnte: Wenn du dir kein E-Auto für die Familie leisten kannst, fahr doch Fahrrad.

Was dann bei dem ein- oder anderen zu nachvollziehbarem Unmut führt, mit der Folge eines für alle unschönen Kreuzchens auf dem Wahlzettel der nächsten Wahl.

Oliver

@oliverso

Wer sich kein e-Auto leisten kann, fährt halt weiter Verbrenner. Und mixt dann halt mit dem Rad. Das war ja schon immer möglich. Senkt dann auch die Spritkosten. Wir haben ja auch noch einen Verbrenner als Zweitwagen. Davon geht die Welt nicht unter. Ich wette wenn ich 50% mit dem Rad fahre und 50% mit dem Verbrenner bin ich ökologischer unterwegs als ein E-Auto Fahrer.

und auch der E-Auto Fahrer spart Geld und tut was für die Umwelt wenn er öfters mal das Rad nimmt.

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Ja, ist ja auch alles gut so. Das wird erst ein Thema, wenn man deine Einstellung mit den von anderen erträumten Zwangsmaßnahmen/Verboten/... kombiniert.

Oliver

Und noch stärker. Die, welche sich das E-Auto nicht leisten können, subventionieren jenen, die es sich leisten können, das Auto mit. Direkt über Geld, sei es Steuern, Parkplätze nur für E-Autos, kostenlose Ladepunkte und und und. Es ist kein Wunder, dass das zu Unmut führt. Wenn dann jene E-Auto-Besitzer dann noch behaupten "könne doch jeder so fahren wenn er nur WILL" dann....

Aber du hast das meiner Meinung nach gut zusammengefasst in deinen letzten Beiträgen. Denn genau so IST es.

@roterfuchs

naja es kann ja auch jeder fahren wie er will. Klar, die Spritpreise usw. werden anziehen. Ich vermute auch dass man noch an der Steuerschraube drehen wird um den Verbrenner unattraktiv zu machen. Gefällt mir auch nicht. Das Verbrennerverbot sehe ich eher am kippen. Wird sich zeigen ob es zu halten ist. Subventionen für die E-Dickschiffe habe ich als problematisch angesehen. Man wollte halt auch den Gebrauchtwagenmarkt ankurbeln wollen. Aber mit fragwürdigen Methoden. Was ein E-Dickschiff für einen Normal- oder Geringverdiener auf dem Gebrauchtwagenmarkt nützen soll, weiß nicht.

Aber so schaut es bei der Heizung ja auch aus. Lass mal die Sanierungspflicht mal richtig anrollen. Da kommen noch ganz andere Kosten auf einen zu.

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Lass mal die Sanierungspflicht mal richtig anrollen.[/quote]

Wird sie nicht...

Oliver

@oliverso

Dein Wort in Gottes Ohr. Ich denke da auch eher an einen Vorstoß der EU. Wobei ich mich da frage wie sie es in den südlichen Ländern umsetzen wollen. Da wette ich drauf: Jedes Land ist selbst verpflichtet die Vorgabe umzusetzen. DE setzt sie um, der Rest lacht.

Das war nie zu halten. Nicht vom ersten Beschluss an, sondern schon von der ersten Idee dazu.

Es beginnt schon damit , dass nicht der Verbrenner unökologisch ist.

Sondern sein Treibstoff...

Es wäre ja im PKW-Bereich gar kein großes Thema, wenn E-Autos für die allermeisten brauchbaren Ersatz bieten würden. Da müsste dann nur der Gebrauchtwagenmarkt sich über die nächsten Jahre füllen, damit auch für kleineres Geld Autos verfügbar werden, und dann liefe das schon. Das war ja auch ungefähr der Plan.

Nur zeichnet es sich eben jetzt ab, daß E-Autos in neu noch sehr lange prohibitiv teurer sein werden, und auch das Vertrauen in die Lebensdauer der Gebrauchtwagen nicht so richtig da ist (durchaus begründet). Der kommende VW ID2 für angebliche 25000 Euro wird genauso eine Mogelpackung oder Chimäre wie der gerade vorgestellte R5 in seiner Basisausstattung. Als nutzbares E-Auto liegt auch der deutlich über 30.000 Euro. Und das sind Kleinwagen...

Dazu kommt die fehlende Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten für Nicht-Eigenheimbesitzer, die das Thema auch nicht einfacher macht.

Oliver

@oliverso Die ersten gebrauchten E-Autos gibts doch bereits um die 10000€, das läuft doch gerade erst an. Die Neuwagenpreise fallen auch in den letzten Monaten. Kilometerleasing für unter 200€/Monat find ich auch nicht viel! Nach deinen Aussagen müsste es 10 Wochen lang regnen, alles schlecht. Auch Mieter in einem Mehrfamilienhaus haben ein Recht auf eine Wallbox! Wenn die Mieter schlau sind, teilen sich drei eine Wallbox. Dann kostet die dem einzelnen weniger als im Einfamilienhaus. Zudem gibts eine Zulage von manchen Ländern/Kommunen für eine Wallbox. Wichtig ist, das der Umstieg auf ein E-Fahrzeug auch im Kopf statt finden muss.

Bin letztes Jahr zweimal mit meinem Zoe im Umkreis von ca. 500Km weg gefahren. Habe kein Geld fürs Tanken bezahlt, musste nur den einen oder anderen Kaffee dafür trinken. Ja, das Tanken dauert länger. Wenn ich Auto fahre, bin ich nicht auf der Flucht. Ich geniesse ohne Motorgeräusche durch die Landschaft zu rollen.

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Wenn die Mieter schlau sind, teilen sich drei eine Wallbox. [/quote]

Das ist eine sicherlich praktisch hervorragend funktionierende Idee :rofl:

Drei Mieter in eine Gebäude mit drei verschiedenen Wohnungsbesitzern, und drei getrennten Stromzählern, davon keiner in der Tiefgarage, in der die Autos stehen.

Das die allermeisten Mieter dazu Laternenparker sind, macht das auch nicht besser.

[quote data-userid="9978" data-postid="194064"]

Dann kostet die dem einzelnen weniger als im Einfamilienhaus.[/quote]
Ja, außer wenn nicht. Ernsthaft, das reale Leben ist deutlich komplizierter und vielfältiger, als das ein naives "man muß nur wollen" da überall funktioniert. Ja, es kann funktionieren, aber in sehr vielen Fällen ist es halt nicht so einfach.

Oliver

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@mischa

ich denke nicht dass es ihm um die Ladedauer geht. Nicht jedem passt ein aktuelles 10.000€ E-Auto ins Profil. Das Recht auf eine Wallbox ist ja schön und recht. Aber die Kosten hast du dafür zu tragen. Da werden mal locker ein paar tausend € fällig wenn Erdarbeiten usw. nötig sind. Man muss da schon über den Tellerrand schauen. Und dann hoffe ich mal du bleibst die nächsten 10 Jahre in der Wohnung.

200€ im Monat, 2400€ im Jahr. Das kann man als wenig ansehen. OK. Für einen Kleinwagen finde ich es aber mehr als viel. Wie die zukünftigen Leasingraten aussehen, nach der ganzen Förderung, steht in den Sternen. Ich wette sie gehen nach oben.

Die Wallbox im Einfamilienhaus kostet keine 200€ wenn es eine günstige sein darf.

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Auch ins PV-Forum geschrieben: Ich hatte jetzt Kosten bei einem Neuwagen und 10 Jahren Laufzeit von 25 000€ inkl. ALLEM. 70 000km runter, einige Urlaube (deswegen etwas mehr als die berechneten 6000km p.A.), Sprit, Steuern, Versicherung, Pickerl (Tüv) und Reparaturen.

Und auf sowas komm ich mit dem E-Auto leider nicht. Zudem eben der Umstand, dass wir später vielleicht was Kleineres bräuchten (2-Sitzer) und wir dann verkaufen müssten, also in dem Falle dann hoher Wertverlust.

Das macht es leider zu teuer. Obwohl ich gerne würde.

@oliverso Das leben ist nicht so negativ wie du es schreibst! Wie bereits geschrieben, der Umstieg auf E-Auto fängt im Kopf an. Den Klimawandel werde ich nicht mit Verbrenner-Autos weiter fördern. Schon wegen meinen zwei Kindern. E-Mobilität ist teurer als Verbrenner, das ist aber kein Geheimnis. Klar, nicht jeder Mieter wird eine einfache Lösung zum Laden des E-Autos haben. Aber so wie ich das in meinem Umfeld sehen, gibt es viele Wege eine Wallbox im Mehrfamilienhaus zu installieren.

[quote data-userid="22560" data-postid="194067"]
@mischa

200€ im Monat, 2400€ im Jahr. Das kann man als wenig ansehen. OK. Für einen Kleinwagen finde ich es aber mehr als viel. Wie die zukünftigen Leasingraten aussehen, nach der ganzen Förderung, steht in den Sternen. Ich wette sie gehen nach oben.

Die Wallbox im Einfamilienhaus kostet keine 200€ wenn es eine günstige sein darf.

[/quote] Der Corsa kostete vor einem Jahr auch 170€.

Richtig, meine Wallbox kostete komplett mit Installation 1300€. Ich meinte damit, das jede der drei Parteien weniger ausgeben würden.

@mischa

naja Klimawandeln fördern. Da wird wahnsinnig viel auf ideologischer Weise kommuniziert. Das schreckt eher ab. Ein E-Auto muss ich locker 90-100.000km fahren um mit dem Verbrenner ökologisch gleich zu ziehen. Die 100.000km erreiche ich vielleicht in 10 Jahren. Ob er nach 10 Jahren dann noch so viel taugt auf dem Markt, wird sich erst noch zeigen. Weißt was da wirklich ökologisch wäre? Einen gebrauchten Verbrenner (3-4 Jahre alt) kaufen und ihn fahren. Wenn sich E-Autofahrer zu Weltrettern aufspielen wird es zappenduster.

Ob du es glaubst oder nicht. ich habe eben wegen der Kosten das E-Auto genommen. Weil unser Solarstrom es vollkommen bedient. Wir waren noch an keiner Ladesäule. Am Anfang mal ein paar Minuten zum testen. Mehr auch nicht. Dazu Steuerbefreiung und Förderung.

Ja , bei manchen ist es einfach, andere wollen es unbedingt, koste, was es wolle. Und ganz viele wollen es einfach einfach haben, und das muß es auch sein, wenn sich das in der Masse durchsetzen soll.

Nicht jeder sieht seine Lebenszweck darin, mit Aktionismus die Welt retten zu wollen, und eine Katastrophe oder eine schlechte Welt darin, wenn das nicht sofort alle anderen mitmachen.

Oliver

@roterfuchs

Wir haben unseren E Golf neu für etwas über 16000 Euro bekommen, mit PV und THG Quote ist der Betrieb praktisch umsonst, da kommt also nur etwas für Wartung und Versicherung dazu.

Günstiger Auto gefahren bin ich noch nie, auch nicht mit 20 Jahre altem Verbrenner für 200 Euro (mit dem ich ein paar Mal liegen geblieben bin).

Das gleiche Auto für 30000 gekauft und die Sache sieht natürlich wieder etwas anders aus. Wir hatten etwas Glück beim Kauf.

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Wie schon gesagt, für die oberen 10000 mit Eigenheim und PV alles kein Problem.

Die goldenen Zeiten, zu denen man neben geförderten E-Autos und hoher THG-Quote dann auch noch überall kostenlosen Strom bekam, und das Auto dann gebraucht nach 6 Monaten mit deutlichem Gewinn nach Nordeuropa verkaufen konnte, sind vorbei.

Aktuell gibt es einen ID.3 neu nicht mehr unter ca. 33.000.-

Oliver

mir persönlich ist das egal, leider den meisten nicht und es wird auch so kommen. blöd nur das ich das trotzdem zahle über preissteigerungen anderer produkte und mehr arbeitslose die finanziert werden müssen

an das märchen vom billigen strom glaubt doch eh nur der kernwählerkreis der grünen

also die förderung ist ja nun schon ne weile abgeschafft kostelose ladepunkte habe ich seit nem jahr nicht mehr gesehen.

parkplätze für e autos nur in verbindung mit lademöglichkeit reine e parkplätze kenne ich nicht.

das stimmt so nicht ganz, wenn ich die ganzen ölflecken am straßenrand sehe wo die autos parken

auch mein alter verbrenner hat gesifft, ist halt so.

also die wallbox würde ich genausowenig teilen wie die eigene frau :wink:

stimmt

mittlerweile ist es viel schlimmer, wenn es an das thema e auto und mietverhältnise geht.

verbrenner verbot zb. was sollen die ganzen leute dann fahren die in miete wohnen und keinen parkplatz haben?

am besten kündigen die alle und beziehen bürgergeld...