Eure Erfahrungen mit der Midea Portasplit?

Dass es vorher keine mobilen Split Klimas gab, stimmt ja auch nicht. In der Schweiz und Italien hingen und hängen überall die Aussengeräte von den Argo Ulisse DCI13 Klimas an den Fassaden. Ein Schweizer Freund von mir hat die auch, gar nicht so schlecht. Die "Innovation" bei der Portasplit war vor allem die etwas bessere Fensterhalterung, das ansprechende Styling, und der niedrigere Preis. Dafür hat die Ulisse Schnellkupplungen an den Leitungen, es gibt Leitungsverlängerungen, und anscheinend auch keine Probleme mit Leckagen.

https://www.youtube.com/watch?v=PULYm1GPQ-E

Hab mal vor dem rausstellen ein Vergleichsvideo gemacht Portasplit vs mobile Daikin Perfera - man sieht / hört gut den Unterschied. Aber Achtung - meine Portasplit außen wie innen ist deutlich umgebaut damit sie leiser ist.

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Das Daikin Experiment war bisher sehr interessant zu verfolgen. Ich denke mal, solange deine Nachbarn nicht wissen, dass die Anlage da ist und es nicht gezielt auf dich abgesehen haben, sollte es keine Probleme geben.

Als ich damals selber mich mit dem Thema der nachträglichen Dämmung beschäftigt hatte, gab es unglaublich wenig dazu im Internet zu finden. Es gibt wohl wenige Bastler, die bereit sind, sowas zu versuchen.

An alle, die für den Klimakauf für diesen Sommer zu spät gekommen, sind, habe ich den Tipp, damit zu warten. Gerade als die Außengeräte noch ordentlich laut waren (on/off, keine Inverter), habe ich alle Geräte mitten im Winter eingebaut. Das hat keine Sau interessiert. Im Hochsommer liefen die dann mal, aber an den Anblick hatte sich schon jeder gewöhnt. Niemals gab es Stress. Hätte ich die Dinger in einer Hitzwelle eingebaut, dann wäre das sicher sehr viel schlechter gelaufen. Denn wenn der Nachbar nachts schweißgebadet bei offenem Fenster im Bett liegt und nicht schlafen kann und dann plötzlich noch ein neues Außengerät des Nachbarn los brummt, dann ist doch klar, das Stress vorprogrammiert ist. Selbst wenn das Ding flüsterleise, aber dennoch hörbar ist. Dann ist die Klimakiste an der Schlaflosigkeit schuld und vielleicht auch noch ein bisschen Neid und Missvergunst,

Auch wenn die heutigen Geräte fast alle heizen können und beim Heizen sogar meistens noch etwas lauter sind, ist das im Winter viel weniger schlimm, weil dann die Fenster des Nachbars zu sind und er sich wahrscheinlich nicht stundenlang schlaflos im Bett herum wälzt, wie das in heißen Sommernächten der Fall sein mag.

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Aber kaum jemand wird die Portasplit das ganze Jahr im Fenster hängen haben wollen…

auch ich habe in dem thread sehr viel gelesen und viele Anregungen gefunden. Danke dafür.

Zu meiner Geschichte, meinen Überlegungen und der Umsetzung:

Ich bewohne alleine ein Haus aus 1908 das ich die letzten 16 Jahre auf einen energetisch guten Stand gebracht habe. Seit 1,5 Jahren habe ich eine EEG PV mit Speicher,vorher nur BKW. Seit Januar auch ein BEV mit Wallbox. Den Heizenergiebedarf durch meine Sanierungen habe ich auf unter 100kWh/m²*a absenken können.

Im Frühjahr 2025 las ich zum ersten mal von der Portasplit. Als ich mir dann eine kaufen wollte war es schlicht zu spät wegen Lieferbarkeit und Preis. Also habe ich den letzten Sommer ausgeschwitzt und dann im September 2025 dann eine Portasplit gekauft und nur in das Dachgeschoss gestellt. Mein Haus besteht aus Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss. Der Wechselrichter und Speicher der PV stehen unter der Kellertreppe (wird noch wichtig). Im Mai habe ich dann die Portasplit zum ersten mal im Dachgeschoss an ein Fenster montiert. Das Fenster habe ich anschließend mit einem Bügel gesichert und den Rolladen soweit möglich verschlossen. Wichtig ist die Schlauchdurchführung. Der tiefste Punkt des Schlauches liegt außerhalb des Fenterrahmens und ist damit auch tropfsicher bei Schlagregen für den Innenraum. Die Abdichtung des Fensterspaltes habe ich mit einer von diesen IKEA Kunstoffdecken die es für kleines Geld dort gibt gemacht und ein, zwei kleinen Stücken Rohrisolierung. Alles schnell demontierbar und wiederverwendbar.

Mein Überlegung war damit das ganze Haus erträglich zu kühlen. 165m² beheizte Wohnfläche und volle Unterkellerung.

Hierfür wollte ich einfach die Physik nutzen also die Konvektion. Kalte Luft fällt über das Treppenhaus herunter. Das funktionierte soweit ganz gut. Zu Beginn hatte ich die Tür zum Keller geschlossen was zu einer unerträglichen Hitze am Kellerabgang (Kellerseite) führte da ja der PV-Wechselrichter unter der Treppe gehörig Wärme produzierte. Dann bin ich dazu übergegangen neben allen anderen Türen im Haus auch die Tür zum Keller auf zu machen. Das Ergebnis ist wie erwartet. Im Dachgeschoss kühlt die Midea, im Keller heizt der Wechselrichter und es baut sich im Treppenhaus ein senkrechter ‘Golfstrom’ auf. Bei der Hitzewelle vor ein paar Wochen mit bis zu 40°C hier ist die Temperatur im gesamten Haus nirgends in der Spitze über 26°C gekommen bei einer angenehmen Lüftfeuchtigkeit von 50-60%, im Keller bis 70%. Genial und sehr angenehm - auch zum schlafen. Bisher habe ich die Midea allerdings voll bollern lassen und werde da noch ein bisschen Experimentieren. Unter dem First im Treppenhaus habe ich außerdem auch einen Deckenventilator hängen mit Gleichstrommotor und in beide Richtungen laufend. Den habe ich nur ab und an zum Quirlen genutzt. Im Erdgeschoss kann man auf der Haut fühlen wie die kalte Luft absinkt. Weitere Verbesserungen bei der Luftverteilung lassen sich sicher noch mit kleinen USB-Lüftern erreichen die man über kleine vorgeschaltete Poti-einheiten regelbar machen kann.

Maximaler Stromverbrauch war am 27.6.26 mit 13,4kWh und einer Außentemperatur von max 39,6°C. Stromkosten für entgangene Einspeisevergütung also 1,08€

Was will ich mehr :wink:

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Ähnlich bei uns, man muss sie halt von morgens bis abends laufen lassen. Wenn das Mauerwerk einmal warm ist, weil man zu spät angemacht hat, braucht es wieder etwas… aber ansonsten kühlt sie gut.

Schlafen könnte ich aber auch nicht damit, deswegen wird den ganzen Tag mit der Sonne gekühlt und nachts speichert das Haus die Kühle.

Trotzdem wird es bei uns bald eine eingebaute Klimaanlage werden und das Gerät wird im Bekanntenkreis weitergegeben an Wohnungsmieter.

Wenn du schon dein eigenes Haus hast, wieso keine echte Split Klimaanlage?

Inzwischen ist mir klar das die EER im Standard Betrieb eher schlecht ist, die hohe SEER Anzahl hat sich Midea über Effizienz bei geringer Last geholt, daher auch der der Leute Lüfter innen und außen im Auto Modus.

In deinem Fall wäre eine günstige A+++/A++ Anlage sicher nochmals 50% effizienter. An heißen Tagen umso mehr. Aber Lautstärke ist wohl egal, da kannst du natürlich bei der Portasplit den Lüfter innen fix auf 100% stellen. Normale Split Klimaanlagen sind ja meist diesbezüglich so geregelt dass die Lüfter Einstellung das Maximum darstellt was erlaubt wird, aber eben trotzdem automatisch runterfahren. Sonst wäre der Effizienz Unterschied noch größer.

Vor allem aber wird mit der Zeit sicherlich die Kondensat Pumpe zum Problem. Und auch andere Komponenten schwer einschätzbar bezüglich Haltbarkeit.

keine feste Klimasplit weil ich erstens meine Planungen bestätigt haben wollte - das ist der Fall

zweitens ein festes Außengerät an der schönen Frontfassade nicht in Frage kommt.

Habe im OG aber eine Stelle wo ich es passend machen könnte allerdings dann ohne Kühlung des Dachgeschosses.

Aber eigentlich bin ich mit meinem Setup sehr zufrieden.

Nächstes Jahr kommt erstmal die WP, im Augenblick habe ich noch eine 3 Jahre alte Gastherme die ich dann verkaufen würde. Und nein, die Gastherme habe ich weil ich sie wollte, weder aus Panik noch weil ich WP nicht trauen würde. Vielleicht fällt die Splitklima in dem Zuge noch mit ab. WP nur für Heizung mit HK, Warmwasser dezentral per Elektronischen DLE mit Lastabwurf.

Du scheinst der Meinung zu sein das fest verbaute Anlagen weniger Verschleiß haben, warum?

Weil die Teile aus der dir Portasplit gebaut ist, sonst eher in moboblocks bzw window shakers verbaut sind. Da ist langlebigkeit keine Priorität.

Das innengerat neigt brutal zu Schimmel/Pilzen und lässt sich nicht vernünftig säubern. Der einblas Filter ist viel mehr ein Gitter und lässt allen möglichen Dreck rein.

Ich hab das Wasser ja innen in einem Eimer gesammelt. Da hatte ich nach 1-2 Wochen immer dicke Schicht an was auch immer am Boden.

Soviel Wasser wie bei der portasplit stehen bleibt, selbst mit offenem Stöpsel - das ist nicht gesund.

Hochwertig sind nur die DC Lüfter Motoren.

Wie lange der GMCC Kompressor mit seinen starken Vibrationen lebt? Also sicher nicht so lange wie Doppel rollkkolben Kompressoren.

Bezüglich Kältemittel Verlust ist denke ich kein Problem, solange man den Schlauch nicht extrem eng knickt (dazu sagt die Anleitung nichts). Das ist sehr gut gebaut nur fehlt eine Warnung bezüglich minimalem biegeradius.

Auch gibt es keinen Service Port.. sprich mit vertretbaren Aufwand ist da nichts außer der Elektronik und den DC Motoren bzw der Kondensat Pumpe Austauschbar.

Das innen oder außen Gerät wieder halbwegs sauber zusammen zu bauen wenn Mal auseinander gebaut ist auch ein Kunst Stück. Aber das ist dann nur ein kleiner optischer Makel der Spalt Maße.

Je nun. Wenn die so genutzt wird, wie vorgesehen, also als mobile Lösung mit Schlauch durchs Fenster und begrenztem Schönheitsfaktor, wird das Ding auf ein paar Dutzend Betriebsstunden im Jahr kommen.

Da brauchts keinen dauerfesten Verdichter.

Wer will und kann, soll sich eine fest montierte Split einbauen lassen. Wer das nicht will oder kann, bekommt mit der Portasplit einen annehmbaren Kompromiss. Kaufen muss die keiner, nur gibts kaum bessere Alternativen.

Oliver

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So - mal als Zwischenfazit nach 6 Tagen Daikin Perfera vs zuvor der Portasplit.

Ich schätze den Stromverbrauch vs Portasplit im 1% Lüftermodus - rein Nachts - bei etwa 40-50% - bei gleichen Bedinungen. Dabei ist die Perfera bei Teillast ja gar nicht wirklich gut (Cond. D. bei Eurovent nur EER von 14.79, Spitzenreiter ist da die MEL RZ25 mit 23,6, wobei ich wohl mehr bei Cond C. bin - da ist der Unterschied nur noch 11.76 vs 15.10 zur MEL).

Wo die Portasplit gut ist - ist maximale Kühlleistung wenn es nicht zu heiß ist - und eben die Lüftergeschwindigkeit auf Auto (das ist ja der Modus für das Energie Effizienzlabel) - evtl ist sie im Boost bei Temperaturen von gut 25° am AG sogar stärker wie eine klassiche 3.5kw Klimaanlage - da kann man sie ja noch immer auf 1200w Stromverbrauch treiben.
Aber stellt man den Lüfter innen manuell tiefer - bzw auf 1% dann bricht die Effizienz zusammen. Outoor Silent Modus hat meine ja nie bekommen da Firmware Updates wieso auch immer nicht funktionieren - aber da wird die Effizienz naturgemäß noch mehr zusammenbrechen.

Ich benötige derzeit ohne Hitzewelle für mein Schlafzimmer laut der Daikin App gu 12-20kwh Kühlleistung pro Nacht um auf 18° zu kommen. Aktuell ist die Hitzewelle aber schon länger vorbei - bei einer Hitzwelle brauch ich wohl 35-40kwh an Kühlleistung für mein Schlafzimmer pro Nacht um die 18° zu erreichen. Für 13kwh Strom habe ich nun 167kwh an Kühlleistung bekommen. 6 Nächte und tagsüber etwas rumspielen um rauszufinden wie ich sie möglichst leise bekomme laut Daikin App (die sollte halbwegs passen von den Werten).

Mit der Portasplit hab ich das erst gar nicht versucht - weil zu laut - und die Temperatur auf etwa 22° gekühlt, aber trotzdem deutlich mehr Strom verbraucht. Ja das AG der Portasplit war in einem Zimmer statt draußen - das bedeutete 5-6° mehr Temperatur Nachs vs draußen (hab ja drinnen/draußen Sensoren, bzw die Portasplit auch. Aber dafür habe ich ja 4° weniger gekühlt. Meine nutzbaren 3.6kwh Batteriekapazität vom BKW war mit Portasplit spätestens um 03-04:00 Uhr Nachts auf 0. Jetzt mit der Perfera komme ich nach der Hitzewell durch und es waren Morgen noch 1.5-1.7kwh vorhanden.

Ja mein Schlafzimmer hat nur 12m² - ich habe aber die Tür nicht geschlossen sondern mit Vorhang damit der Sauerstoff nicht ausgeht. Evtl kommt auch auf die Tür noch ein Motor damit Luftqualität gesteuert gut bleibt. Aber viel macht das nicht aus. Die Stahlbetonwände sind einfach sehr dick - und die Nachbarn haben mit Hitze kein Problem - womit ich da Kühlleistung verballer ohne Ende um 18-22° Nachts zu bekommen. Die Wände, vor allem Decke, ist einfach nicht kalt zu bekommen. Daher hat es im Winter wenn ich ja Fenster noch immer dauer offen habe - auch nie unter 14-15° obwohl draußen 0, weil die Nachbarn viel zu viel heizen während ich versuche ein kühles Schlafzimmer zu haben, je kälter desto besser (aber es muss relativ stabil sein)

18-19° ist super - dan kann ich eine ganz dünne Sommerdecke zum schlafen nutzen. Bei 22° (immer gefühlte Temperatur) kan ich nur mit einem gewebtem Leinetuch als Decke schlagen (an nur Unterhose) - ich brauch es Nachts einfach kalt. Noch lieber wären mit natürlich 10° - dann ginge eine mitteldicke Decke - aber dass geht mit Klimaanlage ja leider nicht. Das ist auch das Hauptproblem der Perfera - nur 18° minimale Temperatur ist arg am Limit. 16° einstellbar wäre schon großer Vorteil um nach Tagen mit viel Sport noch etwas Reserve zu haben.

Also schlaf ich jetzt viel besser. Erstens 4° kälter vs zuvor, zweitens ist es viel leiser und eben vor allem nicht mehr die Veränderung der Lautstärke die einen aufweckt - sprich das hochfahren alle 30min vom Kompressor der Portasplit was super nervig ist.

Ganz klar ist aber auch - wenn es (deutlich) über 35° hat am AG, dann bricht die Effizienz der Portasplit komplett zusammen - dann geht einfach der Lüfter nicht mehr schneller und der Mini Wärmetauscher reicht nicht mehr aus.

Wer einen Balkon hat, der sollte einfach eine normale Split mit Fastpipe umbauen, wenn Festeinbau nicht möglich ist (das ist natürlich immer am besten). Außer es geht nur drum ein Wohnzimmer etwas runterzukühlen - und Lautstärke ist egal (sowohl innen wie außen). Hat man keine sensiblen Nachbarn und wirlich blöde Situation im Innenhof - dann reicht für kühlen auch eine güstige Split. Klar eine A+++/A+++ ist besser aber das sind vielleicht 10-20% weitere Verbesserung vs A+++/A++ bezüglich Lautstärke von der Portasplit kommend. Eine Daikin ATXD oder ähnliches sollte dann ausreichen. Erst zum heizen macht dann eine Perfera wirklich Sinn.

@extremecarver

Schon spannend mitzulesen und danke für deine ganzen Einblicke.

Bei dem ganzen Aufwand und deinen Temperaturen die du brauchst, könnte man sich auch überlegen in kühlere Regionen zu ziehen oder zumindest in eine Wohnung wo das installieren einer Klimaanlage problemlos möglich ist. Das AG in deinem zweiten Raum, macht doch sicher eine Sauna aus diesem und die warme Luft überträgt sich auch auf deinen Schlafraum?

Inzwischen steht die Perfera ja auf der Loggia. Das war wegen der Lautstärke der Portasplit nicht möglich.

Aber das mit dem Sauna im anderen Zimmer ist primär ein Vorurteil - keine Realität bei einer Wohnung. Denn genauso wie ich hier beim kühlen ja Kühlleistung ohne Ende in die Wände verpulver, passiert dies auch mit der Hitze.

Ich habe ja motorisierte Fenster und Rolläden. Und diese waren im 16m² Zimmer das als Abwärmekammer und Schalldämpfer genutzt wird - meist 2-3h länger offen wie im Rest der Wohnung. Tagsüber habe ich sie eh nur sehr selten genutzt - da mir da Hitze nicht zu viel ausmacht. Aber beim schlafen kann ich Hitze nicht ab. Sprich nur wenn es im Wohnzimmer über 27° gefühlte Temperatur hatte - habe ich versucht hier etwas mitzukühlen. Dennoch - die Abwärmekammer hat dadurch tagsüber max 3-4° mehr an Temperatur gehabt, wie es ohne Klimaanlage der Fall gewesen wäre. Nachts waren es dann eher 2-4°.

Und bezüglich übertragen der Hitze - die Trennwand zwischen den Räumen ist 2x Gipskarton und dazwischen Mineralwolle. Das dämmt deutlich besser wie die Stahlbetonwände. Sprich das meiste der Wärme ging rauf zu den Nachbarn, runter in den Halbkeller (der aber sehr warm ist weil da die Heizungsrohre/Warmwasserohre verlaufen - ungedämmt für die Warmwasserrohre die dazu zirkulieren) und begrenzt ins Bad/Toilette vom seitlichen Nachbar - bzw in den Gang der eh auch schon viel zu heiß ist. Gut gedämmt ist die Außenhülle vom Haus, Null Dämmung hat es innerhalb!

Zurück übertragen hat sich meiner Berechnung nach etwa 1/8 der Kühlleistung - das ist zu vernachlässigen. Der Rest ging woanders hin.

Aber ich möchte den Raum halt nicht blockieren - nutzbar war er so natürlich nur noch als Abstellkammer. Das und der Lärm waren der Hauptgrund für das echte Splitgerät auf der Loggia.

Und eins ist halt auch klar - eine Loggia die nur nach oben offen ist - hat bezüglich Lärm/Schall viel viel mehr Probleme wie ein Balkon. Da kann man einfach mindestens 6db addieren. Balkon der oben/unten/seitlich verbaut ist - ist der Optimalfall - da kann der Lärm dann ungehindert nur nach vorne raus. Wenn dort nicht sehr nah ein anderes Haus steht - ist es viel unproblematischer.

Bei mir ist genau ein Nachbar - der über mir - vom Lärm betroffen. Und mit der Portasplit war das wirklich unzumutbar. Das Stockwerk darüber ist nach hinten versetzt - sprich die haben eine Terasse wo ich Wohnzimmer habe - und ab dort gibt es dann keinen Schall/Echo mehr. Ein Stockwerk drüber sind dann 3.2m weiter - dass ist also fast Verdopplung des Abstandes und die sind dazu nicht so lärmempfindlich. Seitlich der Nachbar hat das Fenster fast immer zu / bzw ist es das Küchenfenster und nur sehr klein. Darüber seitlich wohnen Stundenten mit Bakon - auch unkritisch vor allem da auch noch 5-6m weiter seitlich weg.

Da wäre dann ein Kühlraum mit Bett optimal - lt. google sind die für Obst / Gemüse im Schnitt bei 8-12 Grad. (Wäre dann auch entsprechend isoliert)Aber „Hauptproblem der Perfera“ ? Sind doch eher „unübliche“ Anforderungen denke ich…

Wieder eine total spannende Idee :wink:

Vielleicht direkt eine elektrische Schiebetür wie im Supermarkt? Wäre praktisch.

Für einen „echten wow Effekt“ würde aber so ein Schnelllauftor sorgen :smiling_face_with_sunglasses:

Das Einfachste und praktischste wäre aber wohl ein elektrischer Rollladen, ist billig, schnell montiert und spart den Platz ein der sonst für die Schwenktür freibleiben muss…

Den elektrischen Rolladen habe ich ja schon - aber da ist XPS Platte dazwischen - weil sonst zu viel Wärme tagsüber ins Schlafzimmer geht. Rollo alleine ist zu wenig - und Fenster ja nicht komplett schließbar. Motor für Türen ist kein Ding. 130€ auf Taobao und 6 Wochen warten bis geliefert

Nein, statt SZ Tür..

Ich stelle mir gerade gedanklich eine Verkaufsanzeige vor:

Komplett mit „Motorfenster“ und „Motortüren“ ausgestattet. Klimatisiert (Klimaanlage fahrbar zwischen den Räumen), mit Kühlhaus ausgestattet (Schlafzimmer) :cold_face:

:grin:

Total angenehm wäre ja sicher auch, wenn man die Außenwand hydraulisch hochklappen könnte :+1:

Aber geht ja nicht, wg. Änderung außen… Könnte auch ein wenig aufwendiger / teuer sein…

Aber das Raumgefühl wäre sicher toll :joy:

Hallo zusammen,

wir haben ein EFH in Holzständerbauweise und wollten eigentlich ganz normal eine Klimaanlage einbauen lassen mit 5 Innengeräten. Leider haben wir keine Firma gefunden die sich mit dem Thema “Dampfsperre” abdichten auskennt, wenn man an einer Außenwand komplett durchbohrt. Diese Dampfsperre muss von innen korrekt abgedichtet werden, wo man mehr Wand wegnehmen muss und das ist glaube ich auch alles fummelig aber muss man bei so einer Hausbauweise leider machen. Die wollten alle nur durchbohren, auch egal ob da ein Balken ist und dann PU Schaum rein und fertig.

Das fühlt sich irgendwie falsch an…Ich weiß zwar nicht wie das mit Schrauben an den Außenwänden von innen ist die man entfernt und auch da die Folie gerissen ist, aber bei 5 großen Bohrungen mit Öffnung nach draussen ist das glaube ich nochmal ein anderes Thema.

Schon doof, mit einem “modernen” Haus keine Möglichkeit zu haben eine Klimaanlage einbauen zu lassen…

Daher heute ein absolutes überteuertes Porta Split gerät gekauft da in 2 Wochen ja 45 Grad werden und so könnten wir es in verschiedenen Szenarien testen:

  • großer Wohnraum ca. 50qm wo das Gerät perfekt draussen stehen kann und eine Hebeschiebetür nur minimal auf sein muss
  • Oben Kinder und Schlafzimmer wo das Außengerät an dem Fenster gehangen werden muss, sowohl mit den Füßen an der Außenwand als auch in einem Raum an einem Bodentiefen Fenster.

Habe keine Ahnung wie gut das geht im vgl zu ner festen Klima. Wir brauchen das auch nur für Hitzewellen, sonst kann man das Haus ganz gut passiv Kühlen über Wärmepumpe / Belüftungssystem wo nachts mehr Luft nach draussen geblasen wird als reinkommt, dadurch wird dann mehr angesaugt oder so.

Zumindest ein guter Testfall in 2 Wochen um zu schauen ob man sich dann im Winter mehrere Geräte zu normalen Preisen kauft…

Irgendwie freue ich mich auf das Gerät aber gibt ja auch viel negatives und es regt mich immer noch auf das wir keine normale Klimaanlage einbauen können :frowning:

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Erfahrung einer Bekannten nach etwa 6 Wochen in diesem Sommer mit der Portasplit (Bauhaus Villach 749€ Anfang Juni): Die Dame ist begeistert. Sie wohnt unterm Dach und wurde in der Vergangenheit schön weichgekocht. Sie will allerdings auch nicht 20°C in der Bude haben, ihr reichen 23 im Wohnzimmer und (indirekt) 24/25 im Schlafzimmer. Alles ist besser als die 30++ vorher. Sie erreicht das, indem sie das Ding mittags ein- und dann am frühen/mittleren Abend ausschaltet. Also 5…6 Stunden auf Einstellung 22°C. Die direkten Nachbarn haben auf Nachfrage damit auch kein Problem, die hatten den Quirl noch nicht mal bemerkt.

Demnächst kommt noch die Halterung für’s Dachfenster im Schlafzimmer dazu, dann kann dieser Raum weiter runtergekühlt werden, auch wenn dann das Wohnzimmer natürlich wärmer bleibt.

Insgesamt war das für sie eine absolut lohnende Investition

ÖRa

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