Einfach Loch etwas größer, dann dieses superklebende Isolierklebeband (zB von Isover) großzügig drumkleben und fertig. Dann kann man den Gipskarton wieder anarbeiten.
nee loch etwas größer heisst ja das dann da auch die “Schnittkante” der Dampfsperre ist..also so groß wie man bohrt, da genau beim Schnitt ist immer die Folie durchtrennt..
Witzig dein Nick, da wir in Marl wohnen…
Die Folie ist doch nicht direkt hinter dem Gipskarton aufgeklebt?
Hast du mal bei Athoka in Herten angefragt?
ja, aber genau deswegen ist der schnitt ja immer da wo man auch die Bohrung hat, quasi an der Schnittkante.
Athoka in Herten hatte ich noch nicht zu gast ![]()
Man kann doch um die Bohrung den Gipskarton rechteckig aufschneiden und dann die Verklebung anbringen und dann den Gipskarton wieder einkleben. Oder verstehe ich das falsch?
ja aber genau das wollen/können die Klimabauer nicht machen… vor allem auch das Thema das ihnen egal ist wo die Balken sind, was ist wenn die Bohren zur Hälfte durch nen Balken geht oder 90% oder 100? - dann dieser Schaum der sich ausdehnt da rein, das klingt alles crazy.
Wenn die nur die Bohrung machen und das Gerät hängt da..da komme ich ja nicht mehr wirklich ran und die haben dann da abgedichtet mit schaum…dann irgendwie was aufschneiden klingt zu kompliziert für mich. Wusste auch nicht das die Folie zwischen Gipskarton und MDF pLatte liegt… da habe ich doch die Folie mit hunderten Schrauben sowieso schon mal zerstört….
jetzt habe ich eh das teure Porta Split gekauft aber mich wundert es, wenn es vielleicht nicht schwierig ist, warum die das nicht können und warum der Haushersteller 1.500 EUR für eine Bohrung nimmt wegen der Komplexität der Dampfsperre.. das ist alles so bekloppt ![]()
Entweder selber bohren oder bohren lassen, dann alles über der Dampfsperre noch etwas weiter wegschneiden, ein Rohr in die Kernbohrung einsetzen und dieses mit der Folie verkleben (ob Klebeband oder Kartuschenkleber, muss man schauen). Außen dann noch mit Dichtmasse abdichten, innen später dann auch noch mit Dichtmasse den Übergang machen.
Genau wie Win sagt.
Das Rohr ist aus meiner Sicht alleine schon super wichtg, falls mal Kondensat in der Wand anfällt, dann läuft es nach außen und nicht in die Dämmung.
Das Rohr dann mit speziellem Klebeband für Dampfbremsen rundherum mit der Dampfbremse verbunden. z.B. Würth Eurasol
Am Ende natürlich das Rohr auschäumen um es dicht zu bekommen mit z.B. Soudal Flexi Foam.
Damit kein Balken angebohrt wird:
Ich werde erstmal ein 8er oder 10er Loch dort bohren wo es hin soll.
Ist nichts dahinter werde ich weitere Löcher in einer Linie bohren bis ich am Außendurchmesser angekomen bin.
War nie ein Balken zu sehen, wird der große Bohrer angesetzt und durchgebohrt.
Das ist nicht Komplex ![]()
Ich mach es für die Hälfte ![]()
Spaß beiseite da ist einfach ne Folie hinter der Rigipsplatte und man klebt das Rohr da wieder drann ![]()
Ach Du musst nach der Bohrung die Rigipsplatte rund um das Loch nochmal abmachen.
Etwa 1cm rundherum damit Du die Dampfbremse siehst und dort ankleben kannst.
Naja, komplexer als ein Loch durch Beton zu ballern…
Und ja, als Holzhausbesitzer mit Klima kann ich die Bedenken durchaus verstehen - wenn bei unsachgemäßer Installation die Probleme sichtbar werden, ist der Klimafritze schon lang über alle Berge…
Wir hatten das Glück, einen betonierten Keller der nur halb in der Erde ist (Gartenseitig fast eben) zu haben und haben da die Kernbohrung machen lassen und haben die Leitungen dann innen in EG und OG führen lassen.
Besagter Klimafritze wollte sichs halt einfach machen und nicht nur ein Loch in die Ständerwand machen, nein, er wollte eins in jedes Stockwerk machen. Das hab ich ihm recht schnell ausgeredet…
Es kommt sehr auf das Haus an. Man bzw. der Klimatechniker muss das Prinzip verstehen. Wo ist die luftdichte Ebene, wo die Diffusionshemmung. Viele Leute verstehen den Unterschied zwischen den beiden Themen nicht und vieles wird vermischt.
Man glaubt es kaum aber da gibt es sehr große Unterschiede im Holzbau.
Alles in allem ist alles gut lösbar. Rohr einsetzen ist eine sehr gute Idee. Vernünftige Dichtmasse an der richtigen Stelle ist auch eine gute Idee…ISOVER Stretch kann ein Segen sein.
Aber wie immer kommt es darauf an. Nur das Loch ausschäumen ist keine gute Idee.
Mein Hausbauer hat z.B klar gesagt: Rohr einsetzten. Anschlüsse zur Wand mit Klebedichtmasse innen abschließen. Das Rohr selbst kann ausgeschäumt werden.
Außen wind- und wasserdicht. Vor allem bei Schlagregen.
Da es bei mir keine Luftdichte Ebene durch Folie gibt, alles kein großes Hexenwerk.
Guter Vorschlag, ich verlinke mal hier das Merkblatt. Das Zeug scheint gut geeignet und recht universell.
Weiterer Hersteller wäre Illbruck, die auch Spezialisten in dem Bereich sind. Beispiel:
Bevor ich gebaut habe, habe ich mir die Wandaufbauten von 26 verschiedenen Herstellern angeschaut.
Im wesentlichen gab es nicht so große Unterschiede.
Meine Außenwand ist z.B. zweischalig.
Aber die Abdichtung erfolgt dann trotzdem wie bei allen anderen Wandaufbauten die mir bei Holzständer einfallen.
Bei Holzständer hat jeder eine Dampfbremse und muss das Rohr welches er durch die Wand führt daran anschließen.
Wenn Du anstatt Würth Eurasol lieber das von Isover nimmst ist das sicher auch gut.
Das sehe ich etwas anders.
Die Klebedichtmasse drückt nicht, sprich sie drückt sich nicht selbstständig in die noch so kleinste Rize.
Das kann dann undicht sein.
Ist aber egal wenn man das Rohr auschäumt.
Wie beschrieben in diesem Fall möglichst mit flexiblem Bauschaum.
Im Grunde schließt man das Rohr an der Dampfbremse an und dichtet im Rohr mit Bauschaum ab.
Zusätzliche Dichtmasse innen kann man sicher machen, aber ich verstehe den Vorteil nicht.
Genau, das Rohr an die Dampfbremse möglichst dicht anzuschließen, ist das Wichtigste.
Zusätzliche Dichtmasse über dem Schaum brauchts im Rohr brauchts nicht unbedingt, folgt aber dem Grund von RAL "Innen dichter als außen". So dringt weniger Feuchtigkeit in den Schaum, als nach draußen abgeführt wird. Der bleibt dann also damit trockener.
Siehe hier:
Ob das in der Praxis aber wirklich relevant was ändert, ist so eine Sache. Gerade im Fenstereinbau gibt es oft eine groß Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis.
Genau an diesem Punkt liegt die bauphysikalische Fehlinterpretation.
Im modernen Holzrahmen- und Holzsystembau ist strikt zwischen der Luftdichtheitsebene (Schutz vor konvektivem Feuchteeintrag) und der Dampfbremsebene (Regulierung des molekularen Diffusionsstroms) zu unterscheiden. Je nach Konstruktionsaufbau (z. B. diffusionsoffene vs. diffusionshemmedgeführte Bauweise) können beide Funktionen durch eine einzelne Funktionsschicht (z. B. eine feuchtevariable Folie oder eine verklebte OSB/3-Platte) oder durch getrennte Bauteilschichten realisiert werden. Höherwertige Wandaufbauten setzen häufig auf beplankungsgeführte Luftdichtheitskonzepte anstelle von reinen Folienlösungen.
1. Luftdichtheitsebene (Gegen Konvektion)
Sie verhindert den strömungsbedingten Eintrag warmer, feuchter Raumluft in das Bauteilinnere (Konvektion). Ein Leck in dieser Ebene führt bei Temperaturdifferenzen zu erheblichen Feuchteakkumulationen durch Tauwasserausfall im Konstruktionskern.
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Praxisbeispiel: In meiner Konstruktion übernimmt die vollständig verspachtelte Gipskartonebene gemäß Ausführungsplanung und Blower-Door-Protokoll die Funktion der primären Luftdichtheitsebene.
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Durchdringungen: Bei Einbau eines Leitungs- oder Lüftungsrohrs muss der Ringspalt dauerelastisch und luftdicht (z. B. mittels EPDM-Manschette, Dichtstoff oder Systemklebeband) geschlossen werden. Der Zustand innerhalb des Rohrs ist für die Feuchtebilanz der Wandkonstruktion irrelevant (jedoch relevant für die thermischen Verluste.
2. Dampfdiffusionshemmende Ebene
Sie reduziert den durch das Partialdruckgefälle zwischen Innen- und Außenraum getriebenen Wasserdampfstrom. Grundsatz der bauphysikalischen Nachweisführung ist der von innen nach außen abnehmende sd-Wert(diffusionsoffener Aufbau nach außen), um ein ausreichendes Trocknungspotenzial zur raumgewandten oder außenliegenden Seite zu gewährleisten.
3. Auswirkung von Installationen
Elektroinstallationen (z. B. Hohlwanddosen) auf der Rauminnenseite durchdringen das Gesamtsystem. Während Spezialdosen mit Dichtlippen den konvektiven Luftstrom unterbinden, erzeugen sie lokal eine Unterbrechung des theoretisch homogenen sd-Wert-Verlaufs der Dampfbremse. Da Diffusion jedoch flächen- und partialdruckabhängig skaliert, ist eine punktuelle Reduktion des sd-Werts bauphysikalisch meist vernachlässigbar – sofern die Luftdichtheit sichergestellt bleibt.
Ich muss sagen, dass es mir echt auf den Senkel geht, wenn hier KI-Texte einfach reinkopiert werden.
Das ist kein KI Text.
Okay, dann nehme ich meinen Vorwurf zurück. Tut mir leid. Wirkte vom Aufbau und der Strukturierung inkl. Fettschrift so
Ich habe nur versucht das Thema ordentlich strukturiert darzustellen, da es da leider sehr viel Falschinformation besonders im Netz gibt.
Viele Menschen sind da mit Halbwissen unterwegs was gerne auch verbreitet wird. Ich habe versucht die Themen zu ordnen um das Thema so verständlich wie möglichst machen.
Wo liegt die Fehlinterpretation?
Ein Fachbuch hier reinkopieren ist keine gute Lösung.
Vor allem sehe ich nicht das mein Vorschlag gegen das spricht was Du da geschrieben hast.
Wo ist der Bezug zu dem vorangegangenen?
Und dann die Fehlinterpretation?
Ich habe mein Haus selber ausgebaut mit allen Durchdringungen durch die Außenwand oder aber durch die Decke und Dach.(mit EPDM-Manschette und Systemklebeband)
Wenn ich die Durchdringung für die Klimaanlage mache werde ich auch mal ein paar Bilder einstellen ![]()
@ralf988 das ging auch nicht an dich persönlich. Das Thema Holzhaus und Wanddurchdringungen ist ein sehr emotionales Thema und es werden hier teilweise gefährliche Halbwahrheiten in die Welt getragen.
Bei dir war ich mir nur nicht sicher ob du den Unterschied zwischen luftdichter Ebene und Diffusionsebene 100% verstanden hast.
Das mit dem Fachbuch ist auch nicht richtig. Ich habe kürzlich eine Klimaanlage in ein Holzhaus eingebaut und hatte auch die Herausforderung, dass ich in einem Fertighaus wohne. Gottseidank habe ich damals “Billigfirma” gewählt. Hersteller wie Fertighaus Weiss, Schwörer etc.haben einen entsprechenden Wandaufbau der sich von den “Billigheimern” unterscheidet. Dieser Unterschied ist exakt die Ebene die als ludtdicht betrachtet wird und folglich mit entsprechendem Aufwand hergestellt wird.
Du kannst die Luftdichte Ebene haben:
- in Form einer Luftdichten Folie → weit verbreitet, da billig herzustellen aber technisch leider problematisch;
- in Form einer Ebene aus OSB oder Gipsfaserplatte –> Plattenstöße und Plattenstärken relevant und möglich Schwachstellen;
- in Form einer verspachtelten Rigipsebene → Saubere Arbeit notwendig;
Je nachdem wie die Baustruktur aussieht, ist die Luftdichtigkeit unterschiedlich herzustellen.
Im ersten Fall wirst du um eine Manschette kaum herum kommen, während du in den anderen Fällen mit einem Rohr und Dichtmasse und entsprechendem Luftdichtem Klebeband durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen kannst.
Die diffusionsdichte oder diffusionshemmende Ebene ist in diesem Fall weitestgehend unrelevant da diese nur in Zusammenhang mit dem Dampfpartialdruck zusammenhängt. Man versucht mit dieser Ebene die Feuchtediffusion in die Wand zu vermeiden. Kleinere Löcher sind hier aber kein Problem. Hierfür ist der Wandaufbau nach Außenhin eben immer Diffusionsoffener auszuführen, damit die eindiffundierte Feuchtigkeit den Weg langsam aber sicher nach außen findet.
Konvektion schlägt Diffusion: Der Feuchtetransport durch Luftströmung (Konvektion) an Leckagen ist um ein Vielfaches höher als die reine Wasserdampfdiffusion durch intakte Baustoffe.
Ich ziehe mir das auch nicht aus der Nase sondern habe das mit meinem Bauleiter besprochen und entsprechende Literatur herangezogen.