(Beitrag vom Verfasser gelöscht)
Der B2500D ist jetzt 4 Tage bei mir und der Frustpegel steigt!
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Die Überschusseinspeisung hatte ich vorgestern noch gar nicht aktiviert. Man muss da einmal drauf klicken, damit der Button sich nach rechts schiebt und ein Stück cyan-farbener Hintergrund sichtbar ist. Danach funktioniert es, aber mit starken Verlusten (siehe Punkt 5).
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Es gibt einen Punkt "Laden Einstellungen". Ich hatte auf "Laden vor dem Entladen" geklickt, es kam ein cyan-farbener Haken, aber es war nichts umgestellt. Man muss einen Augenblick warten, dann fängt die MarstekApp mit ihrer üblichen Animation an und es kommt eine erledigt-Meldung. Mag sein, dass dies durch die Kommunikation zwischen App und Gerät per Bluetooth bedingt ist, aber das hätte Marstek besser lösen können. Übrigens: in der PowerZeroApp kommt keine Animation/erledigt-Meldung, dort kann man diesen Punkt anscheinend nicht umstellen.
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Ich hatte, weil beide Apps mal wieder nichts angezeigt und ein Zwangsbeenden daran nichts geändert hatte, das Gerät neu gestartet. Dass etwas passiert erkennt man nur daran, dass der Mikrowechselrichter an den Eingängen 0.x W meldet. Immerhin wurden danach wieder plausible Werte dargestellt.
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Dieses Verhalten ist für mich ein No-go: ich hatte die Entladetiefe auf 80% eingestellt und der Akku war heute früh komplett leer! AhoyDTU zeigt mir an, dass es um 4:18 Uhr die letzte erfolgreiche Übetragung hatte. Das dürfte der Zeitpunkt sein, kurz bevor der Akku leer war.
Gestern abend um 21 Uhr hatte der Akku lt. App noch 1,64 kWh. Bis 23:59 war eine Ausgangsleistung von 150 W eingestellt, von 00:00 bis 9:00 Uhr 100 W. Demnach hätte das Gerät 3 x 150 + 6 x 100 = 1050 Wh bis 6 Uhr abgegeben und der Akku hätte noch 590 Wh oder 26% haben müssen. Das Gerät hätte also nicht einmal die eingestellten 20% Restladung erreichen, geschweige denn komplett leer sein dürfen. -
Zurück zur Überschusseinspeisung ...
Ich hatte den Eindruck, dass der B2500D die Energie aus den Solarmodulen schlechter umsetzt als mein Hoymiles-Wechselrichter. Gestern mittag war es heiß und sonnig, wenn man Richtung Sonne schaut ganz leicht diesig. Ich habe aufgepasst, dass während meines Tests die Sonne nicht hinter einer Wolke verschwand. Allerdings habe ich kein Pyranometer o.ä., um die Sonnenstrahlung zu messen. Die Solarmodule haben übrigens 410 Wp, Vmp = 37,6 V Imp = 10,9 A. Die Messungen hatte ich um 13:20 Uhr durchgeführt.
Die beiden linken Screenshots zeigen, welcher Ertrag des rechten Solarmodules vom B2500D erzeugt wird, mal in der MarstekApp, mal in der PowerZeroApp (die mal wieder meint, es gäbe kaum Sonne). Das rechte Solarmodul ist P1 und liefert 303 W. Daneben sieht man (aus AhoyDTU), was der B2500D an den Wechselrichter abgibt: 266,7 W.
Danach habe ich die Kabel abgezogen und das rechte Solarmodul direkt am Mikrowechselrichter angeschlossen. Das hat 2 min gedauert: 313,9 W.
303 W zu 313 W sind 96,8 % scheint kaum schlechter zu sein. Aber die Sonnenstrahlung war nach dem Umstecken geringer, denn das linke Solarmodul (dort war per Y-Kabel ein kleineres Modul angeschlossen) lieferte vor dem Umstecken 420 W, nach dem Umstecken 384 W.
Auf dem Weg zum Wechselrichter gehen ca. 12% der Leistung (266/303 W) verloren! 88% ist der typische Wirkungsgrad eines Schaltreglers. Ich hätte erwartet, dass bei vollem Akku der Eingang direkt an den Ausgang durchgeschaltet wird. Kann man per MOSFET leicht und mit 1 - 2 W Verlust realisieren. Aber anscheinend durchläuft der Weg die gesamte Elektronik, nur dass der Laderegler "nein danke, habe genug" sagt.
Du musst erstmal auf die aktuelle Firmwareversion updaten, auch das Kommunikationsmodul updaten.
Die unbedingt immer aktivieren, damit das Balancieren funktioniert.
Also in der Marstek-App gibt es diese Einstellung nicht mehr. Braucht es auch nicht.
Dein Ladeanzeige ist stark dekalibriert. Wenn du den mal ein paar Tage so betreibst, dass er immer für einige Stunden in der Überschusseinspeisung ist, sollte es besser werden. Es sei denn, eine Zelle ist geschädigt.
Falls nichts hilft, kann man auch mal einen Hardware-Reset machen.
Du kannst dir mit diesem tomquist Tool auch mal die Zellspannungen am Ende des Ladens und am Ende des Entladens anschauen.
Man muss dazu auch wissen: Den Ladezustand eines LFP-Akkus kann man nicht direkt messen. Man kann ihn nur vollladen und dann mitloggen, wieviel entnommen wurde. Und wenn eine Zelle nicht hinreichend balanciert ist, fehlt diesem Kapazität und dann kann man die 100% auch nicht erreichen.
Speicher war voll und du warst in der Überschusseinspeisung? Denk dran, dass ein paar Watt auch bei Überschusseinspeisung noch in den Akku fließen.
In der App siehst du ja auch schon Verlust. Gerade bei mir: 466 Solarleistung, aber nur 440 W gehen an DC an den WR.
Denk immer dran: Das ist ein absoluter Billigspeicher, wo du deutliche Einschränkungen hinnehmen musst. Man bekommt, was man bezahlt.
Weder die Kalibrierung noch das Balancieren werden in der Anleitung erwähnt. Schon das ist ein Trauerspiel! Ich habe den Händler darum gebeten, er solle mir Informationen liefern. Aber zumindest gestern war der Speicher mehrere Stunden bei 100%, heute ebenso. Und zweimal 0%/100% hatte das Gerät inzwischen auch. Aber der Hersteller müsste klipp und klar sagen, wieviel Zyklen das Gerät zum Kalibrieren braucht!
Ich habe erst gestern vormittag die MarstekApp auf dem Tablet installiert, ebenso die PowerZeroApp, weil mir die Darstellung auf dem Smartphone zu klein war. In beiden existiert der Punkt. Und wenn ich einen Akku möglichst schnell voll laden will, ist es einfacher, auf "laden dann entladen" umzustellen, als sämliche manuelle Ausgangsleistungen zu deaktivieren.
Sehe ich auch so.
Da das Gerät bei Lieferung nur 2% Kapazität hatte, frage ich mich, ob die Chinesen das Aufladen vergessen haben oder die Kiste defekt ist.
Gestern zu dem Zeitpunkt war der Speicher ca. 1 bis 2 Stunden bereits auf 100%, also Überschusseinspeisung. Und ja, die war zu dem Zeitpunkt wirlich aktiv.
Inzwischen ist die neueste Firmware eingespielt. War extra draußen neben dem B2500D. Geklappt hat es trotzdem erst im zweiten Anlauf. Erst meinte die App, es wäre die neueste Firmware vorhanden. Dann kam bei einem Neustart wieder die Update-Aufforderung. Nun ist die V116.6 aufgespielt.
Wenn morgen früh der Akku wieder leer ist, geht eine Mängelrüge an den Verkäufer!
Ja der B2500D ist billig - habe ich leider erst nach dem Kauf bemerkt.
Ein Nachbar hat seit gestern ein Komplettpaket mit dem Solakon WF2000M. Ihm fehlen nach seiner Aussage noch Kabel und ein WLAN-Repeater. Daher wird er wohl bis zu dem Zeitpunkt, wo ich den B2500D zurückgeben kann, noch keine Daten haben, welche Verluste sein Speicher hat. Und hier im Forum findet die Suche nichts zu diesem Gerät.
Ach ... gerade erwähne ich es, kommt ein Beitrag "Probleme mit Solakon One" - gibt wohl wirklich nur noch Gurken???
Interessant, bei mir existiert der Punkt seit Monaten nicht mehr. Dann hat das vermutlich etwas mit deiner alten Firmware zu tun, weshalb die App sich dann anders verhält.
Was das kalibrieren angeht: Wenn die Zellen stark daneben liegen, dann kann das richtig lange dauern. Kalibrierstrom ist wohl nur um die 100mA.
Genau das ist ein starkes Indiz, dass irgendwas nicht stimmte bei Auslieferung und nun auch die Balancierung stark daneben liegt.
Wenn du die drauf hast, dürfte dann aber der Punkt "Laden, dann entladen" nicht mehr drin sein in der App.
Kann es sein, dass Du das Balancieren meinst?
Doch der Menüpunkt ist immer noch vorhanden. Hatte gerade die PowerZeroApp geöffnet, ob die Temperatur herunter gegangen ist. Wenn ich danach in die MarstekApp zurückwechsle, ist der Punkt immer auf "gleichzeitig laden/entladen" umgestellt. Ich ändere das und dann kommt die Animation und Bestätigung. Vielleicht klemmt auch mal wieder der Google App Store und ich bekomme kein Update der App?
Ja genau.
Das es diesen Punkt nicht mehr gibt, ist schon mindestens 4 Monate her. Wundert mich. Aber es gibt auch verschiedene Hardware-Versionen des Speichers, vielleicht hängt es daran. Kannst du auch mit dem tomquist Tool rausfinden, welche Hardware-Version du hast.
Ich sehe bei Github:
As a Home Assistant App (Recommended)
The easiest way to use hm2mqtt is as a Home Assistant App:
- Add this repository URL to your Home Assistant App store
- Install the "hm2mqtt" App
- Configure your devices in the App configuration
- Start the App
Dann sind beides Apps für das Smartphone?
Noch einfacher, es ist eine Webanwendung, die du auf einem Smartphone aufmachst, welches per Bluetooth Kontakt zum Speicher hat.
Schau mal hier in dem Wiki-Artikel zum B2500, da steht die passende URL.
Wenn in der Überschrift "B2500 BLE Tool" steht, ist es das richtige?
- Unter DeviceInfo steht als DeviceType HMJ-2, dazu eine DeviceID und eine MAC
- Die Zellen liegen zwischen 3,335 V und 3,351 V
Mehr Infos sehe ich da nicht.
(Beitrag vom Verfasser gelöscht)
(Beitrag vom Verfasser gelöscht)
Genau, das ist das richtige Werkzeug. HMJ-2 ist meiner auch. Dann verstehe ich nicht, warum deine App was anderes anzeigt.
Was die Zellspannung angeht: Da ist wichtig, wann genau du die gemessen hast. War der Speicher noch in der Überschusseinspeisung? Oder war er gar nicht auf 100% Ladung?
Ziel muss sein: Wenn du in der Überschusseinspeisung bist, wird der Speicher balanciert. Am Anfang ist es normal, wenn die Zellen noch nicht auf gleicher Spannung sind. Die sollten sich durch das Balancing aber alle annähern, so dass du zum Schluss nur noch wenige mV Unterschied hast. Und wenn du schon in der Entladung bist, sollte der Voltage Spread nur ganz gering sein, bei mir sind es 0,001V bei derzit 71% Ladung, Zellen liegen bei 3,312-3,313 V.
Marstek App-Version ist V1.6.72. Siehst du nach Start der App, wo du in der Geräteübersicht bist und dann oben rechts auf dein Benutzer-Icon. Da gibts den Punkt App.
Updates des Gerätes: V116.6 und Kommunikationsmodul 202409090159. Das sind nach meiner Recherche die stabilen Versionen, die typisch rausgegeben werden.
Möglicherweise ja, möglicherweise nein.
Musste gerade wieder feststellen, dass die angezeigte (Rest)Akkukapazität ein Wert ist, der vor x Stunden gültig war und die mistige App sich mal wieder aufgehängt hat. Anscheinend muss man die App immer beenden und neu starten, wenn man korrekte Werte haben will.
Dann haben wir die gleichen Versionen. Und hier ist der Screenshot, dass der Eintrag bei mir vorhanden ist:
Zellenspannung: Kann sein, dass das Gerät bereits wieder am Entladen war.
Funktioniert das mit einem ESP32 genauso mies, dass die angezeigten Daten häufig falsch sind?
Frage an Besitzer eines B2500D: Funktioniert bei euch die Einstellung "Batterieentladungstiefe (DOD)" ?
Ich hatte 400 W als Ausgangsleistung eingegeben und als Entladungstiefe 70/30%. Eben hatte die App noch 33% angezeigt. Für eine Minute war ich weg, da steht die Akkuanzeige auf 0%.
33% Akkustand sind 739 Wh, bei 400 W Ausgangsleistung müsste es fast 2 Stunden dauern, bis der Akku komplett leer ist. Und die Entladung hätte ja bei 30% stoppen sollen.
Oder ist die App so gaga programmiert, dasss sie bei Erreichen der eingestellten Restkapazität statt 30% dann 0% anzeigt?
Wenn das der Fall ist, muss die Kiste neu kalibriert werden. Wie das geht, steht glaube ich in der Anleitung.
Nochmal die Frage an Besitzer eines B2500D: Funktioniert bei euch die Einstellung "Batterieentladungstiefe (DOD)" ? Ein einfaches ja oder nein reicht mir.
In der Anleitung werden Kalibrierung und Balancierung nicht erwähnt. Es gibt nur eine Passage, dass man den Speicher bei Nichtbenutzung alle 3 Monate auf 20% entladen und wieder auf 80% laden soll.
Mein Kiste hat inzwischen 3mal komplettes entladen und 100% Ladung hinter sich. Das muss für eine Kalibrierung riechen.
Ja funktioniert.
Die Merkwürdigkeit bei dir erschließt sich aber, wenn du die technischen Hintergründe verstehst. Man kann nämlich den aktuellen Ladezustand einer Zelle nicht direkt ermitteln. Man kann lediglich feststellen, wann eine Zelle voll ist. Und dann geht die Ladezustandsanzeige davon aus, dass das dann auch 100% sind und zählt bei Entladung entsprechend runter. Wenn aber nur eine Zelle nicht richtig balanciert ist, also alle Zellen voll, nur eine Zelle nicht voll, dann limitiert diese Zelle, was schlussendlich entnommen werden kann, sind ja alle in Reihe geschaltet. Und wie voll diese nicht ganz volle Zelle ist, kann wieder nicht ermittelt werden. Das kann man nur bemerken, wenn sie leer ist.
Genau aus diesem Grund hast du diesen Effekt. Du musst also erstmal dafür sorgen, dass die Zellen ausbalanciert sind. Das ist der erste Schritt. Und weil der Balancer extrem langsam ist, kann das viele Tage dauern, bis der wieder balanciert ist. Das kannst du dir mit dem tomquist Tool aber auch anschauen.
Die andere Möglichkeit wäre, dass wirklich alle Zellen balanciert sind, aber z.B. eine Zelle geschädigt ist und nur noch 70% Kapazität hat. Dann hast du auch den gleichen Effekt, dass bei 30% auf einmal auf 0% gesprungen wird.
Für eine Kalibrierung der Anzeige ja. Für eine Balancierung nein.
Dazu auch gerne dieses sehr detaillierte Video anschauen, was die Hintergründe (dazu auch das Vorgängervideo Teil 1) und auch mögliche Lösungen erörtert:
Die Frage ist dann aber, ob bei Erreichen der Zellenmindestspannung die bis dahin entnommene Energie wirklich als U x I x t gemessen wurde oder ob das Gerät einfach der Meinung ist, von 100% auf 0% müssen immer 2240 Wh sein???
Ich war heute morgen immerhin so geistesgegenwärtig und habe nachgesehen, welche Zellenspannungen vorhanden sind, nachdem der Akku angeblich leer war.
Also entweder 3,275 V oder 3,276 V - mit einem Ausreißer bei 2,897 V.
Kann es sein, dass das Gerät die Zellenspannungen einzeln überwacht und die Entladung stoppt, wenn eine Zelle ca. 2,8 V erreicht?
Selbst im Sommer hat man nur einige Stunden am Tag, wo der Akku auf 100% kommt. Ein Balancer, der mehrere Tage braucht, ist m.E. unbrauchbar. Ich habe den Händler angeschrieben, dass der Artikel defekt ist und er Abhilfe schaffen soll.


