Wir haben vor kurzem ein Haus gekauft, auf welchem leider derzeit eine gemietete PV Anlage mit 7,4kWp und 5kWh Akku von Enpal Installiert ist.
Die Monatsmiete beträgt ca 162€ für noch ca 16 weitere Jahre. Die Anlage wurde vor 4 Jahren Installiert.
Die Verkäufer des Hauses hatten bei Enpal Angefragt was es kostet die Anlage rauszukaufen und ein Angebot über knapp 18.500€ erhalten.
Laut den Enpal AGBs wurden wir gezwungen die Anlage beim Hauskauf zu übernehmen, wollen diese aber garnicht, da die zu klein dimensioniert ist und unserem Verbrauch nicht gerecht wird, und dazu überteuert ist. Quasi eine Art Knebelvertrag.
Hat jemand hier Erfahrungen mit Enpal ob sich der Preis beim rauskaufen verhandeln lässt? Die Anlage ist ein vielfaches über dem derzeitigem Marktwert.
162€ x 12 Monate x 16 Jahre = 31104€. Wenn bei dieser Mietzahlung nicht ganz tolle Extraleistungen dabei sind, wäre es also die Wahl zwischen zwei Übeln einfach.
Sagt wer? Und wer sagt, daß der Verkäufer dir nicht ein Haus mit PV zum Preis X verkaufen kann? Ist doch sein Risiko, wenn der solche schxxxinigen Mietverträge über lange Laufzeiten abschließt, und dann das Haus verkaufen will.
Was der dann mit Enpal abmacht, und denen bezahlt, ist doch nicht dein Problem. Die Wertminderung der Hütte darf der gerne selber tragen.
Nur klingt das so, als ob du schon gekauft hast, und das Problem jetzt an der Backe hast.
ch würde es hart auf Hart kommen lassen nix Zahlen Anwalt einschalten die solle das Teil zurück bauen fertig oder der Verkäufer gibt den Preisnachlas was die Anlage in 16 Jahren kostet trotzdem würde ich den Vertrag nicht übernehmen.
Man muss das mal überlegen. Wenn die Anlage 7000kWh erzeugt, dann zahlt man 27,8ct die kWh für diese. Nun muss man dazu sagen, wenn man diese 7000kWh im Jahr verbraucht, und man sonst nicht einen Cent mehr bezahlen muss, es egal ist WANN man die verbraucht, dann wäre das sogar ein einigermaßen guter Preis. Und für 16 Jahre fix.
Ein Nachbar hier hat auch sowas auf dem Dach. Immerhin bekommt der nach 10 Jahren oder so einen neuen Umrichter mit Batterie. Überteuert ist das ganze aber trotzdem.
Sowieso, bis es soweit ist dass der Enpal Account auf uns überschrieben wurde dauert es noch.
Bis dahin wolle ich rumfragen ob jemand Erfahrungen damit gemacht hat.
Verständlich, aber selbst wenn: Was würde es dir nützen? Ist ja individuell, also wenn es bei jemanden nicht geklappt hat - könnte es bei dir dennoch. Oder auch umgekehrt.
Wenn die rechtliche Situation - wie offenbar hier - eindeutig ist, macht es meiner Ansicht nach immer am meisten Sinn, wenn man möglichst sachlich und in angenehmen Ton den persönlichen (bzw. wenigstens telefonischen) Kontakt zu dem zuständigen Angestellten bei dem Unternehmen sucht.
Wenn man dann die Situation schildert und um eine Einigung bittet, könnte das ggfs. Erfolg haben. (Vermutlich aber nicht…)
Es sind ja besondere Umstände, wenn man dann erklärt, dass man eine größere Anlage installieren will (und die ev. sogar schon hat / mitnimmt vom vorigen Haus?) dann findet sich ev. eine Lösung. Ideal wäre ja im Grunde, wenn du die Sachen einfach abmontieren und zurückgeben könntest. Dann ist eben die Frage, was noch “draufgezahlt” werden müsste… (Wenn die darauf eingehen würden - so unwahrscheinlich es ist).
Ohne dir nahe treten zuwollen aber ich glaube das bei Enpal niemand bereit dazu ist den die wollen ja das dass so bleibt wie es ist das ist deren Geschäftsmodell, Kunden ausnehmen, und möglichst viel Gewinn generieren.
AUch mein Nachbar ist auf solch eine Idee gekommen, nach dem ich Ihn das mal Hoch gerechnet habe was er dafür Zahlt, und welche scherereieen er damit hat, hat ers dann sein lassen, der Nette Empal Vertreter war dann aufeinmal nicht mehr so Nett, und ich habe ihn dabei geholfen das er das Grundstück verlässt.
Ok. Im Notarvertrag steht also explizit, dass Ihr den Enpal-Vertrag übernehmt und in die Rechtsnachfolge kommt? Oder Ihr habt mit Enpal einen eigenen Vertrag unterschieben?
Wenn nicht, ist es vermutlich ein Problem der Verkäufer und die müssen die weiteren Monatsmieten zahlen. Dann teile Enpal mit, dass Ihr nicht deren Vertragspartner seid.
Wenn ja, wird Euch Enpal vermutlich nicht aus Euren Pflichten entlassen…..
Die Verhandlungsituation ist ja sehr ungünstig. Welchen Grund sollt Enpal haben, auch nur einen Cent mit dem Kaufpreis runter zu gehen? So lange es für die keinen Vorteil hat, wären sie rein wirtschaftlich gesehen blöd.
Einzig was sein könnte: Dass die daran interessiert sind, schnell Kapital zu bekommen und deshalb auf langfristig höhere Miteinnahmen gerne verzichten. Weil es sich eben irgendwie wieder rechnet, weil sie mit dem Kapital was anstellen können. Aber ich denke, eher unwahrscheinlich.
Sich für 18500 Euro freizukaufen, erscheint mir aber auch nicht so schlimm. Da liegst vielleicht 3000 - 4000 Euro über Marktpreis. Verschmerzbar. Dann kannst du selbst die Anlage aufrüsten und auf deine Bedürfnisse abstimmen.
Ich gehe doch stark davon aus, dass Verkäufer und Käufer sich geeinigt haben, dass der Enpal-Vertrag übernommen wird. Mit dem Kaufvertrag des Hauses verpflichtet man sich, den Enpal Vertrag zu übernehmen. Hat man unterschrieben, gilt das eben.
Wo sich Enpal vertraglich absichert, dass die Anlage auch bei einem Verkauf weiter auf dem Haus betrieben werden darf.
Ich verstehe schon die Grundeinstellung offenbar mancher hier nicht:
Wenn doch die Sachlage klar ist und sich alle Vertragspartner darüber im klaren waren und freiwillig dazu entschlossen haben das in der Form zu vereinbaren, was gibt es dann noch zu diskutieren diesbezüglich?
Ich finde dieses “Ok, eigentlich ist alles klar - aber soll doch mal der Rechtsanwalt ran, vielleicht holt er noch was raus” echt schrecklich…
…und gleichzeitig erwartet man dann von Unternehmen, dass die sich “natürlich” an Vereinbarungen halten…
Sehe ich auch so, aber fragen kostet (in dem Fall) ja nichts
Wie man in den Wald hineinruft…
Man hat ja nichts zu verlieren.
Toll. Man kauft also ein Haus und vereinbart mit dem Verkäufer, dass man das übernimmt. Dann nach Kauf soll man versuchen, die Vereinbarung zu brechen damit wieder der Verkäufer in der Pflicht ist ?
Quasi das 100% Gegenteil von Handschlagqualität aus meiner Sicht.