Erarbeitung einer Basis-Referenzelektrik für DEYE 3 Phasen Wechselrichter

Moin,

die Anlage ist wie auf meinem Plan angemeldet und so auch abgenommen worden. Einzige Änderung, der zusätzliche Wechselrichter musste ans hausnetz und nicht wie in der Skizze an den Gen Eingang des Deye.

Der Sontheimer ist eigentlich für beides, im Moment lasse ich ihn auf Netz Stellung, da ich den Deye nachts abschalte wenn der Akku leer. So verbraucht der Deye statt über 100w fürs nichts tun, nur noch rd. 20.

Bei Stromausfall muss ich dann halt manuell am sontheimer umschalten, was hier jetzt schon 2 mal der Fall war.

Der 300ma Typ A war eigentlich nur für die Grid Seite von ihm gefordert. Nach Studium der Unterlagen, sagte der Elektriker bei der Abnahme dann, der könnte eigentlich raus, weil der Deye das selbst absichert ?. Nun bleibt er drin.

Der Typ B ist, egal in welcher Stellung des sontheimer, immer für die gesamte angeschlossene Hauslast zuständig.

Du kannst aber 3 Elektriker fragen und wirst 4 unterschiedliche Antworten bekommen ?.

Klär das immer vorher mit ihm ab, wofür er seinen Segen geben würde.

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Muss trotzdem noch einmal nachfragen,

Der Sontheimer ist eigentlich für beides, im Moment lasse ich ihn auf Netz Stellung,
Dies Aussage kann ich natürlich auch nachvollziehen, auf Stellung Netz wäre für mich dann auch der Standartzustand.
da ich den Deye nachts abschalte wenn der Akku leer. So verbraucht der Deye statt über 100w fürs nichts tun, nur noch rd. 20.
Wie machst du das? gehst du jeden Abend hin und legst den Hauptschalter um?
Der Typ B ist, egal in welcher Stellung des sontheimer, immer für die gesamte angeschlossene Hauslast zuständig.
Also der Typ B ist der, der mehr oder weniger zwingend notwendig ist?

Du hast nicht zufällig auch noch ne LWP und wenn hast du dich für ne Kaskadenschaltung entschieden?

Danke und

Gruß

PV_Anfänger

Abschalten tue ich ihn über den kleinen seitlichen Druckschalter auf der linken Seite und nur nach Bedarf. Möchte das demnächst aber automatisieren. Es gibt sogenannte Fingerbot, damit kann man mechanisch einen Schalter betätigen, das geht dann z.b. über die Tuya/Smartlife App. Der kleine Kasten wird über dem zu schalteten Schalter aufgeklebt und ein kleiner Arm fährt dann aus und bestätigt den Schalter. Das ganze kann man dann z.b. in Home Assitant einbinden. Und da Home Assistant fast unendliche Möglichkeiten bietet, könnte man das ganze z.b. so schalten das bei leerem Akku in der Nacht , der Schalter betätigt wird und den WR ausschaltet und am morgen wenn die Sonne rauskommt wieder anstellt. So meine Theorie :slight_smile: Aber wie gesagt HA ist so mächtig, da muss man sich richtig reinknien.

Man muss nur dran denken, dass dann auch der Load-Ausgang ausgeschaltet ist. Deswegen eben auch den Sontheimer Umschalter, es gibt natürlich auch noch andere Umschalter aber der war zum Kaufzeitpunkt recht günstig und hat vor allem "vor" und "nacheilendes" Neutral schalten, was nicht alle haben. Es ist zwar nicht zwingend aber wenn man mal unter Last umschalten muss (was man trotzdem möglichst vermeiden sollte) kommt es zu keinem Neutralleiter abriss. Das könnte nämlich empfindliche Geräte beschädigen.

Der Typ B, ein heiß diskutiertes Thema :wink: Von Deye gibt es jetzt ein Schreiben, dass ein Typ B nicht notwendig sei , da die Deye das intern bereits eingebaut haben.

Als ich mit dem Elektriker in Kontakt stand, gab es dieses Schreiben noch nicht und mein Elektriker hat den Einbau als Vorgabe gemacht. Ich habe meinen Elektriker das Schreiben kurz vor der Abnahme auch gezeigt und er hätte daraufhin auch auf den Typ B Einbau verzichtet aber: Ich hab zusätzlich noch einen weiteren Micro-Wechselrichter mit dran hängen (Hoymiles HM-1500) und da es dort kein entsprechendes Schreiben von Hoymiles gibt, musste der B bei mir drin bleiben.

Über Sinn und Unsinn des Typ B wird ausgiebig diskutiert deswegen sage ich immer wieder: frag den ausführenden Elektriker, der entscheidet im Endeffekt wofür er unterschreibt. Der eine will den Typ B der andere nicht und da es in der derzeitigen Situation eh schon schwer genug ist, überhaupt einen Elektriker zu finden der eine selbst aufgebaute Anlage abnimmt, fange ich da nicht das Diskutieren mit ihm an.

LWP hab ich keine

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Ah, schön, dass es hier noch Aktivität gibt :slight_smile:

Bei mir an der Ele Front sieht es z.Zt. recht entspannt aus. Der hinzugezogene PV "Spezialist" (der eigentliche Ele kennt sich damit zu wenig aus, und holt daher jemand dazu) hat einen 25A C-Charakteristik LS auf der Grid Seite "erwürfelt". Auf die Frage, ob ich irgendwo einen Typ B FI setzen soll, wurde im Endeffekt nur gelacht.

Den Load zu verwenden hält er für Blödsinn, irgendwie herrscht bei den zweien nämlich das Missverständnis vor, dass das öffnen der SLS reicht, damit WR das Haus mit Strom versorgen. Ich bin froh, dass ich die Anlage defacto selber aufbaue und der Ele dann bei der Abnahme meine Verbindungen nachmisst; ist in meinen Augen eine sinnvolle Arbeitsteilung (und das mit dem ausdiskutieren mag ich nicht, bevor der nämlich auf die Idee kommt, nicht unterschreiben zu wollen...). Der Load wird natürlich mit verkabelt.

GAK nach dem im Startpost verlinkten Aufbau mit Bauteilen von Vega hängt an der Wand (ÜSS kommt vor die LS, hat man mir gesagt), verkabelt mit 10mm². Details: PV2 ist ja nur ein String, da ist es ganz einfach Eingang PV2 -> ÜSS -> Sicherung (2 polig, DC xxxA, reiner Stromlosschalter) -> Ausgang WR. Die PV1 schaltet im WR die Strings Parallel, daher hab ich hier gegegeizt und einen gemeinsamen ÜSS gesetzt: Eingang PV1, beide Strings parallel geschaltet (mit 10mm² Wago) -> ÜSS -> Sicherung (4 polig, DC xxxA, reiner Stromlosschalter) -> 10mm² Wago -> Ausgang WR, dabei wieder mit 4 Leitungen raus (laut Deye sollte man das so machen, um die Stecker am WR nicht zu überlasten). Wichtig: Die Sicherungen niemals unter Last schalten.
Falls der Ele meckert weil er den Aufbau des WR nicht versteht, kann ich aber noch einen dritten ÜSS dazu setzen (deswegen auch ein 4 poliger Stromlosschalter anstatt 2 polig, ist einfacher zu recyclen; und der Kasten ist auch groß genug gewählt).

Anstatt Sicherungen als Trenner, kann man auch sowas nehmen: Hager Int. tetrapolar Serie SB, 32A, 1000V, White : Amazon.de: Baumarkt Hager SB432PV. 4 Pole, 32A, PV-geeignet (also 1000V), ca. 33 Euro bei AMK. Wie auch bei LS muss man in das Datenblatt schauen (Link zum PDF) und gucken, wie man das verschalten sollte. Relevant sind der Isc sowie die maximale Uoc bei niedrigen Temperaturen (sollte man vor der Wahl des WR ja bereits berechnert haben). Das Teil kann man unter Last schalten, und die Wärmeverluste sind mit maximal ~7W sehr überschaubar (bei der Vega Sicherung weiß ich leider nicht, wie hoch die Verluste sind - muss ich im Betrieb dann nachmessen [Achtung: Hochspannung, nicht "mal einfach" nachmachen]).

Ah, schön, dass es hier noch Aktivität gibt :slight_smile:

Bei mir an der Ele Front sieht es z.Zt. recht entspannt aus. Der hinzugezogene PV "Spezialist" (der eigentliche Ele kennt sich damit zu wenig aus, und holt daher jemand dazu) hat einen 25A C-Charakteristik LS auf der Grid Seite "erwürfelt". Auf die Frage, ob ich irgendwo einen Typ B FI setzen soll, wurde im Endeffekt nur gelacht.

Den Load zu verwenden hält er für Blödsinn, irgendwie herrscht bei den zweien nämlich das Missverständnis vor, dass das öffnen der SLS reicht, damit WR das Haus mit Strom versorgen. Ich bin froh, dass ich die Anlage defacto selber aufbaue und der Ele dann bei der Abnahme meine Verbindungen nachmisst; ist in meinen Augen eine sinnvolle Arbeitsteilung (und das mit dem ausdiskutieren mag ich nicht, bevor der nämlich auf die Idee kommt, nicht unterschreiben zu wollen...). Der Load wird natürlich mit verkabelt.

GAK nach dem im Startpost verlinkten Aufbau mit Bauteilen von Vega hängt an der Wand (ÜSS kommt vor die LS, hat man mir gesagt), verkabelt mit 10mm². Details: PV2 ist ja nur ein String, da ist es ganz einfach Eingang PV2 -> ÜSS -> Sicherung (2 polig, DC xxxA, reiner Stromlosschalter) -> Ausgang WR. Die PV1 schaltet im WR die Strings Parallel, daher hab ich hier gegegeizt und einen gemeinsamen ÜSS gesetzt: Eingang PV1, beide Strings parallel geschaltet (mit 10mm² Wago) -> ÜSS -> Sicherung (4 polig, DC xxxA, reiner Stromlosschalter) -> 10mm² Wago -> Ausgang WR, dabei wieder mit 4 Leitungen raus (laut Deye sollte man das so machen, um die Stecker am WR nicht zu überlasten). Wichtig: Die Sicherungen niemals unter Last schalten.
Falls der Ele meckert weil er den Aufbau des WR nicht versteht, kann ich aber noch einen dritten ÜSS dazu setzen (deswegen auch ein 4 poliger Stromlosschalter anstatt 2 polig, ist einfacher zu recyclen, und der Kasten ist auch groß genug gewählt).

Anstatt Sicherungen als Trenner, kann man auch sowas nehmen: Hager Int. tetrapolar Serie SB, 32A, 1000V, White : Amazon.de: Baumarkt Hager SB432PV. 4 Pole, 32A, PV-geeignet (also 1000V), ca. 33 Euro bei AMK. Wie auch bei LS muss man in das Datenblatt schauen (Link zum PDF) und gucken, wie man das verschalten sollte. Relevant sind der Isc sowie die maximale Uoc bei niedrigen Temperaturen (sollte man vor der Wahl des WR ja bereits berechnert haben). Das Teil kann man unter Last schalten, und die Wärmeverluste sind sehr überschaubar (bei der Vega Sicherung weiß ich leider nicht, wie hoch die Verluste sind - muss ich im Betrieb dann nachmessen [Achtung: Hochspannung, nicht "mal einfach" nachmachen]).

@totti1001

Vielen, vielen dank für dein Statement, du bist ein sehr angenehmer Gesprächspartner, bist du auch aus der Elektriker Zunpft?

Hast du das Schreiben über den FI noch bzw. weißt du wo ich das finden kann?

@archi

finde ich schön das sich noch jemand dazu gesellt hat. Leider bin ich mir nicht sicher ob ich dein geschriebenes verstanden habe. Wäre es für dich möglich eine Zeichnung davon anzufertigen, gerne auch mit Kugelschreiber und einfach ein Foto davon hochladen. Danke

Ja das mit dem Elektriker geht mir voll auf die Nüsse! Eigentlich kenne ich bestimmt 4 Stück aber die sind alle Land unter und wollen ihre überteuerten Schlüsselfertigen Anlagen verkaufen und selbst dafür haben die keine Zeit mal ein Angebot zu machen, jetzt ist sogar noch einer dazu gekommen. Bevor ich meine ganzen Bestellungen getätigt hatte war es mir sehr wichtig einen zu haben der mit mir diesen Weg geht bei der kompletten selbst Montage + Elektrischen Verkabelung mit dem noch nicht so bekannten WR.

Jetzt dachte ich es sei alles in trockenen Tüchern, aber vergiss es, nach dem ich jetzt den EVU Meister meines Vertrauens da hatte und dieser eigentlich nicht unangetan wirkte das ich alles selber machen möchte und er nur noch die Abnahme machen muss (ich denke das sollte nicht mehr als 1 Tag Arbeit sein die 5-6 Komponenten auf Richtigkeit und Stichprobenartig 5-10 Klemmverbindungen zu prüfen und die Anmeldung beim Bayernwerk auszulösen) wollte ich wissen welche Komponenten ich verbauen soll ich hätte auch null Probleme das zeug bei ihm zu kaufen, aber seid dem ist Funkstille. Er geht nicht mehr ans Telefon, kein Angebot einfach nichts. Und ich war mir so sicher als wir geredet hatten, ich könnte Kotzen.

Ich bin echt schon fast am überlegen ob man die entsprechenden Scheine nicht noch machen sollte.

{green}:evil:

@totti1001

Vielen, vielen dank für dein Statement, du bist ein sehr angenehmer Gesprächspartner, bist du auch aus der Elektriker Zunpft?

Hast du das Schreiben über den FI noch bzw. weißt du wo ich das finden kann?

@archi

finde ich schön das du dich dazu gesellt hat. Leider bin ich mir nicht sicher ob ich dein geschriebenes verstanden habe. Wäre es für dich möglich eine Zeichnung davon anzufertigen, gerne auch mit Kugelschreiber und einfach ein Foto davon hochladen. Danke

Ja das mit dem Elektriker geht mir voll auf die Nüsse! Eigentlich kenne ich bestimmt 4 Stück aber die sind alle Land unter und wollen ihre überteuerten Schlüsselfertigen Anlagen verkaufen und selbst dafür haben die keine Zeit mal ein Angebot zu machen, jetzt ist sogar noch einer dazu gekommen. Bevor ich meine ganzen Bestellungen getätigt hatte war es mir sehr wichtig einen zu haben der mit mir diesen Weg geht bei der kompletten selbst Montage + Elektrischen Verkabelung mit dem noch nicht so bekannten WR.

Jetzt dachte ich es sei alles in trockenen Tüchern, aber vergiss es, nach dem ich jetzt den EVU Meister meines Vertrauens da hatte und dieser eigentlich nicht unangetan wirkte das ich alles selber machen möchte und er nur noch die Abnahme machen muss (ich denke das sollte nicht mehr als 1 Tag Arbeit sein die 5-6 Komponenten auf Richtigkeit und Stichprobenartig 5-10 Klemmverbindungen zu prüfen und die Anmeldung beim Bayernwerk auszulösen) wollte ich wissen welche Komponenten ich verbauen soll ich hätte auch null Probleme das zeug bei ihm zu kaufen, aber seid dem ist Funkstille. Er geht nicht mehr ans Telefon, kein Angebot einfach nichts. Und ich war mir so sicher als wir geredet hatten, ich könnte Kotzen.

Ich bin echt schon fast am überlegen ob man die entsprechenden Scheine nicht noch machen sollte.

{green}:evil:

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@PV_Anfaenger , im Anhang das besagte Dokument. Danke für die Blumen aber nein, ich bin "gelernter" Sesselpupper :wink: und lausiger Theoretiker .

Du schreibst Bayernwerk, dann sind wir ja zumindest ganz grob in der gleichen Gegend. Aus welchem Bereich kommst du?

@archi, dein Link zum Datenblatt geht nicht.

RCD Declaration-1.pdf (160 KB)

Danke fürs Dokument.

@archi

um so öfter ich deinen Text lese um so besser wird’s ?. Trotzdem wenn du ne kleine Skizze hättest wäre echt cool. Verstehe ich richtig, bei dir wurde der Sontheimer nicht eingebaut? Mit dem Nachteil dass wenn mal am WR was ist das du das ganze Gebäude über den SLS abschalten musst.

@Archi & @Totti1001

Und was die Krönung wäre, wenn ihr ne kleine Artikel Liste Posten könntet mit den verbauten Typen.

Danke

gruß

PV_Anfänger

Hier mein Anschlußplan mit den verbauten Komponenten, so wurde er vom Elektriker abgenommen.

Einziger Unterschied zum Plan, der Hoymiles musste Netzparallel mit einem 2 pol. LS/FI angeschlossen werden und nicht wie im Plan am Gen Eingang

Die Werte der LS beziehen sich bei mir auf einen 3phasigen 8kw Deye.

Ums gleich vorweg zu nehmen, frag bitte nicht warum dies und jenes verbaut wurde. Das waren die Vorgaben vom Elektriker, ich habe es nur so umgesetzt. Der Typ B RCD wäre auf Grund der Erklärung von Deye nicht notwendig gewesen aber da ich noch den Hoymiles WR mit dran habe und es da keine solche Aussage seitens Hoymiles gibt, musste der drin bleiben.

Deye Anschluß.pdf (62.8 KB)

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@pv_anfaenger ja, kein Sontheimer. Der HAK wird noch neu aufgebaut werden, im Moment ist das ein Holzkasten aus dem Jahre 1951. Da häng ich keine PV dran ?

Ich werde Platz lassen an den relevanten Stellen (Umschaltung Haus auf Load bei längerem Stromausfall, Umschaltung Load auf Grid bei WR Ausfall).

Aber ganz ehrlich, ich sehe für mich zur Zeit kein Szenario, wo mir das viel bringt. Ich will eigentlich nur kurze Stromausfälle überbrücken können, sowas wie ein paar Sekunden ohne Strom. Und Wartungsarbeiten am WR sind ja auch eher nicht notwendig.

Ich habe ein Problem bei im Wesentlichen identischem Aufbau.

Derzeit teste ich den Ersatzstrombetrieb. Dabei habe ich immer wieder Schläge bekommen und nachgemessen woher das kommt.

Laut Anleitung habe ich erwartet, dass N und PE bei Netzausfall im Wechselrichter verbunden werden. Aber ich messe, je nach aktueller PV Leistung, 150V (oder mehr) DC zwischen N und PE am Load Ausgang, wenn ich Grid abtrenne. Das darf ja auf keinen Fall so sein.

Ist das bei euch auch so? Muß man hier den Plan irgendwie anpassen? Oder ist mein Gerät defekt?

@larado Eine Erlärung habe ich jetzt erstmal nicht, aber so darf das wirklich auf keinen Fall sein. An welchem Anschluss misst du denn da? Hab meinen noch nicht, aber laut Handbuch ist ganz rechts der GEN-Anschluss. Load ist in der Mitte.

@higer Ich messe da den LOAD Ausgang. GEN ist bei mir darunter.

Ich könnte vermutlich N und PE im Verteilerschrank dauerhaft brücken, aber soweit ich die Anleitung verstehe sollte der WR diese Brücke nur im Backup Fall schließen.

Nee, mach das mal besser nicht. In unserem TN-C-S-System wird PE und N nur an einer einzigen Stelle verbunden, und zwar am Übergang vom öffentlichen Netz auf das Hausnetz. Normalerweise also im Hausanschlusskasten. Danach müssen die getrennt bleiben. Das ist ja genau der Grund, warum das der Wechselrichter machen muss wenn er in den Inselbetrieb geht: an einer Stelle muss PE und N verbunden sein, und wenn du allpolig dich vom Netz trennst (und zwar nach dem HAK) muss diese Verbindung wieder hergestellt werden. Die muss dann auch wieder getrennt werden wenn du dich wieder mit dem Netz verbindest.

Also, ich vermute schon, dass die Trennung vom Netz funktioniert hat. Der Widerstand bis zum HAK wäre sonst bestimmt nicht hoch genug um 150V Spannungsdifferenz zwischen PE und N zu erlauben, und es würde richtig Strom fliessen, mit entsprechender Leistung. Das würde irgendwo warm werden. Aber die Kopplung von PE und N im Wechselrichter hat wohl nicht funktioniert. Gibts im Menu evtl. einen Punkt wo man das einstellen muss? Vielleicht mal schauen wo das entsprechende Relais sitzt, vielleicht ist das ja von aussen zugänglich. Dann kann man mal messen ob das geschlossen hat.

@higer Eine Einstellung dazu habe ich nicht gefunden. Ich habe noch nicht gesucht, ob das Relais zugänglich ist. Dazu muß ich die obere Abdeckung öffnen.

Aktuell ist N und PE nur einmal vor dem SLS verbunden. Ich habe jetzt keine FI auf dem Weg zum WR. Was könnte schief laufen, wenn ich das am LOAD nochmal brücke?

Du musst das Relais nicht suchen nur aktivieren, Signal Island Mode

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Habs gerade auch gefunden:

"Signal Island Mode", vollkommen klar. Selbsterklärend quasi.

Keine Ahnung was die Entwicklung von so einem Wechselrichter kostet, aber es wird nicht wenig sein. Aber dann die Ausgaben für einen fähigen Übersetzer einsparen um wenigstens das englische Menu halbwegs aussagekräftig zu machen. Genau wie Seplos, Hardware top, Einstellmenu unbrauchbar. Ist mir unverständlich. Und führt, wie gerade ganz eindrucksvoll bewiesen, zu gefährlichen Fehlkonfigurationen. Wenigstens im Handbuch ist es korrekt beschrieben.

Genau das ist es. Hab mir gestern Abend die Anleitung zu Herzen genommen und alle Beschreibungen zu den Optionen genau durchgelesen und es auch noch gefunden.

Die Option hab ich ja oft genug im Display gelesen, aber auf die Idee bin ich nicht gekommen, daß das bedeutet, daß N und PE damit gebrückt werden. Und vor allem, warum ist die Einstellung von Werk aus aus?

In der Anleitung gibt es das folgende Diagramm. Das wäre eine geeignete Stelle, um diese Option einmal zu erwähnen. So klingt es, als wäre das immer der Fall.

Na jetzt funktioniert es auf jeden Fall richtig.

Eventuell liegt es an den unterschiedlichen Anschluss Szenarien . Bemerkt hat mein Elektriker bei der Abnahme dies auch erst, nachdem die RCD nicht auslösten beim Test im Notstrombetrieb. Erst nachdem dieser Punkt angehakt war, funktionierten sie ordnungsgemäß. Aber du wirst noch mehr Unzulänglichkeiten in der "Anleitung" finden, die in machen Bereichen mehr Fragen als Antworten liefert :wink: