Enttäuschung über Ergebnis der Bundestagspetition (2kW-Grenze gestrichen)

@uwest

ich habe doch meine Ansicht zum Auto gesagt. Oder meinst du nur meine privaten KFZ? Also mein 190E ist BJ 87. Der wird aber natürlich nicht wegen der Nachhaltigkeit behalten. Das E-Auto ist glaub ich 5 Monate alt. Da musst du noch 10-20 Jahre warten bis ich die Antwort geben kann.

Warum du hier einen Jammerthead siehst, kann ich nicht nachvollziehen. Hier sind genug Macher drin die sich ihre Anlagen bauen. Auch ohne Zustimmung von irgendwem. Trotzdem darf man doch enttäuscht sein von einem Beschluss. Ich finde es auch unsinnig die PV Leistung zu begrenzen. Natürlich liegt mein Balkonkraftwerk da weit darüber. Juckt es mich persönlich? Nein. Das bleibt so wie es ist. Stört es mich was beschlossen wurde? Ja.

@maximilianh

das glaub ich sofort mit den Klamotten.

Es gibt doch ein probates Muster wie man Gejammere zur homöopathischen Dosis verdünnt?
Ich hoffe niemand denkt es ginge gegen unseren Chef, wenn es um deren Mist geht.

Oh je. Gibts diesen Irrglauben immer noch??

Ist doch alles ok. So machtman das.

Blöd. So verliert man Ertrag.

Das kann man nicht sagen, oder: es gibt zwei möglicheiten:

Nie.

Ausser du gehst mit der Lötlampe dran.

Das Panel kann garnicht brennen.

Weil es kälter wird und weniger Strom durchfliesst.

Ab jetzt KEIN OT mehr.

Antwort von meiner Versicherung heute Nacht bekommen:

Solange es zum Zeitpunkt der Errichtung und Meldung bei der Versicherung den geltenden Bestimmungen entsprochen hat bleibt der Versicherungsschutz der Haftpflicht auch bei Änderung der Bestimmungen erhalten.

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Enttäuscht bin ich ebenfalls, wenn es so in die falsche Richtung geht.

Warum geht das nicht wie bei anderen Elektrogeräten:

Dreiphasiger Elektroherd, Kosten für den Anschluss durch einen Elektriker etwa 100 Euro, Bürokratie und Meldepflichten Null

Heizlüfter an Mehrfachsteckdose, ohne Elektriker, Eigenverantwortung und nur bei größter Fahrlässigkeit zahlt die Versicherung nicht.

Stattdessen Unsinn für Tausende Euro und Mega Bürokratie und Verunsicherung. Und:

Das Netz wird trotzdem überlastet, weil es keine / kaum Anreize gibt Einspeisung mittags im Sommer und hohen Bezug in der kalten Dunkelflaute um 19:00 zu verhindern.

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Das jetztige System für die Einspeisevergütung ist auch Mist, unterschiedliche Beträge je nach Anlagengröße und Inbetriebnahme Datum => komplizierte Verrechnung beim Kombination von Balkonkraftwerk mit bestehender Anlage // oder auch Null Vergütung.

Und dafür immer gleiche Vergütung egal ob in der Dunkelflaute um 19:00 oder im Sommer bei viel Sonne und 15:00, wenn die Hausbatterien fast alle komplett voll sind.

Man muss das eigentlich genau umgekehrt machen: es sollte völlig egal sein, wann die Anlage in Betrieb genommen wurde und ob man mit Batterie geladenen Netzstrom oder Strom aus dem Propan Generator einspeist,

dafür sollte der Preis nach dem Einspeise Zeitpunkt variieren (zwischen Null im Sommer bei überlastetem Netz und Sonne um 14:00 und über einem Euro um 19:00 in der kalten Dunkelflaute).

Für Datenschutz Sorgen meinetwegen mit Option für Preisstufen und Nachtstrom Verfahren (kWh in jeder von zum Beispiel fünf Preiskategorie ln werden aufgezeichnet).

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Die viel beschworene Technologieoffenheit ist Mumpitz und wird geopfert.
Indem man den Elektriker- und Zählerschrankwahnsinn festschreibt unterbindet man auch kommerzielle Produkte und Lösungen:
Speicher … :smirk:
Einspeisewächter? Habe ich das geträumt oder schon irgendwo gelesen?
Was wäre mit Systemen die nicht nur die s.g. Nulleispeisung betreiben, sondern auch die Summe aus Hausbezug und Einspeisung in das Haus auf z.B. 3600W limitieren.
Aus mit der Feuerdiskussion? Zumindest kein zusätzliches Risiko durch das BKW egal wie alt die Butze ist.

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@solarheini

Man kann auch einfach zulassen, dass mehr als die 600 Watt gehen, wenn kein Verbraucher an der Leitung hängt bzw. hängen kann, weil es eben nur eine Steckdose gibt, die separat abgesichert ist.

Man kann auch Halbinseln offiziell zulassen, also Einspeisung mit bis zu 600 Watt über eine normale Steckdose plus eine separate Steckdose, die mehr als 600 Watt liefern kann und die nicht einspeist, sondern Geräte direkt versorgt. Mehr als 600 Watt braucht man häufig sowieso fast nur in der Küche (Spülmaschine, Waschmaschine, Mikrowelle).

Es gibt viele Möglichkeiten, stattdessen wird in Regulierungswut PV und Batterien unnötig teuer gemacht.

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@hger Es sind 2023 14 Gigawatt Photovoltaikanlage gebaut worden ohne die Insel bzw. Halbinselanlagen und die vielen nicht angemeldeten Balkonkraftwerke. Es gibt Menschen in diesem Land die nicht nur meckern, sondern auch aktiv werden. Viele akzeptieren die Vorgaben und reden nicht alles schlecht.

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@mischa

Das ist meiner Meinung nach so nicht nachhaltig, zum einen ist zu viel sehr teuer zu gebaut worden und zum anderen kommen da noch Kosten für Netzausbau oben drauf.

So wie jetzt und ohne fundamentale Reform läuft die Energiewende gegen eine teure Wand.

Kurzfristig sieht man das an der Überforderung der Netzbetreiber, die die Bearbeitung von Anschluss Wünschen zunehmend verschleppen.

Und in den nächsten Monaten werden wir regelmäßig tief negative Großhandelspreise sehen.

Man könnte ja meinen 14 GW mit 8 Cent Einspeisevergütung kosten den Staat fast nichts, bis vor kurzem war der Strompreis höher.

Aber bei minus 50 Cent Großhandelspreis da geht der Fehlbetrag für die EEG Umlage auch bei 8 Cent Einspeisevergütung ganz schnell durch die Decke.

Da kann ganz schnell eine Diskussion aufkommen, die kurzfristig zur Streichung der Einspeisevergütung und zu einer Art Notbremse beim Zubau führt.

Nachhaltig ist günstiger Zubau, der gleichzeitig ermuntert wird, mittags im Sommer möglichst wenig oder gar nichts einzuspeisen.

So wie jetzt haben wir 5 vor zwölf und rasen ungebremst gegen eine Wand wie gesagt.

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@hger Das ist auch so ein Punkt, einige beschweren sich wegen der niedrigen Einspeisevergütung, andere protzen damit auf dem Markt noch Geld zu bekommen wenn sie Strom einkaufen. Wer bezahlt das denn? Das kann nicht gut gehen, vor allem dann wenn die Einspeisevergütung stark steigt. Ich selbst will gar kein Geld mit Strom verdienen, mir geht es darum meinen Stromeinkauf auf Null zu bringen. Die Einspeisevergütung sehe ich als nettes Geschenk am Ende des Jahres. So zusagen die Zinsen für meine Investition, eine sehr gute Rendite!

Das erkläre mal dem Habeck, eine Notbremse beim Zubau, dann kann er seinen Laden zu machen, wird also nicht passieren!

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@mischa

Laut FDP Interpretation ist das Ende der Dauersubventionierung sogar im Koalitionsvertrag abgesprochen:

Was nicht in dem Artikel thematisiert wird, es braucht nicht allzu viele Stunden mit stark negativen Preisen bei gleichzeitig sehr hoher Einspeisung, um die Schere zwischen Börsenpreis für Grundlast und Börsenpreis für PV Einspeisung deutlich aufgehen zu lassen.

Ich habe mich schon im Herbst 2021 gewundert wie träge Medien und Politik teilweise sind, die Erdgaskrise war eigentlich eine mit deutlicher Vorankündigung, aber wirklich reagiert wurde erst als es durch den Überfall auf die Ukraine offensichtlich wurde.

Ich befürchte, dass hier ähnlich überrascht getan werden wird irgendwann im Sommer, wenn das EEG Konto in ein schwarzes Loch fällt. Bisher ist die Reaktion auf die FDP Sorgen leider, schön reden und Prinzip Hoffnung.

Strom gehörte mal, genau wie Wasser, Post usw. zur staatlichen Daseinsvorsorge.

Unsere Politik sah aber, wieder besseres Wissen den alleinigen Heilsbringer in der Privatisierung.

Hier erleben wir eine weitere Auswirkung.

Die Gewinne sind privatisiert. Die Verluste sind sozialisiert.

Wir alle haben beizeiten nichts dagegen getan.

Jetzt ist es zu spät.

Also findet eure eigenen Wege oder "sterbt wie ein Mann". :grin:

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@mischa

Dem Habeck was erklären....tja...wenn du nicht gerade dem Graichen Klan gehörst oder sonst einem Buddy-Verein, sehe ich da schwarz. Oder halt grün.

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@uwest

Jain. Es würde schon helfen die Verluste nicht mehr zu sozialisieren. Aber da haben die Versorger haltein gutes Erpresserpotential. Aber im Grunde passt es, ja. Aber zu spät ist nix. Zumindest nicht für Besserverdienende nicht.

Politik bashing ist auch OT.

Bleibt beim Thema.

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RE: Enttäuschung über Ergebnis der Bundestagspetition (2kW-Grenze gestrichen)
Es gibt eigentlich nichts wovon man enttäuscht sein könnte.
Autos, Zähler und Klamotten einmal ausgenommen.
Die Tatsache, dass die Gesetzgebung losgelöst von der alles bestimmenden Normenarbeit der Gremien rumhampelt, kann man hier nicht anführen.
Auch wenn die Argumentationsketten der Normungsgremien nicht so recht einleuchten wollen und eher einer Unterlassungsklage gleichen.

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Ich bin auch enttäuscht, dass die viele arbeit, die in die petition rein gesteckt wurde, fürn arsch ist. Und warum ist das so ? Weil die politiker nicht unabhängig/neutral sind. Wie immer geht es um parteipolitik. Wo entsprechend lobbyisten die parteien auf linie bringen. Was sonst kann man denn schreiben, als dass unsere gewählten volksvertreter uns nicht mehr vertreten ?

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