Man ist schon verantwortlich für die Anlage als Inverkehrsbringer und haftest auch dafür.
Ja. Das mechanische kann ich beurteilen. Und dein platinenhühnerfutter ist ja nicht das einzige, da ist noch das gestanzte Kupferleitergitter für die Stromführung und die 3 CT, von denen die allermeisten händisch auf Ringwickelmaschinen gefertigt werden, das widersetzt sich ziemlich hartnäckig einer Vollautomatisierung. Plus anlöten der Zuleitung von Hand, plus gehauseumspritzung, je nachdem.
Plus Qualitätsprobleme wegen der Handlöterei....
Und die Bedingungen für die erste Einführung habe ich durch die Diskussionen mit unserem Verkauf mitbekommen. Einfach dadurch, was sie gefordert haben. Langzeitstabilität zwar nicht dabei, und Genauigkeit auch nicht. Die Funktionalität hat der Platinenentwickler versprochen. Und ich durfte die Preise für die CT senken.
du willst viel Handarbeit sehen? Viel Kupfer, Messing? Praktisch null Automatisierung? Viel Kupfer gewickelt? Zinkdruckguss? Gewinde schneiden? Da:
Ich arbeite heute noch in der Entwicklung. Und heute ist man weit weg von solchen Konstruktionen. Der Hang zum Nostalgischem ist ein altes Boomer-Problem. Vermutlich daher auch jahrelanger Stillstand.
Das ist doch schön. Da erschafft man was.
Ist es nicht so, dass die alten Zähler immer wieder durch Stichproben "nachgeeicht" werden könnten und ewig lange liefen.
Und die neuen digitalen nach Ablauf der Eichfrist einfach entsorgt werden?
Schöne Nachhaltigkeit .....
Für smarte Zähler, die gar nicht smart genutzt werden?
Oder hab ich als boomer da was falsch verstanden?
Hallo uwest,
als Boomer solltest Du auch gedient haben und dann solltest Du dich auch an den geflügelten Spruch der Wehrpflichtigen erinnern: NICHT DENKEN!
Grüße
vielleicht hätten die Firmen warten sollen, bis die 2.000 W durch gewesen wären. und nicht jetzt schon fertige Anlagen günstig auf den Markt werfen, mit Akku, die gut die höhere Modulkapazität für Eigenverbrauch nutzen. Plug and Play, jeder kann das kaufen. Man braucht kein DIY mehr, so wie wir das machen.
Hätte man gedacht, dass die grosse Masse bei 2.000 W viel mehr Strom an die Versorger verschenken wird, wären die 2.000 W durchgewunken worden. So ne Überlegung von mir.
@thomas0815 Irgendwann kommt wer raus und liest doch den Zählerstand ab oder es findet ein Eigentümerwechsel statt und der neue Eigentümer meldet den tatsächlichen Zählerstand. Vom lebensgefährlichen Zählertausch mal ganz zu schweigen. Und dann wird die Rechnung, evtl. mit dicker Nachzahlung, präsentiert.
Wurde bei dir mal ein Ferraris nachgeeicht? Also bei mir nicht. Meiner wäre schon lange entsorgt, wenn die genug Personal hätten. Und von Nachhaltigkeit reden...naja....da fällt mir als erstes Deutschland liebstes Kind ein: das Auto.
Das ist doch schnell gebacken:
PV wird per VDE Definition mit dem Faktor 1 angenommen ( die Sonne scheint 24/7 ) und als Absolutwert ohne Vorzeichen.
Damit das nicht eintritt erzeugt man durch DC Mangel (800 x 1) / x
Der Faktor nimmt ab.
Gerne kann man auch annehmen, dass 4 x 500Wp Solarmodule parallel geschaltet werden.
Alle vier schön bei 35°, Süd, ohne Dioden.
Jetzt hängt Mutti den blickdichten Perserteppich zum Trocknen über Nr.:3
Um welche Uhrzeit, an welchem Datum brennt Nr.:3 und der Perser?
Wann schmelzen die Verbindungskabel?
Jeder weitere Vorschlag gerne gesehen (dort)
Den Heizlüfter ohne/mit defektem Thermostat und den Wasserkocher mit 10 L Kühlwasser/Minute haben wir aber schon!
Aber wir hatten noch nicht die 3 Industriestaubsauger mit der die Familie am WE die Wohnung saugt. Da sie gründlich sind laufen die 3000Watt Geräte schon mal ein paar Stunden durch. Am selben Stromkreis. Da Mutti nebenher noch kocht, gleichzeitig der kleinen Tochter das Badewasser einlässt (Durchlauferhitzer) aber vergisst das Wasser auszustellen, wird es schon mal warm in der Wand. Das weiß jeder. Nur die Österreicher nicht.
Das sollte ja keine Aufforderung sein
Es war ja nur ein Beispiel.
So wird das jedenfalls nix mit der Energiewende. Glückwunsch Deutschland.
Hat denn jemand unter vier Augen gesagt, dass es soll?
Man will vermeintlich Erneuerbare verkaufen und verteilen und erneuern wenn sie verbraucht sind.
Nein, warum auch.
Die wurden/werddn stichprobenartig geprüft.
Wenn es keine Abweichungen gab, wurde die ganze Charge freigegeben / nachgeeicht.
Daher ist der Prüfaufkleber auf deinem Zähler auch Banane. Das ist primär keine Frage von zu wenig Personal.
Woran es liegt kann keiner sagen. Bin der einzige in der Straße mit Digitalzähler. Wurde vor ca. zwei Jahren ohne jeden Anlaß getauscht, obwohl der alte noch in der Norm war.
Hab mich lange mit dem Meister(!) der den Tausch gemacht hat, unterhalten. Der hatte dazu auch eigene Ansichten.
Auto und Nahchhaltigkeit?
Wie lange fährst du dein Auto?
Mein jüngstes ist jetzt etwas über 30, davon 27 Jahre in meinem Besitz.
Also erzähl mir nix über Nachhaltigkeit.
Du warst damit auch nicht direkt gemeint. Es war allgemein gemeint. Es gibt viel Potential was Nachhaltigkeit betrifft. Einen Zähler sehe ich da in meiner Liste noch lange nicht. Am Ende liegt es auch selten an der Qualität warum ein Zähler rausfliegt. Sondern eher an neue Vorgaben/Vorschriften. Mein Zähler darf gerne noch 20 Jahre drin bleiben. Von mir aus für immer. Aber er wird die nächsten Jahre, oder vielleicht sogar Wochen, getauscht. Weil er einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Nicht von seiner Qualität, sondern wegen Vorgaben.
Du hast mich direkt angesprochen ...
Was ist jetzt mit dem nachhaltigen Auto?
Na egal, ist ja eh nur ein meckerthread der dauergefrusteten. ![]()
Nicht rumnölen, selbst anpacken und machen.
Eigenleistung und Eigenverantwortung führen zum eigenen Erfolg.
Nicht das Warten auf irgendwelche Politiker.
na beim Auto ist der Durchschnitt auch nicht besonders nachhaltig. Da wird gerne alle 3-4 Jahre der fette SUV in Vollausstattung gewechselt und ein neuer Leasingvertrag abgeschlossen. Im Schnitt wird es vermutlich alle 5 Jahre gewechselt. Da könnte man weit mehr machen was Nachhaltigkeit betrifft. Kleidung ist auch so ein Markt. ein nicht kleiner teil von Menschen meint ein Kleid geht nur für einen Anlass. Dann muss ein neues her. Da ist alle 20 Jahre mal ein neuer Zähler doch wirklich Peanuts.
Ich halte es weniger mit Allgemeinplätzen und ständig neuen Beispielen.
Ich handele lieber ganz konkret.
Die Frage zu deinem Auto möchtest du nicht beantworten, ist ok.
So, genug geschwafelt.
Ich habe den Chef von Hugo Boss mal in einem Interview sagen hören, dass Designer(damen)Kleidung im Durchschnitt 1,2 mal getragen wird. Wenn also zwei Frauen ihr Kleid zweimal tragen, dann dürfen fünf andere ihres gar nie aus dem Schrank holen.
Und was die mechanischen Zähler angeht: Unserer wurde neu eingebaut (wobei „neu“ wahrscheinlich ein frisch geeichtes Gerät bedeutet, das anderwo im Einsatz war) als wir im Jahr 2000 hier eingezogen sind. Nach 10 Jahren dann gegen einen anderen „neuen“ mechanischen getauscht und nochmal zehn Jahre später dann gegen den jetzigen elektronischen. Das kann ich nachvollziehen, weil ich mir immer am Monatsende den Verbrauch an Holzpellets und den Zählerstand aufschreibe. Es kann natürlich sein, dass andere Stromversorger andere Zählertausch- bzw. Eichintervalle haben.
