Entladetiefe begrenzen

Das ist von der Systematik genau das, wofür man das Konzept “BMS” eingeführt hat für Lithium Akkus. Eine zweite “Instanz”, nur für den Schutz des Akkus (!).

@carlos Wirklicher guter vergleich auch hier stimme ich dir im Prinzib zu….. nur das an dem Seil kein Bergsteiger hängt sondern ein Sack mit alten Kartoffeln……ich finde einen sack alter kartoffeln kann man auch mal Ohne sicherungsseil den Berg runter lassen….. wenngleich ich dir in der sach absolut zustimme

jetzt ist mein WR beleidigt. :grinning_face:

Wenn der Sack Kartoffeln da mal nicht dem Bergsteiger auf den Kopf fällt…..

Das ist Beleidigung für die Kartoffeln ( die Zellen ?)… das sind quasi alte Handgranaten, zwar ohne Stahlhülle, aber mit mehr Energie und unzuverlässigen Sicherungsstift.

die Handgranaten werden aber im Zweifelsfall durch die tiefenentladungautomatisch entschärft und da man das JK BMS initial manuell dann starten muss ist das nicht besonders elegant aber eine erhöhte brandgefahr sehe ich hier nicht

Jeder ist seines Glückes Schmied.

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hallo zusammen

Endlich konnte ich testen ob die pinne was taugen.

Dabei haben die pinne 6+7 einen wert zwischen 0,2 bis 0,8 kOhm angezeigt.

@dieter_p habe das kabel so wie du beschrieben hast verdrahtet, also auch so wie in den handbüchern steht

Muss leider zu meinem leid sagen das es leider nicht zu einer kommunikation zwischen den geräten gekommen ist.

habe alle Protokolle durchprobiert.

Laut handbuch kann der Phocos den RS-485 protokoll aber wie wäre dieser MODBUS RTU in JKBMS auswählbar ?

heute hatte ich User-defined eingestellt und dabei folgende werte unter Menü´s eingestellt für

26 : Batterie-Zielspannung bei Starkladung der Batterie 28.8V (Standard)

27: Batterie-Zielspannung bei Erhaltungsladung der Batterie (Float Zyklus) 27.6V (Standard)

29 : Tiefentladungsabschaltung 25,0V (Standard 22,0V)

Auserdem

30 : Tiefentladungswieder einschaltung 27,1V (Standard)

32 : Starkladungszeit (Boost) 60min (Standard 120min)

Ab 99% kam vom JKBMS fehlermeldung, unterbrach das laden weil es zu heiss wurde

dann habe ich unter dem punkt

26 :von 28,8V auf 28,0V umgestellt.

und das hat ausgereicht um wieder unterhalb von ca 45grad zu kommen.

Es ist nur bedingt möglich werte zu verändern auch wenn man User-defined auswählt .

Bei einer intakten Kommunikation bekommt der wechselrichter die daten zur regulierung vom BMS.

Und Heute abend dann der GAU weil der phocos abgeschaltet hat mit der fehlermeldung

F04 “Batteriespannung ist zu niedrig” . Da wollte meine meine Frau Tee-wasser kochen.

Kann diese fehlermeldung leider nur dadurch umgehen indem ich unter Batterie-Typ auf AGM umstelle. Dann kann ich auf jeder Phase last haben da passiert nix.

das ist die DIY box

Bin im moment so ziemlich ratlos..

Deinen Wechselrichter kannst du ja nur sinnvoll nach Ladezustand des Akkus schalten. Das BMS gibt zwar so einen Wert an, der ist aber bestenfalls eine grobe Schätzung. Ich hab die Frage mit einem Shunt von Victronic gelöst. BMV 712. Der ermittelt dir genau den SOC und hat einen geschalteten Relaisausgang. Wenn du damit deinen Wechselrichter aktivieren beziehungsweise deaktivieren kannst, dann ist das Problem gelöst

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In der Tat habe ich so etwas ähnliches gelesen im Handbuch, das werde ich jetzt genauer studieren.

Werde diesen Weg versuchen auszuloten was damit geht.

Ich hatte schon überlegt auf daly umzusteigen bin mir aber dabei auch nicht sicher ob das klappen würde.

Mittlerweile hat sich der Techniker von niederlassung DE gemeldet und er kann sich das nicht erklären warum die falschen pinbelegungen immer noch nicht gelöscht worden sind.

Es ist fummelig zu messen und kann dadurch Fehlerbehaftet sein 200Ohm bis 800Ohm klingt aber komisch. Das ist keine "saubere" Verbindung. Eine leitende Kabelverbindung sollte da im Bereich weniger Ohm (maximal 10Ohm) liegen. Von daher kann alles und nichts bedeuten.

Kann immer noch bedeuten, dass etwas mit der Verkabelung nicht stimmt oder auch dass der Phocos es einfach nicht unterstützt. So nicht gesichert zu beantworten. Möchte man daran, kann man nur versuchen systematisch Fehlerquellen auszuschließen. Bei Kabel bekommt man das recht einfach hin. Wenn der Phocos es nicht kann, wird es trotzdem nicht zum Erfolg führen.

Wie könnte ich das anstellen das der Jkbms SOC20% nicht weiter entlädt?

Eine Prozentzahl kannst Du wohl beim JK nicht eingeben, aber die untere Zell-Abschaltspannung variieren. Muss man halt ausprobieren und hat auch den Nachteil, dass bei starker Last die Spannung eher erreicht wird und sich nach der Abschaltung erholt /wieder steigt.

Aber logischerweise würde das BMS eher Abschalten, wenn Du diesen Wert erhöhst.

Allerdings springt dann die Anzeige beim JK auch auf “0%“ und Du hast bis zur nächsten Vollladung eine leichte Verschiebung bei der (eh ungenauen) JK-SOC -Anzeige. Das pendelt sich aber ein und man kann damit leben, wenn man es eben nicht so genau wie mit einem victron-Shunt braucht.

Das ist die vollkommen falsche Frage. Dafür ist das BMS nicht zuständig.

Die Frage muss lauten: wie kann ich es anstellen, dass der WR nur bis 20% entlädt?

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Fast jeder WR hat doch irgendwo die Möglichkeit eine Entladeschlußspannung vorzugeben, evtl. in den manuellen Settings (an die Du dich bisher nicht traust).

Schau da einfach mal rein und mach dich mit den Parametern und deren Funktion dort vertraut. Wenn man sein Gerät und die Einstellmöglichkeiten nicht richtig kennt, dann kommen eben solche Notlösung wie Abschalten über BMS dabei heraus.

Ich habe aber selber eine ähnliche Situation:

Mein Victron Phoenix WR hat eine solche ‘Entladeschlußspannung’ (oder UVP beim BMS). Um die Ändern oder nur einsehen zu können, brauche ich aber ein best. Kabel (das ich nicht habe). Der Verkäufer hatte mir gesagt, das der Wert bei 24V liegt - was für mich passt. So tief entlade ich aber meine 24V-Batterie (8S LFP) nie. Ich schaue einfach auf die Akkuspannung und schalte Verbraucher bei Tiefstand auf Netzbetrieb um (manuelles Umstecken). Ist nicht sehr elegant und erfordert 2-3 Mal die Woche eine Überprüfung und ggf. Parameteränderung, aber sowohl mein BMS (JK), als auch der WR haben noch nie abgeschaltet wegen UVP. Die UVP im BMS sollte immer tiefer liegen als die Abschaltspannung im WR, dann muß das BMS gar nicht tätig werden.

Wenn die Last im UVP-Grenzbereich aber relativ niedrig ist, sollten die Mosfets damit kein Problem haben (dafür wurden die BMS gebaut). Bei Vollast sieht das anders aus - da kann es Schäden geben, auch weil die Mosfets meist nicht 100%ig zeitgleich abschalten und der letzte dann für einige us die volle Last trägt.

Ich mache übrigens alles spannungsgesteuert - der SoC-Wert des JK-BMS ist für die Katz. (Der Grund dafür wurde hier auch schon reichlich erörtert - spare ich mir jetzt zu erklären).

@paddy72 ich habe mich getraut , mit hilfe von Phocos Techniker

nachdem ich dem techniker von Phocos mein problem geschildert habe ,hat er mir folgendes empfohlen was ich (fast genau) auch direkt umgesetzt habe

Spannungs-Einstellungspunkt zum Wechseln vom Off-Grid Modus in den Netzmodus auf : 24V

Spannungs einstellungspunkt, um vom Netzmodus in den Off-Grid Modus zu wechseln : 26V

Priorität der Batterieladegerät Quelle : Nur Solar

Tiefentladungsabschaltung : 23,5V (sollte 23V ,war mir zu wenig)

voraussetzung ist das unter batterie-typ benutzer definiert ausgewählt ist

Im moment läufts soweit NOCH ohne fehler , aber ich werde wenn ich mich eingelesen habe

den BMV712 zulegen .

@erbse danke nochmal für deine info

Ich bin nicht immer zuhause zum eingreifen wenn fehler auftauchen,denn geht einer von wechselrichtern auf störung so geht im ganzen haus die lichter aus weil die anderen wechselrichter im verbund sind mit kommunikationskabel untereinander.ich denke wenn die akkus auch vernünftig beladen und entladen werden kann das doch nur positiv sein.

was denkt ihr über die werte ?

Prima! Ich denke, die Werte passen so. Es gibt fast immer eine Möglichkeit :wink:

Mit den Werten kannst du nicht viel falsch machen. Aber es ist halt so, dass du bei Sonneneinstrahlung auf einmal deutlich über die 26 V kommst, obwohl der Akku vielleicht erst bei 10 % ist. Ich hab da ein zwei Jahre herum probiert. Wenn man die Spannung höher setzt als 26 V dann hat man das Problem, dass im Winterhalbjahr selten bis nie der Wert erreicht wird. Also ein Sommerwert und ein Winterwert?

Am Ende ist es halt am besten, den SOC als Referenz zu nehmen, und der muss von einem zuverlässigen Gerät ermittelt werden

Aber die Werte, die du jetzt hast, schützen auf jeden Fall den Akku.

Das ist halt nicht so, wenn der Laderegler richtig eingestellt ist, die Verkabelung in Ordnung und die Zellen nicht extrem hochohmig…..

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Stimmt, wenn die Ladespannung auf 26 V begrenzt wird. Aber dann wird der Akku auch nicht voll.
Dafür braucht man mind 3,4V pro Zelle und das wären dann 27,2 V. Und das ist sehr konservativ. Normalerweise lädt man mit 3,45 oder 3,5 V. Und dann steigt die Spannung beim Laden auf 28 V.
Dazu gibt es viele Quellen, z. B. Hier

Die Ladekurve einer Lithium Eisenphosphat Zelle ist mir absolut geläufig. Deine oben gemachte Aussage bleibt dabei falsch.