Konzentriert euch bitte mehr auf das Thema und weniger Politik. Das bringt uns nicht weiter.
Bei den Konzept von Heindl sehe ich ebenso Flüssigkeiten, die bewegt werden müssen, um den Klotz zu bewegen und damit auch wieder Rohrleitungen und Abdichtungen. Möglicherweise auch gegen Grundwasser .
Braucht es da nicht auch wieder ein Oberbecken, in dem die Flüssigkeit bei abgesenktem Klotz gelagert werden müsste?
Das Wasser Thema wurde ja schon erwähnt …
Interessant ist, das schweizer StartUP hat dann die ersten Anlagen in China gebaut …
Warum ist da Europa so schlecht aufgestellt ?
Finde ich sehr depremierend …
das in Europa scheinbar alles in Zeitlupe oder rückwärts geht …
Ja, das Heindl Konzept ist auf Hydraulik angewiesen, aber auch nur in Druckbereichen etc. die machbar sind. Ein Oberbecken braucht es nicht, das Wasser wird komprimiert um den Kolben gegen die Schwerkraft anzuheben und steht dann entsprechend unter Druck der unter Leistung von Arbeit entspannt werden kann. Man braucht natürlich eine Wasserquelle bzw. Senke mit der man arbeiten kann. Könnte aber auch einfach ein Fluß sein.
Wenn das so einfach wäre, dann könnte man bei jedem Pumpspeicherkraftwerk genauso auf das Unterbecken verzichten.
Ich sehe in dem Heindl-Konzept nur eine spezielle Variante eines Pumpspeicherwerks, bei dem man durch das etwas dichtere Material nur etwas weniger Höhenunterschied braucht.
Die nötige Wassermenge, die bewegt werden muss bleibt aber die gleiche und ist eben nicht zu vernachlässigen.
Du hast natürlich recht, daß das Volumen genauso hoch (sagen wir vielleicht besser in der gleichen Größenordnung) ist, wie bei einem Pumpspeicherwerk. Das Wasser im Oberbecken ist hier das durch den Felsstempel komprimierte Wasser, das bei abgesenktem Stempel natürlich ins Unterbecken muß. Entweder einem See oder wenn vielleicht hier leichter verfügbar ein Fluß, wie es bei einem Pumpspeicherwerk auch der Fall sein könnte, wenn der entsprechend viel Wasser aufnehmen bzw. bereitstellen kann. Die Örtlichkeiten mit Ober- und Untersee und entsprechendem Höhenunterschied sind wohl deutlich begrenzter als die denkbaren Standorte für solche Stempel.
Charmant an der Sache im Gegensatz zu Betonwürfeln/Kränen ist, daß die erreichbare Speicherkapazität schneller wächst als der Aufwand zum Ausschneiden den Stempels und seiner Abdichtung gegen die Wand - zumindest vom Konzept her. Bei den Würfeln ist der Aufwand linear zur Speicherkapazität, mal abgesehen davon, daß 100 Kräne pro Stück natürlich weniger als nur einer kosten.
Das Problem ist Führung und Abdichtung des Kolben.
Alter Wein in neuen Schläuchen.
Ja das sehe ich auch so !
Bei Betriebsdauer ab x Jahren werden Kunststoffe spröde.
Und ein Ersatz ist wohl keine triviale Angelegenheit.!
Da hat eine Lösung mit Seilen und Rollen wie bei Krantechnologie doch deutliche Wartungsvorteile.
Wenn man es aus rein positiver Sicht betrachtet, also mit rotarosa Brille, kann man unterstellen, das die Europäer - wie die Chinesen es ja früher machten - einfach warten, bis die Entwicklungen und Erfahrungen gemacht sind, und dann das kopiert wird …
Nur so echt fehlt mir der Glaube daran …
Wurde so ein Speicher denn schon gemacht, dass man von altem Wein sprechen könnte? Trivial ist es sicher nicht, aber kann ja trotzdem lösbar sein.
Wir hatten einen Faden über Rotationsspeicher. Mit Berechnungsbeispielen.
Das ganze ist jenseits der aktuell bekannten mechanischen Konstruktionen… mit jeweils unbekannten möglichen zusatzhindernissen.
Beispiel, das schwerste Landfahrzeug ist die Startrampe der Saturn 5 samt draufstehender Rakete. 7500 Tonnen, wenn ich mich recht erinnere. Geschwindigkeit nur 3 km/h oder so. Wenn man gespeicherte Energie, ob Geschwindigkeit oder Prozential berechnet und in Relation zur gespeicherten Energie setzt, Kommt man zum Ergebnis fer Wirtschaftlichkeit.
Ich bin sogar der Meinung, dass Umweltschutz nicht immer “wirtschaftlich” sein muss, aber alle bisherigen Ergebnisse waren soweit ab, dass z.B. grüner Wasserstoff dagegen pures Gold ist.
Aber der Speicher von Heindl beruht ja nicht auf Rotation. Klar, Gravitationsspeicher brauchen natürlich viel Masse und möglichst viel Höhe. Das gilt aber für Pumpspeicher genauso, für die es halt zu wenig realistische Standorte bei uns gibt. So ein Berg mit 2 km Durchmesser und paar Hundert Meter Hubhöhe hätte schon was, auch touristisch
Genauso wie Druckspeicher unter Wasser oder Gezeitenkraftwerke und Tiefengeothermie mit neuen Bohrtechniken (Verdampfen durch Mikrowellen etc.) gibts doch so einige “exotische” Ansätze, die man als Ergänzung ihmo mehr verfolgen und fördern sollte. Klar, bei z.B. Gezeitenkraftwerken muß man einfach mehrjährige Erfahrung sammeln und sind Innovationszyklen daher länger und man kann auch nicht alles mit Geld erledigen. Sprunghafte Fortschritte bei Hochtemperatur-Supraleitern z.B. lassen sich halt einfach nicht erzwingen.
Die beispiele für Gravitation waten in dem faden auch drin.
Das ganze ist, mit allem Respekt, ein schöner Traum, der an der harten Wirklichkeit mechanischer Konstruktion steht.
Ich habe übrigens schon mal auf der Platte einer Horizontaldrehbank (Karusseldrehbank) gestanden. Gross wie ein Handballfeld. Gewicht der Platte 350 Tonnen. Traglast weitere 700 Tonnen. Hydrostatisch gelagert. Die Hydraulik verbrauchte dafür 50 kW.
Der damalige Preis ging in die Millionen.
Also doch nicht hydraulisch?
Wo ist da die Logik? Wind ist nicht immer.
Videos mit solchen Titelbildern schaue ich mir erst gar nicht an. (Ein Video mit dem Titel "Schwerkraft statt Atomkraft", wenn es um Energiespeicher geht, auch nicht.) Aufzüge in Gebäuden zu diesem Zweck sind irrsinnig, von Kränen ganz zu schweigen. Da würde ich schon eher ganze Häuser als Speicher verwenden. Der Hub wäre natürlich begrenzt.
Na ja, dann kannst Du Dir aber auch nur noch die alten Videos von Andreas ansehen … “Schwerkraft statt Atomkraft” klingt natürlich reißerisch, aber wenn es drum geht in großem Stil “Grundlast” (heute ja eher flexibel abrufbare Energie wo Kernkraft ohne Speicher außen vor ist) unter Nutzung von angeblichem “Flatterstrom” bereitzustellen, sind solche wirklich großen Speicher um die es ihm geht, schon ne Option und macht der Titel dann doch Sinn.
Also eine Feder. Da kann man den Belastungskörper gleich weglassen. Aber in welchem Volumen befindet sich das Wasser dann?
Außerdem bräuchte man ein großes Volumen für wenig Energie oder der Druck geht ins unermessliche. Das Konzept des Gasdruckspeichers gibt es schon.
Wohin? In irgendetwas, das dann die Funktion des (Ober-)beckens erfüllt oder in das ursprüngliche Volumen oder innerhalb des ursprünglichen Volumens? In den letzen beiden Fällen stellt sich die Frage wie das gehe soll.
Ach so, also eine Art Becken, ein Volumen welches das Wasser aufnimmt.
…
Elmo hätte besser
nicht Oberbecken schreiben sollen. Und Du solltest nicht von komprimieren schreiben, weil das in keinen Anteil an der Funktion hat, sondern nur unvermeidbar stattfindet.
Hydraulik. Ein Baggerarm hat die Funktion.
Hast Recht, der Begriff Kompression war Quatsch, da das Volumen sich ja (kaum) ändert. In Wirklichkeit ist der Druck ja durch die Kraft/Fläche vorgegeben, die der Stempel aufgrund der Schwerkraft ausübt und ändert sich nicht bei der Be- oder Entladung. Wenn im Sommer die Flüsse immer mehr Niedrigwasser haben, will man die natürlich auch nicht unbedingt in einen Speicher umleiten, braucht es dann ggf. auch den Platz für entsprechende Seen.
Die Anwendung für Energiespeicherung gibts halt so noch nicht. Das schöne ist ja, das die Anforderungen an die Hydraulikkomponenten wohl nicht völlig aus der Welt sind, Hindl hat seine Ideen mit den Fachleuten einschlägiger Firmen besprochen.
Ich hab da mal ne ganz blöde Idee, die mir die Pysikexperten gleich entkräften könnten:
Man nehme einen Ballon, befestige ein 100m langes Rohr daran und versenke das Ganze senkrecht im Meer. Jetzt pumpe ich Wasser in das Konstrukt, in 100m Tiefe herrschen ja 10 bar. Ließe sich so Energie speichern?
Seit langem bekannte, erprobte und weit entwickelte Methoden zur Abdichtung gibt es aber, insofern alten Wein. Es gab mal ein Schiffshebewerk, welches vergleichbar arbeitete. Eine Rinne in der ein Stempel eine Menge Wasser mit einem Schiff drin ein Steigung hochschob. Bei geringem Hub ist auch eine Membranabdichtung möglich.