Schön, dann braucht man es ja nur noch skalieren und in entsprechender Dimension als Sessionspeicher zum Einsatz bringen.
Ja. Gasdruckspeicher gibt es schon, mit und ohne dehnbare Membran, beispielsweise werden alte Bergwerke dafür verwendet. Die Thermodynamik läßt aber keine all zu hohen Wirkungsgrade zu.
Um Gasdruckspeicher gehts hier aber nicht …
Oh, da habe ich mich verlesen.
Mit Wasser, nein ,so läßt sich keine Energie speichern, beziehungsweise nur die Energie, die zum Dehnen des Ballons benötigt wird. Wenn man das Dehnen des Bllons vernachlässigt, müßte man das Wasser von oberhalb der Wasseroberfläche nur in das Rohr gießen, ganz ohne Energieaufwand. Rauskommen würde es von selbst natürlich auch nicht wieder. Die Wassersäule in dem Rohr bewirkt auf gleicher Höhe (=in gleicher Tiefe) natürlich den gleichen Druck wie die Wassersäule außerhalb des Rohres.
Solltest Dir vielleicht doch das Video ansehen, wenn Du darüber diskutieren willst …
Das wurde so ähnlich schon mal gebaut an / unter Windrad im Meer. Lohnt sich nur, wenn man den Strom sonst nicht loswird, die Wärme beim komprimieren musst miterzeugen
User:Ringwallspeicher/Ringwallspeicher de - Wikimedia Commons gibt es als Konzept auch noch, da wird im alten Braunkohletagebau ein Pumpspeicherkraftwerk gebaut. Hat nur auch noch keiner realisiert.
Genau das ist schon richtig.
Jetzt hast Du dich wohl verlesen. Es ging in meiner Antwort nicht um (tatsächlich ausnutzbare) Lageenergie, sondern um den Ballon im Wasser mit Wasser im Ballon.
An tageloehner, es geht nicht darum Luft zu komprimieren.
Ich habe mir mal den Herrn Prof. Dr. Heindl vorgenommen.
Wie erwartet: sinnlos verschwendete 5 min.
Original Zitat: “…. der kann also ein halbes Gigawatt speichern.”.
Mehrfach.
Er bezeichnet die Speicherkapazität in “…. Watt”.
Mein Kenntnisstand der Physik ist, dass man Speicherkapazität in “…. Wattstunden” misst.
Und wenn der herr den Unterschied nicht kennt….
Und so wirft der Herr mit falschen Zahlen und Zahlenspielchen um sich. Zahlen sieht man ja nicht an, was sie bedeuten…
Nehmen wir mal Volumen der 120 m Durchmesser Version. Das geht grob im Kopf. 1 Million Kubikmeter.
Mjt dem spezifischen Gewicht von Gestein grob 3 Millionen Tonnen. Egal wie er das schön redet: 30000 mal mehr als das bisher größte auf Land bewegte Objekt. Das muss natürlich gegen Verkippung geschützt werden…
Die bewegte Wassermenge sind also 500.000 Kubikmeter. Ist auch nicht nur ein Gartenteich.
Der von ihm angegebene Druck ist 10 Bar.
Update: pro Dichtumgsstufe.
Das kann ich auch im Kopf: wäre der zylinder Wasser, wären an seinem Boden…. 12 bar. Weil es 120 m Wassertiefe sind. Es ist aber Gestein. Also 3 mal so schwer. Also sind das… im Kopf : 3 mal 12, also 36 bar.
Wenn man das hochskaliert, steigt der Druck. Und wenn seine Plastikdichtungen , auf 300 m Länge, nicht halten sieht es ziemlich böse aus.
Im übrigen muss das gesamte Gestein, Wände und Boden, also bei 36 Bar wasserdicht sein. Keine Ritze, keine Spalte, keine Verwerfung.
Also wenn der Herr alles so…. genau überblickt hat….
Und für die Berechnung, wieviel Kilowattstunden mit 3 Millionen Tonnen auf 60 m Weg herauskommen, werde ich tatsächlich einen Zettel bemühen.
Ebenso würde ich mal die Kosten der zu bearbeitenden Gesteinsvolumen abschätzen. Dafür gibt es Kennzahlen.
Man merke: extrapolieren geht nur dann, wenn man eine solide basis hat, das modell linear und nicht technische grenzen verletzend.
PS: gestufte Dichtungen gehen nur mit ständiger Überströmung.
Ich konnte es nicht lassen. Kein Zettel greifbar.
Bei der überschlägigen Kopfrechnung kommt eine erschreckend kleine Zahl heraus. Umgerechnet in Akkukapazität, und nochmal Faktor 10 drauf für Rechenfehler: das äquivalent in Akku, bei 50 Euro pro kWh: 50 Millionen.
Dafür kann man das Ding nicht buddeln und den Generator kaufen.
Ich hab rechnen lassen, komme aber aufs gleiche Ergebnis: Etwa 0.5 GWh Kapazität, also 5e5 kWh macht mit 100 Euro/kWh 50 Mio Euro.
50.000 kWh?
Ne, 5e5 meint 5*10^5, 500 000. Mit 50€/kWh dann nur 25 Mio, wäre wohl schon bischen knapp um Berge mit zu versetzen bzw 120m noch ein gutes Stück zu klein, um wettbewerbsfähig zu sein.
Hab auch 500000 kWh brutto als ergebnis.
Es gibt 2 kopfrechenfähige Berechnungswege.
Formel steht ja auch oben E gleich M mal mal h.
Masse, Erdbeschleunigung, Höhe.
Und die Einheiten richtig machen.
Heisst im Ergebnis: der Herr Professor redet von “Giga… irgendwas”.
Dafür fehlen leider 3 Zehnerpotenzen.
Null Komma Giga
Schau dir seinen YouTube Kanal an, dann kann man sich auch Prof. Dr. Christian Rieck anschauen, oder Prof. Hans Werner Sinn zuhören.