Energiespeicherung durch Gravitation

Bei den Betonklötzen und nem Pumpspeicher, find ich absolut klar, wer das rennen macht.

Beton hat die 2.4x dichte von Wasser... Man benötigt also nen bisschen weniger als die Hälfte des Volumens, wenn man einen Gravitationsspeicher mit Beton anstelle von Wasser betreibt und der Höhenunterschied der selbe bleibt.... Jetzt ist das eine aber halt nen Feststoff und das andere ne Flüssigkeit und damit um Welten einfacher zu handhaben. Zwei Löcher bei denen Wasser von A nach B laufen kann, baut jedes dreijährige Kind am Strand. Und dann so nen Betonklotzturm? Bei nem Faktor 2.4?

Bei den riesigen Windkrafttürmen hatte ich eher schon mal über Schwungkraftspeicher nachgedacht.

Der Rotor oben bringt einen Betonzylinder im Inneren des Turms in Schwung. Die Masse des Betonzylinders ist steuerbar, von Null, bzw. sehr leicht, bis maximal schwer. Unten dann Getriebe und Generator.

Hätte auch eine ausgleichende Wirkung bei wechselnden Windverhältnissen.

Wie wärs mit Blei aus alten Autobatterien? :slight_smile:

Na ja

Physik war mein Lieblingsfach !

Und ich sehe durchaus in Gravitation Speichern eine Möglichkeit günstig Energie zu speichern. Noch wesentlich höhere Energien sind dann mit drehenden Massen möglich.

Ein solches Teil mit 20 t und Durchmesser von 20 m bei 1000 Umdrehungen würde schon ordentlich was leisten …. Klar braucht das auch Wartung aber ist machbar … und bei Nutzung untertage in ehemaligem Bergwerke ….

Ok - ich ahne das das eine 3 fache Schallgeschwindigkeit ergäbe …und da muss man mal rechnen, ob das ein mechanisches Problem durch die Fliehkräfte wird …

Bzw. Ist auch der Luftwiderstand da ein Thema.

Ich sehe die Drehzahl ist zu hoch und auch der Durchmesser sollte kleiner werden. Mit 10 m und 100 / min läge man bei ca 180 km/h.

Das wäre zwar immer noch ein massiver Windsturm in der Rotationskammer aber machbar.

Bei 40 Tonnen mit 100 / Min wären das 13,88 kWh Energie Inhalt- nicht gerade viel meiner Meinung nach… da würde eine Batterie mehr Sinn machen…

Sowas läßt man in Vakuum und laufen.

Schwungradspeicher. Ja, hat sich nie durchgesetzt und ist jetzt bei den Akkus noch unsinniger geworden.

Vor ca. hundert Jahren gab es schon mal eine Zeit da gab es mehr Elektrofahrzeuge als Verbrenner. Ich weiß nicht, wann es die ersten Schwungradfahrzeuge gab, aber ich weiß von einem Handwerker aus der Gegend der kurz nach dem zweiten Weltkrieg einen Lieferwagen mit Schwungrad nutzte. Busse mit Schwungrad gibt es bis heute.

Ich habe von einem Energieversorger gelesen, der Strom in Wärme umwandelt, die Wärme speichert und dann ins Fernwärmenetz einspeist. Da sehe ich auch Raum für stationäre Schwungradspeicher. Prädestiniert sind sie aber für relativ kurze Speicherdauern.

Jaa das wäre das einfachste, aber die Umsetzung einer Vakuum Kammer mit Volumen von 500 - 1000 m³ ist nicht so trivial …

Wenn sich etwas früher nicht durchgesetzt hat, heisst das nicht, das es physikalischer Unsinn ist …
Batterien als Traktionsantrieb waren auch out, mit Lithium Technik ist das ganz anders geworden, also die Entwicklung kann ein Gamechanger sein …

Die Kräfte sind auch nicht größer als die Bergpressung in irgendwelchen Bergwerken. Das Evakuieren wäre nicht so schlimm, da das Volumen fast vollständig mit dem Schwungkörper auszufüllen wäre.

Man sollte den Politikern die Verantwortung für solche Entscheidungen entziehen ! Sie sind einfach zu unfähig überhaupt das Thema mit den physikalischem Hintergrund zu erfassen … Sei taugen allenfalls für Geschwätz, um Mehrheiten zu bündeln …Aktuelles Beispiel sind die Gaskraftwerke, die irgend eine Politikerin sich hat einreden lassen …

Ja das kann so machbar sein, ich bin kein Fachmann für solche Systeme. Aber das Elend ist eben das politische Unvermögen, solche System aus physikalischer und ökologischer Sicht zu beurteilen …

Was ich ja so richtig innovativ finde, ist dieses Konzept von Prof. Heindl, das wie ich eben gesehen habe, mit einem neuen Startup hoffentlich mal pilotiert werden kann. Finde jetzt gerade leider nicht sein etwa einstündiges YT Vortragsvideo. Die Grundidee ist es, einen großen “Steinklotz” auszuschneiden und über Hydraulik zu heben bzw. beim Absenken Strom zu gewinnen. Kapazität skaliert mit dem Volumen, Schneideaufwand mit der Oberfläche und Hydraulik mit der Leistung = günstiger für Langzeitspeicher.

Ja - das Konzept ist gut, und mit den Recherchen von Hr. Heindl auch wirtschaftlich gut realisierbar.
Was mich jetzt wundert, ist die Tatsache, dass das noch kein Politiker auf den Tisch gelegt hat …
Liegt das daran, das die Energie Monopolisten (ehemaligen KKW Betreiber) auch hier wieder nicht rechnen können, wie sie es zu Beginn der Energiewende getan haben, bzw. zu keinerlei Visionen fähig sind …? Im Gegensatz zu Hr. Musk oder auch Fachleuten wie Hr. Heindl.

Ich sehe in Gravitations Speicher Generatoren mit reinen Trockenmasse gegenüber Speicher auf Wasser den Vorteil, keine Abdichtung nötig, und kein Fluss oder See in der Nähe nötig. Auch dürfte der Bau einfacher sein, da keine Rohre mit nennenswerten Durchmesser und Länge benötigt werden.

Ich würde, wenn ich jung wäre von Space X alte Raketenhüllen kaufen und diese x Tausend Stück in die Erde vergraben und fertig …

Ich sehe da nur nicht, wie man trocken die Größe erreichen will (und dabei ähnliche Skaleneffekte), die Heindl vorschwebt und es aufgrund der Skaleneffekte dann entsprechend kostengünstig machen würde pro GWh. Aber wenigstens gibts da ja erste Pilotanlagen mit Betonklötzen etc.

Was neues zu wagen und zu fördern ist in Deutschland halt nicht mehr mehrheitsfähig …

Ja - da müsste es öfters Stromausfälle geben, dann würde die Meinung “Windkraft ja - aber nicht vor meiner Tür” so “langsam rasant” kippen …

ich kann diese Videos beisteuern, die hatte mir YouTube mal vorgeschlagen:

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Ja kenne ich - aber leider nicht die Herren Merz oder Söder und deren weiteren Genossen
und wenn sie es doch gesehen haben - bleibt die Frage was davon wurde verstanden !

In einer Diskussion mit Politikern hätte ich eine Standard Frage, und deren Antwort dann vieles klärt …