"Energiesparkommissar" Vortrag im Netz: "Wärmepumpe im Altbau - Es gibt für jedes Haus eine Lösung"

:wink:

Dein einziger Weg: Selber Splitklima installieren und messen.
Nur so hast du Daten denen du vertraust.

:wink:

:slightly_smiling_face:

Diese Diskussion ist deswegen müßig weil man so oder so kaufen muss. Egal was. Es sei denn man hat ne Ölquelle oder nen Wald oder oder oder.

Der einzige Vorteil von Strombasiert ist, dass man bei riesen Dach doch noch was erzeugen kann was in die Heizung gehen könnte.

Genau wie die Diskussion zum E-Auto. Ja ich muss wahrscheinlich Ende des Jahres auch den Strom zu 32ct die kWh kaufen fürs E-Auto. Dann tank ich für 5€ auf 100km. Dafür im Sommer und Übergang zu knappen 1,30€ mit der eigenen PV auf 100km. Da ich aber keine Ölplattform habe....

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Und bei steigenden Co2 abgaben auf fossile Energien...dann rechnet es sich auch wieder anders...

@anon82535881
Deine Diskussionen sind wirr.
Einerseits willst du das gemessene anderer nicht akzeptieren weil du es dir nicht vorstellen kannst.

Andererseits willst du selber es nicht testen weil du irgendwelche Zahlen behauptest die irgendwo ohne zusammenhang sind.

Wenn du Gasanbeter bist und bleiben willst mußt du auch nicht behaupten das du drüber nachdenkst.

Ist doch auch ok.

Die meißten, die Zahlen dazu hatten, waren zumindest nicht teuerer, in den meißten Fällen sehr viel günstiger mit Splitklimanalgen oder richtig dimensionierten und eingestellten Wärmepumpen.

Wenn die Heizung mal dran ist kann man da durchaus überlegen.
Ich finde Hybrid als Einheit anfälliger.
Getrennte Geräte als Hybrid sicherer.

Du bist doch Bastler.
Hast du nicht Bock auf ne MonoblockWärmepumpe zu deinem Gas? Das simpelste aus beiden Welten.

Nachtrag:
Du kennst den Wirkungsgrad von guten Brennwertgasheizungen. Dann gibt's Verlust in Leitungen etc.
Beispiel: "Abbildung 6" Webseite
(Brennwertheizung-Wirkungsgrad - Heizen-Kühlen-Sparen

Du kennst bei der Wärmepumpe den COP (oder mißt ihn :wink: ) bei einer bestimmten Außentemperatur.

Beispiel unten links. PDF:
"Leistungszahl COP bei Vorlauftemperaturen 35 °C, 45 °C, 55 °C, 60 °C"
(https://community.viessmann.de/viessmann/attachments/viessmann/customers-heatpump-hybrid/5173/1/Leistungsdiagramme%20200-s.pdf

Du kennst deine Gas und Strompreise.

Und schon weißt du wann du was anschmeißt und wann die Wärmepumpe nicht ans Gas rankommt.

Wenn die Splitklima nur 2x so gut sein muss wie deine Gasheizung, bringt sie dich sogar günstiger durch den halben (ganzen) Winter. (Und nicht nur günstiger durch die ganze Heizperiode)

Und nein. Du sollst nicht. Du könntest aber :slight_smile:

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Aus Deinen Beiträgen schließe ich, dass Du keine Erfahrungen mit Klimaanlagen im Heizbetrieb hast.
Ab und an, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit, enteist die Anlage für ein paar Minuten. Im großen und ganzen spielt das eine untergeordnete Rolle.
Was ist denn Deine Wirkungsgradkette für H2?
Also Produktion und Verwendung zu Heizzwecken, mittels Strom und direkt in den Brenner.

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Zu kurz gedacht: von den restlichen 80% kannst du die Hälfte (also 40%-punkte) mit einem Wirkungsgrad von 4 ebenfalls elektrisch ersetzen. Bleiben 40% der fossilen kWh und aus den restlichen 60% fossilen werden 15% elektrische. Mache es oder mach es nicht, aber setze bitte keine Falschinformationen für andere in die Welt! :smiling_face:

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Ein Wirkungsgrad von 4% ist nicht viel. Bitte rechne mal vor was Du meinst mit Zahlenwert und Einheit.

@anon82535881

Du layoutest deine eigenen, selbstentworfenen Platinen und Schaltkreise, willst aber nicht selber eine Rechnung zur möglichen Effizienz/Ineffizienz bei verschiedenen Temperaturen machen?

Wozu es dutzende Anleitungen gibt?

Nehm ich dir nicht ab.
Kann ich mich auch irren.
Aber vom Gefühl her, denk ich das ich richtig liege.

LG
:waving_hand:

Was sollen die Nebelkerzen bringen?

Zitat Perplexity

Ich hatte aus meinem Gasverbrauch eine Relation von etwa 80% zu 20% ermittelt.

Antwort

Das Verhältnis von 80 % (Winter) zu 20 % (Übergangszeit) beim Heizenergieverbrauch entspricht durchaus typischen Erfahrungswerten in Deutschland, insbesondere bei älteren oder weniger gut gedämmten Gebäuden und in Regionen mit kälteren Wintern.

Erklärung der Relation

  • Winter (Dezember–Februar, ggf. auch November/März):
    In dieser Zeit sind die Außentemperaturen am niedrigsten, und der Heizbedarf ist entsprechend hoch. Viele Heizungen laufen fast durchgehend, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten.
  • Übergangszeit (Herbst/Frühjahr):
    Hier wird nur an kühlen Tagen oder nachts geheizt. Die Heizperioden sind kürzer und weniger intensiv.

Typische Verteilungen

  • 80 % Winter / 20 % Übergangszeit:
    Diese Verteilung ist realistisch, vor allem in Jahren mit kalten Wintern oder bei Gebäuden mit höherem Wärmebedarf.
    Sie liegt sogar leicht über dem Durchschnitt, da viele Quellen von etwa 70 % Winter / 30 % Übergangszeit ausgehen – aber je nach individuellem Heizverhalten, Gebäudetyp und Region sind 80/20 durchaus plausibel.
  • Einflussfaktoren:
    • Gebäudedämmung: Je schlechter die Dämmung, desto höher der Winteranteil.
    • Region: In Süddeutschland oder Mittelgebirgen ist der Winteranteil meist höher als im Norden oder Westen.
    • Heizverhalten: Wer in der Übergangszeit weniger heizt, verschiebt das Verhältnis weiter zugunsten des Winters.

Fazit

Ihr ermitteltes Verhältnis von 80 % zu 20 % spiegelt die Realität vieler Haushalte wider und ist absolut nachvollziehbar. Es bestätigt, dass der Großteil des Heizenergieverbrauchs tatsächlich in den kalten Wintermonaten anfällt. Die Übergangszeit spielt im Jahresverbrauch eine deutlich kleinere Rolle.


Danke, ich habe das in einen Forenbeitrag kopiert, weil die Anwesenden dort das nicht glauben wollen.

Antwort

Das freut mich! Deine Zahlen sind wirklich realistisch und werden auch durch viele Fachquellen und Erfahrungswerte bestätigt. Gerade bei klassischen Wohngebäuden in Deutschland ist ein Verhältnis von 80 % (Winter) zu 20 % (Übergangszeit) beim Heizenergieverbrauch absolut plausibel.

Es ging um Faktor 4, also JAZ und nicht um 4%.

Ich glaube nicht, dass das der Punkt war, der bezweifelt wurde.

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Relevant ist hier die WAZ.
Ich tippe mal auf 1bis2 KI meint sogar 3.
Dann wäre man bestenfalls preislich gleichauf mit Gas.

Imo sind hier alle nötigen Daten und wie man sie bekommt aufgelistet.

Edit: Nein, war nur Heizleistung ermitteln

Ist für jeden Standort, Vorlauf, COP... verschieden.

Dann z.B. Perplexity befragen, Plausibilität testen, anzweifeln, dann selber rechnen... Wie man lust hat.

Nachtrag:

Nein, hab nochmal reingeguckt, war nur rechnerisch 65% Heizleistung ermitteln.

Dort sind aber die Temperarurmittelkurven zu sehen.
Auch zu sehen das sehr wenige Tage im Verhältnis unter Null sind.
Zeitmarke
(https://www.youtube.com/watch?v=LZmNvYpVv3c&t=619

Du darfst die Verluste bei Gas nicht vergessen. Die liegen bei typisch 20% durch den Schornstein. Und bei LLWP hast du eine Menge Rohrverluste nicht, also keine Wärme in Bereichen des Hauses, wo du gar keine Wärme brauchst, im Keller zum Beispiel.

Das alles führt insgesamt dazu, dass du übers ganze Jahr hinweg Arbeitszahlen von >4 erreichst. Und Verhältnis kWh Gas zu LLWP von 5, teils auch mehr, je nachdem, wie gut deine jetzige Gasheizung ist.

Bis ungefähr 2 Grad hat meine LLWP noch einen COP von 5. Erst wenn die Abtauung regelmäßig startet, gehts ordentlich runter. Aber in einem typischen Winter hat man lange Strecken mit Temperatur von 2-7 Grad. Deshalb schafft man auch eine JAZ >4.

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Das ist ein Punkt, den ich gerne abarbeiten möchte. Mit einem Abgasrohr, welches die Zuluft aufwärmt und die Abluft kühlt. Momentan entspricht die Abgastemperatur der vom Rücklauf.

Doch, ich achte darauf, dass es dort nicht unter 10 Grad geht.

Das ist ein sehr guter Wert. Lohnt sich dann sicherlich.

Eigentlich müsste man die so montieren, dass sie die Abluft der Gastherme zieht.

Und Danke für das Wort "Nebelkerze": Deine ist die Baharrung auf "Winter" und nicht Tage unter X Grad.

Die Wärmepumpen sind auf die gesamte Heizsaison gesehen meißt besser als jede Gasheizung.

Im Bereich der Minustemperaturen jedoch weniger Effizient als bei höheren Temperaturen (Pumpt Wärme).

Dann noch was man meint:

Die einzelnen Tage, wo der derzeitige Preis (!) ähnlich sein kann, sind wo der COP runter auf 2,3 geht.
(Bei Kwh Gas 15Cent, kwh Strom 35 Cent).

Der Verbrauch dagegen, ist "ähnlich" bei einem COP runter zu 2, darüber ist die Wärmepumpe immer effizienter.

Dann bei welcher Vorlauftemperatur?

Bei ca 50 Grad Vorlauf die auch Nachts ohne Nachtabsenkung laufen und ausreichen, wäre die Preisparität bei ca -7 Grad angesiedelt
(Ablesung Bsp Wärmepumpe zwischen 55 und 45 Grad, cop 2,3)

Die kWh Parität bei -15 Grad.
((Ablesung) edit: Interpolation, Bsp. wärmepumpe zwischen 55 und 45 Grad, cop 2)

Wieviel Tage sind im Tagesmittel, meinetwegen auch im Peak unter -7 Grad.

Oder unter -5 Grad?

Vielleicht kann es eine KI Suchanfrage für den Wunschort herausfinden.

Eine Bsp Wärmepumpe

Mistral sagt der Winter in Berlin ist selten, an wenigen Tagen im Schnitt kälter als -5 Grad.

"In Berlin liegt die durchschnittliche Tagestemperatur an etwa 5 bis 10 Tagen im Jahr unter -5 Grad Celsius. Diese Tage treten hauptsächlich in den Wintermonaten Januar und Februar auf, wobei der Januar mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 2,1 Grad und Nachttemperaturen von -2,6 Grad der kälteste Monat ist."

Temperarurmittelkurven in einem Video
Auch zu sehen das sehr wenige Tage im Verhältnis unter Null sind.
Zeitmarke
(https://www.youtube.com/watch?v=LZmNvYpVv3c&t=619

Nachtrag: Das ganze viele Schreiben,

bringt mir zwar zu Versuchen, verständlich zu erklären, was auch anderen helfen könnte.

Die Reaktionen von dd3et waren in anderen Themen darauf nicht einzugehen, eine andere kleinigkeit zu kritisieren und das Thema zu wechseln.

Also das ganze schreiben und erklären abprallen zu lassen.

Dann sollte ich das bemühen auch lassen.
Ich würde mich freuen wenn das hier nicht so ist.

LG

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Wie aus der Tabelle zu entnehmen ist, liefert die WP bei -7°C draußen und 55°C VLT immer noch einen COP von knapp 2.
Mit meinen Preisen für Strom 28,5ct und Gas 10,4ct/kWh mache ich in den ca. 600h im Jahr, wo es unter 0°C hat Miese. In den anderen ca. 3000h unter 15° außen komme ich mit einer niedrigeren VLT hin, womit sich der COP deutlich verbessert und der Bedarf an elektrischer Energie ebenfalls deutlich sinkt. Deutlich >3 lautet mein Tip.

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Zu unserem 7 MWh Verbrauch im ungedämmten Altbau entfallen
Okt 600
Nov 900
Dez 1500
Jan 1500
Feb 900
Mär 600
April 500

+- Rest verteilt für WW im Jahr

Und da lieferten die 25kWp im Dezember keine 300, und im Januar keine 500kWh dazu.
Wir liegen bei einem Strombezug von knapp unter 6MWh für Haushalt und WP zusammen

Mfg Stefan

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Das sieht alles ganz anders aus, wenn die Leute nur Heizkörperlüfter verbauen würden. Dann kommt man evtl. schon auf 45°C oder 40°C Vorlauftemperatur weil ein Teil in Konvektionswärme und nicht Strahlungswärme umgesetzt wird. Und schwupps, geht die ganze bisherige Heizung weiterhin wie bisher und der COP wird brauchbar.

Zu den Wintertagen übrigens:

87561 Oberstdorf (scheint wohl kalt dort zu sein)

15 Stunden unter -21°C (und tiefer)
150 Stunden unter -15°C (bis -20°C usw.)
600 Stunden unter -10
2000 Stunden unter -5°C
6314 Stunden unter 0°C
15 373 Stunden unter 5°C

Und nun Verteilung beachten. Es muss ja an allen diesen Tagen geheizt werden. Die Tage unter -21 machen gerade mal 0,1% aus der Stunden von unter 5°C. Die unter -15°C 1%. Usw. Also wirklich tiefe Temperaturen hat man nur an einem Bruchteil der Tage. An den Tagen ist es Verteilungstechnisch quasi egal ob der COP bei 2 liegt oder bei 1,5. Am Ende kommt man mit LWWP und LLWP auf eine viel höhere JAZ. Je nach Standort.

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Meine rationale plausbilisierung sagt: hier kann was nicht stimmen, denn das Jahr hat nur 8760 Stunden :wink:.

Wenn die WP aus der Luft Wärme entnehmen will, muss die austretende Luft kälter als die angesaugte Luft werden. Um nicht zu vereisen dürfte die nicht unter 0 Grad gekühlt werden.
Von daher ist das was Du schreibst für mich technisch nicht nachvollziehbar,
weil da gefühlt eine Temperaturdifferenz von etwa 10Kelvin vorhanden ist.

einen starken Lüfter. Für den würde ich auch mal 10-20% ansetzen.

Zweck meines BKW ist es den el. Stromverbrauch zu senken.
Die Energiewende von Gas zu Strom ist da das genaue Gegenteil von.
Mir ist nicht wohl dabei, da mit zu machen.