Empfehlungen zu Dimensionierung von PV-Anlage

Wie gesagt, es hört sich so an, als hättest du nicht alle Beiträge gelesen. Das habe ich schon ein paarmal geschrieben.

Die beiden 5*6mm² Kabel sind für die Wallboxen und die laufen ja schon. Diese können nicht so einfach bis garnicht verändert werden, da ext. DL / kompliziert / nervig / kostenintensiv.

  1. Bis auf einen fehlenden grünen Strich links vom Erdkabel zur Unterverteilung Garage und rechts vom Erdkabel zum Zählerschrank im Haus, ist das m.E. ok.
    Klar, beim Akku LV oder HV scheiden sich die Geister. DArüber haben wir ja schon diskutiert. Kommt darauf an, welche Angebote DU mit Deinen Vorgaben bekommst.
  2. Auswahl kommt auch auf die Panels an. Garage ein dreiphasiger Wechselrichter mit 5-6 KW. 100% wirst Du selten haben. Beim Wechselrichter Haus ist Dein Problem, dass Du mit einer Akkuentladeleistung von mindestens 22 KW (2 x 11 KW der Autos) einen sehr großen Hybridwechselrichter auswählen musst. Der kann dann meist viel mehr als Du brauchst. Z.B. bei Fronius brauchst Du mindestens den Verto 25.0 Plus, der eine maximale Entladeleistung Akku von 25 KW hat. PV kann der bis 33,25 kWp. Der ist eigentlich viel zu groß für Dein kleines Hausdach. Würdest Du darauf verzichten beide Autos mit maximaler Ladeleistung zu laden, könntest Du auch mit einem Verto 15.0 Plus (maximale Entladeleistung 15 KW) oder Verto 17.5 (maximale Entladeleistung 17,5 KW) auskommen. Alles abhängig von den ausgewählten Akkus.
    Nur ein Beispiel eines Herstellers. Habe von Fronius den GEN24, der Vorläufer und kleiner. Der kann nur maximal 11,6 KW Entladeleistung Akku.
  3. Kommt darauf an, welchen Wechselrichter Du für die Garage auswählst. Wenn Du beim gleichen Hersteller bleibst und eine Netzwerkverbindung (notfalls gutes WLAN oder PowerLAN hast), sehen sich der Hauptwechselrichter und der der Garage gegenseitig. Dann brauchst Du nur einen Zähler direkt nach dem offiziellen Zähler des Verteilnetzbetreibers. Das reicht für die Nulleinspeisung aus. Wenn Du für die Garage einen Wechselrichter eines anderen Herstellers auswählst, brauchst Du einen Zähler möglichst direkt an diesem, der kompatibel zu dem Wechselrichter des Wechselrichters des Hauses ist. Gibt IP basierte bei den meisten Herstellern und Modbus/RTU basierte. Bei letzterem brauchst Du ein Steuerkabel (2 Adernpaare). In Deinem Fall wäre also wohl IP basiert zu empfehlen.
  4. Habe ich nicht ganz verstanden. Wenn Du Full-Backup willst (was ich empfehlen würde), muss der Hybrid-Wechselrichter in der Regel an dem Verteilerkasten angeschlossen werden, an dem der Netzanschluss ist. In dem Kasten muss auch ein AC-Überspannungsschutz, etc. Vorgaben des Verteilnetzbetreibers müssen beachtet werden, z.B. Anschluss und Platz für Smartmeter-Gateway, etc. vorsehen. Sollte Dein Elektriker wissen.
    Wenn der jetzige Hauptverteiler nicht mehr ausreicht, aber Platz daneben ist, kann Dir der Elektriker auch einen neuen Haupterverteiler daneben setzen. DAnn wird der jetzige zum Unterverteiler für das Haus. Kannst Du mit dem Elektriker besprechen.
  5. Du meinst das freie Erdkabel 5x10 mm? Und mit anklemmen meinst Du hoffentlich den Elektriker, oder? Wie oben geschrieben an den Verteiler der Garage, wenn genug Platz vorhanden und im Haus an den jetztigen Hauptverteiler. Wobei du (siehe 4) auch einen neuen Hauptverteiler setzen lassen kannst. Wenn Platz vorhanden für einen neuen Hauptverteiler, spart man sich den ganzen Umbau des bestehenden Hauptverteilers

Du musst die ganze Anlage so und so von einem Elektriker oder Solateur anmelden lassen. Die obigen Hinweise nur dafür, dass Du dem Elektriker Deine Vorstellungen mitteilen kannst.

Das größte Problem bei Deiner Realisierung, sehe ich darin, dass Du weiterhin zwei Autos parallel mit jeweils 11 KW laden willst. Das bedeutet relativ hohe Kosten wegen großer Wechselrichter- und Akkuleistung.

  1. Der Strich fehlt nicht. Er solll den Ist-Zustand darstellen. Kam wohl nicht so raus. :slight_smile:
  2. Ja, da überlege ich noch, ob ich auch mit weniger Ladeleistungleben kann, sobald ich den Preisunterschied kenne.
  3. Super, wieder neue Infos, die mir helfen! :slight_smile:
  4. Mein Fehler. Die Frage lautet: Ist es erlaubt Garagen-Netz (also normale Stromkreise der Garage, die aktuell noch direkt am Zählerschrank im Haus sind) und PV-Garage und später Wallboxen über den selben (noch nicht existierenden UV in der Garage) und somit das noch nicht angeschlossene Erdkabel laufen zu lassen? Ich hatte drei Elektriker da. Der eine sagt ja, der andere nein, der dritte ist unsicher. :rofl:
  5. Ich klemme nix an oder ab, keine Angst! :slight_smile: Nur sind sich die Elektriker, die bisher da waren, 0,0 einige was geht und was nicht. :speak_no_evil_monkey: Da der Verteiler in der Garage erst noch erstellt werden würde (ist ja Grün, also noch nicht da), kann ich die Größe ja selbst bestimmen. Neuen HV will ich vermeiden, lieber erneuere ich den alten

Klar lasse ich das Alles von einem Elektriker bzw. Solateur planen und umsetzen. Nur, die sind sich halt nicht einig was geht und was nicht und wie man das am Besten macht bzw. verstehen die, denke ich, teilweise auch nicht was ich sage. Ist ja hier auch so. Daher jetzt auch das Bild für die zweite Runde mit den Handwerkern.

Der eine will die Solarkabel aus der Garage bis ins Haus verlängern direkt an den WR, der andere einen extra Zähler in der Garage setzen und es darf nur der Solarstrom der Garagen-Anlage über das 10mm² Erdkabel fliessen und sonst nichts. Der nächste sagt, so wie ich es skizziert habe wäre es kein Problem. Das ist halt nervig.

Achja, einer sagt ich brauche in der Garage ne Erdungsschiene für die Panele, die anderen haben davon bisher nichts gesagt. Alle wollten aber ne Erdunng im Haus sehen.

Einer will Antennenkabel (für ne LTE-Anetnne) verlegen, der nächste brauch CAT7, dem nächsten reicht WLAN.

Ich hoffe halt, dass wenn ich einen Plan zeichne, der ein realistisches Szenario darstellt, habe ich eine bessere Grundlage mit den Menschen zu reden und ggf. anzupassen.

Neuste Skizze:

PV-Anlage_IST-Stand_v01.pdf (36,9 KB)

PV-Anlage_v05.pdf (47,7 KB)

Vielen Dank und Viele Grüße

Ich meine der grüne Strich fehlt. Habe verstanden, dass rot der IST-Zustand ist und grün der SOLL-Zustand.

Warum willst Du die zwei bereits existierenden Erdkabel der Wallboxen ersetzen? Warum hat man damals zwei Erdungskabel für 2 Wallboxen verwendet? Wenn Dein unbenutztes Erdungskabel 5x16 mm² wäre, dann wäre das sicherlich für 2 Wallboxen ausreichend. Bei einem 5x10 mm² müsste man den maximalen Strom der 2 Wallboxen und der Panels berechnet und die Entfernung einbeziehen.

Der Strom kommt doch dann so und so vom Haus durch den Hybrid-Wechselrichter. Würde das dann eher so lassen.

Klar muss es eine Erdung im Haus geben. Gibt es dort keinen Tiefenerder? Wenn nein wo ist denn die Erdung angeschlossen?

Und klar muss die Unterkonstruktion der Solarpanels der Garage, also die Alu-Profile sowie die Panels geerdet werden. Zur Sicherheit, wenn der Dachdecker oder sonst jemand auf das Dach geht und die Konstruktion anfasst. Auch in der Praxis relevant.

Dazu solltest Du in der Nähe des Verteilers in der Garage eine Erdungsschiene setzen. Wenn das derzeit ungenutzte 5x10er Kabel angeschlossen wird, muss da so und so der Schutzleiter (PE), an die Erdungsschiene im Haus angeschlossen werden. Dann hat man auch gleich die Erdung bzw. Schutzleiter (PE) in der Garage. Kommt aber auf die Entfernung vom Haus zur Garage an. Wenn die zu groß ist, brauchst Du einen eigenen Tiefenerder an der Garage. Wie die genauen Vorschriften da sind, müsste man in den VDE-Vorschriften nachlesen.

Denke die anderen Elektriker haben von der Erdungsschiene nichts gesagt, weil so eine Schiene nur ein paar EUR kostet und das 5x10er so und so angeschlossen werden muss. Bei mir hat man auch eine zusätzliche Erdungsschiene gesetzt und dafür nichts extra berechnet. War in den übrigen Arbeiten enthalten.

Erdung der Panels ist beim Einsatz von Mikrowechselrichtern nicht vorgeschrieben, da keine Strings mit hohen Spannungen aufgebaut werden.

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Wallboxen:

Der aktuelle Planstand ist wie es in Bild v05 eingezeichnet ist. Die Verkabelung der Wallboxen bleibt erstmal. Die sind jeweils 5*6mm² und sind aufgrund der Logik des Lastmanagements so angeschlossen. Krüppel-Lösung, aber ging nicht anders. Sollten wir aber in 5-10 Jahren mal neue Wallboxen bekommen, dann hätte ich gerne die Option die neuen Wallboxen an der UV in der Garage anzuschließen, so dass dann erst die beiden 5*6mm² Kabel frei werden.

UV Garage:

Aktuell hängen alle Steckdosen und Lichter der Garage auf einem Stromkreis im HV des Hauses und teilen sich diesen mit zwei Zimmern im Haus. Hier muss ich immer aufpassen, dass ich nicht die 16A Leitungsschutz überschreite, wenn ich was in der Garage arbeite. Man hat beim Bau der Garage (unser Vorgänger) wohl nachträglich einfach einen schon existierenden Stromkreis per 2,5mm² Kabel in dieGarage verlängert und dort fleißig verteilt. Das würde ich gerne ändern und eine eigene UV in der Garage machen.

Erdung:

Da der Kabelweg Garage –> Haus ca. 40m sind muss in die Garage ein Tiefenerder. Im Haus ist einer wo alles angeschlossen werden kann.

Grüner Strich:

Mit dem Strich hab ich jetzt verstanden. Sollte in der nächste Version passen.

Unbenutzes Kabel:

Laut Elektriker ist das Kabel 5*10mm² groß genug dimensioniert um die maximal mögliche Leistung meines Hausanschlussen (50A /34,5kw) darüber zu schicken. Sollten neue Wallboxen drankommen, dann müssten die eh wieder ein Lastmanagement haben (Diesmal ein gescheites :rofl: ), so dass maximal 27kw von den Boxen gezogen werden kann (Vorgabe Netzbetreiber). Vermutlich muss man dann die Begrenzung aber weiter runter drehen, da ja auch 6kw vom PV über das Kabel laufen und die Stromkreise der Garage.

Neuste Version:

PV-Anlage_v06.pdf (49,2 KB)

Dann warte ich mal die weiteren gespräche mit den Solateuren und Elektrikern ab. Mal schauen, was da final dann rauskommt. Mit dem Plan kann ich aber jetzt schonmal sehr gut arbeiten.

Danke dir und Danke auch den Anderen!!!

Da kommt das raus, was ich erwarte. Und zwar dass die dir Hardware verkaufen wollen und Arbeitszeit. Was ich nicht verstehe ist der horrende Gleichzeitigkeitsfaktor. Wofür? Wenn das eine Auto nur am Tag geladen wird, und zwar gerade mal 5-15KWh am Tag, wieso dann nicht nur mit ner popeligen Steckdose laden? Das dauert auch nur 5 Stunden maximal. Und kann genau auf die PV-Zeit gelegt werden. Verluste sind da… egal nicht, aber in jedem Fall verschmerzbarer als Strom kaufen zu müssen.

Und das E-Auto lädt nachts. Ob das E-Auto nun mit 22KW, 11KW oder nur 5KW lädt ist doch dann ebenfalls usus. Sagen wir mal 10 Stunden, dann sind das 5KW. Der Vorteil ist zum einen, dass auch die kleinen 6mm² reichen. Und im Haus kann auch mehr verbraucht werden, sodass auch kleinere WR reichen würden. Es würde ja dann nur ein 11KW Anschluss für beide reichen, weil beide nur mit vielleicht 11KW geladen werden.

Das ist ein völlig anderes Szenario, es benötigt weniger Leiterquerschnitt, es benötigt weniger WR-Leistung, es benötigt weniger Akku-Leistung, es bedeutet mehr Reserven fürs Haus.

Hab nochmal geguckt. Du hast das Hausnetz. Am Hausnetz sind 2 UV-Wallboxen dran mit 40m 6mm² und in der Garage eine 11KW und eine 22KW Wallbox.

Im Haus verbraucht ihr 3000kWh Haushalt. Sind ungefähr 10kWh am Tag, ich schätze mit Spitzen vom Kochen, das sind vielleicht 6KW. Splitklimas ist geschätzt aber kannst du im Winter sowieso vergessen die vollständig mit PV zu betreiben.

Egal wie man es dreht, du musst so oder so Strom zukaufen. Da alleine schon das BEV 11 000kWh benötigt, also am Tag 30 kWh und das PHEV 14kWh ist dein Grundumsatz bei 44kWh für die Autos. + Haus sind 54kWh. Das meiste aber bei den Autos.

Lösungsvorschlag:

15K Wechselrichter im Haus. Der KANN 15KW über AC übertragen. Da du in der Garage sowieso 44kWh benötigt ist es vollkommen egal wieviel du im Haus speichern könntest, oder für Klima verwendest, weil die Hauptlast im Sommer sowieso von den Autos kommt, und im Übergang/Winter reicht es nicht. Daher würde ich im Haus maximal einen 15kWh Akku NV anschließen. Beides kostet dann erst einmal ca. 4000€.

In der Garage wird der Strom benötigt. Die 15KW kommen über das 6mm² Kabel an. Dort brauchst du also dann den großen WR mit… 20KW. Weil du ja BEV oder PHEV lädst. Selbst wenn du beide laden würdest mit vollen 20KW (10+10) hast du das PHEV in 2 Stunden voll, dann kann das BEV mit 20KW laden. Und dann brauchst du dort den Akku. Und den 20KW WR brauchst du nur, weil vom Haus 15KW kommen und von der Garagen-PV nochmal was. Der WR kann mit 350A laden/entladen.

Und dann brauchst du dort viel Akkuleistung. Weil das BEV dort nachts laden soll. Am günstigsten sind die o.g. NKON. Kosten 32kWh ca. 3000€.

Ergo: Kosten: 2500€ + 6000€ = ca. 8500€ für die Garage + machen = 10 000€ mit 64kWh Speicher.

Und den zweiten 6mm² Anschluss nutzt du einfach und lässt ihn so wie er ist mit 22KW. Der ist dann dafür da, wenn die Akkus leer sind. Dann musst du so oder so kaufen.

Ehrlicherweise versuche ich nach merhmaligem Lesen immer noch zu verstehen, was genau du vorschlägst und warum.

Daher diese Rückfragen:

  1. Warum ist es egal was ich im Haus-Akku speichere? Der Akku im Haus kann doch die Hauptverbraucher (Wallboxen) direkt über die UV im Haus speisen, genauso wie die Haus-PV über Hybrid-WR und die Garagen-PV über den AC-WR. Oder geht das aus irgendwelchen, mir nicht bekannten Gründen, nicht?
  2. Würde mein Aufbau denn aus deiner Sicht, rein technisch, so funktionieren, wie ich ihn gezeichnet habe?
  3. Wo ist der Vorteil / Unterschied, wenn ich Speicher in der Garage habe, anstatt im Haus? Ist doch alles ein AC-.Netz.

Ich stelle mir das so vor…

PV-Überschuß:

Dann fließt sowohl von Garagen-PV (über AC-WR), als auch Haus-PV über den Hybrid-WR in den Akku. Das Smart-Meter stellt ja fest, dass ein Überschuß da ist und der Akku wird geladen bis er voll ist oder kein Überschuß mehr da ist.

Akku geladen / kein PV-Überschuß:

Dann sollten Alle Verbraucher in der Garage und dem Haus, sowie die Wallboxen erst einmal aus dem Akku im Haus gespeist werden bis dieser leer ist. Danach muss ich dann zukaufen.

Akku Voll / PV-Überschuß:

Es wird eingespeist.

Leiterquerschnitt:

Da die Kabel ja eh schon da sind, ist das doch irrelevant, oder?

Wallbox-Aufbau:

Wie gesagt, dieser muss so bleiben wie er ist. Das habe ich schon mehrfach geschrieben. Ich verstehe deine Lösung so, dass du das irgendwie anders verkabeln willst, verstehe aber nicht wie. Kannst du das nochmal erläutern?

Spitzen Haushalt + Klimas:

Ich denke 6-8 kw kommt hin.

Strom zukaufen:

Klar musss ich Strom zukaufen, da ist mir bewusst. 40% wären OK, alles darunter natürlich besser.

Zielszenario:

  1. Eigene Stromkreise in der Garage
  2. Wallbox-Aufbau wird nicht angefasst
  3. Maximale PV-Leistung kann genutzt werden, wenn vorhanden
  4. Mögichst flexibles Ladeverhalten möglich (da nicht planbar)
  5. Kein Eigenbau - Alles wird bei einem oder mehreren Handwerkern beauftragt
  6. Mindestens 60% Eigenverbrauch
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Ich verstehe beim Betrachten deines Bildes die Problematik nicht. Du willst auf der Garage 6kWp installieren und einen 10kW WR? Wozu? Soll da noch mehr PV drauf?

Zu 1. Klemm das 10² an und Du kannst in der Garage machen was Du willst, die vorhandene Anbindung ans Haus über 2,5² kannst Du dann ablegen

2. Warum hast Du zwei WB mit unterschiedlicher Leistung, wenn Du ein PHEV und ein BEV jeweils mit “nur” 11kW laden kannst?

3. Da Du ja bereits jetzt über mehr Querschnitt für 33kW in der Garage verfügst als tatsächlich notwendig, klemm den WR der Garage an eine WB an. Wird das Auto geladen und die Sonne lacht, wird die Verbindung zum Haus geringer belastet. Scheint die Sonne nicht, reicht die Leitung trotzdem. Wird nicht geladen reicht der Querschnitt zur Einspeisung ins Haus allemal.

4. und 5. sind aus meiner Sicht belanglos. Hast Du eine Beschränkung auferlegt bekommen in Sachen WB-Nutzung? Dann würde ich die WB an die ich die PV der Garage klemme mit einem Überschussmanagement versehen. Dann umgehst Du die Beschränkung, weil Du dort nur den Überschuss vom Garagen-WR verballerst.

6. Hängt wenig vom Installationskonzept ab, mehr vom Nutzerverhalten, bzw. dem Automatisationsgrad. Also konkret, belädt die BWWP den Speicher, läuft die WM / der Trockner / die SM, wenn die Sonne lacht? Wenn nicht, dann hilft nur ein Riesenakku, der alles aufsaugt und zeitversetzt wieder anbietet.

Nachtrag: Da du das 10² aus meiner Sicht überhaupt nicht für die Garage brauchst, spar den WR in der Garage ein (wozu soll der gut sein) und nutze das 10² um die Module der Garage darüber an den WR im Haus anzubinden. Der ist mit 25kW eh völlig überdimensioniert für die geplante PV-Leistung. Je nach Modulen, je kleiner der Modulstrom je besser, kommst Du bei 6kWp auf 450 bis 700V oder 10 bis 14A. Das macht <1% Verlust über das 10².

Den brauch der TE, um AC von der Garage zum Haus zu bringen. Hintergrund ist, dass eine DC-Leitung nicht so einfach zusätzlich gelegt werden kann

Ist aber kein Hybrid-WR, sondern ein einfacher DC-AC Wechselrichter mit Strings. Oder halt Mikrowechselrichter. Beides kein Problem.

Ok, man kann auch zum Gürtel Hosenträger tragen, aber wozu? Warum soll er jetzt genau AC statt DC zum Haus bringen? Welchen Vorteil bietet das? Einziger Haken könnte vielleicht sein, dass der Hybrid-WR im Haus nicht ausreichend MPPT anbietet um zusätzlich die Garage zu verarbeiten.

Und wenn er Mikro-WR einsetzt, dann drängt sich die Nutzung des Anschluss der WB sowas von auf. Das ist echt schon aufdringlich :joy:

Das liegt halt an den Gegebenheiten. Schau Dir den Thread an. Wenn bereits eine existierenden AC-Leitung eingegraben ist, diese ungenutzt ist und es schwierig ist zusätzliche DC-Kabel zu ziehen, nimmt man was einfacher ist.

Wo ist das Problem?

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Was spricht gegen die Nutzung des verbuddelten Erdkabels für die DC-Anbindung? Der Querschnitt ist ausreichend groß und die Spannungsfestigkeit U0 liegt bei NYY z.B. bei 600V. Das sollte für 6kWp mit handelsüblichen Modulen ausreichend sein. 13 Module a´470W mit knapp 41V Leerlaufspannung halten die Leistung und Spannungsgrenzen ein.

Deine konkrete Frage, Probleme keine. Nur überflüssige Investitionen, wie ich finde

Dagegen spricht, dass NYY-J nicht für DC vorgesehen ist.

Aber kein Problem. Du weißt es halt besser. Hut ab. Dann lasse ich Dich mal weiter machen. Ich bin dann hier mal raus. Bye.

Danke, dass Du überimmst.

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Du musst nicht eingeschnappt sein und die Segel streichen. Meine Frage war ernst gemeint. Ich habe Dr. Google befragt und keine eindeutige Antwort gefunden. Mir erschließt sich auch der elektrische Grund nicht. Ein Grund NYM nicht als DC-Leitung einzusetzen hat mit dessen mangelnder UV-Festigkeit zu tun. Das spielt aber bei einem im Erdreich verlegten Kabel mal keine Rolle.

Daher die Frage, gibt es eine entsprechende VDE-Norm die DC auf NYM oder NYY verbietet?

Die Problematik ist in den vielen posts beschrieben und hängt mit den Gegebenheiten und meinem unzureichenden Wissen zusammen.

10 kwp-WR:

Um Reserve zu haben. Was spricht dagegen?

Wallbox-System:

Ich weiß nicht wie oft ich noch schrieben muss, dass ich das nicht verändern kann, also auch kein Kabel dazuklemmen. Ich wollte zwei WBs mit 22 kw (da wir zukünftig durchaus Autos mit 22kw bekommen könnten). Das hat aus diversen Gründen nicht funktioniert. Daher haben wir zumindest eine genommen. Diese 22kw-Box hat ein Last-Management gegen den Hausanschluß. Dazu werden die eizelnen Phasen mit einem SmartMeter abgegriffen und wenn das Haus regelt die 22kw-Box entsprechend runter. Die 11kw-Box hängt direkt als dummer Verbraucher am Hausanschluß und besitzt kein Last-Managament. Ist einfach die Gegebenheit. Bitte nicht weiter hinterfragen, hat alles seine Gründe. Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis das so stand wie es jetzt ist.

Vorgaben Netz-Betreiber:

Ja, es gibt Vorgaben vom Netzbertreiber. Er hat das System so genehemigt wie es ist, wenn es geändert werden würde, müsste das neu genehmigt werden. Umgehen kann ich da, m.E. nach legal, nix. Aber erkläre mit gerne wie du das im Detial machen würdest? Ich hab das mit der WB dranklemmen und ein Überschussmanagement installieren ehrlich gesagt nicht verstanden (bin Laie). Welche Komponenten klemme ich genau wohin, dass das funktioniert und genehemigt wird?

Nutzerverhalten:

Die Sachen laufen und die Autos laden, wenn sie benötigt werden, nicht wenn die Sonne scheint.

Nutzung AC-Erdkabel:

Ich werde nochmal bei den Elektriker nachfragen, ob das erlaubt ist und sie es abnehmen würden, DC über das 10 mm² Kabel laufen zu lassen.

Danke dir für deine Ideen!

Dagegen spricht, dass ich das Erdkabel auch für den AC-Verteiler in der Garage benötige und später mal Wallboxen darüber realisieren möchte. Siehe vorherige Threads.

Noch einmal:

Du selbst hast keine Ahnung von der Materie, deswegen versuche ich es zu erklären. Deine Hauptlast sind die E-Autos und nicht dein Haus.

Die Akkus in der Garage zu lassen hat zum einen den Vorteil des weniger Verlust weil er dort steht wo er benötigt wird und wenn was sein sollte (kann niemand vorhersagen), steht das außerhalb deines Wohnhauses. Ich weiss nicht was wichtiger ist, das Haus oder die Autos. Ich würde mich für das Haus entscheiden. Der Akku ist zudem elendig schwer. Für eine Garage kein Problem. 64kWh werden geschätzt um die 1 Tonne wiegen. Wie soll das ins Haus? Und warum, weil du die Leistung doch sowieso bei den Autos brauchst. Letztlich ist das aber auch egal, weil beide Systeme am GRID hängen.

Noch einmal:

Du lässt deine 22KW Wallbox mit dem Klumpert der da jetzt schon dranhängt einfach dran.

Und das andere 6mm² Kabel mit der 11KW Wallbox nutzt du für eine Verbindung von Garage zum Hausnetz. Da kommt der Garagen-WR dran. Die 11KW Wallbox schließt du direkt an den Wechselrichter in der Garage an.

Damit brauchst du kein 10mm² einbuddeln. Die Leitungen reichen völlig. Und ein Hybrid-WR weil die HV-Akkus fast doppelt so teuer sind. Wenn dir der Preis aber egal ist, dann kann dir auch die legale Genehmigung egal sein.

“Welche Komponenten klemme ich genau wohin, dass das funktioniert und genehemigt wird?”

DU klemmst nirgends was hin. Sondern dein zuständiger Betrieb mit Elektrofachkräften.

Reserve haben ist ja schön, macht aber nur Sinn wenn auch noch mehr PV installiert werden kann. Wenn bei 6kWp kein Platz mehr ist um weitere Module zu montieren, dann ist ein 10kWp WR überdimensioniert und möglicherweise auch zu teuer.

Zur Kabelsituation: Ich habe keinen Grund, außer UV-Problematik, gefunden, warum DC nicht über das Kabel gehen sollte. Falls es doch einen Hinderungsgrund gäbe, dann würde ich einfach Mikro-WR nehmen. Mach doch jetzt Nägel mit Köpfen. Vielleicht habe ich es überlesen, aber was soll zukünftig elektrisch in der Garage alles stattfinden?

Du verfügst über eine Zuleitung(10mm²), mit der früher ganze EFH ans Stromnetz angeschlossen wurden, dazu eine, die auf Grund der “geringen” Belastung von 11kW noch Luft hätte für weitere Aufgaben. Darüber ließe sich die Versorgung mit weiteren 11kW für die Garage realisieren. Ziehst Du Mikro-WR für die Garage in Betracht? Falls ja, klemm die Mikro-WR an die Leitung(en) der WB(en) an.

Im Klartext:

Entweder 10mm² anschließen und darüber die Garage plus die kleine WB versorgen. Die frei werdende 6mm² für die Anbindung des AC-WR.

Oder mit Mikro-WR auf die Leitung(en) der WB(en) gehen. Bei Sonne sinkt der Strom vom Haus zur WB wenn geladen würde. Ohne Ladung überträgt die Leitung ins Haus. Ohne Sonne wäre wie aktuell.

Oder die Module DC-seitig an den WR im Haus anbinden, mit dem Vorteil, deren Leistung stünde ebenfalls für die Ladung des Akku im Haus zur Verfügung.

Zu den Anforderungen bist Du widersprüchlich, plötzlich soll alles in Betrieb gehen, was immer sonst passiert. Im Eingangspost sprichst Du von BEV vorwiegend Nachts und PHEV tagsüber laden und etwas weiter unten willst Du aufpassen, dass neben der Ladung nicht gleichzeitig Trockner und Spülmaschine laufen? Dann willst Du möglichst viel PV-Strom ins Auto bringen? Da geht mir der Überblick verloren.

Was, abgesehen von den WB, soll in der Garage noch laufen, was richtig fett Strom zieht und länger läuft? Das meinte Jens wohl auch schon ziemlich am Anfang mit Lastprofil. Hast Du bereits Angebote mit konkreten Preisen vorliegen? Oder sind Dir die Kosten egal?

So machen. Es ist mehr oder weniger dasselbe was du vorhast, aber eben mit NV und anderer Akkugröße. Und der Akku woanders. Warum, s.o.

Falls das Haus jemals eine größere PV bekommen sollte, DANN ein größerer WR im Haus, aber das sehe ich nirgends als Vorgabe.

Das 10mm² liegt schon, hatte ich überlesen. Besser direkt an den Garagen-WR noch eine Wallbox, wobei das Wort “Wallbox” theoretisch ist. Ein 32A CEE reicht auch, und dann mit Adapter ans Auto.

Wie ThorstenKoehler schon schreibt, Anforderungen überprüfen. Wenn sowieso immer nur ein Auto geladen wird, brauchst du ansich ganz generell nur EINE Wallbox.

Mein Shema setzt nur voraus, und da können Andere sicherlich besser helfen als ich, dass der Garagenakku am besten nur dann lädt, wenn PV-Strom von der Garage und Haus kommen. WR1 und WR2 müssen also voneinander wissen und wieviel Überschuss da ist.