Empfehlungen zu Dimensionierung von PV-Anlage

Bei der Variante AC-WR in der Garage würde dann der ganze auf der Garage erzeugte PV-Strom per AC ins Haus fließen und dort entweder vom Akku, Hausnetz oder Wallboxen abgenommen werden. Der Überschuss dann ins Netz. Richtig verstanden?

Dazu brauche ich nur ein AC-Erdkabel. Oder brauche ich noch weitere Kabel zwischen Garage und Haus?

Info:

Die Wallboxen hängen direkt am Zählerschrank im Haus, nicht in der Garage und könne nicht so einfach umgeklemmt werden.

Ähm … was nun? Du willst die Anlage nicht nach EEG anmelden aber die gewaltigen Sommerüberschüsse ins Netz speisen?

Lass dich nicht erwischen … könnte übel enden.

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kann man normalerweise mit einem klick abstellen, oder? Export Control → 0W

Aber bei so einer grossen PV würde sich die Anmeldung doch eh lohnen, oder?

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Eigentlich nur 3ph AC, ausser du brauchst LAN und/oder Bus für den WR um die Daten zu erfassen bzw abzuregeln. Das kommt wieder auf dich und den WR an. Daten erfassen könntest du auch mit einem Smartmeter am Abgang I'm Haus.

Dann hat sich das Thema Kaskade erledigt.

Ja

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Ja, und zusätzlich ist eine Nulleinspeiseanlage ja sowieso anmeldepflichtig nach EEG.

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Ok, dann sind das ca. 20 kWp. Da bekommt man im Sommer häufig mehr als 100 kWh am Tag hin, wenn die Sonne gut scheint. Wenn es bewölkt ist aber nicht. Kommt auch auf die Ausrichtung an. Wird aber selbst im Sommer auch einige Tage geben wo Dur nur 30-50 kWh haben wirst. Du wird es also nicht schaffen wie in meinem Fall von März bis Oktober zu mehr als 99% autark zu sein (habe auch 2 BEV, aber wesentlich geringere Laufleistung). Dazu würdest Du dann schon einen Akku von 100 kWh brauchen. Das lohnt aber im Prinzip die Mehrkosten nicht, um einzelne TAge mit weniger Etrag zu überbrücken.

Schau Dir das mal genauer bei PVGIS an: JRC Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) - European Commission und dem PVTool-Rechner PVTool Rechner - Akkudoktor Forum

Bei Deinem Bedarf (2 BEV und hoher Kilometerleistung) würde ich grob geschätzt davon ausgehen, dass bei Dir 50 kWh Akku sinnvoll sein könnte. Erweitern kannst Du immer noch.

Beim Laden und Entladen eines Akkus aus und zu AC kannst Du grob zwischen 10% bis 20% Verlusten ausgehen. Kommt auf die Effizientzder Wechselrichter, der Akkus, etc. an. Aber da Du ja nicht AC vom Netzbetreiber holtst, um den Akku zu füllen, sollte Dir es relativ egal sein ob es 15% oder 20% sind.

Wenn Du wissen willst, was an Verlusten auf Dich zukomme, schau mal bei https://solar.htw-berlin.de/wp-content/uploads/HTW-Stromspeicher-Inspektion-2025.pdf nach. Da siehst Du die einzelnen Verluste der Wandlungen bei den einzelnen Herstellern.

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Bei dem Energiehunger.....

Eine einfache, nachvollziehbare Installation ohne Gebastel erscheint mir erstrebenswert. Keine zusätzliche Software usw.

Statt Zerklüftung und drumrumzukonstruieren, eine einfache Lösung.

Ich persönlich würde einen einzigen WR bevorzugt andenken.

Dazu erstmal einen kleinen Akku mit nur so 90kWh Kapazität. Kann sicher erweitert werden.

Ist zwar "aufwendig" in NV, aber machbar.

Hier ist doch genau der Fall, daß BEV auch genutzt werden. Zwei gleichzeitg laden bedeutet doch "mindestens 60kWh" - anschließend Netzbezug unmgeht man mit großem Akku. Ich vermute, es wird nachts nicht gefahren, sondern wenn die Sonne scheint.

Eine APP zum Steuern der "Anlage" ???

Die beste APP ist die, die man nicht benötigt. Welche Notwendigkeit des händischen Eingreifens ist denn notwendig?

Verluste im Verhältnis zur Nutzung, sind hier dann ohne Belang. Es handelt sich um Überschusseinspeisung mit Eigenverbrauch.

Bei Bekannten mit 20kWp werden an guten Tagen locker bis 240kWh geerntet. Aktuell nur noch um 60kWh am Tag und Sonne.

Nimmt man davon 10kWh Tagesverbrauch, sammelt man an 3 Tagen >100kWh.

Damit hält man sich ein/zwei Regentage durch

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Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber kam schon die Idee “zwei BEV”? Also ein Auto fahren, da andere tagsüber laden, und am nächsten Tag umgekehrt.

Wenn du kein DIY willst und Kaufakkus dementsprechend teuer sind, könnte sich das evtl. rechnen. Wenn das Auto nicht zu teuer ist.

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Erstaunlich. Von normalerweise mehr als 120 kWh im Sommer bei 20 kWp habe ich noch nicht gehört. Klar jetzt Anfang Oktober habe ich an guten Tagen auch 60 kWh. Das ist kein Widerspruch.

Mich würde eine Ertragsgrafik Deiner Bekannten interessieren. Wo wohnen diese?

Am besten bei PVGIS an: https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/de/ und dem PVTool-Rechner https://akkudoktor.net/pub/pvtool-rechner schauen.

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Da sind wohl die Erinnerungen mit mir durchgegangen...

Hab eben nachgeschaut - Juni Toptag 156kWh.
Juni über 3500kWh

Mitteldeutschland - Vogtland, nahe der tschechischen Grenze.

Alles klar. 156kWh an einem Top-Tag kann ich verstehen.

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Mißverständnis! Eine EEG-Anlage war für mich immer eine Anlage die den größten Teil des Stromes einspeist. Anmelden muss ich doch eh, oder?

Ich habe schon zwei BEVs und ein drittes geht nicht. :slight_smile:

Ja cool, danke! Das hilft echt sehr!

Hast du einen Tipp für einen AC-WR?

Ja, 50kw rum klingen gut, damit kann ich dann zumindest das meiste an einem Tag decken und muss an guten Tagen nicht allzuviel einspeisen.

Ja, aktuell geht die Idee in Richtung PV-Garage an AC-WR und PV-Haus an Hybrid-WR und im Haus die HV-Akkus mit ca. 50kwh (Option zum Erweitern). Kopplung Garage - Haus über AC und ggf. Cat7 (Kabel schon vorhanden).

App zum Steuern: Das war ggf. mißverständlich. Ich meinte eher App zum anschauen. Ist eher ne persönliche Vorliebe. :slight_smile:

Danke dir für deine ausführliche Antwort!

Hier mal eine grobe Planung:

  1. PV-Anlage_v04.pdf (47,3 KB)

Ich bitte um Kritik, etc.

Fragen:

  1. Kann man das so machen?
  2. Dimensionierung der beiden WRs?
  3. Wo genau brauche ich Zähler?
  4. Ist es erlaubt Hausnetz und PV-Anlage über eine Untzerverteilung laufen zu lassen?
  5. Wo klemme ich das Erkabel genau an?

Danke und VG

Was spricht gegen einen Hybrid WR, an dem alle Strings angeschlossen werden ?

Das wäre eine "lineare" Lösung
Von der PV durch den WR in den Akku.

Zwei WR weil ?

Zähler
Einen Zähler im Zählerschrank. Dahinter ein Smartmeter. Verkabelung in 16mm² für eine 50A Absicherung.

PV usw wird alles an die Verteilung angeschlossen.

Das Erdkabel wird da komtaktiert, wo und wie es genutzt wird.
Wird über ein Erdkabel einer oder zwei Strings von der Garage zum WR im Haus rangiert, wird das Erdkabel am MPPT vom WR angeschlossen.

Um das du verstehen musst du vermutlich alle Threads lesen. Ich bin aber offen für andere Vorschläge. Ich versuchs es zusammen zu fassen.

Ich habe ein Erdkabel 5*10mm² und ein Cat 7- Kabel zwischen Garage und Haus liegen. Weitere Kabel dort zu legen ziehen hohe Kosten (Tiefbau 40m) nach sich, daher würde ich alles gerne über diese zwei Kabel realisieren. Damit fällz m.E. nach (gerne korrigieren) eine DC-Kopplung und alle Strings an einem WR anschließen weg. Oder?

Die Lösung sollte so aufgebaut sein, dass ich auch eine Unterverteilung in der Garage erstellen kann an welcher die Stromkreise für die Garage hängen und später ggf. mal Wallboxen (mit weiterer UV) angeschlossen werden können. Da das auch über da Erdkabel laufen muss, beißt sich das m.E. nach mit Strings rüberschieben Lösung. Oder?

Wenn du mir sagst wie ich das mit einem Hybrid-WR realisieren kann, dann bin ich sehr dankbar.

In Deiner Skizze sind drei Erdkabel eingezeichnet....