Wir haben 2 BEVs. Eines fährt ca. 50tkm und das andere 25tkm, früher mal 80 tkm und 50 tkm, haben also schon deutlich reduziert. :-). Wechseln geht leider nicht.
Die Idee mit dem dritten BEV ist interessant, muss ich mal durchrechnen.
800€ / kwh sind leider ohne Montage usw. und Niedervolt, nur der Akku. Was billigeres hat mir aber keine der 8 Leute, die da waren, angeboten. Mit China-Akkus ala BYD usw. haben sie alle gesagt, dass sie extrem schlechte Erfahrungen mit dem Support und bei Reklamationen gemacht haben.
Welchen Akku in der Größe 50 kwh würdest du denn empfehlen, aus dem ich 2 BEV gliechzeitig laden kann?
Dann würde ich die Anlage mit einem großen Hybridwechselrichter (Niedervolt = 48V Akku Anschluß) bauen lassen. Der WR sollte verschiedene Akku-Marken bedienen können. Aber ohne Akku bauen lassen.
Anschließend z.B. 2 Stück NKON ESS Pro 32,15 kWh zu 2900€ kaufen.
Bevor Du den Akku planst, würde ich erst einmal die Ausgangsbedingungen festlegen.
Welche Panel-Leistung brauchst Du für das tägliche Laden in den von Dir gewählten Monaten? Schau mal bei PVTool Rechner - Akkudoktor Forum .
Wieviel Panelleistung bekommst Du auf das Dach? Miss das Dach aus oder fotografiere es und zähle die Dachziegel in Reihe und Höhe. Aus den Abmessungen der Dachziegel kannst Du berechnet wieviel Platz Du hast.
Dann weißt Du auch wieviel kWh Du herausbekommst.
Abhängig davon würde ich den Akku planen. Dann kannst Du Dir einen entsprechenden Wechselrichter und die passenden Akkus aussuchen.
Wenn Du wirklich zwei Autos gleichzeitig mit 11 KW laden willst und noch der Hausstrom dazu kommt, brauchst Du eine Wechselrichter, der eine Batterieentladung von 25KW kann. Solche Wechselrichter wie z.B. Fronius Verto 25 Plus sind nicht besonders günstig.
Aber ist das wirklich notwendig? Kann man die Ladeleistung nicht zwischen den zwei BEVs aufteilen? Z.B. Statt beide 3 x 16A = 22KW nur 3 x 10A = 13,8 KW. Das macht die Auswahl des Wechselrichters einfacher. Und auch die Akkus müssen nicht so viel leisten. Bei Niedervolt-Akkus ist sonst die Auswahl eines entsprechenden Wechselrichters schwierig.
Das würde ich auch abhängig davon machen, was die gesamte Anlage kosten darf.
Warum muß das ein 48V Niedervolt Akku sein ? Gerade in dem hier gezeigten Szenario m.E. eine Fehlentscheidung. Ich bin aber auch ein HV-Fan und mag keine Daumendicken Kabel !
Es wird fast alles in China produziert - ohne das jetzt zu befürworten aber mit "westlichen" Lohn- und Produktionskosten darf man sich nicht wundern und mittlerweile stehen die Produkte den "westlichen Pendants" auch meist qualitativ in nichts nach.
Und gerade in dem Sektor Batteriespeicher, Wechselrichter erlaube ich mir zu behaupten daß manche sündteure Marken leistungsmäßig und auch qualitativ die Nase hinten haben.
Ich habe dem TO meine Empfehlung abgegeben obwohl ich die Variante mit dem dritten Fahrzeug als die effizienteste sehe (so Kapital, Stellplatz und vernünftige KFZ-Versicherung bei Teilbenutzung). Muß man natürlich jeden Tag alles umräumen ....
Was ich in keinem Fall kaufen würde wäre eine 48V bunte Wallinverter Lösung.
edit: beim Preisargument muß ich die Aussage vielleicht relativieren auch wenn mir unklar ist, warum HV Speicher offenbar um ein vielfaches teurer sind - obwohl technisch im Grunde genommen weniger aufwendig ....
Ich bekomme je nach Modul so 18 - 23 kwp auf die Dächer. Weitere ZDF siehe meinen Ursprungspost.
PVTool geht nur bis 30 kwh Akkugröße und sagt da Autarkie und Eigenverbrauch von 56%.
Die Frage ist das notwendig kann ich mit ja beantworten. Ich kann die Ladeleistung an dem BEV und PHEV nur auf 5 kw drosseln und das nur manuell über die App. Das nervt und oft brauch ich gerade mit dem PHEV 11kw. Würde allerdings notfalls auch gehen, sollte die größere Lösung Unsummen mehr kosten.
Das die Auswahl an WR bzw. Akkus mit so einer hohen Dauer-Entladeleistung bei den Anforderungen schwer ist hab ich gemerkt. Ist einer der Hauptgründe warum ich hier gelandet bin.
Der Preisrahmen ist flexibel. Wichtiger ist mir die Wirtschaftlichkeit und die Umwelt.
Hat denn hier Jemand praktische Erfahrungen mit solchen Anforderungen?
Hier im Falle beim Themenersteller wohl eher 2x32kWh. Die haben dann 64kWh Speichervolumen und zusammen 600A Entladeleistung, also 30KW. Damit kann man dann auch mit 11KW über nacht laden und mit 11KW tagsüber laden.
Muss es nicht. Habe ein HV-System und ein Niedervolt-System. Beide funktionieren gut. Effizienz ist ähnlich. Balancing ist bei Niedervoltsystemen viel einfacher, weil weniger Zellen. Bei HV-Systemen werden in der Regel kleinere Zellen verwendet, um auf die hohen Spannungen zu kommen. Und mehr BMS. Die HV-Systeme werden so automatisch teurer.
Der große Vorteil für die Installateure bei Hochvolt-Systemen ist, dass man einfacher installieren kann und die Planung einfacher ist. 6mm Kabel reicht, um die Akkus an den Wechselrichter anzuschließen. Auch die Wechselrichter können einfacher aufgebaut werden. Und darüber schafft man auch ohne Probleme große Leistungen. Nicht umsonst haben wir in DE ein 230 Volt-System und keine 12 Volt Verkabelung im Haus.
Für DIY ist Niedervolt das Mittel der Wahl. Für Elektriker und Solateure Hochvolt-Systeme.
Ich habe verstanden, dass er Threadersteller das System komplett installieren lassen will und per App kontrollieren. Und mit 22KW aus dem Akku laden will. Dann wird ein Hochvoltsystem wahrscheinlich. Wenn man unter 22 KW bleibt, kann man aber gut ein Niedervoltsystem aufbauen.
Bei meiner HV Batterie geht das auch nur über die letzte Zelle zum nächsten Pack. Ich nehme an das kann bei industriellen Systemen nicht anders laufen. "Mehr BMS" sehe ich jetzt nicht so, bei mir passt ein BMS auf beliebig viele Packs auf. Im Moment auf 4x24.
Ich habe ja eine Garage und ein Haus auf einem Grundstück. Auf beides soll PV druaf. Welche Möglichkeiten gibt es denn diese zu Verbinden.
Es gibt aktuell ein Kabel 5*10mm2 und ein Cat7. Weitere Kabel zu legen wird schwer. Brauche ich weitere oder kann man die Kopplung auch über diese beiden Kabel realisieren?