Im Winter im unbeheizten Hobbyraum hab ich es leider nicht gemessen weil das Kondensat da mit an der Klimakondensatleitung angeschlossen ist und direkt nach draußen abläuft.
Kann ich im Winter aber mal einen Kanister drunterstellen und es nachmessen.
Das viele Takten sollte man umgehen, dann läuft mein Trotec schon recht effizient. Genaue Daten habe ich nicht, wäre aber durchaus mal interessant. Ich werde mal messen.
Am besten keine Ziel-Luftfeuchte am Gerät einstellen, denn dann kommt es schnell ins Takten, besser mit externen Sensoren steuern.
Ich schaue auch, was meiner verbraucht hat, wenn der 5 Liter Tank voll war, und teile es durch 4,8, denn mehr ist nicht drin. Die Daten sind ja protokolliert, leer und voll und Stromverbrauch über Zeitschiene.
Ich habe jetzt die 3 letzten Durchläufe, die aber ein wenig unterschiedlich sind, klar Luftfeuchte, meist 60 bis 65%. Temperatur 18,5 bis 21,5°.
4,45 kWh / 4,8 = 0,927 kWh
4,99 kWh / 4,8 = 1,039 kWh
4,57 kWh / 4,8 = 0,952 kWh
Im Schnitt: 0,972 kWh pro Liter.
Ich sagte ja, die bei Fral wissen, was sie tun.
Aber das Takten gehört zu seinem Betriebsverhalten, steht auch in der Anleitung. Möglicherweise muss der Abtauen. Das Takten macht sein Großvater von 1998 in der Garage nicht.
Dann habe ich noch einen Trotec TTK30E, der nimmt sich 170 W. Der wurde dann durch den großen ersetzt, der durch die Taktpausen auch nicht mehr verbraucht, über den gleichen Zeitraum, aber einen besseren Wirkungsgrad hat.
Finde ich interessant. Weil eigentlich wäre es ja effizienter wenn er in einem Bereich läuft wo er nicht abtauen muss. Weil in dem Moment kommt fast unvermeidlich ja wieder Feuchte in die Luft. Aber die Werte sehen ja erstmal gut aus!
Der Comfee den ich habe macht unter 12°C Raumtemperatur Abtaupausen. Unter 10°C dann so häufig, dass die Abtauleistung eher homöopathisch wird.
Dein Fral sieht auf jeden Fall gut aus. Bin gespannt, was mein Shinco jetzt bei den wärmeren Temperaturen so schafft. Ergebnisse vielleicht heute noch.
Laufzeit 18:15 - 21:55 = 220min -> genau so lange laufen, bis Energiemessgerät auf 0,5kWh umgesprungen ist.
Energieverbrauch 0,5kWh
Typische Leistungsaufnahme 130-137 W (Durchschnitt berechnet: 136,4W)
Wassermenge: 715 ml
ergibt 1,43 Liter pro kWh
ergibt 0,7kWh pro Liter
Der schafft also im Sommer bei 60-70 % Luftfeuchte gut doppelt so viel, wie im Winter, wo er nur bei 13-15 Grad läuft (1,5kWh pro Liter).
Da sieht man auch, wie stark die Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen ist.
Am berechneten Durchschnittsleistung und der beobachteten Leistung zeigt sich auch, dass der ohne Taktung durchgelaufen ist. Im Winter bei 13-15 Grad tut er das nicht, da macht er immer mal wieder Pause, wo der Lüfter weiter läuft, aber der Verdichter aus ist. Vermute, dass er da abtaut.
Ganz genau vergleichbar waren die Bedingungen nicht, weil der Shinco bei 71 % gestartet ist, allerdings war die Luftfeuchte bereits nach 30min auf etwa 62%, die restlichen 180min war es also eine vergleichbare Situation.
Das die Luftfeuchte bei diesem Test fast nicht runter gegangen ist, hat einen einfachen Grund: Alle porösen Oberflächen im Keller sind eher noch auf dem Startwert von 71%. Bei den 60% entsteht ein Gleichgewicht: Was der Luftentfeuchter raus zieht, strömt im gleichen Maße an Feuchtigkeit aus alle porösen Oberflächen nach.
Man sieht diesen Effekt auch schön: Schaltet man den Luftentfeuchter aus, hat man nach ein paar Stunden nahezu die 71% wieder erreicht. Bis die wirklich runter gehen, braucht es viel mehr Zeit. Die 1,4 Liter, die ich insgesamt rausgezogen habe, reichen da bei weitem noch nicht.
Hier der direkte Vergleich Comfee MDDN-10DEN7 gegen Shinco 10L
beide laufen parallel in 2m Abstand
22 Grad, 53-57 % Luftfeuchte während Testlauf
Laufzeit 126min
Verbrauch Comfee: 353 Wh
Verbrauch Shinco: 286 Wh
Shinco Einstellung hohe Lüfterstufe
Wassermenge Comfee: 345 ml
Wassermenge Shinco: 317 ml
Ergebnis Comfee: 1023 Wh pro Liter
Ergebnis Shinco: 902 Wh pro Liter
Comfee verbraucht etwa 13,4 % mehr.
Entfeuchterleistung Comfee: 164 ml/h
Entfeuchterleistung Shinco: 151 ml/h
Der Unterschied im direkten Parallelbetrieb ist doch deutlich weniger, als oben angenommen. Shinco bleibt aber der Sieger. Man sieht, wie sehr es an den konkreten Bedingungen hängt, so dass es schwierig ist, Vergleiche zu ziehen, wenn an anderen Orten getestet wird.
Ich mein du solltest Mal eine Split Klima mir AG im selben Raum dazu geben in den Vergleich..
Sicherlich deutlich effizienter, aber nur mit richtiger Einstellung. Dafür optimiert gibt es halt kein Programm. Der trocken Modus bei Klimaanlagen ist nicht gut bei warmen Wetter/hoher Luftfeuchtigkeit. Dafür sehr gut bei kälter bzw geringer Luftfeuchtigkeit.
Wie schließt du die externen Sensoren denn am Trotec an? Wie muss ich mir das vorstellen dass du am Trotec keine Sollwerte eingestellt hast? Ich würde meine beiden Trotec´s auch gern ohne Takten betreiben und die Räume übertrocknen. Das ist aber aktuell mit dem Laufverhalten der beiden gar nicht möglich.
Die Sensoren schließe ich nicht direkt an den Trotec an, sondern ich binde den Luftentfeuchter in die Hausautomation ein, das läuft bei mir alles über ioBroker. Der Luftentfeuchter steht auf Dauerbetrieb und wird dann entsprechend an- und ausgeschaltet. Da sich der Trotec den letzten Betriebsmodus merkt, funktioniert das ganz einfach über stromlos machen, d.h. eine einfache smarte Steckdose reicht. Dadurch kann man dann einstellen, dass er z.B. erst bei >60% RLF anläuft und bei <50% ausgeht, wodurch er weniger takten muss.
Ich mag mich irren, aber an meinen Beiden kann ich zwar eine sehr niedrige Sollfeuchte einstellen, auf dem Weg dahin takten beide Geräte aber dennoch. Einen echten Dauermodus kann ich nicht finden.
Enteisen funktioniert natürlich auch im Continous Modus. Dann ist das Takten nicht zu vermeiden. Enteisung ist aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen der Fall, typisch im Winter bei niedrigen Temperaturen. Also wenn der Taupunkt schon weit unten im einstelligen Bereich ist.