Einfamilienhaus 1981 - Planung LLWP

Hast du etwa schonmal gesehen, dass man mit einem Heißluftföhn einen festen Gegenstand - möglicherweise gar eine Wand - erwärmen könnte?
Gib bescheid wenn ja, dann kann ich meinen Sarkasmus vielleicht aufdecken :wink:

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Hat auch damit zu tun, welche Festigkeit eine Heizung hat.

Eine Luftheizung erwärmt halt nur Luft. Und da Luft sich gerne zu Luft gesellt, kann die Luft nur andere Luft erwärmen.

Ein ordentlicher Radiator hingegen, der ist fest. Da kann man auch mal gegen klopfen wenn man das nicht glaubt. Wenn der wärmt der auch alles andere was fest ist. Wände zum Beispiel.

So eine warme Luft, wie soll die gegen eine harte Wand anstinken? Egal wie warm die Luft ist, egal wie sehr sie gegen die Wand dagegenwärmt, wenn die Luft von einer Luft-Luft-Wärmepumpe erzeugt wurde, dann weiß sie schlicht nicht, wie feste Dinge funktionieren, und kann sie nicht erwärmen.

Luft, die von einem festen Heizkörper erwärmt wurde, die weiß noch wie Festigkeit funktioniert, und kann daher ohne weiteres die Wand dazu überreden, auch warm zu werden.

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Goldrichtig. Wir verstehen uns :+1: :smiling_face_with_sunglasses:
Das subjektive Empfinden einer Heizung, das wiederum auf dem Wissen um ihrer selbst basiert, ist also auch noch ein wichtiger Punkt. :upside_down_face:

Verstehe ich euch richtig, die Luft weiß quasi wo sie “herkommt” und somit auch “dazugehört” = die warme Luft einer Luft/Luft WP wärmt alleine deshalb keine Wände auf :thinking:

Sehr komplex das Ganze…

Ich bin echt froh, dass man auch so kompleze Sachen hier ernsthaft diskutieren kann :+1:

Oje… Ich habe gerade noch mal gemessen und meine Wände sind WARM :hushed_face: Und das, obwohl nur die Split Klima´s laufen. Ich befürchte jetzt einen Wandschaden :see_no_evil_monkey: Was kann man da noch retten?

Da kannst Du noch was retten. Du musst nur die ungebende Luft levitieren. Dazu nimmst Du am besten einen magentischen Nordpol und drehst ihn bei Neumond vor der Wand im Kreis. Unbedingt rechtsrum dehen.

Unsere Außenwand hat gerade 19 Grad, im Raum sind es 21 Grad, draußen ist es 3 Grad. Nur die Split-Klima läuft. Auch erst seit 4 Stunden mit 300-500W. Massive Wand mit schlechtem U-Wert von etwa 1 ohne Dämmung.

Wenn man es schaffen würde, die Wände kalt zu halten, wäre das extrem gut, weil dann die Verluste nach außen auch verschwinden würden. Die warme Luft im Raum würde dann ja keine Wärme an die Außenwand abgeben.

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Danke, werde ich mir ansehen. Die Hoffnung stirbt zu Letzt :see_no_evil_monkey:

Naja… Die Wände sind ja bei tiefen Aussentemperaturen riesige Kühlkörper - die die Raumluft abkühlen. Würden die das nicht, würden sie ja auch nicht - als Kühlkörper - die Luft im Raum abkühlen. Am Ende quasi große (unerwünschte) Wärmetauscher.

Nun macht man ja mit der Dämmung genau das was du ansprichst. Man versucht aussen von innen - soweit möglich / sinnvoll - zu “entkoppeln”, damit trotz kalter Aussenschicht die Innenschicht möglichst warm bleibt. Also es wäre so gesehen nicht extrem gut wenn die Innenseite der Aussenwand kalt ist (weil dann gibt sie ja als Kühlkörper ihre Kälte in den Raum ab) sondern wenn die möglichst wenig von der Aussenseite abgekühlt wird. Zusätzlich zum abkühlen der Raumluft kommt dann nat. auch noch die Kälte, die von der Wand dann abgestrahlt wird. Die wird dann nat. ggfs. als unangenehm empfunden.

Der Effekt der Heizung ist dann ja quasi identisch - nur umgekehrt.

Die Raumluft wird erwärmt, die warme Raumluft erwärmt die Innenseiten der Wände. Je nach Isolierung, Heizleistung etc. stellt sich irgendwo ein Gleichgewicht (Raumtemperatur) ein.

Also erstmal - insbesondere wenn man durchgehend heizt - kein Unterschied womit man heizt. Die Wände werden dann - so oder so - warm sein und auch bleiben.

Ich denke was @iwk_tu gemeint hat ist eben: Selbst wenn so eine “Warmluftheizung” (Dabei ist es ja völlig egal ob Split Klima, Heizlüfter etc.) die Luft in einem Raum schnell erwärmen kann - so bleiben die Flächen und ggfs. auch Gegenstände darin etc. noch länger “kalt”. Ist ja auch klar, die besitzen im Gegensatz zur Luft eine gewisse Trägheit und möchten ihre Temperatur nicht so schnell ändern. Aber wie gesagt ist das kein Nachteil von einer Split Klima oder einem Heizlüfter.

Wenn eine andere Heizungsart - wie zb. FBH - ohnehin sehr viel länger benötigt um die Raumluft zu erwärmen, dann hat auch das Bauwerk selber bzw. der Raum und die Gegenstände darin mehr Zeit die Temperatur anzupassen und das “Problem” entsteht nicht.

Aber im Zweifel ist mir lieber ich sitze im Raum mit warmer Luft und kalten Wänden, als wenn alles kalt ist :cold_face:

Die Wände etc. erwärmen sich dann ja kontinuierlich und es wird immer besser.

So einfach ist das eben nicht. Wenn man Dachschräge hat und anstatt Ziegel oder dergleiche Gipsplatten dann wird es auch bei permanent eingeschalteter Klimasplit kein solches Gleichgewicht geben. Die Wände/Decke/Schräge werden auf Raumtemperatur gehen, sehr schnell wieder abkühlen weil keine Masse da ist, dann geht die Klimasplit wieder an. Die Luft ist schnell warm, die Wände bleiben noch kühl. Raum zu warm, Klima schaltet ab, Wände kühlen die Luft ab…. usw. usf. Takten ist dann die Folge. Es taktet, schaltet ggf. eine höhere Modulationsstufe ein und die Wände sind dann dennoch… kalt. Keine Strahlungsenergie auf die Wände.

Dasselbe bei den Gegenständen im Raum. Die werden per Luft nach und nach auch erwärmt auf die Temperatur die man eingestellt hat. Macht man dann, wie WIN es macht, die Klima aus, und hat eben keine gute Dämmung, kühlt der Raum dann schnell ab, die Luft kühlt ab, die Gegenstände geben noch die Wärmeenergie ab die sie haben und dann gehts abwärts.

Wir haben ebenfalls ein Reihenendhaus Bj. 1981, jedoch nur doppelt verglaste Fenster aus dem Jahr 2000. Dafür ist das Dach nach neustem KfW-Standard gedämmt, was die Wärmeverluste deutlich senkt. Wir hatten vor der Dachsanierung einen Gasverbrauch von etwa 24000kWh, danach etwa 18000. Wenn ihr euer Haus nicht übertrieben warm heizen wollt, könnt ihr bestimmt mit ähnlichen Wärmebedarf rechnen.

Heizen seit 1 1/2 Jahren komplett über Split-Klimas, habe diesen Frühjahr nochmal Änderungen vorgenommen und ein weiteres Außengeräte installiert, was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde. Im Nachhinein hätte ich gar keine Multisplit installiert, sondern lieber 5 AGs aufgehängt.

Unser EG ist zu eurem gar nicht so unähnlich, ebenfalls offener Wohn-/Essbereich, die Küche mit offenere Türe angeschlossen. Wohn-/Essbereich sind zusammen 42qm und wird von einer Mitsubishi LN35HZ komplett geheizt. Die Küche wird nicht geheizt, bekommt aber etwas Wärme von nebenan ab.
Habe noch keine Messwerte bei Minustemperaturen für die 3,5kW-Anlage, da ich diese erst dieses Jahr habe einbauen lassen (letztes Jahr hatte ich noch eine 5,0kW an der Multisplit hängen), aber bei 0 Grad bekommt es den Raum auf jeden Fall warm. Zur Not haben wir noch einen Kachelofen im Wohnzimmer. Das Gerät läuft täglich ca. 14/15 Stunden, über Nacht schalten wir es aus. Das OG und DG wird nur nach Bedarf geheizt und kühlt entsprechend mehr aus.

Wir haben an das offene Treppenhaus einen Thermovorhang gehängt, das kann ich auf jeden Fall empfehlen.

Wenn ich mir deine Grundrisse anschaue, fällt mir im EG der kleine Mauervorsprung an der Außenwand zwischen Wohn- und Essbereich auf. Der ist ungünstig, da die Wärme sich durch die kleinere Öffnung der beiden Räume nicht so gut verteilt. Bei uns gibt es diese Wand nicht und an der Stelle hängt das IG und kann somit die Wärme gut im Raum verteilen. Daher denke ich auch, dass ihr zwei IGs im Erdgeschoss benötigt. Und wie bereits mehrfach erwähnt, würde ich auch auf möglichst viele Single Splits gehen. Multisplit nur dort, wo es baulich nicht anders geht und die Räume gleichzeitig beheizt werden.

Doch - wieso auch nicht🤔 Deshalb ja auch:

Die Wände erwärmen sich ununterbrochen wenn es warm genug ist im Raum… Wieviel Wärme dazu nötig ist, hängt natürlich von vielen Faktoren ab… So lange durchgeheizt wird, werden die Wände auch nicht mehr kalt… Vergleiche es doch einfach mit dem Auto: Da ist selbst bei -20 Außen (also nach Standzeit auch innen) nach einiger Fahrzeit (oder Motorlaufzeit) im Inneren alles warm… Und bleibt es auch, so lange die Heizung läuft. Ausgenommen die Scheiben als unisolierte „Aussenfläche“ - die werden nat. nie wirklich warm, aber dennoch deutlich wärmer als die Außentemperatur.

Die Strahlungswärme zu erzeugen kostet ja eben auch wieder Energie bzw. bedeutet i.d.R. Verluste (wenn sie nicht gerade direkt von der Sonne kommt).

Also wenn ich es mir aussuchen könnte und Geld keine Rolle spielt, würde ich IMMER eine FBH bevorzugen… Denn dann spielt es keine Rolle, was das alles kostet und auch nicht, ob man zusätzlich noch eine Klima bzw. dann gleich Deckenkühlung einbaut…

Aber leider spielt es bei mir schon eine Rolle was das alles kostet, da ist dann eine Lösung mit Split Klima ˋs die nicht nur effizient heizen - sondern auch noch kühlen können konkurrenzlos günstig zu realisieren…

Also es geht besser (wie immer) - aber Preis/ Leistung besser? Wie🤔

Ja klar kühlt dann alles ab - was soll auch sonst passieren? Aber die Wärme die vorher bei einer zb. FBH dort im Boden gespeichert ist, oder bei Massivwänden in den Wänden, muss ja auch erst mal aufgewendet werden um diese massiven Bauteile aufzuwärmen🙈 Das geht ja (i.d.R) nicht „von selbst“ und kostet viel Energie. (Deshalb ja auch die träge Reaktion dieser Heizsysteme). Ideal um durch riesige Flächen auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen viel Heizleistung zu erzeugen - aber eben sehr sehr langsam.

“Doch - wieso auch nicht🤔 Deshalb ja auch:”

Weil sich die Außentemperatur verändert. Nachts ist es meistens kälter. Also muss die Klimasplit mehr heizen, weil die Wände kühler werden. Etc. pp.

“So lange durchgeheizt wird, werden die Wände auch nicht mehr kalt”

Meine Klimasplit heizt nicht durch. Die taktet. Wenn sie durchlaufen würde müsste ich die Fenster öffnen.

“Ideal um durch riesige Flächen auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen viel Heizleistung zu erzeugen - aber eben sehr sehr langsam.”

Das wird sich noch herausstellen. Wir haben später eine Dünnschichtfußbodenheizung. Da ist weniger mit Speichermasse. Ziel ist beides einsetzen. Ab vielleicht 5°C außen geht die FBH an mit einer Grundtemperierung von 25°C VL. Wenn das dafür sorgt, dass die Räume alle Grundtemperiert werden bin ich zufrieden. Bei Bedarf wird dann die Klimasplit angeworfen um es weiter zu erwärmen, andernfalls haben alle Räume 20°C. Solare PV-Überschüsse kommen dann in die FBH oder vielleicht sogar in einen Puffer.

Ja - tut sie ja auch - und weiter :thinking:

…und deshalb hat es eben nicht nur Vorteile, wenn man in jedem Raum ein IG hat bzw. nur einen Raum heizt. Je weniger die Anlage beheizen muss, um so eher taktet die eben.

Unbegrenzt kleine gibt es nicht… Aber auch dann besitzt der Raum und alles darin eine Trägheit und ist nicht schlagartig kalt :wink: Ist ja nicht wie wenn man das Licht abschaltet und es ist direkt dunkel…

Es gibt aber keine Kühle, die in den Raum geht, sondern nur Wärme, die dem Raum entzogen wird. Und wenn die Luft die Wände nicht erwärmt (wie die These war), gibt es eben auch keine empfundene Kühle. Insofern wäre das genial, aber physikalisch nicht möglich.

Ja genau, ich denke genau das war die korrekte Beobachtung. Eigentlich ist es ja ein Vorteil, dass die Split-Klima die Luft deutlich schneller erwärmen kann, als andere Heizsysteme. Nur dann sind die Wände eben noch kalt.

Persönlich profitiere ich stark davon. Derzeit ist es in meinem Büroraum morgens 14 Grad. Mit den Heizkörpern früher hätte ich den am Abend dann eine Raumtemperatur von 18 Grad gehabt. Ginge so stark bedarfsweise also gar nicht. Jetzt ist es so, dass ich nach wenigen Minuten hinreichend warme Luft habe, wo ich arbeiten kann. Natürlich ist der Komfort da noch nicht so gut, weil kalte Wände und kalter Fußboden. Aber mit entsprechender Kleidung stört mich das gar nicht.

Da kommt man dann halt in den Bereich: Wo fängt man an - wo hört man auf? Für MICH ist es angenehm, wenn man im T-Shirt dort sitzen kann ohne dass es unangenehm ist😆

Klar, ist aber auch viel Kopfsache mit Strahlungswärme usw.

Manche sagen zb. „Mehr als 20 Grad brauche ich nicht“

Aber: Die Strahlungswärme vom zb. HK ist angenehm…

Genau, an dem Punkt wird alles sehr individuell. Es gibt sozusagen viele Möglichkeiten, die man diskutieren kann, aber was jeder für sein Wohlbefinden braucht bzw. wo sie/er welche Kompromisse machen will, muss jeder für sich herausfinden bzw. müssen alle Bewohner eines Hauses miteinander abstimmen.

Und wie du schreibst: Es geht ja auch um die Kosten, die man optimieren möchte. Bei den meisten ist Geld eine begrenzte Ressource.

So ist es!

Ich finde, man sollte idealerweise immer versuchen zu trennen:

A: Was ist technisch möglich - sinnvoll - umsetzbar

B: Was davon kann ich (und will ich!) finanziell darstellen und umsetzen und ist es überhaupt praktikabel?

C: Was genau WILL ich denn in der Praxis haben bzw. wollen die “user” dann haben?

Es können Sachen sinnvoll, möglich, finanzierbar usw. sein - aber nicht GEWOLLT.

Oder aber gewollt, umsetzbar - aber nicht praktikabel etc.

Ich denke das Auto Beispiel ist gar nicht so daneben: Ich habe - wirklich - noch NIEMALS gehört, dass jemand eine Flächenheizung bzw. Heizung die Strahlungswärme abgibt in einem Auto vermisst. Ich kenne auch keines, dass sowas hat. Oder Leute, die sich IR Heizung oder Heizkörper nachgerüstet hätten :laughing:

Technisch wäre das ja alles völlig unkompliziert machbar, jetzt mit BEV sowieso. Aber offenbar gibt es keinerlei Nachfrage für sowas.

Ich kenne es eigentlich so: Wenn jemand die Möglichkeit hat, sich wo “zu wärmen” oder eben einen warmen Sitzplatz hat, dann ist eine geringere Raumtemperatur nicht so schlimm. Ist ja auch verständlich, denn letztlich benötigt man die Wärme ja dort - wo man sich aufhält. Aber es verfälscht dann halt letztlich die Aussagen bzw. ggfs. die Erwartungshaltung. Wenn jemand zwar zb. nur 20° Raumtemperatur hat bzw. “gewohnt ist” - dabei aber immer am heißen Heizkörper sitzt - dann benötigt er “real” viel mehr als 20° um “happy” zu sein :wink:

Wenn sich nun also zb. die Heizungsart ändert und der heiße Heizkörper wegfällt, gibt es ggfs. ein schmerzliches “Erwachen” und derjenige denkt: “Also diese Art Wärme ist schlecht - ich benötige Strahlungswärme” :laughing:

Wie eben im Auto: Da stellt man seine Wohlfühltemperatur ein und ist happy - vermisst keinen heißen Heizkörper weil es überall warm ist. Aber sehr wohl dreht man sich gerne die warme Luft direkt auf den Körper - wenn das Auto noch kalt ist…

Also der “Schlüssel” ist meiner Ansicht nach, dass es eben überall so warm sein muss - wie man es gerne hätte. ODER aber im Falle von LLWP die warme Luft dann direkt auf den Sitzplatz blasen muss. Was aber sicher nicht jeder mag und außerdem sehr von den “Umgebungsbedingungen” abhängt. Wenn das IG zb. gerade nur lauwarm bläst, mögen das sicher noch weniger Leute…

Genau, aber da muss man eben sehr genau abwägen: Will ich es gemütlich haben oder “sparen wo geht”? Kommt nat. auch viel auf die jeweiligen Menschen an. Du bzw. Ihr seit ja offenbar SEHR “COOL” - bedarfsweise selten und wenig heizen mag nicht jeder…

Ich würde deshalb tendenziell eher dazu raten GERADE auch mit LLWP durchzuheizen, auch wenn es gerade damit auch sehr gut bedarfsweise geht. Aber letztlich denke ich müsste man dann bzgl. Effizienz auch genauer hinsehen wie große der Unterschied ist. Die LLWP wird ja tendenziell wirtschaftlicher laufen bei Dauerbetrieb (vorausgesetzt es passt alles bzgl. Auslegung) Also einen Teil Effizienz büßt man vermutlich dadurch ein - aber sicher nicht alles im Vergleich.

Du wirst lachen: Genau DARÜBER habe ich in letzter Zeit oft nachgedacht :see_no_evil_monkey: Ich habe keine Ahnung… Aber müsste ich raten, würde ich sagen: Das ist das selbe? Oder es kommt auf das selbe raus?

Ich meine: Es gibt ja auch KÜHLschränke, keine “Wärmeentzugsschränke” :wink:

KÜHLtruhen - keine “Wärmeentziehungstruhen” :thinking:

GeKÜHLTe Handschuhfächer, keine “Fächer für Wärmeentziehung” im Auto…

Was ich damit sagen möchte: So wie der Kühlschrank das Essen im Inneren kühlt, kühlen die kalten Aussenwände das Innere vom Haus.

Ich glaube, gerade eben nicht :thinking: Ich meine: So wie man spürt, dass Hitze von einem Gegenstand ausgeht - so spürt man auch, dass Kälte von einem Gegenstand ausgeht. Ich nehme an, das liegt einfach an der Lufttemperatur die diese Gegenstände umgibt? Ich hatte zb. gerade ein Paket geöffnet das im Freien lag bis gerade eben - konnte die Kälte im Inneren deutlich spüren. Auch ohne etwas anzufassen;)

Also ich denke die Oberflächen dürfen auf keinen Fall kalt sein, denn gerade dann kühlen sie eben die Luft ab und das spürt man dann. Ich denke die Lösung kann da nur bestmögliche Dämmung sein - jedenfalls im Bezug darauf (“Überdämmung” kann ja auch Nachteile haben). Wenn man also überspitzt formuliert ein Haus in 5m Dämmung packt, dann wird man im Inneren auch bei sehr tiefen Aussentemperaturen nicht mehr viel Heizleistung benötigen…

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Du spürst, dass deinem Körper Wärme entzogen wird. Also durch das starke Temperaturgefälle einen größeren Wärmestrom von dir zur Wand.

Genauso hat man den Wärmefluss von warmer Luft zur kalten Wand. Wärme hat immer und überall die Eigenschaft, von warm zu kalt zu fließen, nie umgedreht.

Ok, aber ist es am Ende nicht exakt das selbe? Also bewirkt das Eine nicht ohnehin das Andere :thinking: