Einfache Lösung gegen Netzüberlastung durch PV

Aktuell sind die Netze nicht zu schwach. Ansonsten hätten wir schon mehrfach längere Stromausfälle gehabt. Was nicht funktioniert ist das Tarifsystem, weil es leider nur eine Strompreiszone in DE gibt und so viele Ungerechtigkeiten beim Übertragungsnetz schafft. Und keine Anreize für bestimmte Bundesländer schafft etwas zu tun. Aber das wollen weder die Bürger der betroffenen Bundesländer noch deren Politiker angehen.

Klar, in Zeiten, wenn man viel Geld hat, baut man einfach aus, auch wenn es andere Lösungen gibt. Wer zahlt: die Allgemeinheit.

Jetzt sind wir aber in Zeiten, bei denen die Wirtschaft so nicht mehr brummt wie früher, wir in Europa um die Ecke einen Krieg haben, dessen Aggressor nicht weit von uns enfernt ist. Und kurz vor einer globalen Wirtschaftskrise stehen, weil eine Menge Länder wie beispielsweise USA und Japan so stark verschuldet sind, dass die Systeme so sicher nicht mehr funktionieren können. Zur Zeit rettet uns nur das Börsensystem, dass auf Hoffnung aber nicht auf Fakten basiert.

In DE haben wir eine Lösung dafür: Wir verschulden uns einfach mehr, um uns anzugleichen. Gefällt dem Bürger weil er mehr Geld hat. Super Lösung.

Da sollte man intelligent handeln. Gerade die dezentrale Stromerzeugung schafft viele Möglichkeiten. Und eine intelligente Digitalisierung könnte viel schaffen. Habe mir nicht umsonst eine PV-Anlage und einen ordentlich großen Speicher auf das Dach gepackt.

Da die Übertragungsnetze teuer sind und leider einige Bundeslänger verhindert haben, dass wir ordentliche Stromtrassen von Nord nach Süd haben, müssen wir halt kreativ werden.

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Vermutlich gingen die gleichen Leute auf die Barrikaden, die sonst bei Fratzenbuch posten mit wem sie was wo wann gegessen haben. :face_with_raised_eyebrow:

Ja, wir haben in DE mal wieder mit dem Datenschutz übertrieben. Diesmal mit den Stromzählern. In AT macht man es pragmatisch und nimmt einfach digitale Zweirichtungszähler und nennt sie Smartmeter.

Bei uns hat man den Eindruck, dass die Übertragung der Zählerwerte an den Verteilnetzbetreiber so stark geschützt werden müssen wie Gesundheitsdaten der Bürger. Während der Großteil der Bürger mit Smartphones herumläuft bei denen Sie gedankenlos zustimmen, dass deren installierte Apps sie überwachen. Das ist den Bürgern ziemlich egal. Die Apps sind ja meist kostenfrei und man hat bei Nutzung des Smartphones nichts zu verbergen.

Wir haben bzgl. Datenschutz die Verhältnismäßigkeit verloren.

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Es gibt noch immer Leute die gar kein Handy haben und vermutlich auch nie eins haben werden. Bei einer Hausdurchsuchung hat mich das neulich in größte Schwierigkeiten gebracht weil das Konfiszieren meines Handies gerichtlich angeordnet war. Es hat mir bei der Kripo schlicht niemand geglaubt daß ich keines habe.

Ohne Whatsapp wundern die sich die alten Leute eben, warum sie bei den Jungen plötzlich nirgends mehr eingeladen werden. Die Funktion ohne Zugangsdaten Username/Passwort einfach mit dem ohnehin vorhandenen Mobilfunknummer ist das Geheimrezept für den Erfolg von Whatsapp: Alle machen mit weil das so einfach geht.

Aber: Im Google Store wurde mein Account unlängst auch ausgesperrt. Begründung: "Google hat nicht genügend Informationen über mich um sicherzustellen daß ich das wirklich bin". Früher hatten sie das aber und alles was sie dazu noch abfragen und an Daten sammeln geht sie einen Dreck an.

Zu was muß ich bei Google die Unterhosen runterlassen wenn ich ein APK downloaden will? Für den Upload sehe ich das wegen der Sicherheit vielleicht noch ein, für den Download aber nicht. Meine Bank setzt das aber zwischenzeitlich voraus daß ich ihre APP installiere. Also sollen sie mir auch ihre APK zur Verfügung stellen. Am Besten gleich mit Quellcode damit ich sehen kann was sie tun. Machen sie aber nicht weshalb ich mir nach einer anderen Bank um schauen muß. Zwischenzeitlich gibt es aber kein andere Bank mehr die nicht auch diesen Quatsch macht. Auf allen anderen Ebenen der Gesellschaft läuft es genauso. Vielleicht wenn ich (versehentlich) einen Tesla kaufen möchte usw. Telefonnummer heisst zwischenzeitlich automatisch immer Mobilfunknummer und Apps aus dem Google oder Apple Store werden vorausgesetzt.

Der Punk um die Stromzähler ist nicht ganz unberechtigt. Die eigentliche Gefahr sind aber weniger die Verbrauchsdaten. Wer sie liefert kriegt einen Vorteil, wer nicht zahl eben mehr. Aber spätestens seit §14a sind die Stromzähler auch Fernsteuerungen. Wer den Blackout von Mark Elsberg mal gelesen hat, weis wie weit der Autor seiner Zeit voraus gewesen ist.

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Richtig. Liegt an jedem selbst, ob er FB nutzt, ob er Webseiten mit Tracking akzeptiert, ob er nur zusätzliche Apps nutzt, die als apk angeboten werden.

Hier (auch schon in anderen Fäden) wird immer davon ausgegangen, daß alle FB nutzen und damit dann die Sorge um Überwachung durch smartmeter lächerlich gemacht wird.

Weil ich mich gegen die Aufzeichnung von Tages-, Wochen- und Monatsdaten ausgesprochen habe, habe ich mangels Vorhandensein eines zertifizierten ImSys mit ausschließlich Gesamtverbrauch wieder einen Ferraris eingebaut bekommen. Man muß sich nur trauen, auch mal nein zu sagen. Mit allen Konsequenzen, d.h. auch Verzicht auf die schöne neue einfache Welt.

Andersherum. Der Versorger wird schlichtweg die Preise erhöhen und ein Großteil der Kunden wird nicht in der Lage sein, etwas daran zu ändern wegen mangelndem Wissen. Wir hier und in vielen anderen Foren sind eine Minderheit die sich damit beschäftigen. Und noch nicht einmal wir blicken bei allem durch.

@wihz
Exakt. Die Allgemeinheit soll es zahlen. Der Buh-Mann sind dann private PV-Anlagen und generell die EE. "Wegen denen müssen wir...." also eine mehr oder weniger vollkommen neue Art das Stromnetz aufzubauen und als Grund wird vorgehalten, dass es die EE sind, die jetzt diese Kosten erzeugen, die die Verbraucher aufs Auge gedrückt bekommen werden. Inkl. aller momentan reinrieselnden Meldungen zu Kappung, Abschaltungsmöglichkeiten und Regulierungsmöglichkeiten des Netzbetreibers an den Anlagen. Hohe Stromentnehmer werden erfasst und ggf. einfach abgeschaltet (auch in Deutschland mit den Anlagen ab 4,2KW und E-Autos etc. pp.). Dazu eben die lokalen, regionalen und punktuellen Engpässe.

Alles als Argumentationsbasis für einen Anstieg der Kosten. Nicht bei Allen. Bei den Endverbrauchern.

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Facebook ist nicht das grundsätzliche Problem. Fast alle Apps unter Google Android und Apple iPhone übertragen eine Menge Daten inkl. Standort, Kontakten, etc.

Facebook wird so und so aussterben. Nutzen die jungen Leute nicht mehr. Ist für Oldies >50 Jahre. Das hat Mark Zuckerberg erkannt und eine Menge anderer Firmen gekauft. Nicht nur Whatsapp.

Aber selbst wer auf ein Smartphone verzichtet und nur ein altes Nokia-Smartphone nutzt ist verfolgbar. Es reicht, dass das Handy in die Funkzellen eingebucht ist. Aus der Signalstärke zu den einzelnen Funkzellen lässt sich ziemlich genau ein Bewegungsprofil feststellen. An die Daten heranzukommen gibt es auch vielfältige Möglichkeiten......

Dagegen interessiert es, wenn man im 10 Minuten-Takt den Zählerstand zum Messstellenbetreiber überträgt? Ernsthaft? Wer damit Probleme hat, sollte kein Handy nutzen. Selbst wenn es kein Smartphone ist. Am besten nur Bargeld nutzen, in der Einöde wohnen, wo es keine Kameras gibt und am besten auch nicht sichtbar für neugierige Nachbarn sein. Also am besten sich in der Gesellschaft unsichtbar machen.

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FB ist nur ein Beispiel dafür was Menschen so machen. TikTok, X, Insta.... und wie der oftmals beschmirgelte Wi..s sonst noch heißt, von WA ganz zu schweigen, dürfte quer durch die Gesellschaft verbreitet sein. Von meinen Schwiegereltern und meiner 88jährigen Nachbarin einmal abgesehen.
Einen dieser Quälgeister hat im Schnitt jeder Bundesbürger. Was mit den Daten dort passiert? Who knows?
Blackout ist die Blaupause an was man bei sowas denken sollte. Siehe Telekommunikationsausrüstung von Huawei. Da hat man schon mal drüber nachgedacht, ob man den Chinesen vielleicht eine Hintertüre eröffnet.
Zugangsdaten zu irgendwas schützen ist im Zeitalter von Prozessoren a´la NVidia auch müßig. Die sind zu schnell, um Passwörter nicht doch knacken zu können.
Also wäre ein Zeitschloss eine Alternative. Die ersten drei Versuche sind nicht limitiert. Bei den nächsten sieben dauert es immer 10 Sekunden bis zum nächsten Versuch. Ab da im Minutenbereich.

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Was gefunden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, laut dieser Quelle waren

" (..)im Gesamtjahr 2024 (..) rund 4,3 Prozent der Jahres-Stromproduktion von 431,5 Terawattstunden (..)" mit negativen Strompreisen.
2025 werden es mehr sein.

Die restlichen 95,7% wurden bezahlt.

Als der Strom in den Jahren zuvor teurer war... gab es weniger negative Strompreise :joy: hust

(Bundesregierung gibt Auskunft zu negativen Börsenstrompreisen und Stromhandelsbilanz – pv magazine Deutschland

Deswegen:

Ich bin immer noch der Meinung:

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Das ist das offensichtliche Problem. Das noch größere Problem als Social Networking Apps, die Du hier nennst, sind die ganz normalen Apps, die eine Menge Informationen des Smartphones weitergeben. Fast alle dieser Apps nutzen Frameworks, die sensible Daten wie GPS-Informationen etc. in Massen sammeln und nutzen. Kann man selbst so nicht so einfach feststellen. Selbst die harmlos aussehende Wasserwagen-App oder anderes ist betroffen. Über Mechanismem wie die Werbe-ID können Informationen von Apps verschiedener Anbieter zusammengeführt werden. Gibt dazu eine Mange Artikel, z.B. Apps als Datensammler - welche Konsequenzen das haben kann - ARD Marktcheck

Man sollte sich also nicht sicher sein, nur weil man auf dem Smartphone keine Social Media Apps nutzt.

Und da soll es schlimm sein, wenn der Messstellenbetreiber bzw. VNB alle 10 Minuten den Zählerstand bekommt?

Zurück zum eigentlichen Thread. Wir brauchen intelligente Steuerungsmechanismen, um die dezentrale Stromerzeugung netzdienlich zu nutzen, ohne, dass man wie früher dazu die Netze immens aufrüsten muss. Das geht nicht ohne Datenübertragung. Wichtiger als der große Netzausbau ist m.E., dass die Netze digitalisiert werden und wir in DE Strompreiszonen einführen.

Die Grundgebühr von der Anschlussleistung oder maximalen Peak über mehrere Stunden abhängig zu machen, ist schon mal ein pragmatischer erster Weg.

Es ist noch anders. Vor den vielen PV-Anlagen und EE-Anlagen musste der Netzbetreiber ebenfalls in irgend einer Form kalkulieren, wie die Netze ausgelastet sind, wie hoch in etwa der Verbrauch ist, von wo nach wo der Strom fließt. All das wurde mit Netzlastprofilen gemacht. Auch hier kommt es zu Verschiebungen wenn die Kraftwerke laufen, aber auf einmal weniger bezogen wird, weil z.B. in einem Unternehmen heute mal die Notstromfunktion getestet wurde.

Dieser "Schwund" der dann ebenfalls eine Netzbelastung durch nicht benötigten Strom auftrat, wurde einfach hingenommen. Ich bin leider nicht intern dabei, würde aber wetten, dass solch ein Schwund schlichtweg bei den Preisen der Endkunden enthalten ist. Für Strom, für den es keinen Abnehmer, kein Geld gab, werden eben die 97% des Stroms teurer um die 3% auszugleichen.

Und all das, diese Mechanismen etc., das geht auf einmal nicht. Und wie du schreibst, es würde dazu führen, dass Strom günstiger wäre, dann sind es aber nicht mehr 97%, und durch negative Preise nochmal 5% also 92% des Stroms, DEN müssten die Energieunternehmen jetzt teurer machen. Da steigen vielleicht wieder welche um, weil die 8% eingepreist werden.

Es scheint aber dennoch so lukrativ zu sein, dass es immer mehr Großanlagen gibt und gebaut werden. Es scheint also wiederum nicht zuviel Strom da zu sein, dann würde und dürfte man nicht weiter bauen. Darf man aber. Daher die Frage, wo man regulieren sollte. Bei Hunderttausenden, Millionen von Kleinanlagen oder bei einigen wenigen Großanlagen, die sowieso eher das Netz belasten als entlasten. Die Bringschuld für eine Entlastung liegt also einzig und alleine in größeren Erzeugungsanlagen, und da müsste zur Netzentlastung entweder die Regel her, dass Speicher vorgehalten werden, oder aber flink in der Last regelbar werden/abschaltbar. Keineswegs aber im kleinen Maßstab der Kleinanlagen von privaten Besitzern. Denn die werden wohl nicht alle paar Jahre ihr Hausdach umbauen, deren Leistung bleibt also mehr oder minder planbar für 1-2 Jahrzehnte gleich anstatt weitere Flächen zu bedecken.

Die Datenübermittlung wird abgefangen und aus diesen Verbrauchsdaten schließt der Einbrecher, dass gerade keiner daheim ist. :shushing_face:

Oder der feindlich gesinnte Nachbar mit Hacker Bildung könnte ins Intranet oder direkt in die Leitung dringen und mir den Strom abdrehen.
Die richtigen Hacker greifen großräumig an.

Da frage ich mal 'Ernsthaft?' zurück. Wer das eine (z.B. FB) akzeptiert, muß das andere zwingend auch akzeptieren?

Wenn ich meinen Strom per Vertrag jährlich abrechne, dann ist die tageweise Speicherung eine Zusatzleistung, die ich möglicherweise nicht will, auch gar nicht gefragt werde bzw. den meisten nicht bewusst ist, daß es z.Z. noch Alternativen (Ferraris) gibt und sie auch ablehnen können.

Für den Netzbetreiber wäre eine Messung an den Knoten (Trafos) sicherlich ausreichen.

Genau solche pauschalen Begründungen sind ein Problem. Wer dazu bereit ist, seine Daten kleinteilig zu teilen, kann auch heute schon einen Vorteil davon haben, ob jetzt finanziell oder durch Komfort. Z.B. durch sekundengenaue Abrechnung.

Wem die Kontrolle der eigenen Daten egal ist, kann sich ja den entsprechenden Anbietern ausliefern. Wem nicht, der sollte zumindest eine Alternative geboten bekommen. Letztendlich basiert alles auf Freiwilligkeit, auch wenn unlautere Mittel zu deren Erlangung eingesetzt werden.

Zurück zum Hauptthema: ein vier-Personenhaushalt hat ohne WP und EVs angenommene 4000kWh/a, das sind im Schnitt ca. 11kWh/d.

Mit einem 30 kW-Akku und einem BKW reicht eine dauerhafte Ladeleistung von <1kW aus, um den Tagesbedaft zu decken. Und wird z.B. durch einen kostenlosen Standardanschlussbelohnt Wer mehr Ladeleistung will, wechselnde Bezugsgrößen, auf einen Akku verzichtet, muß gestaffelt mehr bezahlen.
Dasselbe für Einspeiser: wer kontinuierlich einspeist, wird belohnt, wer nur seine Mittagsspitzen loswerden will, stärker zur Kasse gebeten.
Natürlich braucht das Regelung, auch Überwachung, aber alles auf freiwilliger Basis bzw. nur dort, wo man die Bezugsgröße nicht technisch beschränkt.

Von daher ist die Abrechnung nach Bezugsspitzen sinnvoll.

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Das ist genau das Thema.
Der VNB hat ein bereichtigtes und notwendiges Interesse, für die Abrechnung und Bezahlung des verbrauchten Stromes den Verbrauch zu messen. Da ich im Jahresrhythmus bezahle, reicht auch eine Jahresabrechnung. Was will er den mit MEINEM aktuellen Verbrauch oder Zählerstand ?

Das ist genau folgender Unterschied: Wen ich google maps benutze, greift maps jede mengen Informationen Wie Standort und Geschwindigkeit ab und macht daraus nützliche Daten, die auch mir helfen: Stauinformationen, aktuell empfohlene Umleitungen usw.

Das tut Maps/Google aber NICHT, wenn ich maps nicht offen habe.
(Hoffentlich....)

Grundsätzlich wäre es denkbar die Abrechnungs Mathematik ins smarte Meter auszulagern.
Der Rest ist eh nur Daten Salat für die Analysten damit die ihren Job haben.
Fürs Netz reichen Knotenpunkte.

Naja, z.B. Spitzenlasten feststellen und entsprechend den o.g. Ideen abrechnen.
Wieso kommt der bei einem Industrieunternehmen auf die Idee Spitzenlasten zu brechnen?
Klar, das sind ganz andere Größenordnungen, das Prinzip ist aber identisch. Ich rede dieser Ablesung auch nicht das Wort, finde aber dennoch die Vorbehalte der allermeisten, die eben mit FB oder oder oder, viel sorgloser umgehen, etwas paradox. Aber das gleitet hier noch ab, wenn wir uns über Datenschutz die Köppe heißreden. Back to Topic?

@thorstenkoehler
Industrie kauft wohl meißt in Vorraus und direkt ein.
Nur ein kleiner Teil wird nachher an der Börse gekauft.

Was übrigens auch meißt die Stromanbieter die einen festen Preis haben, machen.

@roterfuchs
Ich meinte, das zu hohe Strompreise wegen Gasmangel oder ähnlichem viel Schlimmer sind und ohne Regenerative extrem viel teurer wären als ohne. Das sind dann nicht 5 %.

Also sind diese 5% oder wieviel es sein werden, im Vergleich sehr niedrig.

Und selbst ohne Gasmangel hätten wir andere Strompreise wenn die Regenerativen nicht wären.

Das wären auch keine 5% "steigerung" sondern mehr.

Das darüber diskutiert wird wundert mich.

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Dann muss man aber erfassen WARUM es das alles gibt. Die privaten Haushalte sind genauso berechenbar per Lastprofile wie Unternehmen/Industrie etc.

Und da sind wir wieder. Diese Lastprofile sind pi mal Daumen. Wir wissen es nicht aber man kann doch sicher Prognosen treffen: Wer genau kann denn auf einen Schlag viel mehr Leistung benötigen? Ist es realistisch, dass private Haushalte auf einen Schlag nur beispielhaft, 10% mehr Leistung entnehmen? Oder 20% Der gesamten Kapazität, sodass auf einmal ein Mangel herrscht? Oder ist es wahrscheinlicher, dass das einzelne Betriebe und Unternehmen machen können, indem sie Leistung hochfahren oder abschalten?

Das heißt wirklich "gefährlich" für die Netze sind eigentlich weder die vielen Einspeiser, noch die vielen Verbraucher. Es sind die, welche Spitzenleistungen erzeugen und entnehmen, die netzseitig her ein Problem sind. Jene müssten also Anteilsmäßig mehr bezahlen.

Wie eben jemand, der jederzeit unmittelbar 22KW zum Laden des E-Autos BEWUSST haben will, mehr bezahlen müsste. Es zwingt ihn niemand dazu.

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Soll der Einbrecher doch die Daten abfangen.

Wie soll er sie entschlüsseln, wenn die Daten state-of-the-art per TLS und Zertifikatsprüfung übermittelt werden? Man-in-the-moddle klappt dann auch nicht. Zumal die jetzige Lösung des Smartmeter-Gateway per Mobilfunk übermittelt. Da muss er erst einmal Mobilfunk hacken, um dort zu entschlüsseln. Dann hat er nur die TLS-Pakete.

Das kann er viel einfacher haben. Sein Kumpel läuft in der Straße entlang und klingelt bei den Häusern, um Spenden zu sammeln, oder sonstiges. Wenn er dann noch fragt, ob der Nachbar, bei dem er eben geklingelt hat zu Hause ist, bekommt er in vielen Fällen die Antwort, die er hören will.