Mein Finger kreist schon.
Hallo Jens,
Ich meine nicht die Bypassdioden (durch die fliesst in dem Zustand kein Strom).
Die Solarzelle selbst ist eine Stromquelle parallel zu einer Diode . Wenn der Srom nicht abgenommen wird, fliesst er durch diese Diode und heizt sie auf.
Gruss
OpaLothar
Dann meinen wir wohl das gleiche. Diode+ideale Stromquelle ist ja nur ein Ersatzschaltbild.
Das sind 2 Grad.
Und bei Kurzschluss gehts in eine oder wenige zellen.
@topic
Gerfrierschränke als Energiesenke!!!
"Salzwasser"kälte"speicher!"
Hier zeigen sich die aktuellen Probleme ja langsam auf, die von der Politik angegangen werden müssen. Technisch ist das alles kein wirkliches Thema, es muss nur umgesetzt werden.
Vorschlag Überschuss verheizen =
bei Netzdienlichen Anlagen (sprich der Netzbetreiber steuert die Teile) sollte der Abnehmer die Netzgebühren für die dann verbrauchten kWh erlassen bekommen, auch bei der Wasserstoffherstellung, aktuell zahlt man bei negativen Strompreisen ja trozdem (z.B. bei Tibber zu sehen)
In UK haben die dafür bereits passende Lösungen
z.B. Sunamp Heat Battery - Cotswold Heating Solutions
oder in Groß https://www.batsand.com/ (das kann ich mir noch vorstellen nachzubasteln, mir fehlt nur gute günstige Dämmung)
Wer Privat Nachtspeicher hat und eine PV hat/ plant,
sollte zumindest einen davon für die Übergangszeit behalten, außer man baut auf Fußbodenheizung um, die kann man ja bereits sehr gut als Pufferspeicher benutzen.
Abregelung der WR sollte meiner Meinung nach der Standard werden / bzw. Voraussetzung für Neuanlagen, auf Wunsch Einspeisung gesteuert durch den Netzbetreiber abgerechnet per Smartmeter zu Spotmarktpreisen zusammengefasst als "Virtuelles Kraftwerk" jedoch mit Standortfaktor (Berücksichtigung der Örtlichen Auslastung) und nicht "Bundesweit" so wie bei Enpal und co, hier in der Gegend sind in der letzten Zeit genug 20kV Leitungen hochgegangen...
Da ja zumindest in den Städten überall die Fernwärme als die tolle Lösung gepusht wird, könnte da vielleicht zumindest das sommerliche Warmwasser, das mit gigantischen Energieverlusten verbunden ist, mit ggf. auch dezentralen elektrischen "Boostern" vorzugsweise auf WP Basis unterstützen und dafür den Strom auf niedriger Ebene aus dem Netz nehmen. Ist natürlich die Frage, ob es wirklich soviele Überschüsse gibt, daß sich die Investition rechnet ... Von privaten 1:1 Stromvernichtern halte ich nichts. Die meiste Zeit müssen die dann ja doch mit Strom betrieben werden, der anderweitig sinnvoller eingesetzt werden kann.
Finde ich gut. Bei welchem Energieversorger arbeitest du?
Wie kann denn Strom aus der privaten PV sinnvoll kostengünstig genutzt werden der aufgrund von örtlichem Überangebot nicht eingespeist werden kann ausser ihn in 1:1 Stromvernichter zu stecken und als Wärme für die nachsten Stunden / Tage zu speichern? Viele PV Besitzer suchen noch nach Möglichkeiten.
Die von dir genannten "dezentralen elektrischen Booster" wären nach meinem Verständnis einfache BWWP mit zusätzlichen Heizstab.
Sowas haben ja viele bereits im Einsatz.
Min 2/3 des Jahres läuft sowas bei mir komplett aus Überschuss, aktuell sogar nur per Heizstab.
Für die Zeit ohne Überschüsse sollte die Wärmeerzeugung natürlich so "Energiesparsam" wie möglich sein (WP,Pellets,etc), aber das ist ja gerade nicht das Thema,
hier gehts um die Nutzung des Stromes zugunsten der Stromkunden / Steuerzahler (EEG Konto) bevor wir dafür zahlen um den Strom im Ausland zu "Entsorgen" und bevor das Netz (örtlich) zusammenbricht wegen Überspannung.
Privat klar, bei mir jetzt auch seit fast einer Woche aber in den Wohnblöcken und anderen Abnehmern von Fernwärme halt wohl eher nicht, aber wäre sicherlich Potential da. Setzt natürlich die Bereitschaft zur Sektorenkopplung voraus und nur auf die Zeiten mit Überschuß zu schauen, reicht sicherlich auch nicht, wenn es ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein soll. Erste Beispiele z.B. von Flußwasser-WP gibts ja.
Wenn die Wohnblöcke eine zentrale WW-Bereitung haben, ist es ja ein leichtes einen Heizstab nachzurüsten der von den Stadtwerken gesteuert wird.
Jedoch wird innerhalb solcher Viertel selten zu viel PV-Strom erzeugt und würde somit aktuell wohl auch zu örtlichen Überlastungen führen wenn der Strom aus dem Speckgürtel in die (alten) Wohnblockviertel muss, da wo die Kabel erneuert werden oder das Netz für Nachtspeicher ausgelegt wurde, kann man sowas natürlich einbauen.
Zentral kann man den Strom naturlich auch direkt in die Fernwärme stecken, bzw. wird im kleinen bei Biogas Nahwährme schon gemacht.
Flusswasser-WP (bzw. WP im allgemeinen) ist natürlch immer die sinvolle Vorstufe beim Heizen, jedoch lohnt es sich das System über die Solltemp. der WP mittels Heizstab aufzuheizen,
bevor wir für Strom zahlen den wir nicht nutzen
(z.B. stehende Windräder oder abgeschaltete groß PV, die kriegen teilweise auch Geld für Strom den sie erzeugen könnten )
Oder halt lokal bei drohender Überspannung das Netz zu entlasten, indem die Überschüssige Leistung weit verteilt im Netz auf 400V Ebene verbraucht wird, anstatt an einem Punkt, das würde die Netzausbaukosten / Notwendigkeit verringern
Wenn es um die Nutzung von Hardware in der 400V Ebene geht, die sowieso da ist, bin ich bei Dir, bleiben die Kosten für die Digitalisierung der Netze bei 900 unabhängigen Netzbetreibern ... Die von Dir erwähnten Windräder oder größere PV Anlagen, die Geld für Strom bekommen, den sie erzeugen könnten spielen aber ja nicht auf dieser Ebene, vom ins Ausland verkauften Strom ganz abgesehen. Mangels entsprechender Einblicke könnte ich mir vorstellen, daß es billiger ist, für diese Spitzen EEG Geld zu zahlen als Kapazität z.B. für H2 Elektrolyse vorzuhalten, die nur dann anspringt und ja auch so oder so bezahlt werden muß. Vom zeitlichen Aspekt ganz abgesehen. Vielleicht ist es einfach der Preis, den wir zahlen müssen, um den Ausbau der Erzeugung nicht abzubremsen, den wir definitiv brauchen, wenn wir längerfristig mit der Elektrifizierung in allen Bereichen weiterkommen wollen. Der Ausbau der Netze und mehr Förderung von Flexibilität beim Verbrauch sollten mit ihrer Trägheit nicht als Ausrede dafür dienen, das jetzt wieder abzuwürgen und dann nen Mangel zu haben, wenn die beiden Punkte endlich voran kommen.
- Die einfachste Lösung wäre, Neuanlagen abzuregeln wenn der Strompreis negativ ist.
In meinem Umfeld wurde im Frühjahr eine Anlage mit Kostal WR und Smart Meter installiert. Leider kann die Firmware der Geräte das nicht.
Hier hätte im Solarspitzengesetz nicht nur die Vergütung gestrichen werden sollen, sondern gleich ein Einspeiseverbot zu den Stunden gefordert werden müssen. Gerne auch nur eine Drosselung auf 10% am Übergabepunkt, dann bekommt man keine Probleme, wenn die Nulleinspeisung zu träge reagiert.
Das hätte die Hersteller in Zugzwang gebracht und die Lösungen wären heute verfügbar.
- Power to heat hat viele Gesichter.
In meiner Nachbarschaft heizt jemand noch mit Nachtspeicheröfen. Der Netzbetreiber Netze BW steuert die mit Rundsteuerempfängern wie die letzten 40 Jahre auch: 22:00 an, 7:00 aus und das iMS ist als Zweitarifzähler Tarifiert. DA geht sicherlich noch mehr.
In Berlin gibt es da etliche größere Anlagen.
eon:
vormals Vattenfall:
Die bew hat im Zusammenhang mit Solarspitzen noch eine spannende Wärmepumpe installiert:
Als in den 90ern der Potsdamer Platz bebaut wurde, wurde eine Kältezentrale errichtet. Diese lief mit überschüssiger Wärme aus dem damals neuen GuD Kraftwerk in Mitte per Absorptionskältemaschinen.
Jetzt wird das ganze umgekehrt und die Abwärme der Gabäude geht ins Fernwärmenetz. Per WP und am meisten natürlich dann, wenn die Sonne ballert.
Und wem Warmwasser als Speicher nicht ausreicht, kann auch billigen Baustahl aufheizen:
Zu dem Beitrag oben, Batteriespeicher seien zu Pumpspeicherkraftwerken nicht konkurenzfähig, bitte einmal nach China schauen. Die planen nicht nur, die machen:
Inbetriebnahme 19.7.2025
Meinen Kühlschrank mit 30W Spitzenleistung werde ich weiterhin ungeregelt am Netz lassen, aber bei größeren Anlagen ist da deutlich mehr zu holen:
Ich denke auch, dass das nur ein Übergang ist in dem man für Stromverbrauch Geld bekommt.
Sowohl bereits entstehende große Akkus an alten Netzknotenpunkten, sowie bereits dimmbare, neue Geräte können die Preisunterschiede geringer machen.
¹ ²
Auch ist bei neuen PV/Wind Anlagen afaik die Einspeisung bei negativen Preisem nicht mehr bezahlt. (Neue Anlagen nach/ab 01.08.2025, )
⁴
Da kann dann jeder selber rechnen ob es sich lohnt mit dem Strom ohne Nachfrage was anderes zu machen. (Sowohl Firmen als auch Privatmenschen)
Noch dazu wird es wärmer und Menschen in D entdecken Split-Klimaanlagen in Verbindung mit PV.
Da haben wir, wie weiter oben im Golem Artikel verlinkt, wunderbare Zustände. (Wir haben nicht das Problem anderer Länder, das die Netze teils überlastet zusammenbrechen)
³
Netzausbau wird auch irgendwann passieren.
Aber wie "gravierend" ist das ganze den?
Wieviel % in Stunden gibt es den Negative Preise?
Oder besser wieviel Euro in % der gesamten Wertschöpfung der Regenerativen?
LG
LichtQuant
Eine Preissteuerung wie in Andreas Schmitz Video beschrieben, wäre eine auch meiner Meinung nach am einfachsten und effektivsten.
Startet bei 22:30 Min.
² Steuerbare Verbrauchseinrichtungen
(Bundesnetzagentur - Presse - Bundesnetzagentur legt Regelungen zur Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen fest
³ Stabile Netze in Hitzewelle
(Einfache Lösung gegen Netzüberlastung durch PV - #23 von roterfuchs
⁴ Keine Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen
(Einspeisevergütung: Ab August 2025 gibt es weniger Geld für Solarstrom
Richtig.
Und da fängt man doch ganz locker einfach bei PV-Großanlagen an. Einfach abschalten. Dann kann jede kleine PV-Privatanlage weiterlaufen, weil die das Netz kaum belastet. Die PV-Großanlage schon.
Andernfalls würde es keine neuen PV-Großanlagen geben. Oder doch?
Der Anfang ist wohl, dass sie bei negativen Strompreisen kein Einspeisevergütung bekommen.
Hab ich das so richtig verstanden?
Das läppert sich bei den großen
Da macht man ganz schnell Akkus oder Elektrolyseure hin.
Netzknotenpunktüberbau oder so.
Nachtrag: Netzverknüpfungspunkt Überbau
(Wichtig: Die Neuregelungen zur Überbauung von Netzanschlüssen und zum Wegfall der EEG-Förderung bei negativen Preisen!
Das doofe ist aber, das wir auf dem Schlauch stehen und den Strom nicht durchgeleitet bekommen.
Im Sommer bei 30° den Überschuss in Nachtspeicheröfen oder in Fernwärme zu stecken ist wie bei Überschwemmung das Feld mit dem Rasensprenger zu bewässern.
Bei negativen Strompreisen gibt's halt keine Vergütung mehr. Was ist das Problem?
Ist halt so. Kann man einfach mit Batterien lösen. Das wird ja auch gemacht
Das Problem ist, dass man mit immer neuen Anlagen für genau den Überschuss sorgt und damit den Kleinanlagen die Vergütung auf 0 runterzieht während es einzig und allein die Großanlagen sind, die dafür sorgen. Die sorgen auch für Überlastungen und die sorgen auch für einen benötigten Netzausbau.
Das behauptest Du zwar wieder und wieder, es wird aber nicht richtiger.
Wenn keiner mehr Strom aus dem Netz abnimmt, weil sich alle selbst versorgen, zu 80% der Zeit, dann muss der Strom aus den pösen Großanlagen entweder abgeregelt oder gespeichert werden. Wer zahlt das?
Der Kunde übers Netzentgelt?
Ob gross oder klein spielt keine Rolle. Vergütung geht auf 0 wenn mehr Strom da ist als man braucht.
Großanlagen sind billiger und produzieren günstigeren Strom.