Einfache Lösung gegen Netzüberlastung durch PV

Sinnlos Strom über einen Widerstand zu verheizen fände ich nicht kreativ genug.

Aber in die Richtung zu denken, wie man Stromüberschüsse sinnvoll verwertet, erscheint mir sinnvoll. Vor allem Lösungen, die nicht 10 Jahre Planungs- und Entwicklungsarbeit brauchen.

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Elektromobilität - neeeeeee zu naheliegend :zany_face:

Außerdem die Steuerverluste, geht ja gar nicht......

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"Netzüberlastung durch PV"

oder doch:
"Netzentlastung durch PV" ?

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Wenn man den Wechselrichter abregelt, dann wird die Energie in den Dioden der Solarmodule selbst in Wärme umgesetzt. Die werden heiss und davon nicht besser.

Früher hat man bei den billigen Solarladereglern mit Shuntregelung gearbeitet. Da wird die Energie im Regler verheizt, die Solarmodule bleiben kühler.

Es ist immer die gleiche Energiemenge, die in Wärme verbraten wird, nämlich die,die man nicht sinnvoller verwenden kann.

Natürlich ist das mit einem (teuren) Akku besser, aber wenn der voll ist, funktioniert das Regeln nicht mehr. Dann hilft nur noch verbraten, wie auch immer.

Meines Wissens nach fallen die angeregten Elektronen in der PV Zelle zurück ins Leitungsband und diese werden ein bischen wärme als sonst von der restlichen ungenutzten Einstrahlung. Die Bypass Dioden haben da nichts mit zu tun und im WR im Keller möchte ich die Wärme erst recht nicht haben …

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Bei 0ct Strom Börsenpreis kostet mich die kWh 19ct (Steuern / Netzentgelte usw.)
Gas kostet 11ct

Mit Strom Wasser warm zu machen kostet also 8ct/kWh mehr (mindestens). Wenn man es über den heizstab macht

Insofern ist das nicht ökonomisch. Da diese Zahlen auch nicht schwer zu finden sind ist der Vorschlag auch nicht durchdacht

Geht es drum Strom einzukaufen oder den kostenlosen Überschuss zu nutzen.
Für mich (der keine Einspeisevergütung hat) macht es spätestens, wenn Einspeisen Netzentgelte kostet (evtl. ab 2028), Sinn den Strom lokal zu "vernichten". Im Sommer damit heizen hmm - soviel WW brauch ich nicht, bleibt fast nur Mining - oder kostenloses EV Laden anbieten (hab aber keinen Platz zum parken).
Mit Quartierbildung (also das Haus auf das Dorf etc. ausweiten) könnte man lokal schon viel ausregeln. Man muss halt wollen (lokal wie Land politisch/gesetzlich).

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Unbelastete Zellen bzw. eigentlich Module werden etwa zwei Grad wärmer habe ich mal vernommen. Gewisse Laderegler vernichten die Leistung durch satten Kurzschluss des Modules. (tw. PWM)

Naja, ohne viel nachgedacht zu haben sage ich jetzt folgendes:

Die ganzen ferngesteuerten Nachtspeicheroefen koennte man, bei Stromueberschuss, ja auch tagsueber ansteuern/laden. Diese ganze Infrastruktur ist ja eigentlich schon da.

Klar, im Sommer macht dass keinen Sinn, aber wohl in den Uebergangszeiten, und bei weiterem Windkraftausbau, vielleicht dann manchmal auch im Winter.

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Aber die restliche Zeit fressen die alten Teile ja auch Unmengen an Strom, der im Winter dann zumindest teilweise fossil bereit gestellt werden muss. Außer die Dinger wären nur komplementär in Betrieb, wenn Überschuß da ist.

Dann muß man zur Temperatur Beibehaltung wohl auch die Klimaanlage anwerfen. Den Saison Speicher gibt's ja leider nicht.

Sorry, mir als Elektrofachmann schmerzen einfach die Augen, wenn ich "Widerstand" lese. Alle schreiben es natürlich auch noch falsch nach.
Nur mal kurz meine Meinung zu den Windkraftanlagen...etwas Schlimmeres kann man der Natur schon kaum noch antun. Diese mega Fundamente! Bei Flaute steht nicht nur eine Anlage, sondern es stehen alle still! Preis/Leistung ist da für die Tonne. Hinzu kommt, Anwohner in der Nähe klagen über gesundheitliche Probleme. Solar Parks...okay, beeinflussen auch die Natur, werden aber mittlerweile auch etwas sinnvoller genutzt. Die Chinesen planen, Solarmodule zwischen Bahnschienen zu verlegen. Der Anteil an Solarenergie hat inzwischen die 40% Marke erreicht. Den Stromerzeugern ist das natürlich ein Dorn im Auge. Sinkender Profit. Selber wollen sie aber kaum in Speicher investieren. Die sogenannte Energiewende ist in Deutschland so ziemlich unkoordiniert an die Wand gefahren. Jetzt will man auf Sonnenenergie Steuern erheben, was man vorher angeregt hatte und auch subventionierte.

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Ich hatte doch oben den Link eingebracht. Die Netze werden nicht überlastet, sondern entlastet.

Deine Meinung OK - faktisch falsch was Preis/Leistung angeht. Ich hab immer noch lieber Wind wie Kohle oder Atomkraft. Schön ist nat. was anderes. Wobei die alten Windmühlen findet man ja mittlerweile auch romantisch. Aber darum geht in dem Thread ja nicht.

Dann die bitte statt nur ermahnen auch gleich die Lösung mitliefern. Also zumindest ich steh hier auf dem Schlauch.

Würde sagen kurz vor der Wand. An der Wand wenn sich die Lobbyisten durchsetzen. Daher müssen einfache Lösungen her. Die brauchen erstmal auch gar nicht super effizient sein aber funktionieren muss es und schnell, einfach & guenstig umsetzbar.

Verheizen kann jeder ist nat. eher unsinnig aber auch quasi gestern umsetzbar. Batteriespeicher sollten auch schnell gehen müssen sich aber Netzdienslich und nicht nur profitdienlich verhalten. Dann Power2Gas dazu muss es aber noch mehr überschuss geben oder man müsste Batterie zwischenpuffern, damit die Anlagen durchlaufen können falls das prozesstechnisch nötig ist (effizienz im Keller aber gut es geht).

Teils entlastet teils überlastet, das ist ja abhängig von den lokalen Gegebenheiten. Bei uns ist PV zubau und Netzanschluss auch gar kein Thema (VNB seitig). Private Kleinanlagen sehe ich aber auch nicht als das Problem.

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Du nicht. Aber der Netzbetreiber und die EVUs. Ohne Fakten. Nur geraten.
Wie schon so oft, in Österreich kann man sehen, wie es vollständig versenkt wird.

Steuern auf E-Autos, bei Einspeisung durch private PV eine neue Einspeise-Netzgebühr sowie eine dynamische Netzgebühr sowie Strompreise bei Entnahme zur Entlastung der großen EVUs. Es wird von Transparenz und Anti-Monopol gesprochen aber exakt das gemacht. Dabei bleibt man auch in Österreich die Beweise schuldig. Hier wären aber die Smartmeter vorhanden. Man WILL es nur nicht aufzeigen.

Denn die Lösung wäre eben Speicher (auch private) zu fördern, damit der Netzausbau breiter gefächert wird, damit die Einspeisung breiter gefächert wird, dann die Netzgebühren pro kWh zu senken wenn man durch sein Verhalten das Netz entlastet (es kommt darauf an WELCHES Netz!) usw. usf. Man will es nicht. Der private PV-Strom ist in Österreich nur geduldet, aber nicht gewollt, Überschüsse schmälern den Gewinn der großen EVU, die "für unsere Stromsicherheit sorgen". Und natürlich deren Aktionäre...

Im o.g. Link jedoch geht klar hervor, dass die PV-Anlagen auch durch die Dezentralität die Niederspannungsnetze dadurch entlasten, dass der Strom nicht aus den höheren Netzen kommen muss, die Leitungen also kühler bleiben, und daher insgesamt entlasten. Dazu müsste man aber die Fakten anerkennen. Und das WILL man nicht.

Batteriespeicher sind grob doppelt so teuer wie Pumpspeicher und die Lebensdauer ein Bruchteil habe ich im vorüber fliegen vernommen . Dafür kann man sie fast überall ohne viel Aufruhr unterbringen. Leistungsmäßig allerdings ein Witz.
Die Masse macht das Konzert.

Habe gerade die 380 kV Leitung in der Zeitung vor Augen die unser Bundesland durchspannen sollen. Da finde ich jedenfalls 550 Windräder schöner als die gleiche Anzahl 80m Masten.
Verbuddelte Leitungen sind halt im Profit Zeitalter zu teuer.

wenn aber absolut niemand mehr "Profit" macht, wer zahlt dann den ganzen Bumms?

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Stimmt. Das Einfache ist das Schwerste

Wenn die Strippen unterirdisch gelegt werden sollen, die Kosten dadurch um den Faktor 5 bis 7 steigen. Wer zahlt dann breit grinsend die höheren Kosten?

die Vogonen?

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