Oder wir setzen bereits vorhandene Speicher einfach clever ein.
In Zeiten von Überangebot runter mit Netzentgelt und Preis für den der Strom nachfragt.
Lade ich mein BEV an der Säule halt für 10ct./kWh AC. Das würde einen Teil entzerren und kostet an Investition vermutlich überschaubar.
Ja das wäre auch eine zusätzliche Lösung um aber kurz bis mittelfristig übder die nacht zu kommen brauchen wir speicher
Mein BEV ist ein rollender Speicher?!
Der aber öfter geleert wird als ein normaler Hausspeicher und auch vollkommen anders belastet wird. Wenn der im Auto mal kaputt geht wirds teuer, im Haus nur ärgerlich.
Ich wage die Behauptung, dass Entladungen zwischen 20 und 80% den Akku nicht jucken. Das wären beim aktuellen BEV ca. 30, beim nächsten ca. 45kWh an verfügbarer Kapazität.
Das sehe ich ähnlich - schon alleine ein Incentive in Form von Preisreduktionen beim Laden würde viele motivieren solche Zeitfenster zu nutzen. Ist halt eine Frage wie man so etwas kommuniziert, so dass es rechtzeit angekommt.
Daheim ist es ja recht einfach steuerung über den Hausstrompreis. Tesla macht so etwas ähnliches ja schon (aber eher auslastungsgesteuert) - man bekommt aber nicht mit (man muss selber schauen) wenn zum Der supercharger um die Ecke gerade extra günstig wäre.
Tja, da sind wir wieder bei der pösen Datenüpermittlung. Chleudert ihn zu Poden, den Purchen!
Ich wäre da total naiv, das BEV hängt an der Säule / WB und bekommt den aktuellen Preis übermittelt. Per pösem I-Net, in dem ja scheinbar eh alle neueren Pkw verdrahtet zu sein scheinen.
Ab einer durch den Nutzer einstellbaren Preisgrenze startet die Kiste den Ladevorgang und Netzentlastung. Bei Überschreiten einer ebenfalls einstellbaren Schwelle wird die Ladung reduziert oder beendet.
Klar an der Säule auf der Straße würde das zu Blockaden führen, wäre eher unpraktisch. Bei den Flottenfahrzeugen, die man spontan mieten kann, wo die Säulen für die Flotte reserviert ist oder an der heimischen WB aber weniger problematisch.
Wahlweise Steckdosen an die Laternen und dort die BEV anklemmen.
Ich habe keine Ahnung was du mit deinem Auto machst, aber unser wird zur Arbeit bewegt und benötigt eine gewisse Aufladung um wieder nach hause zu kommen. Wenn der jetzt zur Arbeit bewegt wird und dort um 60% entladen wird, wäre das ggf. schlecht.
Bei unserem BEV wäre das, lass mich nicht lügen, 15kWh. Aber täglich mehrerer Ladungen/Entladungen für den Akku, auch je nach Außentemperatur, ggf. schlecht. Zu hause dasselbe. Die 15kWh kosten als LV Lösung 1600€. Was passiert wenn mein E-Auto schneller inne Fritten geht und dort der Akku kostet wird sich sicher nicht auf 1600€ Kosten beschränken.
Als ersten Schritt könnte man ja nur das Laden automatisieren. Dann hättest Du auch keine extra Akkunutzung sondern nur günstigeren Strom.
Als effekt würde es den negativen Preis mittags dämpfen. Den Ladebedarf Abends wenn man nach Hause kommt reduzieren. Klar, wenn noch eingespeist werden könnte, wäre besser - muss aber ja nciht zwingend sein.
Technisch sofort möglich - braucht kein upgrades der Autos. Nur eben eine Signalisierung an die Fahrer oder eben genügend Dauerladeplätze die sich automatisch zuschalten (das gibt es aber wieder nicht).
Die Dauerladeplätze müssten ja nicht einmal besonders potent sein. Wenn die Kiste während 8h Arbeitszeit am Kabel hängt und davon 6h einphasig mit 10A lädt, so wären das auch 14kWh grob. Damit fährt das Durchschnitts-BEV ca. 75km. Da der Durchschnittsfahrer nur 40km pro Tag fährt, Win-Win. Es würden sogar knapp drei Stunden am Kabel reichen.
Das liegt nur daran, weil Du ein Matchbox-Auto mit Knopfzellenantriebsakku gekauft hast.
Aber Spaß beiseite, selbst wenn Du nur netzdienlich laden würdest, wäre ja schon einiges gewonnen.
Ob man V2H oder 2G macht, dass muss man ja mit sich selber ausmachen.
Ich seh das nur ein wenig anders. Für mich müssten einfach überall Schuko-Steckdosen sein. Dann hat man die Möglichkeit das selbstständig einzustellen und freizugeben. Das reicht vollkommen aus wenn es nur mit Schuko wäre statt mit großen dicken Ladesäulen. Lieber 6 E-Autos mit 3,5KW laden als ein Auto mit 21KW.
Geschenkt. Wir haben das für uns praktikabelste kleine E-Auto gekauft. Kann ja nicht jeder so klein sein wie ein durchschnittlicher Koreaner. Meinen Kumpel aus Deutschland möcht ich in so ner Kiste nicht sehen, der müsste sich den Fahrersitz ausbauen und hinten sitzen zum fahren und oben würde der Kopf rausgucken. Wie in nem Autoscooter.
Sehe ich wie Du. Statt Lösungen sehen wir in DE erst einmal Probleme mit dem Datenschutz und Gesetzen, die es eigentlich bei näherer Betrachtung nicht gibt.
Wundert mich nicht, dass wir in DE immer mehr Arbeitsplätze verlieren. Statt etwas zu machen, fragen wir erst einmal den Datenschützer und Juristen, ob wie das überhaupt machen dürfen. Und wenn die auch nur einen geringsten Zweifel haben (frage zwei Juristen und Du bekommst drei Antworten). Der Rest der Welt macht es einfach und zahlt später 1% der Gewinne, die man bereits erwirtschaftet hat. Siehe Google, Apple, Microsoft, etc. Das hört sich dann immer toll an, wenn beispielsweise Google an die EU eine Strafe zahlen muss. Stört die aber überhaupt nicht, da bereits durch die Gewinne bezahlt.
Zuviel Strom haben wir im Sommer vor allem Sonntags und auch Samstag über Mittag.
Ich lade das Auto immer da
Das ist netzdienlich und funktioniert ohne Datenübermittlung an andere.
Würde das automatisiert laufen und durch den VNB beeinflusst werden können, wäre das Potenzial um ein Vielfaches größer.
Vorausgesetzt der Netzbetreiber macht keine neuen Netzgebühren die nach Leistung misst sondern nach Netzentlastung.
Damit konstruierst Du wilde Verschwörungsmythen.
Das sind die Fakten:
- Von Anbeginn der Energiewende an war völlig klar, dass wir für ein 100% EE Stromnetz deutlich mehr EE-Leistung am Netz hängen haben müssen, als die höchste Netzlast je beträgt. Sehr häufige Überschüsse sind also unbedingt gewollt und Teil der Energiewende!
Wir haben nun viel früher als vorher gedacht den Zustand erreicht, dass wir - bisher nur selten - EE-Überschüsse haben. Das ist ein sehr großer Erfolg der Energiewende. - Von Anbeginn der Energiewende an war völlig klar, dass wir regionale Überschüsse der EE-Erzeugung überregional verteilen müssen, und dass dazu die Netze ausgebaut werden müssen. Dieser Netzausbau sollte nach den früheren Plänen schon abgeschlossen sein, wird sich wg der Bremser der Energiewende, allen voran Altmaier und heute Söder, noch etliche Jahre hinziehen und wird wg deren Maßnahmen fast 10 mal teurer werden als nötig
- Von Anbeginn der Energiewende an war völlig klar, dass wir Maßnahmen brauchen, um unsere EE-Überschüsse sinnvoll zu erwerten oder zu speichern. 42 GWh Speicherkapazität gab es schon vor Beginn der Energiewende, aber die sind noch heute gerade wg der Energiewende noch immer schlechter ausgelastet als früher. Zusätzlich gibt es v.a. viele neue Speicher auf privater Ebene.
Neue Speicher stehen in wirtschaftlicher Konkurrenz zur simplen Stromabregelung gegen Vergütung. Derzeit ist die Abregelung immer noch günstiger als die Speicherung, denn die Kosten für Speicherstrom korrelieren direkt mit der Umschlaghäufigkeit der Speicherkapazität, und die wäre derzeit noch viel zu niedrig. Wir sind derzeuit an dem Punkt, wo die Kosten für Speicherstrom zwar noch zu hoch, die Kosten der vergüteten Abregelung aber schon zu hoch werden. Da ist es sinnvoll, diese Vergütung für nicht benötigten Strom zu pausieren. - Für’s Netz spielt es exakt gar keine Rolle, wo die Überschüsse produziert werden. Wenn ins Netz eingespeist wird, dann ist es egal, ob das aus Groß- oder Kleinanlagen geschieht. Wenn es zu Überlastung kommt, dann ist es egal, ob aus Groß- oder Kleinanlagen.
- Da bisher die Nutzung von Überschüssen nur so selten erfolgen könnte, dass diese Nutzung sehr unwirtschaftlich wäre, wird abgeregelt, oder der Strompreis dreht ins Negative. Wenn er negativ wird, dann genau deshalb, weil das die wirtschaftlichste Maßnahme ist. Trotzdem: Deutschland erlöst für seine Stromexporte genau die gleichen Preise, die es für seine Stromimporte bezahlen muss. Es wird nix verschenkt, wie Energiewendegegner ständig propagieren.
Stromspeicher müssen aber auch wirtschaftlicher als Alternativmaßnahmen sein, und dazu müssen sie ihre Speicherkapazität mindestens einmal alle 2 Tage umschlagen. Davon sind wir auf Netzebene noch weit entfernt.
Alle notwendigen Technologien für den Bau großer Speicher stehen bereit. Der Bau von Stromspeichern wird genau dann erfolgen, wenn das Speichern günstiger ist als
- das Abregeln von Überschüssen gegen Vergütung (wie bisher)
- das Abregeln von Überschüssen ohne Vergütung (wie jetzt geplant)
- der Bau vieler regelbarer EE-Anlagen, die dann im niedrigen Teillastbetrieb einen Großteil der Residuallast decken. Anmerkung: Regelbare EE-Anlagen (hauptsächlich Biomasse- und Biogas) decken heute ca 20% unseres Stromverbrauchs, laufen aber heute aus Kostengründen im 24/7 Betrieb mit Volllast durch.
Besonders wichtig: sehr große und sehr häufig anfallende EE-Überschüsse sind ein integraler Bestandteil eines 100%-EE-Stromnetzes. Jede Nutzung von EE-Überschüssen ist mit Kosten verbunden, und solange diese Kosten höher sind als die Kosten der Nicht-Nutzung der Überschüsse, ist es völlig richtig, diese nicht zu nutzen. Geräte wie Speicher oder Elektrolyseanlagen werden erst ab nenneswerten Auslastungsgraden wirtschaftlich, und diese Wirtschaftlichkeit kann beim bisherigen Ausbau von EE mit den bisher sehr selten anfallenden Überschüssen nicht dargestellt werden.
Die Energiewende erfordert einige Zwischenschritte mit jeweiligem Paradigmenwechsel,der grundsätzlich immer mit Vor- und Nachteilen einiger Marktteilnehmer verbunden ist. Mit Nachteilen wie unvergüteter Abregelung von PV-Überschüssen muss der PV-Betreiber leider leben lernen.
Verschwörungsmythen, soso.
1,2,3: Richtig, wir benötigen Überkapazitäten, die aber nur deswegen entstehen, weil wir träge Grundlastkraftwerke haben. Gleichzeitig werden, das wurde auch in einem von Herrn Schmitz Videos gezeigt, beispielsweise Biogasanlagen weiterlaufen gelassen weil die nicht für die Kompression bzw. Speicherung des Gases ausgelegt sind.
Nehmen wir also an, es gibt momentan einen Überschuss an Strom. Dann könnte man die Biogasanlagen vom Stromnetz nehmen und stattdessen das Biogas komprimieren und ins vorhandene Gasnetz/Gasspeicher einfüllen. Das Gas wäre also weiterhin noch verfügbar und nicht “sinnlos” in ein Stromnetz eingebracht, welches sowieso schon “zu voll” ist.
Die regionalen Überschüsse stellen auf Seiten der ENDVERBRAUCHER, der BÜRGER keine Rolle. Die Engpässe beim Einspeisen wird es nur in Siedlungen geben, wo sehr viele EFH/MFH ohne Verbrauch stehen. Oder eben dort, wo Klein/Großbetriebe zusätzlich zu den EFH/MFH stehen und richtig dick ins Netz prügeln. Spätestens in der nächst größeren Stadt, dort wo Hochhäuser, Handel, Industrie steht, wird der EE der “zuviel” ist genutzt. Was das bedeutet? Es bedeutet, dass auf dem Land es zu Engpässen bei der Einspeisung kommen kann, weil die Trafostationen soviel Einspeiseleistung nicht können. Dies betrifft dann lokal Trafostationen. Ergo von Netzebene 7 zu Netzebene 6. Ist eine Verbindung zu Netzebene 6 hergestellt, wird der Strom spätestens in der nächstgrößeren Stadt “verpulvert”. Wärmepumpen, E-Autos, Klimaanlagen verzögern den Einbau von neuen Trafos an Netzebene 7 weil sie entgegen dem Leistung benötigen. Sind viele Anlagen in Netzebene 7 kommt der Strom von dort. Das bedeutet, die Leitungen von Netzebene 7 zum Trafo und zu Netzebene 6 werden ENTLASTET. Und nicht BElastet.
DAS ist der signifikante Unterschied zwischen Großanlagen und kleinen privaten Anlagen. Die kleinen privaten Anlagen sind zwar vielfältig vorhanden, erzeugen aber nicht punktuell Probleme. Sondern das Problem ist dann, wie du schreibst, ein ZUVIEL im Netz (siehe deinen Punkt 4) ABER mit dem Problem, dass der Strom in niedrigeren Netzebenen zuviel ist.
Das bedeutet:
Wenn in einem Kaff 1000 Häuser stehen mit einem Trafo mit 10 MW kann jedes Haus mit 10KW versorgt werden. Ist das ein Trafo der beidseitig kann kann er 10MW reinleiten zu den Häusern, oder 10MW rausleiten zur nächsten Netzebene 6. Nun stellen sich 500 Leute eine PV Anlage aufs Dach mit 10kwp. Im Sommer erzeugen die damit 6MW. Wie wird nun solch ein Trafo belastet? Über die Leitungen fließt weniger als vorher. Wenn wirklich 10 MW bisher benötigt wurden, wird nun nur noch 4 MW benötigt. Die Leitungen zu den 500 Häusern wird weniger belastet. Einige Leitungen von anderen Häusern werden weniger belastet. Zusätzlich wird auch die Leitung von Netzebene 6 zum Trafo weniger belastet, nur noch mit 4 MW. Wo ist nun das Problem? Problem ist, wenn das nun alle 1000 machen. Also müssen 10MW vom Trafo nur umverteilt werden. Aber das bedeutet wir sind bei +/- 0. Wann kommt also das Problem?
Dann, wenn nun 1000 Häuser + 1 Großbauer mit ner 2MW Anlage dazukommt. Das wiederum bedeutet, die Kleinanlagen sind gar kein Problem, sondern dann vereinzelt größere Anlagen am selben Trafo und/oder Netz.
Weiteres Problem: Wenn in Netzebene 6 zuviel Strom vorhanden ist, weil Windräder oder gewerbliche PV-Anlagen dort ihren Strom einspeisen, steigt die Spannung an. Dann muss man abschalten. Aber hätte man gar nicht erst an Netzebene 6 die Windkraftanlagen oder PV-Großanlagen, müsste nichts abgeschaltet werden. Denn der Strom aus den Kleinanlagen verschwindet in der nächstgrößeren Stadt. Kann er aber nicht, weil ja immer mehr, und mehr und mehr Großanlagen dazukommen.
Daher ist dein Punkt 4 der Wichtigste. Es kommt eben doch darauf an, WO die Überschüsse produziert werden. Während es völlig blödsinnig wäre, weiterhin Großkraftwerke in Netzebene 6 und tiefer zu bauen, weil deren Strom über ist, wäre der Ausbau bei Privaten Kleinanlagen eine Entlastung der vorhandenen Trafos. Wenn man dann noch Speicher für einen Tagesbedarf fördert…. die Netzbelastung wäre um ein vielfaches geringer, wegen des Gleichzeitigkeitsfaktors würde der Strom lokal verteilt.
Punkt 5 ergibt sich dann daraus, siehe oben. Die Abregelung wäre bei privaten Kleinanlagen nicht nötig, sie entlasten das Netz 7 und sie entlasten Netz 6. Nur bei zuviel Strom von außen ist deren Strom über. Das auch nur so lange, wie die Grundlastkraftwerke zu träge sind UND es keine ausreichenden Speicher gibt.
Man würgt aber die private PV-Erzeugung ab, wenn man immer neue Verordnungen und Gesetze herausbringt und das Einspeisen soll kosten und ne Abschaltregel und dies und das. Vollkommen absurd, diese Kleinanlagen helfen anstatt zu Problemen zu führen. Daher bleibe ich dabei, private Kleinanlagen sind kein Problem, und eigentlich entlasten sie das Netz, bekommen dafür aber weder Anerkennung, noch Vergütung, nein deren Strom wird als zusätzliches Problem gesehen. Wo keines ist.
Das, was ihr weiter oben bzgl. automatisierter Ladung zu günstigen Zeiten geschrieben habt, gibt es längst.
Entweder so: Smartes Laden für E-Autos: Bis zu 30% weniger Stromkosten
Oder in Eigenregie mit flexiblem Stromtarif und geeigneter Walbox.
Eine Go-E kann das ja. Wie weit geht denn der flexible Stromtarif runter? Gibt es da belastbare Zahlen zum Nachlesen?
Die Grafik auf der Startseite von Tibber überzeugt mich nicht, da liegt die Untergrenze scheinbar bei 27ct und damit nur ganz knapp unter dem, den ich aktuell 24/7 bezahle.