Einfache Lösung gegen Netzüberlastung durch PV

Hallo Gerhard75 welcher Direktvermarkter wäre das?

ich meine luminazza war das ? Das Problem waren die Netzgebühren die hätte er mir verrechnen müssen und der netzbetreiber konnte SIe mir nicht zurück erstatten

Ich habe letztes Jahr mein Anliegen Direktvermarktung und Paragraf 118 an Luox (Lumenaza) herangetragen. Direktvermarktung war kein Problem. Die Aufgabenstellung Messstellenbetrieb für Paragraf 118 EnWG Bezug und zeitverzögert Rückspeisung ist mit der derzeitigen Messtechnik nicht möglich.

Das mit den Netzentgelt für Paragraf 118 EnWG hatte ich ich bereits mit der Bundesnetzagentur geschrieben und abschließend geklärt das ich Paragraf 118 in Anspruch nehmen kann.

Derzeit bin ich mit den Netzbetreiber in Kontakt eigens für Paragraf 118 ein separate Messstelle zu schaffen mit 30 kW Wechselrichter.

cool dann bist du etwas weiter als ich......darf ich fragen wer dein netzbetreiber ist??
halte mich bitte auf dem laufenden.....mit welcher technik willst du bauen?

so jetzt gibt es was neues
hierr die mail von der netze BW
Hallo Herr G.

danke für ihre Anfrage. In der Sache hat sich nichts verändert. Der Speicher erhält nur eine Netzentgeltbefreiung, wenn er einen separaten Netzanschluss hat.

Verstehen muss man das zwar nicht aber jetzt habe ich wenigstens mal eine Aussage...... ich werde jetzt mal bei der Bundesnetzagentur nachfragen ob das den So ok ist.....

Gruss

Hätte ich auch so vermutet. Ist so einfacher. Der Zähler gilt dann nur für den Speicher und vermutlich dürfen außer dem Speicher keinerlei Verbraucher oder Erzeugungseinrichtungen dahinter sein.

das ich einen Extra Zähler brauche ist klar aber wozu ein extra Hausanschluss nötig sein soll erschliesst sich mir hier nicht

Wenn hinter einem Hausanschluss nicht nur der Speicher ist und dieser auch für anderen Zwecke genutzt wird: Woher weiß der VNB welche Stromanteil von den Netzgebühren befreit ist? Man muss ja sicherstellen, dass die Netzgebühren für den normane Stromverbrauch und die normale Einspeisung nicht befreit ist.

Einfacher und sicherer ist es einen eigenen Netzanschluss vorzugeben an dem nur der Speicher und sonst nichts ist.

Wäre ich ein VNB, würde ich das auch so vorschreiben und auch vor Ort prüfen, dass der Speicher nicht noch anders genutzt wird.

naja nur weil ich einen separaten Hausanschluss habe hilft das vor betrug gar nichts....einen extra Zähler ist klar das muss sein da bin ich komplett bei dir,,
leider hat der extra Hausanschluss zur folge das wohl viele kleine Speicher Projekte nicht umgesetzt werden können... ich muss da mal eine mail an die bundesnetzagentur schreiben wo hier die logig ist

Wenn es einfach und Günstig werden soll dann wäre ein eigener ZählerVöllig ausreichend.....

wenn man das ganze noch weiter denken würde wäre auch eine Versorgung von Kritischen Infrastrukturen bei einem Stromausfall damit möglich......quasie stromspeicher verdient sich am Markt und wenn alle 5 Jahre mal der Strom für dasFeuerwehrhaus ausfällt dann wird das feuerwehrhaus erstmal aus der Reserve vom Speicher versorgt.......aber vermutlich alle zu kompliziert gedacht......wir stellen da lieber nochmal was extra hin und wundern uns dann das alles so teuer wird.....mit logig hat das meiner meinung nach nichts mehr zu tun

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Habe jetzt nicht jeden Post gelesen, aber wenn man 'überschüssige' Energie schnell und sinnvoll verbraten möchte, halte ich Wasserstoffgeneratoren/Elektrolyseanlagen für sinnvoller als sinnlose Heizwiderstände. Allerdings kosten solche Anlagen natürlich Geld und wollen 24/7 betrieben werden und nicht nur in den wenigen Minuten/Stunden wo wirklich reichlich Energieüberschuss vorhanden ist. Das ist der gleiche Grund, warum Großkraftwerke nicht zeitnah heruntergefahren oder gedrosselt werden: sie sollen 24/7 möglichst auf 100% laufen, damit sie sich rentieren. In 10 min. kann man nahezu jedes Kraftwerk drosseln (zumindest auf 50%) - dahinter stehen auch wieder wirtschaftliche Überlegungen. Jede Regelung kostet (Materialermüdung, Verschleiß, menschliches Denken...) - das will man möglichst gering halten. Dann erzählt man dem dummen Bürger, die Energie müsse ja irgendwo hin und wenn man sie teuer ins Ausland verschiebt...
PV und Windräder lassen sich am schnellsten Regeln und die breite Masse ist 'Verfügungsmasse' ohne Lobby...

Wie schon so oft, ansich ist es "einfach".

Wir brauchen einen Kurzzeitspeicher, egal wie der nun aussieht, der ist wirklich kurzzeitig, also wie eine Art Kondensator zum glätten. Eine Stunde Stromverbrauch wird dort gespeichert.
Dann einen etwas längeren Energiespeicher, zum glätten von vielleicht 2 Tagen.
Und dann Langzeitspeicher.

Ist also der 2 Tage Speicher voll kann dann dieser wirder entleert werden, indem der Langzeitspeicher mit diesem Strom gefüllt wird. Power-to-X wobei ein Erdgasnetz, in Deutschland, vollflächig vorhanden und damit sinnvoll wäre. Auch Erdgasspeicher gibt es schon. Wasserstoff da rein muss nicht. Reicht auch Methan.

Zudem müssen andere Kraftwerksarten schneller regelbar werden. Was man mit dem Bau von neuen Gaskraftwerken wohl auch vorhat.

Wieder nur als Beispiel: Wenn viel Strom vorhanden ist, dann benötigen wir keinen Strom aus Biogasanlagen. Cleverer: Die Biogasanlagen komprimieren das Gas (mithilfe von billigem Strom) und leiten es ins Gasnetz. Damit wird zum einen der Strom verbraucht, zum Anderen die Langzeitspeicher gefüllt. Benötigt kaum neue Infrastruktur.

Das ginge alles. Problem ist nur: Das gehört alles wem anders. Und damit ist das Problem das hausgemachte: Jeder will am meisten daran verdienen, also ist es auch egal wenns teurer wird. Zahlt ja der Kunde.

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Ja, ist richtig: geeignete Kombination von Speichern wäre das technische Optimum, ob es das wirtschaftliche ist, ist eine andere Frage. Auch Speicher wollen ausgelastet sein, damit sie sich rentieren. Die Überschüsse gibt es aber immer nur mal kurzfristig und nicht langfristig planbar. Das macht so eine Lösung wieder teuer und damit unattraktiv...

Verheizen wäre tatsächlich kurzfristig machbar und sehr günstig. Damit könnte man dann Schwimmbäder beheizen oder ganze Badeseen... 1 t Bandstahl aufgerollt und man könnte sicher ein paar MW verheizen.

Wasserelektrolyseure kosten heute auch nicht mehr die Welt und man könnte den Wasserstoff (und Sauerstoff) zwischenspeichern. Über Reihenschaltung der Zellen wäre das Ganze auch sehr variabel einstellbar. Allerdings ist die Langzeitlagerung von Wasserstoff auch wieder teuer... Muß verdichtet/verflüssigt werden usw....

Auch Biogasanlagen sind wie Stripper

die hören auch auf wenn man kein Geld nach ihnen wirft.

Ohne Förderung und ohne optimierung (z.B. Wärmeauskopplung) sind sie (vermutlich) einfach auch zu teuer/teurer als normales Erdgaskraftwerke. Zumindest wenn man Gestehungskosten nimmt - 2027 unter der Annahme CO2 Bepreisung steigt deutlich wird es nochmals eine Verschiebung Richtung Biogas wird konkurenzfähiger geben.

Wäre aber nun die Frage was ist günstiger neue Gaskraftwerke oder weiter Biogas fördern (zumindest ein paar Jahre bis sie sich auch so rechnen). Mal davon abgesehen, das die neuen Kraftwerke Jahre brauchen bis sie stehen.

Einfache Fragen:
Wo kommt Biogas her?
Wo kommt Erdgas her?
Einfache Antworten:
Überwiegend aus dem eigenen Land.
Überwiegend aus dem Ausland.
Wo entstehen Abhängigkeiten, Erpressbarkeiten?
Warum nehmen wir Biogaskraftwerke nicht vom Netz oder drosseln sie, wenn der Strom aus Wind, Sonne, Laufwasser, Müll im Überfluss vorhanden ist?

Sehe ich auch so aber ich habe den Themenbereich Politik & Lobby bewusst ausgeklammert und nur das finanzielle betrachtet. Selbst durch die Geldbrille macht Biogas in Kombi mit Wärme statt Erdgas langfristig mehr Sinn.

stimmt kommpett ...... aber hierzu brauchen wir speicher für strom

Weil du einen Teil davon nicht drosseln kannst, jedenfalls nicht schnell. Also muss deren Strom entweder zwischengespeichert werden, oder wenn es über Tage so geht dass Überschüsse vorhanden sind und Speicher voll muss das in Langzeitspeicher.

Warum Stromspeicher für die "Abregelung" von Biogas?
Wenn da die Wärmeproduktion beim Biogaskraftwerk nicht der bestimmende Faktor ist, dann speichert man das Biogas in entsprechenden Tanks. Das sollte schneller realisierbar sein, als elektrische Speicher aufzubauen.
Von mir aus noch eine Entschädigung für die stromlose Zeit. Dem Gaskraftwerk wird ja mit Sicherheit auch so eine Zahlung "blühen", sonst würde kein Investor eines aus dem Boden stampfen.
@roterfuchs
Ein Gaskraftwerk lt. Wiki angeblich 20% pro Minute, selbst wenn es nur 10% wären, wäre das flott.
Überschüsse über Tage dürfte sich auf die windstarken Zeiten beschränken, im Dunkeln produziert meine PV leider nichts. :joy:

Die Grundsätzliche frage ist ob in zeiten von mehreren GWH speicherkapazität und auch Leistung..... die schnelligkeit noch das ganz grosse Thema ist.......wir werden wohl für den Anfang soviel Batterien brauchen um im Sommer einen sonnigen tag kompett abdecken zu können