Nur weil jemand die einspeisevergütung bescheuert findet will er nicht unbedingt braunkohle kraftwerke bauen. Aber leider müssen sich auch grüne speichertechnologien für den betreiber irgendwie rechnen und das scheint zur zeit nicht der fall zu sein. Ich rede hier von speichern die aus dem öffentlichen Netz befüllt werden.
Manchmal ist Fernwärme auch tatsächlich einfach ein Abfallprodukt. Stichworte Müllverbrennung oder Industrieabwärme.
In Duisburg gibt / oder gab jedenfalls Thyssen Abwärme in ein Fernwärmenetz ab.
Die Wärmemenge musste nicht mehr über Kühltürme abgeführt werden.
Wo extra was verfeuert wird, um Fernwärme für WW zu produzieren, da darf man Alternativen gerne vorschlagen. Das ist wie mit LPG fahren. Verbrannt wird das sowieso, entweder an der Quelle durch Abfackeln oder im Auto zum Fortkommen. Da finde ich die Dual-Use Variante charmanter.
Ab dem Mittag dann für den Folgetag verfügbar.
Bei der epex wird man das auch abrufen können.
Die 20% beziehen sich nur auf die Pflichteinbaufälle. Derzeit sind es 15%
Danke. Werde mir mal angucken ob dem auch so stimmt wenn ich die August-Abrechnung bekomme. Im Juli dürfte es keinen einzigen Tag davon geben. Bin gespannt.
Ja, und weil klar ist daß die Quote nicht erreicht werden kann, wurde die Definition für Pflichteinbaufälle schnell noch im Februar dieses Jahr geändert. Die hauptsächliche Klasse der PV Anlagen mit mehr als 7kWp zählt jetzt nicht mehr zur Ausbauquote weil auch hier neben dem iMSys eine FNN Steuerbox anstelle RSE erforderlich gewesen wäre um zur Quote zu zählen. Ausserdem haben viele VNB die Meldung zum 1Q25 trotz abgelaufender Frist noch immer nicht abgegeben weshalb die BNA "aggregierte" Zahlen für einen schöngerechneten Durchschnitt veröffentlichen. Egal was die VNBs tun, passieren tut ihnen nix. Busgelder würden dann ja auch wieder auf die Netzkosten umgelegt werden sofern sie den Vorständen nicht persönlich von ihren Tantiemen abgezogen werden würde.
Ja, danke für das Dokument. Eigentlich sind es gemäß Dokument 2,8%. Vermute stark, dass die 15% schön gerechnet sind (siehe auch den Beitrag von Janvi) und beispielsweise nicht alle §14a-Anlagen wie beispielsweise meine Anlage erfasst sind. Woher soll das auch die BNetzA wissen, wenn das der VNB nicht der BNetzA meldet. Selbst der Messstellenbetreiber kennt die §14a Anlagen nicht, wenn nicht zufällig der VNB auch der Messstellenbetreiber ist. Im Markenstammregister kann man das nicht erkennen. Und von denen hat vermutlich kaum einer eine Steuerbox......
Mein Elektriker/Solateur kennt keinen einzigen Kunden mit iMSys im Bereich Westnetz. Und der hat viele Kunden.....
Hier im Forum habe ich auch von kein keinen Mitglied des Forums gehört, bei dem der Messstellenbetreiber ein iMSys (also inkl. Smartmeter-Gateway) bereitgestellt hat ohne, dass vorher er einen Vertrag abgeschlossen hat, bei dem sich der Stromanbieter um die Ausstattung gekümmert hat.
Da kann ich deine persönliche Statistik gerne zerstören.
Netze BW: Ein Haus, zwei Zähler. Beide mit Wallbox Einbau vor 2024, unter 6.000kwh/a aber Rundsteuerempfänger für klassischen Nachtstrom.
Definitiv kein Pflichteinbaufall. In 2024 ohne Zutun der Nutzer auf iMs umgestellt.
Im selben Ort ist mir ein PV/WP/Akku Haushalt bekannt, ebenfalls vor 2024 installiert. Da scheiterte die iMs Installation am Empfang im Keller.
Machst keine Statistik kaputt. Bisher hat sich in mehreren Threads keiner auf meine Aufrufe gemeldet.
Die BNetzA hat eine Statistik, die angibt, dass nur 2,8% der Haushalte mit einem iMSys ausgestattet worden. Schaffen wir hier im Forum mehr oder eher weniger?
Einen haben wir also. Welcher VNB?
Wer hat §14a und ein iMSys mit Smartmeter-Gateway (also kein normaler digitaler Zweirichtungszähler)?
Vielleicht hilft es weiter - in der Diskussion.
ich musste in meinem Haus, 2 Zähler, 2 Grundbücher, 2 PV-Anlagen (17,1 kWp Volleinspeisung, 15,4 kWp Überschusseinspeisung) einen "Tonfrequenzrundsteuerempfänger", kurz TRE gemäß §9 EEG einbauen lassen zur Fernsteuerung durch den Netzbetreiber.
Die beiden getrennten Anlagen ( 1x gewerblich, 1x privat) werden wohl zusammengezählt, dann sind es über 30 kWp und damit wohl verpflichtet, diese Steuereinheit einbauen zu lassen.
Nach 2 Jahren Betrieb kann ich aber berichten, das bislang nicht eingegriffen wurde. Standort: Norddeutschland
Hallo zusammen
ich wollte bei uns in Süddeutschland auch etwas zur Lösung von diesem Problem Beitragen ....indem Ich einen 100 KW/H Batteriespeicher mit ca 24 KW Leistung an meinem Hausnschluss Montiere..Die Idee war nach $ 118 dann ohne Netzgebühren diesen in Phasen wo der Strom günstig ist zu Laden und in Phasen wo der Strom teuer ist zu entladen....kosten für die gesellchaft wären Keine entstanden.
Auch einen Stromanbieter mit jeweils Variablen bezugs Bzw einspeisetariefen hatte ich schon gefunden.....
Dann bin ich damit zu meinem Netzbetreiber ( Netze BW ) meine erste mail würde völlig ignoriert.... eines Tages hat sich dann per Telefon jemand gemeldet sinngemäss ( vor ca 7 Monaten ) wir können das alles Technisch nicht darstellen ...... wir können wweder Abschalten nach $ 14 noch haben wir smart Meter......im klartext das Projekt ist erstmal TOT.
Ich glaube wir könnten sehr schnell eine Grosse anzahl von Netzdienlichen Batteriespeichern ans Netz bringen leider haben wir nicht annährend die IT Infrastruktur dazu
Leider ist aus dem Volk der Dichter Denker und Ingeneure ein Volk der Bedenkenträger Besitzstandswahrern und Technologieverweigern geworden!!
Wir müssten "eigentlich nur" diese Wände einreissen und schon gebe es in der untersten netzebene deutlich weniger Probleme..
Gruss
Wieso? Du siehst doch wer das Problem ist. Du würdest, kannst aber nicht. Das ist das Problem. Man würde können, wenn man dürfte. Und es würden sicher noch mehr, wenn sie dürften und könnten.
Wozu brauchst man hier $14? Reicht nicht das Smartmeter um Direktvertrieb (so klingt das zumidest) zu machen? Man könnte auch den MSB (MessStellenBetreiber) wechselt - das dauert zwar auch Monate, aber ich habe so langsam auch die faxen dicke mit unserem VNB/MSB Klüngelladen. Mein MSB Wechsel ist beauftragt (gibt leider nicht viele Anbieter) und soll so der Gott der Smartmeter will nächsten Monat vollzogen werden.
Ja, stimmt. Statt die Energiewende voranzubringen, denken wir nur an Vorschriften und den Datenschutz. Und wir halten an dem mittelalterlichen System der Handwerksrollen, Meisterzwang, etc fest. Da sind die Vorschriften der Verteilnetzbetreiber eine logische Entwicklung. Wir dürfen nicht mal eine Steckdose im eigenen Haus installieren. Geschweige denn eine Split-Klimaanlage.
Selbst Bürger, die bedenkenlos Ihr Smartphone mit vielen kostenfreien Schnüffel-Apps betreiben regen sich darüber auf, wenn man wie in AT in 15 Minuten Rhythmus den Zählerstand des Stromzählers zum Verteilnetzbetreiber übermittelt. Während die Apps den Standort, Surfgewohnheiten, sexuelle Orientierung etc. an Google, Apple und Werbetreibende übermittelt.
Da ist klar, dass uns andere Länder spielend überholen.
Das weniger. Aber man hat einfach nichts davon, die 15 Min Werte zu übermitteln. Der Netzbetreiber darf dann nur offiziell die Daten auslesen. Er wertet sie jedoch nicht zu Gunsten der Besitzer der Smartmeter aus.
Wir brauchen eine Digitalisierung der Netze, um bedarfsgerecht zu steuern und auszubauen. Selbst wenn der Endkunde erst einmal nichts davon haben sollte, wenn die Zählerwerte alle 15 Minuten übertragen werden, werden im Endeffekt die Netzkosten reduziert. Davon hat auch der Kunde wieder etwas.
Aber die Netzkosten werden hier trotz der 15 Minuten Messung immer nur höher und nicht weniger. In Österreich sind sie dieses Jahr um knapp 23% gestiegen. Der Kunde hat einen Scheißdreck davon bis auf die gläserne Einsicht in seinen Verbrauch.
Das ist ja genau das Problem. Da will man die Netze digitalisieren und selbst bei der Übertragung von Zählerwerten alle 15 Minuten wird von gläserner Einsicht gesprochen.
Mit der Einstellung bekommen wir keine Innovation während uns andere Länder überholen.
Bzgl. Digitalisierung sind wir einsames Schlußlicht in der Welt.
Es ist keine Digitalisierung wenn man die Daten sammelt um sie dann nicht so zu nutzen wie es sinnvoll wäre. Die hiesigen Verflechtungen auf dem österr. Markt habe ich schon ausführlich dargelegt. Es wäre ein leichtes, Anhand der vorhandenen Daten das Netz stabiler zu machen, wird es jedoch nicht.
Innovation muss schlichtweg gewollt sein, und sie wird nicht gewollt. Sondern was gewollt ist, ist das Schröpfen. Und dagegen kommt man als Endkunde nicht an. Egal was man macht. Dann wird eben eine neue Steuer erfunden etc. pp.
Mein Auto ist dermaßen digital, und dennoch wird MIR als BESITZER nicht angezeigt, welchen Fehler das Auto hat. Dafür würde ich ein extra Lesegerät nutzen müssen. Bei der Steuererklärung bekomme ich Post, dass ich sie machen solle (Arbeitnehmerveranlagung um genau zu sein) weil ich 30€ nachzahlen soll. Aber wenn ich 3000€ zurück bekomme (Familienbonus Plus) bekomme ich keine Post. Die Digitalisierung ist eine tolle Sache und damit sind unfassbar viele Möglichkeiten offen die man zur Verbesserung des Lebens nutzen KÖNNTE. Werden sie aber nicht. Also warum sollte ich dann bewusst meine Daten zur Verfügung stellen? Damit würde man mir nur einen Strick basteln. Das ist auch der Grund warum ich bei kleinen Dingen nicht mit Karte zahle. Es ist doch mein Bier, ob ich Bier, Wein, Wasser, Cola oder Sonstwas kaufe. Auf personalisierte Werbung verzichte ich.
Das ist daher kein per se ablehnen, sondern nur im Kontext zur Nutzung meiner Daten.
Aber dreh es rum. Der Netzbetreiber HAT die Daten, und berechnet seine Stromlastprofile anhand von Prognosen und Hochrechnungen OBWOHL er die Daten HÄTTE. Er könnte sofort erklären, in welchen Bereichen das Netz am Ende ist, wo Überlastungen vorhanden sind, und dass DAS eben finanziert werden muss. U.a. indem bald eine Einspeisegebühr für 500 000 private PV-Anlagen kommt. Tut er aber nicht. Er gibt KEINE Daten raus, die 0,5 Mio. werden nicht einbezogen und befragt, die entscheidende Instanz beschließt und der Kunde muss es schlucken. Und noch nicht einmal netzentlastendes Verhalten wird belohnt. Dann wäre es noch nachvollziehbar. Nein er soll bezahlen. Und was soll da eine Digitalisierung ermöglichem? Wem?
Ich bin ja nicht mit allem konform was du schreibst, aber hier kriegst du meinen ausdrücklichen Beifall: für Inhalt UND Ton.