In meinem 10kwh Akku, wandhängend (Allith, baugleich FM Solar oder Titan Solar) entlädt eine Zelle deutlich schneller als die anderen. Die Folge ist dass der gesamte Akku abschaltet wenn die eine Zelle 2,85V erreicht, während die anderen 15 noch 3,3V führen. Ist die eine Zelle defekt und auszutauschen oder kann man da im BMS etwas einstellen? Hat jemand zufällig prismatische Zellen mit 3,2V und ca 200Ah in den Maßen 600mm x 120mm x 21mm? Keine Ahnung welcher Hersteller die Zellen sind. Mein chinesischer Händler ist leider nicht zu erreichen…
Das kann fehlende Balancierung durch falschen betrieb oder eine defekte zelle sein.
Berichte mal mehr uber die betriebsweise: max ladespannung, welcher Balancer/ bms, welcher balancerstart.
Usw.
PS: titansolar? Sind das die Bladezellen mit Anschluss an jedem ende?
Vielen Dank f.d. Antwort. Es ist ein Pace BMS P16S200A verbaut. Max Voltage (Full Charge) 55,2V. Balance Threshold 3,4V, ja das sind die flachen Bladezellen mit den Anschlüssen am linken und rechten Ende. (Mr. Mining hat die in seinem Video über Titan Solar Batterie offengelegt.).
Sind das 15 zellen oder 16?
Es gibt 2 Fäden hier, wo leute den tausch beschrieben haben.
Einer ist hier:
Es sind 16 Zellen…
Dann ist die Ladespannung ok.
Danke für den Link. Dann muss ich wohl auch sehen an eine Ersatzzelle zu kommen und den Einbau hinzubekommen.
nicht zu voreilig! Sende erst mal ein Bild von der geöffneten Batterie, so dass man die komplette Verdrahtung Busbars und Kabel nachverfolgen kann. Hast du ein Multimeter?
Auf den Titan Solar akku müsstest du doch 10 Jahre Garantie haben ?
Ein bekannteer von mir hatte auch so ein Problem das de Akku nur noch ca 3KWh hatte vermutlich weil eine Zelle defekt war.
Mit dem Verkäufer telefoniert Akku eingeschickt es waren wohl 2 Zellen defekt.
Den versand musste er bezahlen hat aber snsonsten anstandslos einen neuen Akku bekommen...vor ich also dran rumbastle würde ich erstmal die Garantie prüfen
Nebenbei: Titan Solar ist insolvent
stimmt sorry du hast recht es war ein FM solar ....den hat er aber bekommen ist jetzt vielleicht 6 wochen her...
wenn die aber baugleich sind könnte man ja bei denen mal nachfragen ob man da zellen bekommt
Ich würde erst mal messen, welche Spannung diese Zelle hat, wenn der Akku voll geladen ist.
Es kann ja sein, dass das Ballancieren nicht ausreichend gelungen ist und diese Zelle wird nicht mehr voll. In diesem Fall könntest Du mit einem strombegrenzten Netzteil mit z.B. 3,35V diese Zelle richtig voll laden, wenn der Rest des Akkus schon voll ist. Danach den Akku 2 mal leer und voll fahren und beobachten, was diese Zelle macht.
Wenn es danach wieder besser geht, dann war die Zelle nicht schlecht.
Trotzdem würde ich schon mal versuchen ein paar Reservezellen zu beschaffen. (Oder günstig einen defekten Akku, da sind meistems noch ein paar gute Zellen drin.)
Das mit der Garantie ist (nicht nur in China) oft fruchtlos.
das Display des BMS zeigt die Zellspannungen, ich würde die Batterie erst einmal voll laden, mit einem Labornetzteil und ein paar hundert mA und dem BMS die Zeit geben da ein Top balancing durchzuführen (und mit Zeit meine ich Tage... )
oder dass es nicht gelingen kann, weil die Verdrahtung der Zellen Mist ist oder das BMS sowas nicht berücksichtigen kann. Ein Foto vom Innenleben wäre hilfreich
Wir reden hier von einer Hochstrom Batterie und einem BMS mit 100 mA Balancierstrom
Welches von der Verdrahtung soll Deiner Meinung nach Mist sein? das 0.08 mm2 Kabel zum BMS oder das 50 mm2 Kabel für die Kilowatt?
nein es gibt überhaupt keinen Grund die Buchse im Moment aufzuschrauben solange das BMS die einzelnen Zellenspannungen anzeigt ist die Verkabelung in Ordnung.
Ein anderer user hatte ebenfalls ein wandhängende Batterie. Die war in mehrere Blöcke aufgeteilt und mit längeren Leitungen untereinander verbunden. Beim laden summierte sich die am Leitungswiderstand entstehende Spannung zur Zellenspannung. Darauf hat der Balacer eine Zellendifferenzspannung festgestellt und hat balanciert, obwohl der SOC völlig o,k, war. Dabei hat er natürlich nicht "balanciert" sondern "verbalanciert". Der User hat stärkere Leitungen eingebaut, die aber nicht zum Erfolg führten, weil sie einfach viel länger waren als die Zellenverbinder der anderen Zellen. Dabei fiel auch auf, dass es bei zwei solcher Verbindungen trotzdem geklappt hat. Das lag daran, dass man dem BMS mitteilen konnte wie hoch die Vebindungswiderstände sind. Damit konnte das BMS die Spannungswerte korrigieren.Es gab aber nur an zwei Stellen die Möglichkeit. Nachdem er sich mit dem Hersteller des BMS in Verbindung gesetzt hatte, bekam er ein Update. Das ermöglichte an der 3. Stelle ebenfalls einen Wert einzugeben. Das hat geholfen.