Hab inzwischen über Verschiedenes nachgedacht und ein neues Konzept für die Speicherlösung und Gesamtanlage.
Insgesamt bin ich jedoch noch nicht viel weiter. Das bisherige Konzept mit den Blei-Akkus war ja nur zu Testzwecken, das muß ich wohl nochmal betonen.
Aktueller Stand:
Ich plane z.B. mein eigenes Stromnetz innerhalb meiner Mietswohnung zu realisieren (Inselnetz), aber auch die legalen 800W in das vorhandene Stromnetz der Wohnung einzuspeisen, und den Rest in eine skalierbare Akkulösung, die mit meinem künftigen Strombedarf wachsen kann. Klar dürfte sein, daß es zwischen dem Wohnungsnetz (vom Vermieter) und dem Inselstromnetz (des Mieters) keine Verbindung geben darf auf der Ausgangsseite.
Dadurch möchte ich mir den Einsatz eines Elektrikers nach Möglichkeit weitgehend einsparen. Sollte er versicherungstechnisch erforderlich sein, soll er nur die Endabnahme machen.
Der Batterieausgang wird aufgesplittet mit einem Leistungsbegrenzer auf 800W ins existierende Wohnungsnetz und einem zweiten Leistungsbegrenzer auf eine skalierbare Leistungsbegrenzung, angepaßt auf den Strombedarf zum Inselstromnetz.
Also eine legale Teileinspeisung 800W in die Wohnung und eine Kombi aus dem über die 800W hinausgehende Leistung bzw. nicht genutzten 600W (Beispiel) + Inselstromnetz mit x KW als Einspeisung in meinen skalierbaren Energiespeicher.
Dabei möchte ich den gesamten Strom, der ausbeutemäßig über die 800W hinausgeht, in einem Batteriespeicher unterbringen und erst, wenn der Akku voll ist, den Rest ins öffentliche Netz einspeisen.
Dazu habe ich noch ein paar Fragen, siehe den anderen Thread zum Thema Berichterstattung im BR „Kontrovers“ vom 13.05.2026.
Das Inselnetzwerk könnte z.B. so aussehen, daß es dreiadrig aufgebaut ist, aus stärkeren Kupferleitungen besteht, und sagen wir, eine "sicherere" Maximalleistung schafft, die evtl. auch mehr als 16A kann, z.B. 32A oder mehr (klar, daß das sich auf die Kosten auswirkt).
Daß das Ganze auch mit an den Fähigkeiten des Wechselrichters und des Energiespeichers liegt, ist mir schon klar, die diese müssen solche Rahmenbedingungen auch einhalten können.
Kein Drehstrom:
Aktuell nutze ich keinen Drehstrom in meiner Wohnung und sehe auch für die Zukunft keine derartige Nutzung vor (ich backe nix oder nur kleine Sachen, da reicht der Halogenofen), notfalls wäre das aber leicht nachzurüsten.
Eigener Sicherungskasten (Hoheitsrecht Mieter):
Die Gesamtkabelleitungslänge aus einem eigenen Sicherungskasten heraus könnte man in der ersten Ausbauphase auf ca. 10-15m begrenzen und so überschaubar halten.
Ich möchte auf diesem Weg auch den Eingriff in den Wohnungssicherungskasten (Hoheitsrecht Vermieter) begrenzen bzw. am Besten ganz vermeiden in Bezug auf den Solarausbau.
Die Leitungen würde ich an die Decke in einem eigenen Kunstoffkabelkanal führen.
An verschiedenen Stromabnahmepunkten können zusätzliche, mit variablen Sicherungen versehene Ausgänge sein, die in Mehrfachsteckdosen enden und von der Decke gesichert runterhängen oder an der Wand befestigt werden.
Zum Stromspeicher:
Skalierbar bedeutet in diesem Punkt für mich, ich starte z.B. mit 5 KW und möchte ggf. nachträglich weitere Module hinzufügen, um z.B. auf 10 KW aufstocken kann und die Zusatzmodule sollten auch zum Gesamtspeicher nahtlos passen.
Zur Leitungsdimensionierung:
Ich denke, viele Menschen machen den Fehler, Ihre Stromversorgung z.B. für ein Haus oder eine Wohnung falsch zu planen und stellen 30 Jahre später fest, welche Fehler sie unter Putz verlegt hatten (z.B. zu geringe Leitungsbelastbarkeit), weil man vor 30 Jahren andere oder nur wenige Verbraucher im Sinn hatte (eine Deckenlampe, eine Stehlampe und eine Nachttischleuchte und vielleicht noch eine elektrische Schreibmachine oder einen C64 mit Floppy, Bildschirm und Drucker) für ein Stockwerk in einem Haus, wo das Stockwerk mit 16A abgesichert ist.
Bedenkt man, daß heute jedes Kind einer wohlhabenden Familie im eigenen Zimmer mit seiner ganzen Technik locker 16A wegbrutzeln kann, sind manche Leitungskapazitäten von vor 30 Jahren verlegt einfach unterdimensioniert, weil man damals halt Energiefresser wie Handy, Playstations und andere IT und Haarföns, Wasserkocher und Minifrittieröfen im eigenen Zimmer nicht kannte oder nicht mit im Blick hatte.
Daher weiß ich nicht, welche Geräte in meiner Restlebenszeit noch dazukommen, für welche ich diese Kapazitäten heute schon mitdenken und ggf. mitskalieren muß.
Zur DC-Spannungswahl:
Auch werde ich mich noch entscheiden müssen, welche Grundspannung ich auf der DC-Seite letztlich brauche, die auch zukunftssicher ist, damit Energiespeicher, ggf. mehrere Wechselrichter und anderes Gerät auch in Zukunft miteinander funktionieren.
Und auch die Reparierbarkeit der Technik sollte einem Laien ermöglicht sein, wenn er sich weiterbildet, ggf. auch ohne Abschluß eines Elektrostudiums ![]()