Eigenverbrauch Deye 12 kW

Wir verfolgen diesen Ansatz schon:
Wir haben eine kleine 'Insel'-PV mit knapp 2 kWp und einer 2,66 kWh-Batterie mit 1200W Phoenix WR einphasig. Der hat einen Leerlaufverbrauch von 11W und speist unsere Geräte im Dachstudio: Router, PC, Telefon, Licht, TV etc. - durchschnittl. Last 50...100W.
Geplant ist noch eine große Einspeise-PV mit 14 kWp und 12/15 kW Deye WR - der dann das gesamte Haus versorgt und den Überschuß einspeist. Dazu dann eine 16 kWh-Batterie. Im Winter bei extremer PV-Flaute wird der Deye abgeschaltet bzw. nur zum Nachladen des großen Akkus wieder aktiviert. Idealerweise müßte man das dann noch automatisieren...

Ich überlege gerade.
Also 3 kleine BKW-Wechselrichter mit je max. 800 oder sogar nur 500W Leistung an je einer Phase, hohem Wirkungsgrad, aber alle drei am NV-Akku dran. Müsste doch gehen. Der Deye wird dann ausgeschaltet.

Zum Gesamtsystem gehört immer ein Konzept dazu, wie die umschaltung von klein auf gross funktioniert. Ist z.B. bei Netzbetrieb viel einfacher als bei Inselbetrieb.
Und natürlich die frage, ob die leistungsstarke Komponente die Abschalterei macht , und verträgt.

Klingt im ersten Moment clever – drei kleine BKW-Wechselrichter, je Phase einer, NV-Akku als Puffer, Deye aus. Aber ganz ehrlich: Wer macht in dem Szenario das Drehfeld? Solange nur 230V-Verbraucher dran hängen – kein Problem. Aber was, wenn mal ein Drehstrommotor läuft oder ein Gerät echtes Drehstromverhalten braucht?

Und ehrlich gefragt: Um wie viel Strom geht es hier realistisch – vielleicht 70 Wh selbst produzierte Energie? Wenn man das auf die Lebensdauer rechnet, lohnt sich der Aufwand kaum. Solche Bastellösungen sind eher was für Nerds, die sich die Komponenten günstig zusammenfrickeln und Spaß am Tüfteln haben.

Für Endkunden ohne Bastelambitionen gibt’s längst fertige Systeme – klar, kosten xxx-tausend Euro, aber dafür CE-zertifiziert, zuverlässig und rechtlich auf der sicheren Seite.

Da sind wir wieder. Das ist doch wieder das fiktive Szenario umgekehrt. Ich kann mit meinen 5 Klimasplits und Dachgeschosswohnung auch fragen: "Wer braucht schon nen 12K Wechselrichter mit einer Grundlast von unter 200W die er aus seinem Akku zieht? Das braucht bei mir ja schon die Klimasplit die nachts läuft." Du wirst wohl kaum nachts nen Drehstrommotor anschließen oder kochen und WENN du kochen WÜRDEST, dann würdest du auch den Deye nutzen, weil dann auch der Wirkungsgrad höher ist bei mehr Last. Der nudelt ja nur ab wenn er nichts zu tun hat.

Richtig, auch, weil diese Bastellösungen "nichts" kosten. Es gibt ja fertige Systeme. Der Deye "frisst" bei mir jetzt gerade im Monat April aus dem Netz 23kWh, im Mai 9,6kWh, im Juni (bisher) 9,12kWh. Der Rest des Eigenverbrauchs kommt aus dem Akku. Ob der nun 50W, 100W oder 150W brezelt ist mir bei soviel Überschuss wurscht, im Winter muss ich eh beziehen, das waren im Dezember 576kWh, Jan 720kWh, Feb 378kWh, März 160kWh. Da spielt das ebenfalls keine Rolle, ob da der Deye 30kWh frisst.

Aber es geht ums Prinzip! So wie Klimasplits um Längen effizienter wären mit einer Art Wasserpuffer damit die Starts minimiert werden, so könnte eben intern eine kleine Schaltung für einen einphasigen Betrieb beim Nachtmodus mit hohem Wirkungsgrad und nur kleiner Last durchaus Sinn ergeben. Bzw. da schon ein großer Teil der Bauteile vorhanden sind ggf. nur ein kleines Bauteilanhängsel für nen 100er mehr. Bei 1500-2000€ WR-Kosten ist auch das zu vernachlässigen, bringt aber einen ggf- höheren Autarkiegrad weil weniger in Wärme umgesetzt wird und der Akku daher länger vorhalten kann.

Du musst an den ungünstigsten Fall denken: Inselanlage im Winter. Da ist 1 kWh eine Menge.

Gut das ist ein kreisthema aber wenn ich die vorzüge die überwiegen für mich da kann ich mit 50 kwh im winter leben die der inverter verbraucht hat hat man im sommer x fach raus.

Aber das muss jeder für sich entscheiden. Und aus erfahrungen im freundeskreis ist es bei allen netzgebundenen batteriewchselrichter so.

Dafür haben die reinen ongritter halt nicht diesen stromverbrauch aber die gewissen vorzüge nicht

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Im Winter wird man in der Inselanlage um ein Aggregat nicht herum kommen.

(das würde ich sogar in südlichen Gefilden immer als Backup haben)

Ich würde behaupten das kommt darauf an, was du damit im Winter machst. Wenn du Kochen und Warmwasser auslagerst bleibt an Strom direkt nicht mehr viel übrig. Das könnte also eine PV mit Akku schaffen. Insofern es auch effizient bei Laden und Entnahme wäre. Nen popeliges Notstromgerät für wenige Euro zum Zwangs-Akkuladen mit Diesel und nen paar Kanistern kostet auch nicht viel.

Wir alle brauchen mehr Akkus! 100kWh für 2000€ !

Warum wenns richtig dimensioniert ist muss man halt sparsam sein und nicht wie viele frauen dann waschen trockner benutzen kochen wenn grad sie sonnen ärmste zei ist.

Wenn sich jemand so eine insel baut weis er meist was er tut.

Ich weis nicht wie es dem kollegen @voltmeter geht aber ich meine er betreibt sein zuhause als insel oder hat er schon netzanschluss?

Er betreibt als Insel. Nach eigener Aussage.

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Ja, ja. Du findest es wahrscheinlich auch völlig normal, wenn am PC ab 30% Systemlast alle Lüfter auf 100% laufen...
Und für die um >100mV reduzierte Ladespannung am Akku Anschluss abhängig vom Gen-Port Setting hast du bestimmt eine Erklärung, die die Physikabbrecher nicht verstehen. Weil am Deye kann ja nichts falsch sein. :roll_eyes:

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Ganz im Gegenteil
Da sind Sachen im Deye "falsch" oder besser ausgedrückt:

Da werden einige 100'000 Wechselrichter verkauft und 1 Promille der Wechselrichter kommen Defekt zurück. Die Ingenieure untersuchen diese natürlich und stellen fest... es ist in 70% der Fälle das Bauteil XYZ in 20 % der Fälle das Bauteil ABC und die restlichen 10% haben 38 andere Gründe.
Also wird ein kleiner Thermoelemet-Fühler auf das Bauteil XYZ gepappt und man stellt in längeren Versuchen in der Firmeneigene Wärmekammer fest dass das Bauteil XYZ zu warm wird, und das man das Problem lösen kann indem man:
1.) die hunderttausenden Geräte zurück nach China holt sie zerlegt und einen Kühlkörper mit Wärmeleitkleber draufpappt oder
2.) ab einer kleineren Leistung als bisher die Ventilatoren schneller drehen lässt, dazu braucht es keine Verschiffung nach China sondern nur ein Software-Update.
Das Bauteil ABC dagegen zeigt ein anderes Fehlerbild, das wird nur zu warm wenn der Deye mit maximaler Schaltfrequenz zwischen Netzbezug und Netzeinspeisung hin und her schaltet.

Schaltet er nicht so oft bleiben die Temperaturen im grünen Bereich.

Warum schalte er so oft? das hat er im Versuch nie gemacht?

Er schalte so oft wenn man nachts den Gridbezug minimieren will, aber der war doch gemäss Handbuch auf 20 Watt, und damit im unkritischen Bereich...

Ja aber weil irgend welche Extremsparer diese 20 Watt ums verrecken verkleinern wollten sind diese Geräte verreckt.

OK dann lass uns die Firmware mit ein paar Zeilen Code erweitern dass die Extremsparer zwar kleinere Werte als 20 Watt einstellen können, die Firmware aber wieder 20 Watt draus macht.

Und nein keine Firma macht solche Änderungen die ja Geld kosten um ihre Kunden zu ärgern, da gibt es garantiert handfeste Gründe, und nein keine Firma wird diese Gründe fein säuberlich von A bis Z öffentlich Dokumentieren und die Kunden Demokratisch abstimmen lassen ob sie diese technisch notwendigen Probleme beheben dürfen oder nicht.

Mit 50 kWh kommt man aber nicht weit, bei 120W Eigenverbrauch ist man ja bei ~3 kWh/Tag. Daher ja auch die verschiedenen Ideen zur Optimierung über die letzten Jahre.

So richtig problematisch ist es für mich auch nicht, aber trotzdem kann man ja wohl darauf hinweisen, dass es an einigen Stellen vielleicht etwas besser gehen könnte. Ohne derartige Gedanken würde es ja nie eine Weiterentwicklung geben.

Ich habe knapp 15kWP am Deye, aber bei Leuten mit kleineren Anlagen fällt das natürlich im Winter noch viel stärker ins Gewicht.

Da jetzt noch zusätzliche Komplexität mit weiteren WR zur Grundversorgung einzubauen käme mir aber nicht in den Sinn. Das rechnet sich ja nie, wenn man nicht eine Inselanlage hat.

Im Winter bei 2 Tagen mit etwas Sonne am Stück haben wir Abends die Sauna mit 10kW angeschlossen und aus den Akkus versorgt. Das war cool und da fällt der Eigenverbrauch ja gar nicht mehr ins Gewicht. Ist aber eben nicht die normale Nutzung.

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Mehr als Spekulatius ist das natürlich nicht und wurde z.T. selbst durch den Deye Support widersprochen (zu großer Regelungsaufwand bei <20W Regelung)...

Erinnert mich an die z.T. wüsten Beschimpfungen bei dem Hinweis auf die 12kW Einspeisebegrenzung wenn ein weiterer WR an GEN (zeitweise auch bei Parallelanschluss an GRID) angeschlossen war. Da gabs auch die wildesten Erklärungen, warum das so ein muss, dass es nicht anders sein darf und das Deye schon weiß, was sie tun... Komischerweise wurde diese Begrenzung aber dann entfernt...

Die >100mV Differerenz in der Ladespannung gibts auch, ohne das es einen Sinn hat. Da zuckt Deye nur mit den Schultern und meint, dass es ja den WR Betrieb nicht stört.

Das waren jetzt nur 2 Themen und beim Blick auf die BMS Hersteller und ihre Firmwares gibt es genug Themen, die ohne Sinn sind. Von daher sehe ich keinen Grund da zu viel Vertrauen in die Fehlerlosigkeit der Firmen zu haben.

selbstverständlich war das alles frei erfunden.
Ich bin weder ein Deye Entwickler noch habe ich ein drittes Auge.

Es ist nur in einer möglicherweise verständlichen Formulierung eine Kurzgeschichte wie sowas laufen kann.....

zu dem Entschluss bin ich auch gekommen, zumal ja die Zeitfenster die es betrifft zu gering sind und wenn Akku leer, dann aus die Maus.

Das ist dann gleich Fetisch... einen muss man ja haben dürfen.

Wer hängt sich einen Victron ins WZ? Zumal da auch erst mal die Lüfter getauscht werden um das teil zu ertragen... :rofl:

Wo ist das Ironie Tag?

CN Software halt, bestimmt auch damit die Bauteile nicht streben wie bei der -20W Regelung.

Der zu teuer in der Produktion werden wird... darum wird es keiner Umsetzen, zumindest keiner der Preibedachte Kunden sucht. Wenn jetzt schon die Solateuere die billigsten CN WR anbieten müssen, damit die Kunden noch zugreifen... Hochpreis war gestern.

Genau, mein fazit nach beobachten der Zeitfenster wo es relevant ist, zu klein um lohnenswert was zu sparen, der extra WR, auch wenn es nur ein Lumentrie oder dieses andere Billigteil (habe ich auch da, Name entfallen, aber blau) kosten Geld und die ganze Umschalterei lohnt nur, wenn man minimalen nachtverbrauch hat. Mit meiner WP die dann im Winter zuschaltet alles Quatsch so was umzusetzen.

Falsche Behauptung, Schalten zwischen Bezug und Lieferung muss er nur, wenn die Last stark schwankt, egal auf welchen Wert der Lieferung ins Netz eingestellt ist. habe ich 300W Glühbirne laufen, dann schwankt da nix, der WR liefert und gut ist es... keine Ahnung was die in CN immer testen, sieht man ja auch an den BMS Software die die bei Andy abkippen, die wissen doch gar nicht,, was in der Praxis gefragt ist.

Noch mehr Quark was du da erzählst. Die sollten mal Lastfälle testen im Labor, die in einem Haushalt vorkommen. Induktionskochfeld, der Horror für WR.

Ok, die würde ich auch nicht überfordern, nachdem man gesehen hat, welche Relais da verbaut wurden... die 1:1 Regel hat im Notstromfall auch seine Bewandtnis.

Du meinst also das Festnagel auf die 20 Watt war nur eine verlorene Wette des Chefentwicklers ?
So be it
Diesen Fetisch der geritten wird hat was von CSD....
einfach nur noch lächerlich...
Schraubt euch doch drei Lumentrees in auf Phasenlast angepasster Grösse an die Wand, der Trucki wird dem Quark noch einen ESP33 oder 34 hinterherwerfen, und noch ein gebrauchtes Huawei RG irgendwas zum Laden des Überschusses der 70€ Modulwechselrichter...
die Nichtskönner von Deye machen mittlerweile Milliardenumsätze mit dem unbrauchbaren 20 Watt Technik die ganz schlecht "ausregelt" ....

Die 20-Watt-Grenze ist kein Schikane-Feature, sondern ein Schutzmechanismus. Wenn Nutzer meinen, sie müssten nachts den Gridbezug auf 5 W runterwürgen, zwingt das den WR zu extremem Takten – und grillt Bauteile. Dass Deye per Firmware eingreift, ist nicht Faulheit, sondern gesunder Selbsterhaltungstrieb. Und ja: 65 W Standby bei 12h Dunkelheit = 0,78 kWh/Nacht. Auf 90 Wintertage hochgerechnet sind das über 70 kWh – völlig ohne Nutzen. Wer das ignoriert, „spart“ sich kaputt. Forderungen nach 5 W Standby bei 12 kW Leistung für 1.600 €? Gerne, bau's. Theorie ist billig. Solide Technik heißt auch: Grenzen setzen. Und nein, kein Hersteller wird öffentlich darlegen, warum Bauteil XYZ in der Wärmekammer versagt – das ist Realität, nicht Verschwörung. Wer sich an Limits stört, sollte verstehen: Nicht alles, was einstellbar ist, ist auch sinnvoll. Technik braucht nicht nur Freiheit – sondern Schutz vor falscher Nutzung.

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Schutz vor Spaghetti auf den Ohren? Was für ein Unsinn. :see_no_evil_monkey::rofl:
Dem Wechselrichter ist es völlig egal, welchen Wert er einhalten soll. Wenn du die "Latte" z. B. um 100 W verschiebst, regelt er einfach innerhalb dieses neuen Bereichs – im Grunde weiß er gar nicht, ob er gerade auf 0, -20 oder +300 Watt steht.

Der tatsächliche Grund wird ein anderer sein – etwa, dass in vielen Ländern das Einspeisen gar nicht erlaubt ist. Und das betrifft große Märkte, da spielt Deutschland kaum eine Rolle.

Schon bemerkenswert, welche abenteuerlichen Geschichten sich manche Nutzer ohne elektrotechnisches Grundwissen zusammenreimen, nur um das Vakuum zu füllen. :see_no_evil_monkey:

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