Kann da jemand einen solchen elektrischen Luftentfeuchter empfehlen? Da unser Bad von den Nachbarräumen nur leicht mitbeheizt wird, gehts mir nicht primär um die Entfeuchtung sondern auch um die Erwärmung. Macht das Sinn und ist das effektiv? Unser Bad hat 7qm
Wir haben auch einen dieser ''modernen'' Handtuchheizkörper. Heizstäbe sind zwar verschrien. Aber wie sinnvoll wäre es dort einen Heizstab zu installieren um das Bad morgens / abends um 2-3 Grad anzuheben?
Kann ich nicht, aber es gibt diese kompressorlosen Adsorbtionsentfeuchter die mit tieferen Temperaturen zurecht kommen und eine höhere Leistungsaufnahme haben, und da am Ende von Tag alle elektrische Energie als Wärme zurückbleibt könnte es also sein das so ein Trockern besser heizt als einer mit Kompressor.
Die gebräuchlichen Luftentfeuchter für den Heimgebrauch nehmen so 200-400 Watt auf. Rechne das mit Faktor 1,5, dann hast du die Heizleistung. Das wird nicht reichen, um den Raum nennenswert aufzuheizen.
Guck einfach mal bei Trotec bei den größten Geräten, hier z.B. einer mit 750 Watt, dass könnte schon gehen:
Der wirft auch warme Luft beim Abtauen aus, heizt die Luft also auf.
Der hier hat 1kW:
Hier die Übersicht aller Geräte:
Ein weiterer etablierter Hersteller wäre Midea, meist unter deren Marke Comfee.
Siehe was Win geschrieben hat. Zusätzlich, hol dir statt eines HandtuchKS lieber einen großen(!) Infrarotspiegel und verseh ihn mit einer Zeitschaltung (oder gleich was smartes per App o.ä.). Damit bekommst du dein Bad super schnell schön warm, genau dann wenn du es brauchst. Und: IR erwärmt die Luft nur sekundär, aber die Oberflächen primär. Dadurch wird auf den warmen Oberflächen weniger oder kein Wasser kondensieren. Das bedeutet 1.) weniger Schimmelgefahr und 2.) höhere Luftfeuchtigkeit, was dann dem Luftentfeuchter zu Gute kommt, der schneller/besser arbeiten kann.
Hallo, bin seit Sommer 2022 auch Besitzer einer Panasonic ( Außengerät 8,0 kW - CU-4Z80TBE Multi-Split mit 4 Innengeräten). Mein Reihenhaus Bj.1942 heize ich diesen Winter komplett mit der Klima und liege bis jetzt bei ca. 290Kwh im Monat. Steure meine Klima über Loxone per IR. Läuft im WZ 19/21, EZ19/20, KZ 16 und bei Bedarf 21 und BZ 19 Link entfernt
Kurze Rückmeldung zu dem Heizlüfter. Wir nutzen diesen jetzt schon etwas länger Morgens und Abends jeweils zum Zähne putzen / im Bad fertig machen bzw. für die kurze Zeit nach dem duschen. Es funktioniert wirklich gut und der Raum hat schnell eine angenehme Temperatur.Diese Temperatur verschwindet aber mit dem ausschalten auch sehr schnell wieder, das ist eben der Nachteil von einem Heizlüfter. Die Heizleistung kann man in 2 Stufen mit 1 KW oder 2 KW einstellen. Timerfunktion ist auch gegeben. Ebenso hat das Gerät eine Oszillationsfunktion. Es ähnelt insgesamt sehr einem Innengerät einer Split Klima und die Oszillationsfunktion bewegt die Lamelle und verteilt somit die warme Luft auch besser im Raum. Vorteil für uns: das Gerät steht nicht wie ein normale Heizlüfter irgendwo auf dem Boden im Weg sondern hängt an der Wand.
Hier ist noch der Link für diejenigen die es interessiert:
Ich vermute, ihr nutzt 2 kW? Oder kommt bei 1 kW auch schon hinreichend Wärme in den Raum?
Ansonsten Danke für deine Einschätzung. Finde ich interessant, war letztens Jahr auch schon kurz davor, den zu kaufen. Der lag bei Lidl runtergesetzt für 29 Euro rum.
deswegen sollte die durchlaufen und möglichst weit nach unten drosseln können
meine mitsu ap25vgk geht bis ca 280w(elektrisch) runter inkls lüfter für inenn und außenteil
das langt für ein gut gedämmtes(energielabel B) 110m² haus und bei 0C° außen bewegt die sich irgendwo um 600W(elektrisch) wenn sie dauerhaft läuft enspricht ca eienr heizleistung von 2,4kw und das ist auch bei mir die berechnete heizlast.
ich kann also die meiste zeit mit der 2,5kw klima das ganze haus beheizen
nur mache ich das halt dezember und januar nicht weil ich für die kein strom zur verfügung habe(insel pv)
Das mit dem schnellen Verschwinden der Wärme mit Split-Klima kann ich nicht bestätigen.
Unser Wohnzimmer verliert z.B. bei ausgeschalteter Klima zur Zeit über Nacht rund 2 °C - von 21,5 auf 19,5 °C. 70er Jahre-Anbau, teil-saniert. Ausgeschaltet um 22 Uhr, wieder eingeschaltet um 8 Uhr, also über 10 Stunden. Bei einer Außentemperatur von ca. 8 °C.
Das war vorher mit unseren Radial-Heizkörpern mit Gastherme genau so. Wobei die natürlich dort die Wärme etwas "nachschwingt", aber auch viel langsamer den Raum aufheizen. Konnte also abends 30 Minuten früher ausschalten, dafür musste ich morgens 1 Stunde früher einschalten.
Das liegt dann daran, dass eure Wände bereits schon auf Innentemperatur Wärme gespeichert haben. Das geht, wenn gut gedämmt. Bei unserem ungedämmten Haus ist das anders, da liegt die Wandtemperatur im kalten Winter bei 9-12 Grad, wenn länger geheizt, auch mal bei 16 Grad, zumindest die innere Oberfläche. Deshalb ist dann die Temperatur der Luft im Raum auch ganz schnell runter, sobald wir das Gerät ausschalten. Wenn wir 20 Grad hatten, ist die Temperatur nach 2 Stunden auf 16 Grad runter und sinkt dann weiter. Am nächsten Morgen dann z.B. 13 Grad. Alles bei Minusgraden draußen.
Wäre wirklich interessant, wie sich in solchen Häusern die Split-Klima verhält. Etwas Speichermasse hat man natürlich. Man darf die ganze Inneneinrichtung nicht vergessen. Auch Gipskarton an den Wänden oder OSB-Platten können schon einiges speichern.
Takten muss die Anlage nicht unbedingt. Wenn die Verluste nach draußen höher sind, als die minimale Modulation, dann bleibt die im permanenten Regelbereich.
Aber wenn man sie ausschaltet, dürfte die Temperatur relativ schnell sinken.
soviel haben gipskarton und möbel auch nicht an speichermasse
ein haus aus mauerwerk hat ja auch innenputz und möbel nur kommt da auch das mauerwerk dazu was den größten anteil hat.
bringt aber nur was wenns außen gedämmt ist, sonst sind die innen folierten spanplattenhäuser natürlich im vorteil
das mit dem zu tode takten meine ich so
klima heizt auf zieltemperatur geht runter auf minimal und irgendwann aus dann kühlt sich der raum deutlich schneller ab als einer aus mauerwerk und die klima geht wieder an.
das ist nicht gerade vorteilhaft
bei uns im neubaugebiet sind geschätzt 20% in dieser spanplatten bauweise die restlichen sind aus porenbeton oder poroton, und nur zwei oder drei komplett aus kalksandstein eins davon mit porenbetondach
vor allem schiebt sich bei innendämmung der taupunkt gerne in die alte wand, was diese zum modern bringt.
da muss man gewalltig aufpassen.
wie schonmal gesagt, mit abakus und co mal etwas spielen und schauen wie die ganzen werte wie wärmespeicherzeit etc sich bei welchem wekstoff oder kombination verhalten.
ziemlich optimal verhält sich da eine mischung aus dicker dämmung mit zb steinwolle im ständerwerk, fest also plattenware nicht von der rolle
und gasbeton steinen vollmauern.
damit hat man einiges an wärme- und schalldämmung und auch einiges an masse die das auskühlen puffert.
das ganze ist aber nicht das billigste was man bauen kann, das billigste wäre nur ständerwerk 30cm dämmung, aber da hat man dann fast keine masse die das auskühlen und aufheizen im sommer verschiebt.
interessant finde ich auch kombinationen mit PUR-blechwänden, wie sie bei kühlhäusern benutzt werden, diese sind günsztig, dämmen gut und lassen sich leicht aufstellen sowie kriegt man die in vielen RAL-farben, nur eben das hat kein 'klinker-design' da müsste man ne folie dann drauf machen, das es danach ausschaut.
Was Dämmung und Schimmel betrifft. Ich wohne in einem alten Bauernhaus von 1957. In den Schlafzimmern hatten wir früher nur einen Holzofen. Trotzdem waren die Zimmer schwer zu heizen. Vorher gab es deshalb nur, wenn die Kinder einmal krank waren, als ich 1988 bei der Bundeswehr war, hatte ich deshalb die Außenwände und die Decke von innen gedämmt jeweils mit 8 cm alukaschierter Glaswolle und mit Profilbrettern verkleidet. Dabei hatte ich so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Erstens hat sich die alte Tapete nicht entfernt und wir wissen ja, dass Tapete und Tapeten Kleister ein hervorragender Untergrund für Schimmel ist. Zweitens hatte ich die Alu kaschierte Dämmung nicht verklebt. drittens hatte ich die Steckdosen nicht mit speziellen dichten Dosen bestückt, sondern einfach die undichten löchrigen Teile aus dem Baumarkt. Aus der Steckdose direkt neben meinem Bett hat es manchmal schwach, aber spürbar gezogen.
Und nicht zuletzt hatte ich trotz der Dämmung nicht immer geheizt. Die letzten Jahre, als ich in dem Zimmer noch geschlafen habe, sogar eher gar nicht mehr geheizt. Wir Kinder, nach dem Erbfall das Haus anders aufgeteilt hatten, wollten mein Bruder in mein ehemaliges Schlafzimmer eine Küche installieren. Er hat die zu diesem Zeitpunkt etwa pa 25 Jahre alten Paneele abgenommen, um die Leitungen zu verlegen. Dadurch hatten wir Gelegenheit, uns den erwarteten Schimmel anzuschauen. Aber zu meiner Überraschung gab es überhaupt keinen Schimmel, außer an einer Innenwand hinter dem Kleiderschrank. Und ausgerechnet diese Wand war nicht gedämmt.
Ich habe versucht mir das zu erklären und kam zu der Vermutung, dass es an zwei Hauptgründen gelegen haben muss: erstens an dem undichten Fenster, dessen Gardine bei starkem Wind sogar ein bisschen wackelt und zweitens daran, dass das Zimmer wirklich fast nur zum schlafen benutzt wurde. Dadurch ist generell wenig Feuchtigkeit angefallen, die dazu noch durch die undichten Fenster sehr schnell abtransportiert wurde.
in meinem jetzigen Schlafzimmer, welches eigentlich immer mit Schimmel zu kämpfen hatte, und in der Wohnküche habe ich auch wieder innen Dämmungen allerdings dieses Mal nicht mit Paneelen, sondern mit Rigipsplatten plus Scheibenputz. Die Steckdosen sind dieses Mal solche mit abgedichteten Kabeleinführungen. Die alte Tapete habe ich restlos entfernt. Schimmelige Stellen habe ich mit einer Putzfräse entfernt und gut trocknen gelassen. Außerdem habe ich eine dezentraler Lüftungsanlage in meinem Schlafzimmer installiert. Weil das Schlafzimmer direkt neben der Wohnküche ist und die Türe zwischen beiden Räumen meistens offen steht, habe ich automatisch auch in der Wohnküche immer trockene, frische Luft, so dass ich sogar problemlos Wäsche dort trocknen kann. Geheizt wird die Wohnküche im Winter mittels Holzofen und in der Übergangszeit mit Klimaanlage, die im Sommer auch zum kühlen und auch zum entfeuchten genutzt wird. Ich habe im Winter eher Probleme mit zu Trockner als zu feuchter Luft.
Mein Fazit: Schimmel ist nur halb so wild, sofern man nur für genügend Luftaustausch sorgt. Wenn man darüber hinaus auch noch die Luftfeuchtigkeit beobachtet und gegebenenfalls eingreift, kann meine Ansicht nach eigentlich gar nichts mehr passieren.