Ich habe so etwas ähnliches auch schon festgestellt.
Meiner Meinung nach ist die Stromaufnahme zur abgegebenen Wärmeleistung nicht linear sondern erfolgt in Stufen.
So messe ich bei mir z.B. 250W 350W 450W 550W etc.
Werte dazwischen kommen nicht vor.
Innerhalb dieser 100W Sprünge kann die Abgabe der Wärmeleistung variieren.
@ Zwillinger: So ähnlich mache ich es dieses Jahr auch, die Klima heizt von 7 Uhr bis 22 Uhr und wenn die Sonne scheint kann man dafür sogar etwas Solarstrom nutzen
Im Letzten Jahr hatte ich 24/7 durchgeheizt und viel mehr Strom benötigt.
Dadurch, dass man die Räume mit der Luft Luft Wärmepumpe aber viel schneller warm bekommt als mit Heizkörpern, ist diese Nachtabsenkung realisierbar.
Mit Heizkörpern war es unmöglich.
Mein Ölverbrauch hat sich auch halbiert, Öl brauche ich nur noch für Warmwasser und zur Unterstützung an ganz kalten Tagen.
Ich wiederum wollte mir ein Script schreiben, dass anhand von einer Prognose über die zu erwartende PV Leistung und den Akkustand entweder Klimaanlage oder Ölheizung steuert.
Momentan hänge ich aber an den Problemen:
A) Die Übergangszeit für so Spielchen ist schon rum, seit über 1 Woche langt die 18,6 kW Anlage nicht mehr, um auch nur das Haus 24h zu versorgen.
B) Prognose ist kaum möglich. Tools wie Solcast sind viel zu ungenau. Beispiel Tagesprognose der zu erwartenden Leistung vom Dach:
SMA Voraussage: 48kW , Solcast Voraussage: 13kW, tatsächlich: 4kW
C) Bei 12° Außentemperatur taktet die Daikin Dualsplit gerne 10x (an + aus einzeln gezählt) die Stunde. Geht manchmal auch nur für 2 Min aus und dann wieder 5 Min an. Weshalb ich die Anlage gar nicht dauerhaft laufen lassen möchte. Hab ich etwas falsch eingestellt?
D) Selbst unter Eco Settings verbraucht die 4kW Dualsplit im Minimum 450 W, was mir zu viel vorkommt. Das Außengerät 2MXF40A ist mit einer minimalen Leistungsaufnahme von 220 Watt angegeben. Schaut man sich Cond-D an, wären sogar nur 110 Watt möglich. Weshalb ich wie bei C immernoch denke irgendwas falsch eingestellt zu haben.
E) Ich finde den Standby Verbrauch der Anlage sportlich. Warum muss ein Dualsplit Gerät im ausgeschalteten Zustand 7 W Standby verbrauchen? Für das bisschen Temperatur und Feuchtigkeitsmessen und den Infrarotempfänger sowie das Wlan Modul? Das bekommt man doch unter 1 W hin.
F) Innentemperatur misst und heizt 3° wärmer als eingestellt. Eingestellt sind 20.5°, die Anlage misst 24°, Raumthermometer misst 23°
WLAN-Module nimmt einiges auf. WLAN ist kein stromoptimiertes Protokoll wie z.B. Bluetooth. Unsere Daikin ohne WLAN braucht nur 1 Watt. Die MHI ohne WLAN braucht 2,5 Watt - hätte man sicherlich besser designen können.
Das ist die Leistung, bevor sie in eine Taktpause geht?
Es kann sein, dass der Regler keine Zeit hat, noch weiter herunter zu modulieren, weil jetzt schon deutlich zu viel Wärme festgestellt wurde. Das wäre dann sozusagen eine Notbremsung. Wenn es kälter wird, sollte es dann besser werden.
Aber nimmt man einen ESP mit WLAN und der all die Daten liefert, die eine Daikin auch bereitstellt, ist der Stromverbrauch bei 0,5 W. Ein kompletter Router, der den Datenverkehr von 50 Devices managed, verbrauch 6 W.
Ich "programmiere" gerade eine Auswertung, bei der man grafisch ablesen kann: Taktung pro Stunde, Aus/Ein Zeiten, Anzahl aktiver Innengeräte, Außentemperatur, Stromverbrauchskurve. Dann sieht man die Werte zu deinen Fragen. Aber ja, Leistung vor der Taktpause bei 2 aktiven IG.
@maxpd Ist mir auch schon aufgefallen das meine 8 W braucht nachdem nix mehr läuft. Ob es nach Betätigung des OFF war kann ich jetzt nicht bestimmt sagen. Nur das WLAN Modul verursacht davon nur sehr wenig davon. Wenn ich mit dem Faikir was mache werde ich drauf achten. Mich persönlich stört der Verbrauch nicht da die Anlage sowieso durch läuft. Nicht mal im Sommer wo sie kaum läuft. Da habe ich eh viel zu viel PV.
Ich überlege mir ob es nicht sinnvoll wäre den Kompressor und Leitungs Anschlüsse dick einzupacken. Habe ich bei meiner ersten mit COP 3 gemacht. Da gehen locker ein paar W verloren. Das würde doch viel mehr Sinn machen.
Ich habe aktive Lautsprecherboxen aus den 80ern die brauchen 25 W pro stk für standby. Das ist Hammer mäßig.
Ich sehe in der Anleitung 4 Konfigurationsmöglichkeiten bei dem AG:
ECONO-Unterbindungseinstellung. Ich denke, den möchte ich nicht unterbinden.
Geräuscharmen Betrieb bei Nacht aktivieren: Evtl. reduziert dieser den Verbrauch, aber ich hätte die Reduktion lieber tagsüber als Nachts.
Heizbetriebsverriegelung. Heizbetrieb soll erhalten bleiben, also irrelevant.
4)Standby-Stromsparfunktion:
Ich habe diesen Jumper gezogen und der Standby Verbrauch reduziert sich von 7 auf 3,8W. (Danke für den Tipp)
A) Warum muss man am AG einen Stromsparmodus für den Standby aktivieren? Wieso ist dieser nicht standardmäßig aktiv?
B) Welcher Komfort geht durch diese Änderung verloren?
C) 4 W finde ich noch immer zu viel..
D) Jumper J6 und J23 wurden durch oben aufgezählte Konfigurationen beschrieben. Was bewirken Jumper J8, J22, J24, J26? Denn irgendwie würde ich gerne noch den viel zu hohen Cond-D reduzieren, um die Taktung zu minimieren.
Der Stromsparstecker hat was mit Abwärtskompatibilität zu tun. Es gibt Innengeräte, die kommen sonst nicht klar. Aktuelle IGs brauchen das aber nicht. Hat also keine negativen Auswirkungen.
Von noch mehr Reduktionsmöglichkeiten hab ich noch nichts gehört.
Wie soll das gehen? Wenn die Maschine schon auf der untersten Modulationsstufe ist, muss sie halt irgendwann takten, wenn das noch zu viel ist. Tiefer gehts nicht mit der Kompressordrehzahl.
ich Frage mich: wie kommt Eurovent auf einen minimalen Verbrauch von 110W, wenn ich als Minimum 440W vor Abschalten feststelle? Was ja als Minimum 1.6kW Wärmeenergie wäre und damit ein Haufen Holz, um nur die Raumtemperatur zu halten.
Standby. Also di ururu aus 2016 fährt nach 3 min über 8 W auf 1 W runter. Wlan bleibt aktiv. Glaube es gibt auch eine EU Vorgabe dafür.
Die Beobachtung des Verbrauches über einen ganzen Tag in Zusammenhang mit Änderung der Lüfterstufen habe ich abgebrochen. Nicht aussagefähig. Stufe 2 auf 4 zeigte zwar eine Minderung von etwa 10%. Dann ging ich auf Stufe 5 und der Verbrauch stieg um 30% an, es war aber auch etwa 3 Grad kälter und bis Null Grad. Heute ist Sonne 4 Grad, also ganz andere Bedingungen. Trotzdem ist der Verbrauch höher bei 400 W. Takten tut meine fast nie im Automatik Betrieb. Läuft auf 90 W runter. Der Inverter hat allerdings fixe Drehzahl Stufen, da springt er recht häufig um > 100 W hin und her. Heute trotz 5 Grad Sonne ist der Verbrauch doppelt so hoch gegenüber 3 Grad Nebel. Die Anlage liebt Nebel. Jetzt läuft sie wieder im Automatik Betrieb. Effizienz Vergleich Messung wäre wirklich nur kurzfristig mit Luftmenge und delta Temp. sinnvoll da hier die Bedingungen ausreichend konstant sind.
Leistungsregelung: Würde mich interessieren ob die Leistung tatsächlich stabil mit delta T zu eingestelltem Temp Wert geregelt werden kann. Also durch vorgaukeln eines bestimmten Widerstandswertes statt des NTC der dann z.B.2 Grad Unterschreitung simuliert. Allerdings müsste das wohl zusätzlich überlagert werden. Nicht daß das System enteisen usw. gestört wird.
Leider nein. Ich hatte es schon geahnt, weil das keine reinen P-Regler sind, sondern PID-Regler. Ich hatte mal einen konstanten Widerstand drin bei meiner MHI. Erst lief sie schön auf 200 Watt, doch nach 20 min meinte sie wohl: "Kann doch nicht sein, dass ich heize und die Temperatur geht kein 1/10 Grad hoch. Dann will ich jetzt mal lospowern." Dann fuhr sie immer weiter hoch bis 1000 Watt. Das wäre also der I-Anteil im PID-Regler.
Muss nicht sein, dass das bei jeder Anlage so ist, aber es ist naheliegend.
Das ist in der Tat eine Merkwürdigkeit. Da würde ich mal weiter dran bleiben, die sollte tiefer kommen. Würde da auch mal mit der Bedarfssteuerung rumspielen, obwohl die auch völlig ohne Bedarfssteuerung weiter runter modulieren sollte.
Bedarfssteuerung ist meiner Ansicht nach auch nur das Trimmen des anderen Ende der Leistungsskala, aber nicht damit einhergehend das Erweitern nach unten. Ja das takten darf damit eventuell auch reduziert werden. dadurch fehlt es ggf an Leistung wenn's draußen kälter wird. plus längere Aufwärmzeiten der Räume an Morgen.
Eigentlich schon, aber die Regler sind recht komplex und schwer durchschaubar. Da passieren immer wieder Dinge, die man nicht erwartet hätte. Insofern ruhig mal auch mit Dingen experimentieren, die erstmal nicht logisch nachvollziehbar sind.
Und was die Bedarfssteuerung angeht: Viele nutzen die, um die Leistung nach oben je nach Außentemperatur anzupassen. Die geht ja auch eh nur bis 40% runter, was auch bei 2 Grad noch reichen sollte, wenn passend dimensioniert. Und beim Aufheizen ist es eh ungünstig, wenn die Anlage auf hohe Leistung fährt, was die Effizienz angeht. Lieber etwas sanfter hochheizen.