EEL V6-Pro JK Battery Stackable Box / Busbars geändert & zurück zur Kabelpeitsche

Hallo zusammen,

ich habe in den letzten 2 Jahren 6 EEL Gehäuse bestellt 1x v5 und dieses Jahr 5x V6-Pro.

Bei nur zwei Bestellungen waren alle Teile dabei, sonst haben entweder die 14 Busbars, Epoxy Isolierung, EVA Tap gefehlt. Musste es über PayPal nachfordern da sie bei keinen der Fälle per Email Kontakt sich auf eine Nachbesserung eingelassen haben.

Bei allen neuen EEL Gehäusen wird nun nur noch "unflexible" Busbars aus "Alu" mitgeschickt.


(Oben Kupfer, unten Alu)

Busbar Kupfer:
L x B x H: 20mm x 108,6mm x 2,5mm
entspricht einen 50mm² Querschnitt
Verlustleistung 1,10 W bei 200A und 20°c
Spannungsabfall 5,52 mV bei 200A und 20°c

Busbar Alu:
L x B x H: 35mm x 109,7mm x 2,0mm
entspricht einen 70mm² Querschnitt
Verlustleistung 1,29 W bei 200A und 20°c
Spannungsabfall 6,46 mV bei 200A und 20°c

Nachteilig ist das die starre Aluvariante natürlich kontraproduktiv ist wenn sich die Zelle ausdehnt oder schrumpft über die Ladezyklen. Das Alu technisch einen schlechteren Leitwert besitzt kommt auch eine höhere Verlustleistung dazu.

Fazit: Da jedoch immer 15 Busbars in Reihe angeschlossen werden summiert sich das erheblich. Die Aluminium-Busbar hat eine somit 17,27 % höhere Verlustleistung als die Kupfer-Busbar.


(Verlustleistung steigt nicht symmetrisch was die Grafik gut aufzeigt)

Warum legt wurde von EEL auf Alu Busbars gewechselt? Meiner Meinung nach schlichtweg weil der Kupferpreis in den vergangenen Jahr massiv angestiegen ist und somit ein erhebliches einsparpotential bietet.

Darüber hinaus wurde auch die PCB Boards für die Balancer gegen eine Kabelpeitsche geändert, das hatten die auch mal ganz zu beginn und sind dann zum glück auf die PCB Boards gewechselt. Nun geht es hier auch wieder Rückwärts womit wieder etwas mehr Kabelwirrwar entsteht und es einfach unaufgeräumt wirkt und nicht mehr so professionell. Einen technischen Nachteil sehe ich hier allerdings erstmal nicht, lediglich ein optischer Markel.

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Diese Verschlechterung ist mir bei meiner dritten V6-Pro Box, die ich diese Woche aufgebaut habe, auch aufgefallen. Die Dinger wiegen gefühlt nur die Hälfte... Außerdem waren mehrere Gewinde für die BMS Sensoren nicht sauber geschnitten.

Enthalten war aber alles, hatte keine fehlenden Teile.

Ich habe schon überlegt, ob ich mir in die guten Busbars, die EVE mir mit den MB31 Zellen geliefert hat, selbst Gewinde zu schneiden für die BMS Sensoren :sweat_smile:

Ja das hatte ich auch schon überlegt, aber die M3 Gewinde sind nicht reingeschnitten sondern Gewindehülsen die verpress worden. Ich hatte schon im Internet gesucht aber bisher noch keine gefunden für die Materialstärke.

Warum nicht einfach M3 Gewinde in die Busbar schneiden?

Erstbestes Beispiel: HSSE Gewindebohrer M3x0,5 TiN, Sackloch, 9,47 €

weil das Kupfer sehr weich ist und ein Gewinde darin vermutlich schlecht halten würde. Zumal handelt es sich um ca. hundert dünne Kupferschichten die von außen nur verpresst sind, in der Mitte nicht womit es dort flexibel bleibt. Es könnte also durchaus sein das in so einem mehrschichtigen Material noch schlechter das Gewinde halten würde, daher sind dort vermutlich auch Presshülsen eingesetzt.

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