Ich hab Rebecca von EEL jetzt nochmal angeraunzt wegen dem neuen cell separator system. Sie schickt mir aus CN per express die guten alten epoxy sheets und die größeren eva platten nach.
Wahrscheinlich müsste man pro 8er Reihe noch eine Platte mit paar mm Dicke einbauen, um ordentlich Anpressdruck zu bekommen. Das schau ich mir an, sobald die Lieferung da ist.
Ich hab ihr auch den Unmut der community kundgetan und sie gebeten wieder aufs alte system umzusteigen. Mal sehen obs was bringt, weil grundsätzlich finde ich die v5 schon ganz ok.
Hat jemand von euch im neuen Gehäuse auch den Neey Balancer verbaut? Wie wird der angeschlossen, an den PCB Platine ist ja kein Anschluss mehr für den Neey?
dann gehst du mit den kabeln direkt auf die busbars bei den zellen, ist eh besser für die spannungsmessung für den nee. ich bin aber eigentlich der meinung das jk reicht / sollte bei guten zellen locker reichen, falls sie dir so stark driften beim top spannung sagen wir 3.45 dann ist das cell matching nicht gut für das pack bzw du entlädst zu weit
Also bei den JK-BMS braucht man definitiv keine Active-Balancer mehr, der haut das sehr gut weg, selbst mit den 2A die er hat. Und ich habe von EEL schön über 30x Akkus verbaut, zuerst die V2, dann 3, dann 4 und jetzt V5 mit den ganz großen Displays, bin sehr zufrieden mit der Qualität und Service, würde jederzeit empfehlen!
Zu den neuen Vertikalen habe ich auch schon mal ein Video gemacht:
Die ganz neuen, mit dem großen Touch-Display noch nicht, aber ganz ehrlich, wie oft braucht man das Display, da ist mir die BT-Verbindung lieber...
Moin, ich warte ebenfalls auf mein V5 Gehäuse und habe Rebecca bezüglich der Platten mal angeschrieben. Sie fragt, wie viele Platten benötigt werden? Kann mir das jemand beantworten. Besten Dank.
Habe ihr auch heute geschrieben. Sie fragt jetzt, welches Forum bzw. welche Community das ist. Werde ihr mal schreiben, dass das alles auf Deutsch und mit Anmeldung ist.
@pauli3, vll. editiere mal den Beitrag mit der Mail-Adresse... landet sonst alles in der Suchmaschine.
Der Name ist korrekt, aber ich würde ihre E-Mail-Adresse nicht öffentlich posten! Erstens wird sie von Suchmaschinen indexiert und kann so leicht von EEL gefunden werden, und zweitens könnte sie schnell Spam erhalten.
Ich kommuniziere mit Rebecca über Alibaba, und soweit ich sehe, ist dort keine öffentliche E-Mail hinterlegt.
Na ja, die Lage der Zellen bei den Hochkant Gehäusen ist einfach schlecht... das Elektrolyt ist ja ao, das oben etwas Platz ist und die Lagen darin liegen, sind die Zellen hochkant gelegt, trocknen früher oder später die Lagen am oberen Ende aus.
Den Herstellern der Boxen ist das egal, die verkaufen was die Kunden toll finden. Nach 4 Jahren ist das egal was mit den Zellen ist. Oder hast schon mal Garantie durchgesetzt?
Na das halte ich jetzt mal für eine Urban Legend... Bzw nur bei schlechten Zellen anwendbar. Die Grade A+ von EVE, die ich von denen kriege, sind so gut gefüllt, bzw haben nur eine sehr kleine Ausdehnungsblase drin, dass ich sicher bin dass da definitiv nichts austrocknet... Die ersten Vertikalen Gehäuse von denen laufen bei mir schon seit über 3 Jahren und ich sehe da noch keine Degration oder ähnliches... Außerdem ist diese Einbauweise von EVE im Datenblatt freigegeben, daher denke ich dass die schon wissen was die sagen.
Die MB 31 sind meine ersten prismatischen Zellen, ich war überrascht, dass sie beim Kippen gluckern, dachte davor der Elektrolyt wäre iwi fest eingebunden.
Wie ist das mit den ganzen kommerziellen Heimspeichern, wie Pylon, Huawei etc. liegen da die Zellen auch?
Hier noch ein wie ich finde hervorragendes Video zu den ganzen LFP Mythen
Und genau gegen diese Ausdehnung wirkt Verpressen nun gar nicht, da kann man nichts machen. Wird im o.g. Video schön und plausibel erklärt.
Im Prinzip ist Verpressen nur zur Gasblasen-Verringerung/bessere Elektrolytverteilung.
Den Drücken die entstehen, wenn sich die Zellen wirklich mal aufblähen (z.B. wegen zur hoher Spannung...), kann so ein Gehäuse eh kaum widerstehen. Da bräuchte es vemutlich mehrere mm dicke Bleche mit Stützstrukturen. Das sieht man ja auch bei Fertigbatterien, die komplett passgenau in einem Metallgehäuse sitzen, da platzt dann einfach das Gehäuse aus den Nähten.
Dann schau dir das Video noch mal an... da erklärt er ganz gut, warum sich die Zellen nicht ausdehnen sollten, wie viele Zeller die vor Jahren aus CN kamen.
Bekommen die Zellen Bäuche, hat nix mit der Ausdehnung beim Laden zu tun oder nur bedingt, wenn keine Verpressung da ist, siehe Andys erstes Akkurack. Dehnt sich eine Zelle um 3mm aus, weil nicht verpresst, weiten sich die Abstände zwischen den lagen, kommt dann noch Luft rein schädigt dies die Zelle. Aber auch der veränderte Abstand verändert das verhalten der Zelle Energie zu speichern.
Such dir mal ein Video, wo die auf gemacht werden die Zellen... dann verstehst es vielleicht besser.
Welche Box ist das genau die du in Deinem Video beschreibst?
Beim "klick" auf den Link in deiner Beschreibung landet man auf einer Seite mit "Page not found"
Hallo zusammen, nochmal zum Verpressen im EEL Gehäuse. Das ist ja quasi definiert nicht möglich da man keine Federn hat wie bei DIY Gehäusen um die Presskraft einzustellen.
Jetzt habe ich im EVE MB31 Datenblatt folgendes zum Thema "Cell Swelling" gefunden:
Customer shall fully consider the influence of the cell swelling force when designing the module. The product generates
expansion force during use, and the expansion force is about 60000 N when the cell capacity attenuates to 60% under the
test conditions of 15 mm steel plate + 0.0 mm GAP (the space for cells to expand). Customers shall consider the
reliability of structural strength in the product design process, and it is suggested to reserve 2.0 mm ~ 2.5mm expansion space while grouping the cells.
Das bedeutet doch, man soll die Zellen gar nicht verpressen, verspannen oder wie auch immer und lieber ca. 2mm Luft lassen bzw. durch die EVA Gummimatten erreichen. Wenn jetzt alles mit Epoxyplatten aufgefüllt ist, hat man diese 2mm im Zweifel ja eher nicht.
Noch eine Anmerkung, der Text im Datenblatt spricht meiner Meinung nach nicht von der Größenänderung beim Laden und Entladen sondern von der Zellenvergrößerung wenn die Zelle bei 60% maximaler Kapazität angekommen ist, also erst nach vielen tausend Zyklen. Nichts desto trotz wird ja empfohlen von Anfang an die ca. 2mm "expansion space" zu lassen.
Die Graphit-Anode erfährt beim Laden ( Füllen mit Lithium-Ionen ) eine Volumenzunahmen von ~ 10 %, die Eisen-Phosphat-Kathode beim Laden ( Entleeren von Lithium-Ionen ) eine viel kleinere Volumenabnahme.
Deswegen "atmen" die Zellen bei (Ent)-Ladezyklen.
Mit der Alterung werden Lithium-Ionen ( bei EOL ~20 - 40 % des gesamten Lithiums ) mit Bestandteilen des Elektrolytes auf dem SEI ( Solid Electrolyte Inferface ), also auf der Anodenoberfläche eingebaut.
Dieses Dickenwachstum des SEI macht die Zelle im entladenen Zustand deutlich dicker, weil das dann in der Kathode fehlende Lithium dort kaum zu einer Volumensreduktion führt.
Im vollgeladenen Zustand fehlt das Lithium auf dem SEI natürlich innerhalb der Anode. Das heißt diese schwillt weniger an. Die Amplitude des "Atmens" der Zelle wird mit der Alterung also geringer, findet aber um einen größeren Mittelwert statt.
Die Daten aus dem EVE Datenblatt zeigen auf, dass wenn man eine frische Zelle ideal starr mit 3000 N verpressen würde, man gealtert ( SOH 60 % <=> 40 % des Lithiums auf dem SEI ) eine Kraft von bis zu 60000 N erhalten würde, was viel zu viel wäre.
Deswegen muss ein Verpressen so erfolgen, dass irgendetwas nachgeben kann, so dass man keinesfalls über 10000 N landet. Ob das Federn, kompressible Zwischenlagen oder ein "weiches" Gehäuse sind, muss man selber entscheiden.