Weil den privaten PV-Anlagen vorgeworfen wird das Netz zu destabilisieren und die Netzkosten in die Höhe zu treiben. Stattdessen haben sie uns allen gerade den Arsch gerettet. Und zwar die privaten PV-Anlagen, die gewerblichen PV-Anlagen hatte ich bewusst noch davon ausgeschlossen.
Naja
Strom aus Freiflächenanlagen kostet wohl so 4.9ct. Aus der Dachpv 7.7ct. Also gute 50% mehr.
Es geht bei der Frage ja auch nicht um die existierenden Anlagen sondern um die Anlagen die wir bauen werden. Ich glaube das deine Betrachtungsweise von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen da problematisch ist.
2030 sollen 215GW an Solarleistung bei uns stehen. Der Spitzenbedarf sind aber nur 70GW - 80GW. (Sorry ich spreche immer von D. weiss aber das du in Österreich lebst)
Wenn man jetzt den Extremfall betrachtet in dem man 215GW als ungeregelte Dach PV baut aber nur 70GW braucht ist das ein Problem. Das muss man regeln können.
Das ist nicht das größte Problem. Das größte Problem ist die Unvorhersehbarkeit der Anlagen weil Deuschland seit Jahren die Digitalisierung, mittlerweile glaube ich daran, wissentlich nicht vorantreibt. Weder bei Smartmetern noch bei den Trafos um das Gesamte sehen und abbilden zu können.
Die privaten PV-Anlagen entlasten die Niederspannungsnetze. Sie entlasten die Trafos im Sinne von, dass weniger reinkommt aus den anderen Netzebenen. Eine Kombination mit Speichern könnte die Einspeisung zeitverzögern und noch mehr das Niederspannungsnetz entkoppeln und die Netze sowies Trafos entlasten. Das alles geht aber nicht, weil.. s.o.
Und dann werden unfassbar viele Hürden und Maßnahmen eingeführt und die Leute mehr oder minder immer mehr veräppelt.
Denn, wie du ja feststellst, es soll auch immer mehr gebaut werden, und mehr und mehr. Aber nicht privat. Sondern im Großen. Das Große muss auch sein, ist aber für das Niederspannungsnetz quasi irrelevant, weil es doch wieder über das Leitungsnetz übertragen wird und nicht innerhalb eines Netzes bleibt.
Wie schon so oft, selbst wenn es Wohngegenden gäbe, die zuviel Strom hätten, es würde in der nächstgrößeren Stadt mit Hochhäusern, Geschäften, Industrie und Wirtschaft schlichtweg verpuffen.
Das heißt, die privaten PVs sind kein Problem. Sie können eine Lösung sein. Pflicht für PV? Abschaffen! PV fördern? Abschaffen!
Förderung für Akkus.
Und zwar einmal Akkus im Eigenheim für 24h Ausgleich (Einspeisung/Bezug)
Akku im Eigenheim mit 24h Zugriff des Netzbetreibersbis zum Trafo.
Akku im Großen Maßstab.
Art der Förderung? Muss nicht direkt Geld sein. Kann auch Erlass von Netzgebühren und Steuern sein. Oder Frei-kWh. Oder... oder...
Aber all das ist unerwünscht. Und wie geschrieben, die haben uns gerade den Arsch gerettet und sind immer noch die Buh-Männer? Im ernst?
ich will keine föderungen mehr damit sollte schluss sein mir einen freien marktzugang und echte konkurenz vielleicht stellen wir dann fest das die private anlage billiger produziert als die freiflache wo wir wieder bei meiner mischkalkulation wären.
Ich glaube wir können uns mit deinem Punkt darauf einigen das ein ungeregelter Ausbau ein Problem ist. Die Anlagen müssen geregelt werden und idealerweise Strom über den Tag verteilt einspeisen.
Macht man das jetzt per Dach PV oder Freiflachen PV?
Ich persönlich möchte lieber den Strom für 4,9ct bezahlen als den für 7.7ct.
Das stimmt nicht weil du immer nur den Sommerfall betrachtest und vom Durchschnittsverbrauch ausgehst. Bei den Netzen zählt der Worst Case bei unterschiedlichen Bedingungen. Im dunklen Winter und am Sommertag. Im dunklem Winter ist PV wie nicht vorhanden. Gleichzeitig steigt durch den höheren Strombedarf von Heizungen und Autos das was die Netze übertragen müssen
Kann man machen. Ist dann Teil des Netzes. Gilt für alle Fälle. Muss halt jemand zahlen.
Die Anlagen müssen vom Betreiber geregelt werden. Das Einfachste ist das über den Preis zu machen.
Die 4,9ct gegenüber 7,7ct kannst du anders erreichen, hier wieder das Beispiel Österreich. Der Strom innerhalb eines Hauses hat 0ct Netzgebühren. Die liegen hier momentan bei knapp 10,8ct. (Nächstes Jahr ein Umbau des Systems auf Leistungsgebunden + Verbrauchsgebunden, dann sind es ca. 6ct pro kWh und ein Preis für pro KW) und 2027 wahrscheinlich bei 6ct. Für im selben Trafo nur ca. 50% Gebühren. Wären immer noch 3ct Entlastung. Und von einem Trafo zum nächsten 28% Gebühren runter. Bei weiteren Strecken volle Netzgebühren.
Natürlich werden die großen Anlagen von den großen EVUs als Freiflächen oder eben als ganz große Dachflächen-PV mit direkter Einspeisung ohne Eigennutzung benutzt. Da benötigt man nur ein dickes Kabel hin und fertig. Direkteinspeisung. Aber auch dieses Kabel kostet den Endkunden Geld, weil für jenes Kabel braucht man das Netz und das Netz zahlt der Endkunde. Das Netz zu den Wohnhäusern, das Kabel gibt es schon. Infrastruktur vorhanden. Keine Kosten.
Im dunklem Winter ist PV wie nicht vorhanden. Gleichzeitig steigt durch den höheren Strombedarf von Heizungen und Autos das was die Netze übertragen müssen
Du hattest mir doch oben geschrieben "hätte wäre wenn". Momentan ist es so: Die Stromkabel zu den Häusern liegen schon. Diese Stromkabel schaffen es jetzt schon (der Großteil! mag für Dörfer etc. anders aussehen) 22KW in die Häuser pro Wohneinheit zu bringen. Da liefen bisher auch schon Durchlauferhitzer dran, muss also funktionieren. Beim Bezug. Nun nutzt du das Kabel im Sommer nicht mehr zum Bezug. Sondern du nutzt das, um einzuspeisen. Der Trafo, der vorher also beispielsweise 100KW gezogen hat aus dem Netz 6, der benötigt nun aus dem Netz 6 nur noch 50KW (das sind andere Größenordnungen, ich möchte das nur plakativ darstellen). Das Netz 6 wird weniger belastet wobei belastet bedeutet, dass weniger darüber fließt. Der Trafo selbst arbeitet genauso, der leitet jetzt nicht mehr den Strom von Netz 6 nach Netz 7 sondern von Netz 6 und Netz 7 zu den Verbrauchern Netz7.
Wenn nun nicht mehr 100KW von Netz 6 nach Netz 7 fließt, sondern 50KW von Netz 7 nach Netz 6, dann belastet der "Überschussstrom" alle weiteren Netze. Der Punkt ist aber der: Der Strom aus den privaten PV-Anlagen wird maximal genau jene Strecke gehen. Nehmen wir an, wieder meine wirren Beispiele, dass sämtliche andere Stromversorgung ausfiele. Was passiert mit dem privaten PV-Strom, der alleinig vorhanden ist? Er wird direkt und unmittelbar die Häuser versorgen auf denen es steht. Dann geht es zu den Nachbarn, die keine PV haben. Und wenn die alle abgedeckt wären, der Trafo das kann, dann geht der Rest ins Netz 6. Von dort aus wird der nicht weiter gehen als bis zur nächsten größeren Stadt mit Hochhäusern, die das selber nicht produzieren können mit Balkonkraftwerken. Das heißt an dem Punkt ist Ende. Netz 5, Netz 4 etc. pp. wird nie erreicht.
Ganz im Gegensatz zum Strom der großen Anlagen. Die werden auch nicht an Netz 7 angeschlossen sondern Netz6 oder darunter. Deren Strom kann über sein, weil sie punktuell zuviel erzeugen und das dann in niedrigere Netze geht. Dann hat man an der einen Stelle zuviel Strom, an anderer Stelle zu wenig Strom. Und das geht dann über die großen Leitungen durch Deutschland.
Wenn nun vorher ein Haushalt 3650kWh verbraucht hat im Jahr, und wir gehen von völlig gleichmäßiger Entnahme aus pro Tag, und eine Nulleinspeiseanlage aufs Dach gesetzt wird, dann verbraucht der nicht mehr 3650kWh im Jahr, sondern nur noch 1500kWh im Jahr und das nur im Winter. Die Belastung ist nicht größer geworden, sondern KLEINER, weil nun 2150kWh nicht mehr benötigt werden.
Dass da ein E-Auto und Heizungen dazukommen ist eine reine Annahme. Aber gerne spiel ich auch das durch, ich sitze ja an der Quelle. Wir fahren mit dem E-Auto knapp 9000km im Jahr, das ist FAST repräsentativ für den Durchschnitt in Deutschland. Wir haben es letztes Jahr NICHT geschafft, an einem Tag mehr als 72kWh zu verbrauchen. Bei Minusgraden, mit permanenten heizen von 5 Klimasplits, mit laden des Elektroautos, mit kochen. Das sind 3KW. Nun sind wir nicht repräsentativ. Meine Schwiegermutter hat eine 16KW Wärmepumpe bekommen. Die alleine nimmt beim Worst Case 8,8KW. Bei -25°C außen. Sie wird also mit 11KW auskommen.
Was genau muss da umgebaut werden? Der Netzausbau, so wie er heute stattfindet, ist eine reine Gießkanne. Und das hat der Akkudoktor auch in seinem Video aufgezeigt.
Der Netzbetreiber will Geld verdienen. Und baut deswegen unkontrolliert das Netz aus. Die können auch pro Haus einen 50KW Anschluss legen, er wird nicht gebraucht.
Exakt so sieht das auch aus mit E-Auto-Ladern. Da werden unfassbar dicke Leitungen und Leistungen gelegt. Statt mit 200KW zu laden sollte man lieber 50x4KW legen. Und zwar überall. Überall nur 4KW zur Verfügung. Da reicht für DIE MEISTEN vollkommen aus. Ja für jemanden der jeden Tag 400km oder 800km fährt reicht das nicht. Aber der muss auch so jeden oder jeden zweiten Tag tanken fahren, für den sind die Schnelllader und die Infrastruktur für Schnelllader sinnvoll und zwar zentral und nicht an ein paar Straßenecken.
Und das macht es dann so teuer, den Netzausbau. Forciert um Gewinne einzufahren. Nicht nach Sinnhaftigkeit.
Kann man machen. Ist dann Teil des Netzes. Gilt für alle Fälle. Muss halt jemand zahlen.
Jetzt doch auch. Wenn man jedoch nachts nicht mehr 20ct bezahlen muss für den Strom, sondern wie tagsüber 10ct, dann spart man 10ct. Und die gesparten 10ct sind dann 7,5ct für den Akku und 2,5ct für den Endkunden, hat der Endkunde 2,5ct gespart und der Akkubesitzer bekommt 7,5ct (wieder nur als Beispiel). Gezahlt werden muss es also so oder so.
Nur mit privaten Akkus kann dann eben die Last verschoben werden, die Delle am Nachmittag wird weggebügelt weil die Leute damit Peak-Shaving betreiben. Und das bedeutet wieder auf das gesamte Stromnetz übertragen: Weniger neue Leitungen, weniger neue Trafos, weniger neue Leitungen von Netz 7 nach Netz 6. Weil die Leute das selber bügeln. Weil für jene, die das nicht können Andere das bügeln oder eben Akkus an Trafos das bügeln, weil dann Netzübergreifend Akkus bügeln.
(Beitrag vom Verfasser gelöscht)
ja das kann ich gut verstehen ich denke das geht uns alle so... allerdings halte ich deine Schlussfolgerung daraus für " falsch "
meine begründung: wenn der erbauer der fraiflächenanlage am Markt die 7,7 cent nicht mehr erwirtschaften kann dann wird vermutlich keine neue anlage mehr gebaut werden.( angenommen eine Volleinspeiseranlage )
beim Privaten bauer sieht das glaub anders aus.. beispiel mit meiner 10 KWP anlage 1000 kwh / KWp alao 10000kwh schaffe ich es 6000 KWH selber zu verbrauchen somit erpare ich mir
6000x0,03 EUR =1800 EUR wenn ich die rechstlichen 4000 kwh für 3,5 cent absetze
4000x0,035 = 140 EUR
macht zusammen1940 EUR
der Volleinspeiser bekommt 10000x0,049 =490 EUR
iwenn ich also mit der differenz von 2430 EUR den mehraufwand bezahlen kann dan kann ich durchaus auch für 3,5 cent verkaufen
wenn wir die energiewend zu ende denkcen dann brauchen wir auch welche wo die anlagen bauen die nur selten am markt verkaufen können und das werden nicht die Parks sein sondern die Privaten ....ausserdem soll das bitteschön der Markt klären und nicht die Politik
noch was vergessen zu erzählen.... Ich habe einen guten drah zu unserem Netzbetreiber
an der Leitung wo ich dran hänge sind noch 16 andere mir dran.
aufgrund der Absicherung kann jeder von uns ca 9 KW ins netz schicken bzw aus dem Netz ziehen....tatsächlich mussten sie aber anfang jahr den Trafo austauschen nicht wegen der Last sondern wegen der Einspeisung. so zumindest die aussagen der Mitarbeiter dees Netzbetreibers... und so die die Anzahl bei mir in der Siedlung gestiegen ist war das für mich duchauslogisch
jetzt müssten wir also nur sagen due darf nicht mehr als 9 KW einspeisen und die Infrastruktur hätte kein Problem kostn für Netzausbau in dem Fall 0 EUR.
wenn die bewohner bei mir dann noch 5 Stunden für Marktpreis einspeisen könnten wäre doch die deutlich besser ausgenutzt und die Preise je Trasportierte KWH könnten vermutlich sogar billiger werden.... warum wird das nicht gemacht ?
Vermutlich wegen nicht vorhandener digitalisierung
Genau. Oder anders: Wenn ihr alle einen Speicher hättet, und damit eure Einspeisung limitieren würdet auf maximal 8KW, dann hätte kein neuer Trafo hingemusst. Und weil ihr aber 8KW einspeisen dürft, müsst ihr nur einen kleinen Teil und nicht alles speichern. Und das rechne jetzt mal hoch auf ALLE Anschlüsse....
Stattdessen ARGUMENTIERT er, dass er für alle Netze benötigt und Trafos und baut und baut. Aber ihr bräuchtet das gar nicht, der muss aber mit Reserven rechnen. Weil: Er hat es nicht digitalisiert, er kann das in Echtzeit teilweise gar nicht sehen, was ihr da alle macht.
Und so verschleppt man das, dort wo es nötig wäre wird es aufgeschoben, hinten angestellt, es verschwindet weil andere Projekte, die evtl. gar nicht nötig wären, vorgezogen werden und das Ganze dauert elendig lang und kostet nur vollkommen unnötig Geld und Zeit.
Wäre mal spannend zu erfahren, ob sie mit dem neuen Trafo jetzt auch auf ihrer Ebene ein "imSys" haben, das in Echtzeit überträgt, was von rechts und links auf den drei Phasen in den Trafo reingeht und sie aus diesen Daten für künftige Entscheidungen was ableiten. Oder ob immer noch mit pauschalen Regeln gearbeitet wird.
Ob der Trafo jetzt digitalisiert würde kann ich herrausfinden ich gehe mal aber davon aus eher nicht.... eigentlich sind wir alle nicht weit voninander entfernt wenn man mal davon absieht das ICH RECHT habe ![]()
Meine Methode wäre halt zuckrerbrot und peitsche und das finde ich gut
Ich auch. Immer unter der Prämisse, dass das für ALLE gilt. Nicht nur Privatpersonen. ALLE.
Also ich habe mal nachgefragt da ürde einfach nur ein grösserer Trafo eingebaut nix digital oder sonst was einfach nur mehr Leistung um die PV Anlagenleistung ins Netz zu bekommen...ich habe zwar keine Ahnung was so ein teil kostet aber ich denke mal da hätte man auch ein Paar KWH batteriespeicher dafür bekommen,,,
Also Aussage eines Netzmeisters 90% der Tafos werden aufgrund der hohen PV Einspeisung getauscht
also die Theorie das der erzeugte Strom im verteilnetz / 400 V Netz verbleibt ist schlichtweg falsch...
so ist es, die sind bidirektional.
Natürlich sagt er das. Siehe das Video oben vom Akkudoktor. Die verdienen damit Geld die Trafos zu bauen und Leitungen zu legen.
Wie es im übrigen in Österreich ist:
Ich zitiere:
Im Fokus steht den Angaben zufolge künftig die Förderung von Energiemanagementsystemen und intelligenten Speichern, die den Eigenverbrauch erhöhen und Netze entlasten.
Bisher wurde nur PV und PV+Speicher gefördert. Nun sollen:
Während es für kleine PV-Anlagen keine Förderungen mehr geben soll, werden gebäudeintegrierte Photovoltaik, Agri-PV, Parkplatzüberdachungen, schwimmende PV sowie Anlagen an Lärmschutzwänden weiterhin finanziell unterstützt.
Also private PV-Anlagen werden nicht mehr gefördert. Aber dafür Speicher. Bei Privatpersonen. Um den Eigenverbrauch bei PV-Anlagen zu erhöhen und DAS NETZ ZU ENTLASTEN.
also die Theorie das der erzeugte Strom im verteilnetz / 400 V Netz verbleibt ist schlichtweg falsch...
Natürlich ist die falsch. Es fehlt an der Digitalisierung. Wenn man einfach pauschal berechnet, was der Trafo leisten muss, indem man die Summe der installierten PV-Anlagenleistung der Endkunden addiert, und dann sagt: Der Trafo kann 1GW aber es sind 1,3GW PV-Anlagenleistung, der Trafo reicht nicht mehr wenn 1,3GW eingespeist wird.
Nun ist es so, dass nun über den Trafo nicht mehr wie vorher 1GW reinkommen. Sondern: 1GW Verbrauch - 1,3GW Anlagenleistung = 0,3GW Einspeisung. Dann gibt es einen Gleichzeitigkeitsfaktor und der Netzbetreiber muss mit absoluter Sicherheit mit Spielraum +/-10% (mehr oder weniger) rechnen. Und dann sagt dem seine Software: Bei der installierten Leistung, wenn alle nichts mehr verbrauchen würden, und die Anlagen voll einspeisen, DANN braucht ihr dort nen neuen Trafo.
Ergo wird ein neuer Trafo gebaut, neue Leitungen gezogen, aber das Ganze bräuchte man nicht, wenn man den Trafo und jeden Haushalt digitalisiert "sehen" könnte.
Und dann bleibt beispielsweise auf dem Land, oder in vielen EFH/MFH-Siedlungen der Trafo nicht groß genug, weil dort durch viele private PV, durch landwirtschaftliche PV, eingespeist wird.
Während an den Senken, also wie erwähnt Hochhäusern etc. im Netz 6 in der nächsten Ortschaft der gesamte erzeugte Strom wieder verbraten wird. Das ist natürlich NICHT das 400V Netz. Aber es ist auch nicht flächendeckend. Die Einspeiseüberschüsse sind punktuell vorhanden.
Es ist erstaunlich wie manch vielschichtige Zusammenhänge voller Überzeugung auf ein einzelnes Detail reduziert werden können
Was genau ist denn dein digitalisierter Trafo?
Sorry für die evtl. blöde Frage, aber mir fehlt da jegliche Phantasie.
das ist wie der Unterschied von 1x Jährlich Zählerablesen zu "intelligentes Meßsystem"
Ständige Messung und Datenübertragung, nicht nur "nach Lastprofil" geschätzter Leistungsbedarf und dann noch einen "Regelbaren Ortsnetztrafo" dessen Übersetzungsverhältnis umschaltbar ist und die Spannungen im erlaubten Bereich hält