EEG 2027 eine Chance?

Habe ich tatsächlich. Ungefähr so wie in Österreich, aber fairer.

Man zahlt nach kWh und nach KW. Weil ein Teil davon gesteuert sein soll entfallen beispielsweise in den Sonnenstunden im Sommer die KW-Bemessung auf 0, weil zu diesen Zeiten sollen die Leute das Maximale verbrauchen. Der Strom ist über. Gleichfalls steigen sie am Nachmittag/Abends/Nachts auf 1,5 oder das zweifache, weil da Strom "zu wenig" vorhanden. Jeder kann selber entscheiden, ob er sich einen Akku kauft oder nicht.

Und damit meine ich: JEDER! Nicht der eine ist befreit, der andere näher am Trafo, einer im Netz 3 der andere Netz 7 und einer ist Industrie, der andere öffentlicher Dienst. JEDER zahlt pro kWh und pro KW exakt dasselbe.

Gleiches beim Einspeisen. Es wird gezahlt pro kWh und pro KW für die Nutzung des Netzes. Mittags kostet das Netz doppelt soviel, weil da soviel Strom vorhanden ist. Nachmittags, Abends, Nachts zahlt man für die KW und kWh NICHTS, weil da Strom benötigt wird. Dann kann sich der Erzeuger aussuchen, ob er auf nachts umlegt oder nicht.

Und zwar ALLE Erzeuger! PV-Anlagen, Windkraft, Kohle, Gas, Atomkraft, Biogas.

Wenn du jetzt noch steuern willst, dann anhand von passiver Förderung, also durch Steueraussetzung. Will heißen, dass fossile Wärmeerzeugung bestraft wird, dass fossiles Fahren (und fliegen!) bestraft wird. Öl. Gas, Kohle, Holz, alles teurer, dafür gibt es dann freie Stromkontingente für jene, die umsteigen auf:
Heizen mit Strom, Warmwasser mit Strom, Autofahren mit Strom. Kontingente, weil sonst wieder dicke E-SUVs gekauft werden die aasen können oder Elektroheizungen ohne Limit.
Ziel ist der Umstieg auf Wärmepumpe und E-Auto.

Ergo ein pauschaler Freibetrag von Steuern je nach Maßnahme, die man nachweist. Heizung sind dann 2000kWh für den Haushalt + 1000kWh pro Person. Warmwasser 500kWh pro Person im Haushalt. E-Auto 2000kWh pro E-Auto. Jene kWh werden von Netzgebühren/Steuern befreit. Bezahlt wird das von den fossilen Nutzern.
Ja ich weiss auch wie das JETZT genutzt wird und dass es dahin und dahin transferiert wird. Du wolltest doch wissen, wie es besser geht.

Besser geht es, indem der der verursacht, zahlt. Indem der der investiert hat und umsteigt, spart und seine Investition belohnt bekommt. Indem ein großflächiger Umstieg auf Strom stattfindet und indem die Spitzen im Netz geglättet werden. Bei Verbrauch und Erzeugung. So würde das gehen.

Und das wird alles niemals kommen, weil der Netzbetreiber eben Geld erwirtschaften kann und will, und weil der Stromanbieter Geld erwirtschaften kann und will und weil DIE das steuern, was wir alle immer bekommen und zahlen müssen.

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Ich find übel, dass die Netzkosten (z.B. Netzverlustentgelt) nicht dynamisch verteilt werden. Wer einen epex-Tarif bucht, müsste diese für den eigenen Anschluss genauso in 15min-Scheiben bereitgestellt bekommen wie den Börsenpreis. Das wäre ein guter Hebel. (In AT sind >85% der Trafos bereits elektronisch überwacht, >95% der Zähler digital. Wär kein Problem)

@ Roter Fuchs --- da muss ich erstmal drüber nachdenken ....ich glaube allerdings das mein Vorschlag leichter ist in der umsetzung.

Was mir wichtig ist wäre allerdings das ich nicht als Gegenr der Energiewende abgestempelt werden möchte weil ich das nicht bin ganz im gegenteil sogar!!
Wir müssen das Co2 aus dem system bringen und dazu brauchen wir im Ersten schritt speicher !
Jetzt und sofort wohl am ehesten Batteriespeicher.

ES hilft nix wenn wir mehr Produzieren und das ergebnis ist das wir mehr Abregeln!! Ich will im step 1 jeden speicher ans Netz bringen .. und das wird nur klappen wenn es sich für den Speicherbesitzer rechnet

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Du wirst lachen aber die Lösung beim CO² ist nicht weniger zu produzieren, sondern das vorhandene CO² zu binden. Es gibt da mehrere Lösungsansätze aber eine Grundbedingung dafür ist eine immense Menge an Strom zu haben. Das wird man mit den kleinen Lösungen nicht erreichen sondern nur global.

Ich kenne so einige "leichter in der Umsetzung" habe aber immer damit ein Problem, wenn es dann nicht fair ist. Soll doch JEDER Erzeuger und JEDER Verbraucher dasselbe bezahlen müssen. Dann stellt sich schon ein Gleichgewicht her. So aber darf geaast werden auf Kosten der Solidargemeinschaft. Und dagegen habe ich IMMER was.

warum soll ich da lachen? Ich denke aber auch das der erste schritt sein muss weniger co2 zu emittieren. Dann gerne das co2 wieder aus den system hohlen.
Weniger co2 heisst jetzt erstmal weniger Verbrenner undmehr EEG im Stromnetz
Um wieder an den Anfang der Diskusion zu kommen heisst das für mich eben auch die Kohle und gaskraftwerke zu verbannen und das geht nur über flexibiliesierung.
Dazu sollten eben auch die heimspeicher benutzt werden und das werden SIe nur wenn Sichs rechnet und hier würde meiner meinung nach helfen wenn wir mehr markt ins system lassen dann würde ich meinen speicher heute abend ins netz entladen damit morgen mittag wieder platz drin ist und eben weniger abgeregelt werden muss

eins steht für mich fest das neue system muss einach sein und die Politik muss dafür sorgen das es Direktvermaktung auch für kleinanlagen gibt.... Das Potenzial von kleinanlagen und BIDI laden ist glaub nicht zu unterscätzen das könnte man beides auf einmal erschlagen

KÖNNTE. Will man das? Bzw. wer hätte ein Interesse daran?

Um nachts einzuspeisen braucht es einen smart meter. Den muss der Netzbetreiber wollen. Er hat aber nichts davon, also bekomme ich keinen, obwohl Pflichtfall (Es müssen ja eh nur 20% der Pflichtfälle ausgerüstet sein).

Hab aus einer meiner Bubbles den Link zu diesem Artikel bekommen, leider mit reichlich Referenzen auf zwei Marktteilnehmer die ich nicht so prickelnd finde, aber finde leider gerade keine unabhängige Beurteilung.

Demnach sollte auch das abendliche Einspeisen leistungslimitiert werden! D.h. von entsprechend kurzen Hochpreiszeiten könnte man nicht profitieren, vorausgesetzt natürlich man hat die entsprechende Leistung. Bei meiner einphasigen Multiplus Installation wäre es belanglos, wer nen entsprechenden dreiphasigen Deye oder ne blaue Wand oder V2G hat sieht es sicherlich anders.

Ja das ist mir auch unverständlich...das wusste ich bis jetzt nicht ich dachte man könnte abends bei hohen preisen mit voller leistung einspeisen was ja sehr sinnvoll wäre....ie Argumentation der freien märkte ist dann natürlich nicht mehr gegeben.
Ich habe es ja befürchtet das da was faul ist..
Ich finde es ja richtig das man wenn der strom an der börse nicht wert ist auch nichts bekommt. aber eben nur wenn ich auf der anderen seite auch zu den hohen preisen verkaufen kann..ES ist also nicht wirklich ein freier markt wie von mir gehofft schade.
Ich denke marktwert hätte jeder verstanden und wäre vermutlich auch einfach und schnell um zu setzen gewesen weil der unterschied zu den flexiblen einkauspreisen eben nur das vorzeichen wäre.
Der grund dürfte sein das die Batteriespeicher nicht gegen die gaskraftwerke ankämpfen sollen...

Der Grund für das ganze ist benannt:

Bei der Solarenergie setzt die Bundesregierung stärker auf kostengünstigere Freiflächenanlagen (1)

Bei der privaten PV sehe ich starken Focus auf private Nutzung. Und eben nur das.

Der Verkauf von privat erzeugtem Strom am Markt ist kein Ziel mehr.

  1. Kabinett beschließt EEG-Novelle und Netzpaket | Bundesregierung

hmm scheint eine faule ausrede zu sein von der politik.... wenn marktwert bezahlt wird sind die gestehungskosten erstmal für den käufer egal und für den Verkäufer wäre es dann wohl eine mischkalkulation...
In wirklichkeit wollen sie wohl eher nicht das Privat grosse anlagen gebaut werden...mann will zurück zu den grossen produzenten

Ich verstehe deinen Punkt nicht:

Die Förderung zieht glaube ich immer darauf ab das Investoren einen klaren return of invest erhalten.

Hier (2) steht außerdem das das alles von der EU genehmigt werden muss, die geltende Regelung Ende 2026 ausläuft und es eine neue Regelung braucht. Dabei handelt es sich um CFDs

Das steht in den von mir genannten Ziel im Beitrag weiter oben. Ich würde es aber so formulieren: Private HausdachPV dient primär der Eigenversorgung.

Wenn ich mir CFDs ansehe und mir überlege was ich noch an paar euros für meinen Strom erhalte ist der Verwaltungsaufwand bei den Beträgen dann nicht mehr im Verhältnis

2 ) EEG-Novelle 2027 – Umbruch bei der Förderung der Erneuerbaren Energien | Gleiss Lutz

Ab 2030 soll es ein bundesweites PV-Pflichtgesetz geben, im GModG mit einer Solarpflicht.

Das bedeutet:
Man MUSS eine PV-Anlage bauen.
Man soll aber mit der nicht einspeisen.
Man soll das ohne Förderung tun.
Man soll einen Speicher nutzen um die Zeit zu verlägern an welchem man seinen selbst erzeugten Strom nutzt.
Man soll dann mehr Netzgebühren zahlen, weil man ja weniger das Netz nutzt.

Das ist nur eine grobe Zusammenfassung von mir. Kommt das so hin?

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Ja, aber der ein oder andere Stromkonzern wird jammern, daß wir die Gewinne der großen Parks drücken... so rum wird doch ein Schuh draus, wenn es um den markt ginge könnte man einfach alle einspeisen lassen und nach Uhrzeit bezahlen.

In wirklichkeit wollen sie wohl eher nicht das Privat grosse anlagen gebaut werden...

Genau. Wer soll den sonst den ganzen Gas Strom kaufen wenn plötzlich jemand anfängt das zu speichern und passend einzuspeisen?!

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  • während der Spitzenlast zw. 11-16:00 zu wenig Strom, genau zu der Zeit fielen Atomkraftwerke aus
  • Frankreich hätte Strom importiert, aber wenn alle privaten PVs nichts geliefert hätten, wäre nichts übrig gewesen
  • um den Netzausfall zu gewährleisten hätten Industrien abgeschaltet werden müssen
  • Ganze Stadtteile oder Regionen in Ungarn und Frankreich wären abwechselnd für mehrere Stunden kontrolliert abgeschaltet worden, um die Netzfrequenz stabil bei 50 Hertz zu halten
  • Strompreise an den europäischen Strombörsen wären explodiert
  • Gas- und Ölkraftwerke hätten die Preise noch mehr explodieren lassen
  • ohne Puffer hätte man die Atomkraftwerke weiter betrieben, und die Problematik mit den Flüssen verschärft

@Akkudoktor

Vielleicht wäre das mal ein Ansatz für ein Video. Um damit aufzuräumen, dass die privaten PV-Anlagen das Netz belasten und schädigen. Die haben uns und die Industrie und die Wirtschaft gerettet. Und bekommen permanent einen auf die Mütze! Und ich hatte bei meiner Anfrage explizit nach "Privaten PV-Anlagen" gefragt. Noch nicht einmal nach allen PV-Anlagen.

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Vermutlich richtig.

Wobei die Solarpflicht noch aus der Zeit stammt als es eine Einspeisevergütung gab. Wenn sich die Strategie ändert muss man halt auch dieses Gesetz anpassen.

Der erste Punkt ist fragwürdig, der letzte Totalmurks.
Alle anderen Punkt halte ich für ok.

Sorry aber das ist doch ein KI Beitrag hätte wäre wenn. Das Scenario ist konstruiert und tritt so nicht ein. Wenn du dann die Konsequenzen für dieses Scenario aufzählst sind diese zwar richtig, treffen aber trotzdem nicht ein.

Das ist das gleiche wie die Frage was passiert wenn morgen ein Asteroid einschlägt und die Sonne verdunkelt. Dann liefert PV auch keinen Strom. Aber warum darüber nachdenken?

wenn marktwert bezahlt wird sind die gestehungskosten erstmal für den käufer egal und für den Verkäufer wäre es dann wohl eine mischkalkulation...

Ich habe das so gemeint das wenn ich eine Grosse anlage für mich baue weil e auto und wärmepumpe dasnn sparre ich hier erstmal ca 30 cent pro kWh wenn ich dann einige KWH für 4 cent einspeise dann ist mir das lieber wie wenn ich nichts bekomme... im mittelwert habe ich dann vielleicht immer noch 20 cent